Ich halte diese Ansicht für „Schxxxeishaus“ Parole…alternativ - Stammtischweisheit…kannst Du Dir es aussuchen 
Ebend. Gerade die Steuerungen aus den 90ern sind ja heute mit relativ einfachen/günstigen Mitteln auslesbar und es finden sich ja genug Anlaufstellen, die auch ganze ECUs reparieren können. Außerdem gibt es ECUs fast wie Sand am Meer für kleines Geld zu kaufen.
Oder man zimmert sich eine frei programmierbare ins Auto. Alles kein Problem. Man(n) muß nur wollen.
Da wird es wohl eher zunehmend schwieriger einen Vergaer richten geschweige denn einstellen zu lassen.
Warum ist denn Öl und Gas so "billig"? Weil es in Milliarden von Litern/m³ produziet wird. Dass die Herstellung von Wasserstoff und e-Fuels so teuer ist, liegt doch daran, dass es nur eimerweise hergestellt wird. Kostet etwar eine Bohrinsel nix? Oder eine 3.000 km lange Pipeline? Trotzdem bleibt der Ölpreis politisch und hat mit den Herstellkosten nix zu tun.
Hätten die Öl-Pioniere vor 150 Jahren genauso rumdiskutiert wie wir heute, Könnten wir unsere schöne Argumentenorgie heute nicht feiern. Die haben gemacht. Weil sie überzeugt waren und weil es noch keine Kommunikationsplattformen gab, auf denen sie sich mit Lobbyisten, Bedenkenträgern und Besserwissern rumschlagen musten.
(Bitte richtig verstehen. Ich meine damit nicht, dass E-Auto Befürworter Besserwisser sind)
Ja...und es ist äusserst beliebt, weil es einfach einen sehr hohen Brennwert hat. Man bekommt mit wenig Volumen und geringem Zeitaufwand viel Energie in den Tank und es ist trotzdem sehr sicher im Umgang. Selbst eine leckende Spritleitung (solage nicht in Krümmernähe) ist kein Grund, nicht noch nach Hause zu fahren. Und es reicht simpelste Technik aus, damit eine Verbrennerkarre fährt.
Darum war der Verbrenner ein Erfolgsmodell. Und wird es in weiten Teilen der Welt auch bleiben.
Inzwischen wurde diese Antriebsform aufgrund weltfremder Regularien aber zu Tode entwickelt. Bereits allerspätestens mit Euro 6.
Man steht (in Europa) damit in einer Sackgasse. Euro 7 ist wohl nicht umsetzbar.
Ausweg:
E-Autos. Aber aufgrund diverser nicht zu Ende gedachter (verschlafener) Umstände (Ladeinfrastruktur, ausreichende Stromerzeugung und Verteilung, unsichere Betriebskosten,..) ist auch das eine Sackgasse. Zumindest für eine lange absehbare Zeit und für den Großteil der Bevölkerung.
Manche können es sich aufgrund vorteilhafter persönlicher Umstände leisten (Eigene Hütte mit PV, am Besten ist das BEV eine Firmenkarre,...)
Ein Großteil dagegen hat weder noch. Das einzige E-Fahrzeug, das sie sich leisten können, fährt auf Schienen und hält meist nicht in die Nähe der Haustüre.
Die etwas sprunghaften Ideen aus Berlin helfen außerdem in keinster Weise Vertrauen aufzubauen.
Aktuelles Beispiel Pelletsheizung. Vor 2 Jahren gab's noch bis zu 45% Förderung. Dann spontaner Förderungsstop über Nacht.
Dann wieder Förderung, weil das mit den Wärmepumpen ein Schuß in den Ofen war. Jetzt ist's wieder gaaaanz böse Technik.
Alle Hersteller, die auf Wärmepumpen gesetzt hatten, haben aktuell in der Sparte Kurzarbeit oder sind deswegen komplett am Abnippeln.
Genauso wird es auch den hiesigen Autoherstellern ergehen. Im Casino auf die falsche Karte gesetzt und jetzt kommt es einfach darauf an, wer genug Geld zuschießen kann, damit das Spiel weiter geht.
Viele dieser Firmen stecken in der Versunkenen-Kosten-Falle. Es kann nur noch volle Kraft voraus gehen. Auch wenn der Eisberg direkt vor einem steht.
Daher argumentieren sie so vehement FÜR das Verbrennerverbot, um von ihren Aktionären nicht sofort gesteinigt zu werden.