Beiträge von J&A

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    Zitat von J&A
    *nölmeckermotz*

    ah richtig, deswegen warst du hier und gemocht..

    :p :D

    Ich mein, klar hab ich eine sicher vollkommen andere Erwartungshaltung gegenüber Autos als der Durchschnittsdaimlerfahrer schlechthin.

    Aber wer so ein Auto auf die Räder stellt, muß sich nicht wirklich wundern, wenn die Karren lieber von Rentnern als von jungen Familien gekauft werden.

    Glaub Testfahrer bei D AG ist ein äusserst langweiliger Job.

    Und besser als die A-Klasse MK I muß das Ding auch sein. Denn die Karre vom Kumpel ist nach 8 Jahren und ca. 150tkm nicht(!) mehr durch den TÜV gekommen. Eine Tüv-Konforme Instandsetzung wäre einer Totalrevision gleichgekommen. Sämtliche Fahrwerksteile ausgeschlagen etc ...

    Der freundliche anatolische Fahrzeugverchecker hat ihm dann sowas um die 2000E gegeben... Daimer - Wertbeständig .... *pruuuusst*

    Gut, jetzt fährt er 'n Touran ... naja, vom Regen in die Sickergrube. :rolleyes:

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    andi: tja, was willste verlangen... die Typen da in der Bude denken halt, dass sie die größten sind. Okay, die anderen auch...

    wg. der Servolenkung... naja, die hab ich in meinem ersten Leben als Bandarbeiter zusammengeschraubt... ich weiß viel was Du nich weißt (wissen willst)

    hmm ne neue Karre ist auch nix anderes als die "ach so miesen alten Dreckschleudern". Werden nur teurer verkooft.

    Wenigstens funktionieren sollte es....

    Ach ja...mein Siminar.

    Egal, wo ich hinkomm, sind Leute von Autofirmen da. zum Wechschmeissen. :D
    Die ersten 3 Tage war einer von VW aus Golfsburg da.
    In dem Laden geht es ja grad mächtig ab! :D

    Dann war 2 tage einer von Audi aus Ingolstadt da. Beide hatten also nix miteinander zu tun. Und haben beide die gleichen Stories aufgetischt. :eek:

    Unfassbar! Aber stückweise kommt man dahinter, warum der dt. Automobilbau so schräg links hinter dem Mond steckt. Soviel hausgemachte Probleme macht sich kein normalstinkender Mensch auf Erden!

    Dafür war auch ein Entwickler von Stihl da.
    Da gibt's doch die Timberjackmeisterschaften.
    Die stärksten Kettensägen dort haben über 70PS (!!!), wiegen 25kg und damit sägen die Jungs mal so eben 3 Scheiben mit D=50cm in insgesamt 6,4sek raus. :eek:
    Kettengeschwindigkeit läppische 240km/h ...

    Hmm...

    Zitat

    Hmmm...

    Hab ich eigentlich schon gesagt, das es heute unverschämt kalt draußen war??? Nein?

    Heute war es unverschämt kalt draußen!!! Morgen nehm ich meine Mütze mit!

    Heute?

    Heute morgen hatte es 8 Grad.
    Gestern dagegen 3 Grad und das Wasser auf der Frontscheibe war so komisch sulzig.

    ES IST NOCH KALENDARISCHER SOOOOMMMEEEERRR!!!!!!!!
    Hallo Klimakatastrophe, kannste endlich mal einsetzen?!?!?!? :scream:

    Muß (ähem...darf, weil Scheff zahlt) ja diese Woche auf Seminar nach Stuttgart. City! So einen schwachsinns Seminarort gibts ja grad mal nirgend sonstwo. Das Parkhaus in der Nähe berechnet 20€ pro Tag. Geben tuts sonst nix (ausser man rennt all Stunde an die Parkuhr) oder läuft 'ne Weile durch die City.

    Die Fahrt dahin ist auch Wunderbar. Für die ersten 65km brauch ich so lang wie für die letzten 15. :scream:
    Es sei denn, ein 1000%er fährt mit 20(!!!) durch eine 30er-Zone in einer kilometerlangen Baustelle - einspurig ohne Gegenfahrbahn.
    War auch ein Offenburger. Was willste da erwarten?


    Und dann noch dieses Geschwür am *****, was sich A-Klasse MK II nennt.
    Ach komm, also Autos können die Badener auch nicht bauen.
    Ist zwar schön ruhig, der CDI-Motor zieht ganz gut.
    Gut, die 6 Gänge sind etwas übertrieben....5 täten's auch.
    OK - is ja grad Mode. Braucht man also.

    Aber schunkeln tut die Fuhre wie ein betrunkener Elch.
    Ich mein, eine Ente bekommt Schlagseite, sobald man einsteigt und da bleibt die dann auch. Aber das Ding schafft es wie eine Wiege hin und her zu wippen. Der Fachmann würde 'Rollen um die Längsachse' sagen.

    Ich bezweifle inzwischen, daß am Umfallen der A-Klasse MK I überhaupt ein Elch nötig gewesen wäre. Denn die unglaublich schlecht abgestimmte elektrohytrauriche Lenkung ist nicht wirklich ein brauchbares Hilfsmittel.
    Das Losbrechmoment bis die Pumpe einsetzt ist sehr hoch und kaum blickt die Pumpe, daß sie mal mit anpacken soll, geht das Lenkrad so butterweich, daß man aufpassen muß, es nicht zu verreissen. Abgesehen davon rattert die Lenkung so wie eine Minilenkung, die ohne Manschetten, aber mit feinster Mittelmeersandfüllung betrieben wurde.

    Gut, die Karre hat etwas über 50 tkm...da darf das schon so sein....
    Wobei ich nicht denke, daß die verschlissen ist. Die ist sicher so abgestimmt.


    Andererseits ohne diese Unterhaltung würde einem auch sonst wirklich das Gesicht während der Fahrt einschlafen. Also mein Testurteil:

    Reinsitzen, zum Fenster raus kucken und warten, bis das Geschaukel aufhört und man endlich wieder aussteigen darf. Mostly boring.

    Naja..ich teste dann mal weitere 3 Tage das Ding.

    Hmm....

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    J&A : ... is klar , Aktionäre sind ganz liebe Menschen , die gerne Kohle " zur Verfügung " stellen . ... träum mal bißken weiter

    Glaub da hat jemand (und sicher auch ein Großteil der Aktionäre selber) das System nicht verstanden. Aktiengesellschaften sind keine Gleddruckmaschinen.

    Aktien sind ganz klar Risikoanteile.
    Man kann alles verlieren, man kann aber auch am Unternehmenserfolg teilhaben. Warum sollte ein einzelner Unternehmer seine Existenz auf's Spiel setzen, wenn er das Risiko streuen kann?

    Zitat

    Solange es weiterhin nur noch bei Firmen ( Aktionären ) um Kohle geht ( das meinte ich damit ) und nicht um das " Produkt " , wirds dem Arbeitnehmer nie besser gehn .

    Das ist natürlich richtig.

    Hmm....


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    Und nun der Moderator:

    Könnten hier vielleicht mal die ganzen anfeindenden Phrasen unterbleiben? Das lese ich schon die ganze Zeit hier! :madgo:

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    das mit der dicken Kohle "später mal" will ich aber erstmal sehen. Ich glaub das erst, wenn das Tatsache wird. Diese Vertrösterei auf spätere Zeiten... das ist auch irgendwie so ne neue Psycho-Praxis, um die Leute ruhig zu halten

    Ne...das ist gängige Praxis schon seit Jahrhunderten. Aller Anfang ist schwer.

    Bei der Autoversicherung zahlt man am Anfang die höchsten Beiträge.
    Bei der Rentenversicherung zahlt man erstmal 5 Jahre ein, bis man erst überhaupt einen Anspruch auf irgend etwas hat.
    etc.

    Zitat

    AGs , wer Kohle verdienen will soll arbeiten !

    AG's wurden dazu erfunden, Risikokapital zu streuen und damit wurde tatsächlich massivster Fortschritt erzielt. Es fing früher an bei der Seefahrt und hat nach wie vor seine Berechtigung bei Entwicklungen mit hohem Finanzbedarf. Also grundsätzlich eine gute Idee.

    Was aber das System nicht verkraftet ist, hemmungsloses zum Fenster herausschmeissen von Kapital - wo wir Deutschen sicher mit die besten Zahlmeister sind.


    Zitat

    Studenten über 30

    Dann würde es ruckzuck keine Ärzte mehr geben.... :rolleyes:

    Besser: Regelstudienzeit + 2 oder 3 Faulenzsemester. Danach Studiengebühren jährlich um 500€ p.a. ansteigend.


    Zitat

    Dummbabbelnde Politiker

    Wird nie abzuschaffen sein.

    Hmm...


    So, jetzt mal F1 schauen. Denke, der Vettel macht's, wenn er die Kiste nicht in die Botanik wirft. Ist auch so ein kleiner Regengott :cool:

    Jo, dann ist (mir) einiges klarer. Anfangsjahre sind keine Herrenjahre.

    Reden wir nochmal in 4-5 Jahren über dein Gehalt.
    Dann wird es auch bei ca. 55-60 Kilos liegen.

    Sofern du nicht weiterhin Excel-King bleibst. ;)

    Bei 'höherwertigen' Mitarbeitern ist es erfahrungsgemäß so, daß das Gehalt jährlich um 200-300€ pro Monat angepasst wird. Also 3-4000€/Jahr

    Nur wenn der Techniker dann nach 5 Jahren die Nullrunden einläutet, geht es beim Ing. noch 'ne Weile weiter.


    Ich kann deine Argumentation aus deiner aktuellen Sicht durchaus nachvollziehen. Ich musste damals 3000h in 4 Jahren + rd. 5.000 DM bringen.
    Da überlegt man sich schon auf der Fahrt zur Schule, was man da macht und ob ein 630DM-Job in der Zeit nicht mehr bringen würde.

    Jetzt, knapp 8 Jahre nach der Fortbildung kann ich sagen:
    Die Fortbildung hat sich finanziell längst amortisiert.
    Und das für die Existenz nicht zwingend benötigte Geld wird frei für's Monopolyspiel.

    Dazu kommen ja noch gewisse andere 'Vorzüge'.

    Der 'Bandarbeiter' hat wohl eher selten die Möglichkeit zB. in Schweden an Auspuffen rumzuschrauben.

    Einen Ing. mit solchen Erfahrungen wird man dagegen vorbehaltloser in die Welt schicken, um die Fa. zu vertreten.


    Hmm....

    Zitat

    hab ich auch gelesen, Alda !!!

    Dann verstehen wir uns ja. ;)


    Zitat

    dass ich auf Basis der jetzigen Verhältnisse 20 Jahre brauche

    Mal 'ne andere Frage für's grobe Verständnis und vor allem, um sinnvoll weiter diskutieren zu können....hast du dein Studium 2005 oder 2000 beendet?


    hmm....

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    hhmmm naja, haste ooch nen Grund, warum das Schwachsinn sein soll? Schonmal in der Werkhalle von nem Autohersteller nachgefragt, was so an Lohn bezogen wird?

    ich hab gedacht, dass mich nen Pferd tritt als ich das tat... Schwachsinn? Klar ist es weniger, als ich kriege. Aber nicht so viel weniger, als dass ich sagen könnte, dass sich das Studium finanziell gelohnt hätte, denn Bandarbeiter ist die Ausgangsbasis.

    In der Tat bekommen -ältere- Bandarbeiter ein ganz gutes Geld.

    Da hatte mein Nebensitzer (Instandhalter bei Daimler) in der Teckischule
    mal so eben deutlich über 1000DM mehr als ich.
    Zuzüglich der damals besseren Zusatzleistungen, wie Sonderzahlungen etc.

    Allerdings dürfen diese Leute auch 2 bis 3-Schichtig arbeiten, was mit Zulagen entsprechend lukrativ ist. Aber die Gesundheit und das soziale Umfeld bleiben auf der Strecke.

    Andererseits ist es inzwischen auch so, daß jüngere Facharbeiter (ca. unter 30 Jahre) auch recht schlecht entlohnt werden.
    Beispiel: Ein normaler Facharbeiter bei uns in 1-Schicht bekommt das Brutto, was ich Netto bekomme. In Lst-Klasse 1

    Die fetten Jahre, wo das Geld bis zur untersten Ebene reichlich verteilt wurde, sind rum. Das Geld geht viel weiter oben schon aus. Spätestens, wenn der Vorstand beschließt, seine Bezüge zu vervielfachen oder den Karren durch Zukäufe (Globalisierungsdruck) in den nächstbesten Dreckhaufen zu navigieren.


    Zitat

    Es nützt auch nichts, verpassten Chancen nachzuweinen, 'hätte, könnte, wollte' interessiert im Nachhinein doch keine Sau.

    Und vor allem sollte man lernen, seine damals getroffenen Entscheidungen zu akzeptieren. Denn diese waren zum damaligen Zeitpunkt sicher nicht verkehrt.
    Bei mir haben sich sehr viele Entscheidungen nach langer Zeit als richtig erwiesen, auch wenn zwischendurch schon ordentliche Zweifel aufkamen.

    Aber etwas bis zum Ende durchzuziehen ist heute irgendwie nicht mehr so richtig Mode. Sobald die ersten Widerstände aufkommen, knickt man ein, verliert das Ziel aus den Augen und rennt heulend davon.
    Oder noch besser ist es, jede Entscheidung so lange als möglich herauszuzögern, bis auch die allerletzte Chance vertan ist.

    Willkommen in der "Generation Doof" (Ist ein Buchtitel)

    Hmm....

    Zitat

    Coole Strecke, von Perpignan nach Andorra

    Natüüürlich! Die Paßstraßen sind einfach der Hammer! :eek:
    Das wären genau die Strecken für einen Super7...
    Denke, da kannste einen 88,5er Schnitt fahren, ohne über die erlaubten 90 zu kommen...


    Nein, einkaufen waren wir nicht. Waren ja letzten Montag da....
    Und es war verdächtig ruhig dort. Überall hingen Nationallflaggen draussen....
    Weil Nationalfeiertag war!

    Da kommste ja vorher im Leben nicht drauf.... :scream:

    Aber da wir ja dem Alk und den Ziggis eh nicht so (also letzteres gar nicht) angetan sind, war das halb so wild.

    Aber landschaftlich sind die Hochpygmäen ein Traum :)

    Moinsen!

    Soo.....wieder da aus'm Urlaub bei diesem unsäglichen Sauwetter hier.
    Is doch z.k.! :scream:

    Wir hatten beim Ausflug nach Andorra auf 2470m Höhe 11 Grad (PLUS) und strahlendsten Sonnenschein. Nicht so wie hier grad mal 10 Gräder und Pisswetter :cool:

    Übrigens kostet dort 95er Benzin 1,084€ *seufz*

    und jetzt der Dish of the Day:

    Thema Automotive:
    Es ist in der Tat ein unglaublich nervenaufreibendes Geschäft. Ein Aussenstehender macht sich sicher kein Bild von dem Chaos, der da tatsächlich abgeht. Ich bin froh, dort nicht arbeiten zu müssen.


    Zum Thema Gehalt ein kurzer Umweg:
    Von einem Süddeutschen Autokonzern (der seine Fahrzeugbezeichnungen mit dem 4.letzten Buchstaben des Alphabets anfangen lässt) hatte ich mal die Herstellungskosten um 1998:

    Die kleine Limo (nicht kipplaster) hatte ca. 10.000DM HK (Ladenpreis > 40.000DM)
    Die Mittlere lag bei 20.000DM (Ladenpreis >60-80 K-DM)
    Die Große bei ca. 40.000DM.... Ladenpreis 200 TSD DM

    Da ist noch genug Spanne drin. Immerhin schafft es der Konzern der Reihe nach aus dieser Autoproduktion Standorte in USA und Japan zu sanieren und massivst verlustbringend zu veräussern.

    Jetzt zum Gehalt selber:
    Dieses hängt von der Stellenbeschreibung und dem Tätigkeitsfeld ab.
    Je mehr Verantwortung und selbstständiges Handeln, desto höher das Gehalt.
    Mit Personalverantwortung gerne noch mehr.

    Den ganzen Tag Excellisten zu hacken ist sicher ganz nett, aber das kann sicher fast jeder. Demensprechend ist das Gehalt.

    Ein Ing. ist zu höherem Berufen.

    (Egal welcher spez. Fachrichtung - man geht davon aus, daß er genug gebildet ist, sich fehlendes Fachwissen zu erarbeiten.)

    Nämlich Führungsaufgaben mit weitreichender Weisungsbefugnis.
    Er ist Projektleiter, Teamleiter, Gruppenleiter etc.
    Er sagt in seinem Fachbereich, wo es lang geht.

    Und dann bekommt er das Gehalt. Und dann sind 60 Kilos durchaus realistisch.

    Thema Gehalt MK II: Es ist auch i.d.R. egal, was die Fa. herstellt. Die Wirtschaft (und damit die Handelsmargen) funktioniert immer gleich.

    Und den 'Chefs' ist es auch egal, was die Fa. produziert.
    Wir hatten mal einen Geschäftsführer von einem Waffenhersteller und es hat bestens funktioniert.


    Zitat

    ...Es geht hier darum, dass ich in meiner zugegeben sehr primitiven und völlig einfältigen Art festgestellt habe, dass ich beim Studium 50.000 Öhre verloren habe und dass ich die erst in 20 Jahren wieder in der Kasse habe.

    ...

    es immer noch min. 10 jahre dauern, bis ich in die Nähe der "Pluszone" komme.
    Also ist das was ich festgestellt habe: Studium lohnt sich nicht. Und wenn Du genau gelesen hättest, oder besser gesagt, nicht so verbohrt und engstirnig irgendwelchen Blödsinn nachplappern würdest, hättest Du mitbekommen, dass ich durchaus der Meinung bin: Bildung lohnt. Aber Bildung ist nicht gleich Studium. Und hier ging es nur ums Studium

    Sorry: Schwachsinn³ !!!

    Ich wär im Nachhinein froh, studiert gehabt zu haben. (scheixx Satzbau)
    Dann wär ich vor ungefähr 5 Jahren auf dem Level wie jetzt gewesen und hätte sogar eine Stelle bekommen, die ich damals wollte, jedoch waren da nur Ing.'s erwünscht.

    Du hattest sicher einen Verdienstausfall im Studium von 50.000€. Ja und?
    Da gibt es im Leben Situationen, die deutlich mehr kosten als das....

    Zitat

    aber habens wirklich alles insziniert ?

    Klar...die Mondlandung ja auch. ;)

    Was gehört schon dazu, so ein Ding zu kapern und irgendwo reinstürzen zu lassen? Sicher nicht wesentlich mehr unverfrorenheit und gewissenslosigkeit als ein Auto irgendwo reinzujagen.

    Man sollte halt bisschen fliegen können. Das Landen muß man ja nichtmals beherrschen :rolleyes:

    Wer aber tatsächlich dahinter steckt.....tja....manchmal ist es für den eigenen Seelenfrieden vielleicht besser, nicht alles zu wissen. :soupson:


    Und ausserdem...wissen wir wirklich, ob die 2 Kisten nicht doch noch stehen?
    Ich war jedenfalls noch nie in NY.

    Allerdings weiß auch fast niemand, ob die Erde tatsächlich rund ist.
    Die wenigsten sind bisher 1x ganz um die blaue Murmel rum gekommen.

    Man 'weiß' so gut wie alles nur vom Hörensagen und von FernsehBILDern.

    Naja, is auch egal.... war nur ein kritischer Denkansatz.

    Hmm....

    Zitat

    Gerade der Wheelspin nervt mich aber... Fühlt sich zwar lustig an, wenn's plötzlich wieder vorwärts geht - aber schnell ist das nich.
    (Vieleicht kann Ich aber auch einfach nich fahren, kann auch sein )

    Dann änder erstmal dein Fahrwerk.


    Zitat

    J&A : ... schonmal Mini mit Sperre gefahren ? ... da dreht nix mehr durch ( auch nich mit Strassenreifen

    Mini nicht. Aber sonst. Leider nur Heckschleudern. :D

    Das war aber auch nicht meine Diskussionsgrundlage.
    Daß bei einem Sprerrdiff nix mehr durchdrehen sollte (oder zumindest weniger)
    leuchtet wohl so gut wie jedem ein.
    Nur überwiegt der Nachteil der störrischen Vorderachse beim Einlenken, die grundsätzlich erstmal geradeaus will.

    Ergo macht das (durchaus) Sinn bei 'leistungsfähigeren' Fahrzeugen.
    Ansonsten überwiegen die Nachteile.

    Aber jeder wie er will....

    ---------------
    Gegenbeispiel:
    Seit mein Van vorne Federn statt Flummies drin hat, dreht da auch nix mehr durch.

    Hmm....

    Zitat

    Apropos Kurve: was kost denn ein g'scheits Sperr-Diff...?
    (Verhmmmmutlich mehr als mein Mini )

    Hast du ein Leistungsgewicht von besser als ca. 8-9Kg/PS ?
    Wenn nicht, brauchste das auch nicht. Kuck lieber, daß alle Vorderräder in der Kurve auf dem Boden bleiben.
    Sperrdiff. verschlechtert zunächst nur die Kurvenfähigkeit (extremes untersteuern), das man am Besten mit Leistung (Wheelspin) in Griff kriegt.

    Hmm....

    Ach ja....bei uns will man auch auf einen anderen Proxy umstellen, wo auch alles gesperrt ist. Gut, wenn man die alten Proxydaten kennt.... :rolleyes:

    Zitat

    Die Annahme, daß der untere Querlenker nicht wesentlich auf Torsion beansprucht wird, da der Kugelbolzen keine Übertragung der Bewegung zulässt, wird durch die Bilder nicht eben gestützt.

    Auch wenn sie trotzdem richtig ist.
    Ansonsten hätte das Forum die erste Kugel erfunden, die Drehmoment übertragen kann. Klar, das Reibmoment des Kugelkopfes ist zwar vorhanden, aber sicher nicht als versagensbringende Größe relevant.

    Die 20-25% rostigen Einschnitt, den Veit beschrieben hatte, sind ferndiagnostisch betrachtet der Ermüdungsbruch. Sei es durch Eigenresonanz, Biegung (ausfedern?) etc.
    Der Rest ist Gewaltbruch durch einmalige Belastung. D.h. das Bauteil ist faktisch nicht wirklich überdimensioniert.
    Das eigentliche Versagen kann sicher auch schon vorher auf der Autobahn passiert sein, nur war das in der Stadt dann der letzte Kick zum Abriss.

    Und das Gewinde ist konstruktiv an der falschesten Stelle, die man überhaupt auswählen kann. Denn hier sind die Biegebelastungen (zB. Dauerschwingung)am höchsten.

    Und das Bauteil hat genau dort versagt, wo es auch theoretisch reissen muß. Nicht am Einspannpunkt (die Mutter), sondern knapp drüber.

    ich hab keine langen Haare...kenn's aber trotzdem. Und fliegt auch irgendwo als Maxisingle-CD rum....aber könnt ich mal suchen gehen. Nciht für dich. Für mich :D

    Hmm...

    Zitat

    Es könnte ja einer Daten klauen und der Konkurrenz zuspielen..toll....das aber mein Chef entschieden hat, ein wichtiges Design nun nicht nur im schönen WW fertigen zu lassen, sondern aus Kostengründen das mal beim Haus und Hoflieferant der Roten abgegeben hat und nun seit Hockenheim die mit unserem Design rumfahren, soweit denkt hier keiner


    Sieh's mal so rum: andere F1-Teams mussten dafür noch tausende Blätter Kopieren. Ihr gebt die gleich als Original aus der Hand *wechwerf*

    Naja...hier nicht besser. Da quetscht man sich LCIA-Mäßig (LowCostIntelligentAutomatisation) die Murmel aus, damit man dem unternehmen einen gewissen Wettbewerbsvorteil verschafft und was machen unsere Geschäftsführer?!? Sie sind so Stolz auf unseren Knoffhoff-Vorsprung, daß sie das jedem Besucher haarklein zeigen und erklären.
    Daß die nicht noch die Konstruktionszeichnungen rausgeben ist echt alles.

    Nuja...auch egal. Hmm....

    Thema USB: ja, das will man bei uns auch irgendwann mal abschalten.

    OK....wenn in etwa mit M10x1 vergleichbar, dann sind das immer noch 25% mehr Anpresskraft bei gleichem Drehmoment....


    Zitat

    Selbst ´ne schlappe M8 mit 8.8 Festigkeit macht da schon was her .....

    Streckgrenze liegt bei ca. 3 Tonnen zentrischer Zug.

    Abscherung ca. 80% der Streckgrenze.


    Aber ich denke, daß die Radbolzen lange kein 8.8er Material sind.
    Eher 6.8... wenn überhaupt :eek:

    Jetzt aber nicht auf die Idee kommen, normale 8.8er-Schrauben zu verwenden!
    Das Feingewinde ist zwingend erforderlich, damit sich die Mutter mangels Konterung nicht von alleine loslöst (Selbsthemmung).

    Die 63 Nm sind nicht das Problem. Das passt schon.

    Normale Radbolzen anderer Autos haben M12x1,25

    Beim Mini ist das irgend ein englisches Feingewinde. vermutlich vergleichbar mit M8x0,75 oder so.

    D.h. mit den Minibolzen machst du pro Umdrehung 1/3 weniger Anzugsweg.

    D.h. du spannst bei gleichem Anzugsmoment mit 50% mehr Kraft vor (das ist das mit dem Prozentrechnen ;) ), weil der große Bolzen ja für 1,25mm 1 Umdrehung benötigt, der Minibolzen aber 1,5.


    Oder anders herum gerechnet 63Nm + 50% = 95Nm.

    Passt doch.


    Gut, daß niemand nach dem Bolzendurchmesser gefragt hat... ;)

    Zitat

    Siehe Opel, VW etc etc.

    Automotive ist in der Beziehung tatsächlich die Krönung der Frechheit.

    Ein Kunde von mir wartet schon seit Monaten nach Auslieferung seiner Anlagen auf seine Kohle. Und dementsprechend spät (aber zum vereinbarten Zahlungsziel) zahlt er meine Rechnungen.

    Ach ja...Kunde ist ein namhaftes süddeutsches Automotiveunternehmen, das jetzt wahrscheinlich die 20 Mio. Dollar für den Erwerb der Namensrechte am eigenen Namen wieder bei den Zulieferern reinsparen muß.

    Schön kurz gedachte Handlungsweise.

    nu denn...

    Hmm...

    Zitat

    Die Einkäufer werden hakt auch verprovisioniert, also "müssen" die was rausschlagen...

    Von welches Vorgehen ist also Gesamtwirtschaftlich betrachtet besser? Von vornherein ehrlich (seriös) und zielgerichtet mit dem Lieferanten zusammen arbeiten und direkt ein echtes ehrliches Angebot erhalten, oder mit Delegationen in der Weltgeschichte rumreisen, hier und da bisschen Rabatt rausschinden und letztlich den Lieferanten nur zu ärgern und viel schlimmer, produktive Arbeitszeit zu stehlen?

    Klar, wenn man für's Unternehmen 10% Rabatt rausschindet, sieht das auf dem Papier Weltklasse aus. Daß aber der Anfangspreis 20% höher angesetzt wurde, interessiert niemanden.

    Bei Serienproduktionen macht das sicher Sinn, um 1/10 Centbeträge zu feilschen. Aber bei einem Unikat (zB. eine F1-Kiste oder meine konstruierten Maschinchen) sollte man die Lieferanten nicht wirklich knebeln.
    Das geht immer nach hinten los.
    Denn meist hat man nichtmals die Wahl zwischen 3 oder mehr Lieferanten.

    Keine Firma lebt freiwillig vom Drauflegen. Passiert das zu oft, sinkt die Qualität und der Kunde ist der Mops.

    Nun denn...jeder wie er mag.

    Hmm....