Beiträge von J&A

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    hmmahlzeit,

    genau das ist doch schon in vollem Gange, noch nicht gemerkt?

    Ich schon....dachte, das hätte ich zum Ausdruck gebracht ;)


    Hmm....

    Super...voll verpennt, daß die Minitouristen heut Grillfest haben... :scream:
    Das war die schlimmste Erkenntnis des Tages *HFKVD*

    Naja, egal...scho' zschpät...dafür warte ich jetzt, daß es Klonk macht und die Bremsscheibe mittels Abzieher von der Nabe knallt...


    *wart*


    *wart*


    Nochmal nachziehen....


    *Wart*


    *wart*


    Hmmmmpf....


    *klonk*


    ich muß wech....

    Also wenn man will, kann man alles mit Gewalt falsch verstehen. Schon interessant.... :rolleyes:

    Ich habe gesagt, daß es keinen Grund gibt unter diesen Umständen, sich zu bewegen. Ich habe niemanden direkt oder indirekt als faul bezeichnet, auch ist nie das Wort ALLE gefallen.
    Nur liefert die Umgebung nicht wirklich Motivation, etwas zu tun.
    Das sind zweierlei Dinge.

    Lesen, was da steht und nicht hineininterpretieren, was nicht vorhanden ist.
    Hatten wir letztens erst mit so einem albernen Flugzeug.

    Und auch das Thema China oder Schwellenländer allgemein:
    Angefangen hat es damit, daß der Steffen diese Länder wirtschaftlich (Bereich Automotive) nicht ernst genommen hat.

    Und meine Überzeugung ist, daß wir uns gewaltig vor denen in Acht nehmen müssen, sonst werden wir gnadenlos überrollt während wir -die Freizeitgesellschaft- gelangweilt vor der Glotze hocken.

    Das war eigentlich alles. Keine Glorifizierung, kein Go-East-Feeling, gar ncihts. Ganz im Gegenteil eine nüchterne Betrachtung dessen, was uns demnächst blüht.

    Wie die das bewerkstelligen, haben wir nicht im Griff.

    Naja, sei's drum. Alles, was ich zu dem Thema zu sagen hatte, wurde gesagt und fertig. Ende.

    Hmm....

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    so lange " Profit " in des Menschen Kopf im Vordergrund steht , wird sich nix ändern ... manchmal wird das abgelöst durch " Macht " .... un manchmmal auch durch " Sex "


    Es geht immer und ausschließlich um Macht.

    Viel Geld = viel Macht

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    Es zwingt einen doch niemand, hierzubleiben. Wenn in Fernost alles so viel besser ist, dann wandert doch aus!

    Ich denke, da wurde ich nicht ganz richtig verstanden...

    Ich WILL HIER in Europa erfolgreich sein. Aber die Umgebungsvariablen
    sind alles andere als brauchbar.


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    hmm alles was dort an Arbeitswut usw. aufgeboten wird, geschieht unter Zwang. Und wenn es der Zwang bitterer Armut ist.

    Hier gibt es schlimmstenfalls Hartz4 + Schattenwirtschaft und damit keinen Grund, den Allerwertesten aus dem Sofa zu heben.
    Wäre dem nicht so, hätten wir auch Zwang der bitteren Armut.

    Warum gehen Firmen nach China? Es gibt 2 Gründe.

    1. Für hier dort billig zu produzieren. Damit gibt man Knowhow in deren Hände und kommt nach wenigen Jahren heulend zurück.
    Das ist das Ziel Aktiengeführter Gesellschaften. Kurzfristig Reibach machen, um den Aktienkurs hoch zu halten.
    die nächste Aktionärs-Hauptversammlung ist das Ziel.


    2. Um für den dortigen Markt zu Produzieren. Knowhow bleibt maßgeblich in der Firma, da man ja bestrebt ist, dort Fuß zu fassen und entsprechendes Wachstum zu erwirtschaften. Denn es ist dort so, daß die Einfuhrzölle extrem hoch sind. Da man aber von dem Markt dort etwas abbekommen will, muß man dort produzieren.

    Hmm...

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    Deutschland... China... Indien... hmmmir alles wurscht. Das ist Inkompetenz, und die gibts überall. Immer da, wo Menschen arbeiten oder eben auch nur so tun.


    Also irgendwer schrieb doch heute was von Desinteresse und nicht den Allerwertesten raus bringen....wenn ich nur wüsste wer.... ;)

    Das ist genau das Problem. Es interessieren sich die wenigsten für ihren Job.
    Und die wenigen Motivierten reiben sich an ihrem Umfeld auf und schmeißen irgendwann den Kram hin, sobald die Möglichkeit besteht.

    In China tät dir das nicht passieren.
    Von uns waren Mitarbeiter dort, um dort einen Werkzeugbau aufzubauen.
    Soviel Arbeitswut waren die Kollegen von hier nicht gewohnt.
    Und da haben auch die Abteilungsleiter mit angepackt und sich dreckig gemacht, damit das Projektziel erreicht wird. Und das sicher nicht aufgrund Gewaltandrohung, denn die Firmenleitung dort war und ist nach wie vor ein deutscher Mitarbeiter hier aus dem Stammwerk.


    Hmm....

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    ein normaler Job , bei dem man nach Feierabend abschalten kann und nebenbei selbstständig .... steuerlich auch nicht gerade zu verachten

    Mit der beste Ansatz....zur Sicherheit der feste Job und privat sich weiter entwickeln.

    Richtig ist, daß jeder seines Glückes Schmied ist. Nur manche (eigentlich fast alle) müssen erstmal ins Bergwerk, Erz kloppen, es aufkochen und dann noch sehr viel härter Dengeln, um ein Taschenmesser hinzubekommen. Anderen wird ein vorgefertigtes Samuraischwert 'in die Wiege' gelegt, wo sie nur noch ihre Initialen reinklopfen müssen. Das ist der kleine, aber entscheidende Unterschied.

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    Als Pleite bezeichnet man auch im Leben , wenn Dinge , auf die man gesetzt hat , daneben gehen .... das sind auch meist die Schlimmeren

    Und das Leben ist eine Pralinenschachtel. Man weiß nie, was man bekommt.

    Soll heissen, auch die größte Pleite kann sich im Nachhinein als glückliche Fügung erweisen. Man weiß es nicht.

    Hmm....

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    Wenn du dir die Butter vom Brot nehmen läßt, dann hast du irgendwann nicht mal mehr das Brot!

    Wenn du als Chef beliebt bist, dann kannst du auch direkt 'ne Discothek auf deiner Nase eröffnen...Tanzen die Leute ja dann eh drauf rum

    hmm....

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    und wenn du hier nur einen fahren lässt fordert der betriebsrat schon eine lärmschutzwand


    Ich bin für klare Hierarchien. Gott hat ja auch nicht zu Moses gesagt: 'Hier Moses, ich hab da mal was aufgeschrieben, was mir nicht so gut gefällt. Falls du Lust hast, schau doch da mal drüber.' Nein, da hieß es: Zack, 10 Gebote! Und wer nicht pariert kommt in die Hölle. Bums, aus, Nikolaus.“

    Zitat

    noch... noch ist das egal. Aber die Nanjing-Bude hat nicht umsonst das Roverwerk abgebaut. Die könnten die alten Roverkarren auch per Hand zusammennageln. Aber die wissen eben, dass in Zukunft auch in China ne Fertigungsstrasse billiger sein wird, als 10.000 hammerschwingende Reisbauern.

    Jetzt am Anfang der industriellen Revolution zählt aber eben Handarbeit.
    War hier damals nicht anders.


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    Wobei die meisten Toyota´s für den europäischen Raum definitiv in Europa/Umland gebaut werden.

    Das ist schon richtig, weil die Schiffe sonst inzwischen Kolonne fahren müssten. ;)


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    was aber auch bei Toyota zu vehementen Qualitätsmängel geführt hat,

    Eben. Willste ein hochwertiges Fahrzeug, kaufst du ein Modell, das es hier nicht gibt (abgesehen mal von E-Teile). Nissan Skyline, einen Infinity (Nissanableger wie Lexus von coyota), ein Honda Civic Si Coupe,...

    Zitat

    Die "Normalisierungskurve wird immer steiler abfallen, also ist der China-Auto-Kram in weniger Zeit als damals bei den Koreanern wieder normalisiert.

    Und zwar auf Weltstandard. Wobei USA und deren Autoriesen längst nicht mehr zum Weltstandard gehört. Die leben vom eigenen Kapital bis es weg ist.


    Der Mitsubishi Pajero erster Generation hatte vorne auch noch eine Zapfwelle für Landwirtschaftliches Gerät für die Reisbauern...inzwischen kannste damit gediegen vorfahren oder auch mal im Gelände eine gute Figur machen.

    Hmm....


    Zitat

    Warum müssen die Kisten alle ESP etc haben?

    Weil es das Regelgerät seit ABS sowieso schon gibt. :p

    Zitat

    Früher hats so unförmige Karren nicht gegeben.



    *SCNR* :D

    Japan hat höhere Lohnkosten als wir. Liegt irgendwas um die 40€/h.
    Bei uns sind es um die 28€/h.

    Trotzdem lohnt es sich, Karren dort zu bauen, hierher zu verschiffen,
    hier auf europäischen Sonderzubehörkrams anzupassen. Und der glückliche Kunde fährt lachend am auf das Servicemobil wartende deutsche Premiumfahrzeug vorbei.

    Also...so wacklig wie die abendländische Automotivestandorte sind, waren sie noch nie. Andere können nämlich inzwischen auch Autos bauen. Wir haben es denen ja schließlich gezeigt.


    Hmm...

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    1. wie wollen die mit einer Karre hier landen, die ein total mieses Fahrverhalten hat (weil die Chinesen so was haben wollen, müssen die Europäer auch auf sowas abfahren).


    Siehe Dacia Logan. Die sind sowas von nicht erfolgreich, daß sie jetzt schon 3 Fahrzeuge gleicher Machart produzieren. Billig, einfach, funktional.

    Die Zeiten, wo sich der deutsche Durchschnittsbürger einen Durchschnittspassat leisten und vor allem bezahlen konnte, sind vorbei.

    Und wenn man für ein Auto nur halb so viel zahlen muß wie für ein deutsches Produkt, dann rechnet sich das für die Kunden hier und für die Hersteller in Fernost allemal. Bedenke die Margen (weil dort das Personal ein Bruchteil dessen kostet, wie hier).
    Nicht der Arbeiter am Band ist entscheidend.
    Ob so eine Karre in 30 Stunden hier oder 50 Stunden dort zusammen genagelt wird, ist vollkommen egal.

    Angenommen, von so einem Durchschnittspassat werden 1 Mio. Fahrzeuge über Laufzeit produziert. Die Entwicklungskosten bis zum Produktionsstart liegen derzeit bei 3-4 Mrd. Euro.

    Heisst also, daß bei jeder verkauften Karre 3-4000€ Entwicklungskosten abbezahlt werden müssen. Vom Kunden.


    Im Gegenzug verkaufen wir unsere alten Produktionsanlagen nach Fernost zum Kilopreis. Wir freuen uns wie die Kinder über den gemachten Reibach und die Chinesen haben wunderbares Knoffhoff von vor 6-8 Jahren.
    Die Entwicklungskosten von diesem Stand der Technik sind dort nahezu bei 0, weil Personal ja eh nix kostet.
    Das heisst, die sind mit weniger Kapitaleinsatz dem Feind locker auf Augenhöhe und können dazu noch weitaus billiger sein. Hervorragend!

    So haben es die Japaner gemacht. Den Stand der Technik kopiert, verstanden und ab dem Punkt weiter entwickelt, wo uns schon längst das Geld oder die Lust bzw. Ideen ausgingen

    Beispiele?

    Faxgerät
    Scanner
    Hybridfahrzeug
    LCD-Fernseher (Merck)
    Transrapid (Siemens?)
    CD-Technologie (Phillips)


    Hmm....

    Zitat

    Tja, in einem totalitären Regime kann man halt alles ohne Rücksicht durchboxen und erzwingen
    Fragt sich nur, ob das so viel besser ist als die Situation in Europa

    Hmmmm... Oder seh Ich's mal wieder zu pauschal?
    Denke nicht...

    Kuck dir andere 'Diktaturen' an. Keine mir bekannte funktioniert
    wirtschaftlich wirklich gut. Daran liegt es jedenfalls nicht.


    Zitat

    Das Ding ist: diese Lenkung usw. das ist alles so gewollt. In China wollen die das so.
    Also wenn die ihre original-Chinesenkarren hier verkoofen wollen... niemals kriegen die sowas hier los.

    Richtig. Deswegen klagt BMW auch gegen eine Fernostkopie ihres X5.

    Ist dir bewusst, wieviel technisches Wissen wir Europäer - allen voran wir Deutschen- den Chinesen freudestrahlend unsere Innovationen verscherbeln?

    Wir sind Happy, wenn wir den Transrapid zum Schrottpreis an die Chinesen verscherbeln. Dort fährt der in Shanghai offiziell rum. Zwar nur auf einem kurzen Stück, aber immerhin.
    Hier ist er nur Achterbahn gefahren. Und das Jahrzehntelang.

    Und selber bauen die jetzt auch einen (nach).


    Vor 20 Jahren war Südostasien noch ein riesiges Gebiet von Schwellenländern.

    Heute? Heute sagen die, wo es lang geht.

    Indien. Selbst die Indianer drängen auf den deutschen Markt.
    Letztens war ich auf einer Messe für Maschinenbau.

    Tja...ein ordentlicher Teil an Ausstellern waren Inder. Und keiner von denen wollte Rosen an den Mann bringen oder rote Punkte auf die Strin malen.

    Da geht es um Maschinenbau, wo richtig was dahinter steckt.
    Unsere -deutsche- Paradedisziplin greifen die an!
    Stellen ihre in Indien zusammengebauten Maschinen hier in unsere Messehallen! Und die Frechheit daran: Diese funktionieren sogar!

    Da wirst du aber annehmen dürfen, daß die eine Pillepallekarre auch zusammengesteckt bekommen.

    Man muß nicht glauben, daß dort alle Menschen doof sind.

    Unser Bildungsstand ist auch nicht gerade Weltmaßstab...nur kommt bei uns noch mangelnde Motivation und Entscheidungsunfähigkeit hinzu.
    Deswegen bekommt unser eigene Osten den ***** nicht hoch.
    Oarbeid ist aktuell mehr als genug vorhanden.

    Unser Vorteil in D. ist, daß die Amis noch so richtig sackedoof sind, was Technik anbelangt. Die können nur groß und plump. Aber wenn es auf Finesse ankommt, kaufen die in D. ein. Jedenfalls leben einige Maschinenbaufirmen hier in der Region maßgeblich vom Absatz in die USA. und das nicht ohne Grund.

    hmm...

    Zitat

    - was wichtig ist: DVD-Player und onboard entertainment system... in Wurzelholzplastik, die mit 4 Schrauben angespaxt ist und wo die Schraubenköpfe richtig schön in die Welt grinsen

    Ach, biste Smart gefahren?
    Der sieht ja auch zusammengespaxt aus.

    Zitat

    dass die mal die Welt beherrschen, mit Karren

    Automobilbau ist jetzt nix wirklich weltbewegendes, was man nicht beherrschen könnte. Wir Abendländler hatten über 100 Jahre Erfahrung im Automobilbau, die Japaner haben binnen 10 Jahren von Steinzeitmöhren auf Gleichstand aufgeholt (Anfang der 90er zB. honda CRX etc.) und uns ohne Zweifel sehr sehr weit überholt.

    Toyota könnte Daimler komplett aus der Barreserve übernehmen. wollen sie nur nicht.

    Thema China... dort arbeiten 10 Ingenieure höchstmotiviert für das Geld eines einzigen transusigen Ingenieurs hier aus dem Abendland.

    Und nur mal angenommen, wir hätten hier 50% fähiges und qualifiziertes Personal in der freien Wirtschaft (was heillos übertrieben ist)...das wären rund 15 Mio. Menschen.

    Da benötigt man in China nur 2% der Bevölkerung (1,3 Mrd.) und schon haben die doppelt so viel Manpower.

    Die holen das Ganze mit schierer ameisenartiger Arbeitswut binnen kürzester Zeit auf. Locker. Ohne Zweifel.
    Wo stehen die höchsten Hochhäuser? Nirgends in Europa. Wo die größten Staudämme? Hier nicht. Die größten Metropolen? Allein Shanghai ist so groß (18 Mio) wie fast alle europäischen Metropolen zusammen.

    Die nächsten Jahre werden also höchst interessant.

    Unsere Transits, LT's und MB 207er von vor 20 Jahren waren auch nicht wirklich besser als ein Traktor zu fahren.

    Hmm.....

    Um dem Ganzen eine aussagekräftige Dimensionierung zu geben:

    10dB(A) Schalldruckpegeländerung entsprechen einer Verdoppelung bzw. halbierung der wahrgenommenen Lautstärke.

    Um eine Schallpegeländerung von 10dB(A) hervorrufen zu können, benötigt man 10x soviel Lärmquellen.

    D.h. all diese Fahrzeuge zusammengenommen:

    sind genauso Laut wie der da:

    Zitat

    Morgan Roadster V6 89

    Sofern man diese gleichzeitig am selben Platz betreiben könnte.

    3,2 vs. 3,1 ist wirklich nicht erwähnenswert.
    Da lohnt sich der Umbauaufwand nicht.

    Denn es sind 3,5%.

    Das heisst mit der kürzeren EÜ würde man zu jedem Zeitpunkt ca. 3,5% mehr 'gespürte' Leistung haben. Das sind bei Nenndrehzahl dann doch auch ganze 2 PS.

    Anders dagegen mit meiner verbauten 3,76 statt 3,1
    Das sind dann schon runde 20% 'gespürte' Mehrleistung.

    Wie ich finde, die ideale Landstraßenübesetzung für einen Serienmotor.

    Autobahn ist natürlich (den Insassen) nur begrenzt zumutbar :rolleyes:

    Zitat

    Ich fahr die Schwarze Plakette, bis nächstes Jahr das H-Kennzeichen draufkommt.

    Ich auch am Van. Seit letztem Jahr. Und Kollege mit seinem Admiral 2,8 auch.

    Gut, daß wir hier gar keine Plakette brauchen.
    H wäre bei dem Van uninteressant, weil Vers. + Steuer teurer.... :p

    Hmm....

    Ellen. Mir Verlaub. Du hast keine Ahnung.... :p

    Sobald eine Einspritzanlage verbaut ist, frisst die Karre Radlager ohne Ende, rostet wiediesau, tropft an allen Ecken und Kanten Öl, werden Scheibendichtungen undicht etc. blabla...

    Das sollteste jetzt aber inzwischen wirklich wissen... ;)

    Blödsinn, alberner.... :soupson:

    Mir kommts eher so vor, daß manche Leute mit dem wirklich simplen Techniksprung im Falle eines SPI's nicht klar kommen. Und alles, was nicht mechanisch klackklackklackklonk macht und man so eindeutig als defekt kategorisieren kann, ist Teufelszeug.


    Hmm.... :D

    Zitat

    Und passend dazu gibt es dann ein Bremsprogramm, dass kurz nach dem losfahren die Bremsscheiben eben davon freibremst, ob du nun willst oder nicht.

    Um das Freibremsen geht es mir jetzt grad nicht wirklich.
    Auch mit Flugrost bremst eine Scheibe noch besser als jedes andere
    bekannte System im Fahrzeugbau.

    Und die wenigsten Autos fahren mit 180 vom Hof runter, um direkt im Anschluß eine Vollbremsung zu machen.

    Nur: Autos stehen zu weit mehr als 90% ihrer Lebensdauer blöd in der
    Landschaft rum.

    Wenn man also schon 2-10.000€ für einen Felgensatz ausgibt, kann man doch auch erwarten, daß die Technik da drunter nicht das offensichtliche Gammeln anfängt. Hypsche Felgen kauft man ja nicht, weil die Räder damit bei 180 waaahnsinnig performant aussehen.

    Abgesehen davon ist das ein eindeutiges Sicherheitsplus.
    Oder hat man bei Moppeds schonmal gesehen, daß deren Scheiben Rostnarben von langer Standzeit haben oder am Rand aufblühen und damit in der Wirkung behindert werden?

    Klar kostet Edelstahl inkl Bearbeitung 3-5x soviel wie vergossener Schrott, aber das holt man (also Kunde) locker über den Lebenszyklus wieder rein.

    wie man laut und deutlich sieht, haben sogar F1-Bremsen Lüftungslöcher bis zum abwinken...

    :rolleyes:

    Löcher bzw. Schlitze helfen sicherlich, die Scheibe sauber zu halten.

    Man kennt ja die Berichte, wo teure Nobelkarren die Autobahnabfahrt bei Regen knapp verpasst hatten, weil die Bremse naß war und nicht schnell genug trocken wurde.

    Innenbelüftet macht hauptsächlich deswegen Sinn, weil man im Prinzip 2 dünne Bremsscheiben spazieren fährt und somit eine größere Bremsenergie (aufgrund größerer Masse) aufnehmen und schneller abführen kann (aufgrund geringer Wandstärke und insgesamt fast doppelter Oberfläche).


    Albern finde ich es jedoch, daß an jedem Zweirad -von Mofa bis zum Superbike- grundsätzlich Edelstahlbremsscheiben zum Einsatz kommen.

    Autos hingegen, (die ein vielfaches eines neuen Motorrades kosten und wo man inzwischen schon durch die 20"-Felgen hindurch die Bremsbeläge wechseln könnte), kommen nach wie vor mit hundsprimitiven und beschämend billigen Stahlgußscheiben daher, die bei den ersten Nebelschwaden schon massivst Rost ansetzen. Letztens so gesehen bei einem protzig vor's Hotel geparkten A8 für die VIP-Gäste.

    Vorsprung durch Technik....ja ne is klar.... :headshk: