Beiträge von J&A

    Moinsen!

    Soo.....wieder da aus'm Urlaub bei diesem unsäglichen Sauwetter hier.
    Is doch z.k.! :scream:

    Wir hatten beim Ausflug nach Andorra auf 2470m Höhe 11 Grad (PLUS) und strahlendsten Sonnenschein. Nicht so wie hier grad mal 10 Gräder und Pisswetter :cool:

    Übrigens kostet dort 95er Benzin 1,084€ *seufz*

    und jetzt der Dish of the Day:

    Thema Automotive:
    Es ist in der Tat ein unglaublich nervenaufreibendes Geschäft. Ein Aussenstehender macht sich sicher kein Bild von dem Chaos, der da tatsächlich abgeht. Ich bin froh, dort nicht arbeiten zu müssen.


    Zum Thema Gehalt ein kurzer Umweg:
    Von einem Süddeutschen Autokonzern (der seine Fahrzeugbezeichnungen mit dem 4.letzten Buchstaben des Alphabets anfangen lässt) hatte ich mal die Herstellungskosten um 1998:

    Die kleine Limo (nicht kipplaster) hatte ca. 10.000DM HK (Ladenpreis > 40.000DM)
    Die Mittlere lag bei 20.000DM (Ladenpreis >60-80 K-DM)
    Die Große bei ca. 40.000DM.... Ladenpreis 200 TSD DM

    Da ist noch genug Spanne drin. Immerhin schafft es der Konzern der Reihe nach aus dieser Autoproduktion Standorte in USA und Japan zu sanieren und massivst verlustbringend zu veräussern.

    Jetzt zum Gehalt selber:
    Dieses hängt von der Stellenbeschreibung und dem Tätigkeitsfeld ab.
    Je mehr Verantwortung und selbstständiges Handeln, desto höher das Gehalt.
    Mit Personalverantwortung gerne noch mehr.

    Den ganzen Tag Excellisten zu hacken ist sicher ganz nett, aber das kann sicher fast jeder. Demensprechend ist das Gehalt.

    Ein Ing. ist zu höherem Berufen.

    (Egal welcher spez. Fachrichtung - man geht davon aus, daß er genug gebildet ist, sich fehlendes Fachwissen zu erarbeiten.)

    Nämlich Führungsaufgaben mit weitreichender Weisungsbefugnis.
    Er ist Projektleiter, Teamleiter, Gruppenleiter etc.
    Er sagt in seinem Fachbereich, wo es lang geht.

    Und dann bekommt er das Gehalt. Und dann sind 60 Kilos durchaus realistisch.

    Thema Gehalt MK II: Es ist auch i.d.R. egal, was die Fa. herstellt. Die Wirtschaft (und damit die Handelsmargen) funktioniert immer gleich.

    Und den 'Chefs' ist es auch egal, was die Fa. produziert.
    Wir hatten mal einen Geschäftsführer von einem Waffenhersteller und es hat bestens funktioniert.


    Zitat

    ...Es geht hier darum, dass ich in meiner zugegeben sehr primitiven und völlig einfältigen Art festgestellt habe, dass ich beim Studium 50.000 Öhre verloren habe und dass ich die erst in 20 Jahren wieder in der Kasse habe.

    ...

    es immer noch min. 10 jahre dauern, bis ich in die Nähe der "Pluszone" komme.
    Also ist das was ich festgestellt habe: Studium lohnt sich nicht. Und wenn Du genau gelesen hättest, oder besser gesagt, nicht so verbohrt und engstirnig irgendwelchen Blödsinn nachplappern würdest, hättest Du mitbekommen, dass ich durchaus der Meinung bin: Bildung lohnt. Aber Bildung ist nicht gleich Studium. Und hier ging es nur ums Studium

    Sorry: Schwachsinn³ !!!

    Ich wär im Nachhinein froh, studiert gehabt zu haben. (scheixx Satzbau)
    Dann wär ich vor ungefähr 5 Jahren auf dem Level wie jetzt gewesen und hätte sogar eine Stelle bekommen, die ich damals wollte, jedoch waren da nur Ing.'s erwünscht.

    Du hattest sicher einen Verdienstausfall im Studium von 50.000€. Ja und?
    Da gibt es im Leben Situationen, die deutlich mehr kosten als das....

    Zitat

    aber habens wirklich alles insziniert ?

    Klar...die Mondlandung ja auch. ;)

    Was gehört schon dazu, so ein Ding zu kapern und irgendwo reinstürzen zu lassen? Sicher nicht wesentlich mehr unverfrorenheit und gewissenslosigkeit als ein Auto irgendwo reinzujagen.

    Man sollte halt bisschen fliegen können. Das Landen muß man ja nichtmals beherrschen :rolleyes:

    Wer aber tatsächlich dahinter steckt.....tja....manchmal ist es für den eigenen Seelenfrieden vielleicht besser, nicht alles zu wissen. :soupson:


    Und ausserdem...wissen wir wirklich, ob die 2 Kisten nicht doch noch stehen?
    Ich war jedenfalls noch nie in NY.

    Allerdings weiß auch fast niemand, ob die Erde tatsächlich rund ist.
    Die wenigsten sind bisher 1x ganz um die blaue Murmel rum gekommen.

    Man 'weiß' so gut wie alles nur vom Hörensagen und von FernsehBILDern.

    Naja, is auch egal.... war nur ein kritischer Denkansatz.

    Hmm....

    Zitat

    Gerade der Wheelspin nervt mich aber... Fühlt sich zwar lustig an, wenn's plötzlich wieder vorwärts geht - aber schnell ist das nich.
    (Vieleicht kann Ich aber auch einfach nich fahren, kann auch sein )

    Dann änder erstmal dein Fahrwerk.


    Zitat

    J&A : ... schonmal Mini mit Sperre gefahren ? ... da dreht nix mehr durch ( auch nich mit Strassenreifen

    Mini nicht. Aber sonst. Leider nur Heckschleudern. :D

    Das war aber auch nicht meine Diskussionsgrundlage.
    Daß bei einem Sprerrdiff nix mehr durchdrehen sollte (oder zumindest weniger)
    leuchtet wohl so gut wie jedem ein.
    Nur überwiegt der Nachteil der störrischen Vorderachse beim Einlenken, die grundsätzlich erstmal geradeaus will.

    Ergo macht das (durchaus) Sinn bei 'leistungsfähigeren' Fahrzeugen.
    Ansonsten überwiegen die Nachteile.

    Aber jeder wie er will....

    ---------------
    Gegenbeispiel:
    Seit mein Van vorne Federn statt Flummies drin hat, dreht da auch nix mehr durch.

    Hmm....

    Zitat

    Apropos Kurve: was kost denn ein g'scheits Sperr-Diff...?
    (Verhmmmmutlich mehr als mein Mini )

    Hast du ein Leistungsgewicht von besser als ca. 8-9Kg/PS ?
    Wenn nicht, brauchste das auch nicht. Kuck lieber, daß alle Vorderräder in der Kurve auf dem Boden bleiben.
    Sperrdiff. verschlechtert zunächst nur die Kurvenfähigkeit (extremes untersteuern), das man am Besten mit Leistung (Wheelspin) in Griff kriegt.

    Hmm....

    Ach ja....bei uns will man auch auf einen anderen Proxy umstellen, wo auch alles gesperrt ist. Gut, wenn man die alten Proxydaten kennt.... :rolleyes:

    Zitat

    Die Annahme, daß der untere Querlenker nicht wesentlich auf Torsion beansprucht wird, da der Kugelbolzen keine Übertragung der Bewegung zulässt, wird durch die Bilder nicht eben gestützt.

    Auch wenn sie trotzdem richtig ist.
    Ansonsten hätte das Forum die erste Kugel erfunden, die Drehmoment übertragen kann. Klar, das Reibmoment des Kugelkopfes ist zwar vorhanden, aber sicher nicht als versagensbringende Größe relevant.

    Die 20-25% rostigen Einschnitt, den Veit beschrieben hatte, sind ferndiagnostisch betrachtet der Ermüdungsbruch. Sei es durch Eigenresonanz, Biegung (ausfedern?) etc.
    Der Rest ist Gewaltbruch durch einmalige Belastung. D.h. das Bauteil ist faktisch nicht wirklich überdimensioniert.
    Das eigentliche Versagen kann sicher auch schon vorher auf der Autobahn passiert sein, nur war das in der Stadt dann der letzte Kick zum Abriss.

    Und das Gewinde ist konstruktiv an der falschesten Stelle, die man überhaupt auswählen kann. Denn hier sind die Biegebelastungen (zB. Dauerschwingung)am höchsten.

    Und das Bauteil hat genau dort versagt, wo es auch theoretisch reissen muß. Nicht am Einspannpunkt (die Mutter), sondern knapp drüber.

    ich hab keine langen Haare...kenn's aber trotzdem. Und fliegt auch irgendwo als Maxisingle-CD rum....aber könnt ich mal suchen gehen. Nciht für dich. Für mich :D

    Hmm...

    Zitat

    Es könnte ja einer Daten klauen und der Konkurrenz zuspielen..toll....das aber mein Chef entschieden hat, ein wichtiges Design nun nicht nur im schönen WW fertigen zu lassen, sondern aus Kostengründen das mal beim Haus und Hoflieferant der Roten abgegeben hat und nun seit Hockenheim die mit unserem Design rumfahren, soweit denkt hier keiner


    Sieh's mal so rum: andere F1-Teams mussten dafür noch tausende Blätter Kopieren. Ihr gebt die gleich als Original aus der Hand *wechwerf*

    Naja...hier nicht besser. Da quetscht man sich LCIA-Mäßig (LowCostIntelligentAutomatisation) die Murmel aus, damit man dem unternehmen einen gewissen Wettbewerbsvorteil verschafft und was machen unsere Geschäftsführer?!? Sie sind so Stolz auf unseren Knoffhoff-Vorsprung, daß sie das jedem Besucher haarklein zeigen und erklären.
    Daß die nicht noch die Konstruktionszeichnungen rausgeben ist echt alles.

    Nuja...auch egal. Hmm....

    Thema USB: ja, das will man bei uns auch irgendwann mal abschalten.

    OK....wenn in etwa mit M10x1 vergleichbar, dann sind das immer noch 25% mehr Anpresskraft bei gleichem Drehmoment....


    Zitat

    Selbst ´ne schlappe M8 mit 8.8 Festigkeit macht da schon was her .....

    Streckgrenze liegt bei ca. 3 Tonnen zentrischer Zug.

    Abscherung ca. 80% der Streckgrenze.


    Aber ich denke, daß die Radbolzen lange kein 8.8er Material sind.
    Eher 6.8... wenn überhaupt :eek:

    Jetzt aber nicht auf die Idee kommen, normale 8.8er-Schrauben zu verwenden!
    Das Feingewinde ist zwingend erforderlich, damit sich die Mutter mangels Konterung nicht von alleine loslöst (Selbsthemmung).

    Die 63 Nm sind nicht das Problem. Das passt schon.

    Normale Radbolzen anderer Autos haben M12x1,25

    Beim Mini ist das irgend ein englisches Feingewinde. vermutlich vergleichbar mit M8x0,75 oder so.

    D.h. mit den Minibolzen machst du pro Umdrehung 1/3 weniger Anzugsweg.

    D.h. du spannst bei gleichem Anzugsmoment mit 50% mehr Kraft vor (das ist das mit dem Prozentrechnen ;) ), weil der große Bolzen ja für 1,25mm 1 Umdrehung benötigt, der Minibolzen aber 1,5.


    Oder anders herum gerechnet 63Nm + 50% = 95Nm.

    Passt doch.


    Gut, daß niemand nach dem Bolzendurchmesser gefragt hat... ;)

    Zitat

    Siehe Opel, VW etc etc.

    Automotive ist in der Beziehung tatsächlich die Krönung der Frechheit.

    Ein Kunde von mir wartet schon seit Monaten nach Auslieferung seiner Anlagen auf seine Kohle. Und dementsprechend spät (aber zum vereinbarten Zahlungsziel) zahlt er meine Rechnungen.

    Ach ja...Kunde ist ein namhaftes süddeutsches Automotiveunternehmen, das jetzt wahrscheinlich die 20 Mio. Dollar für den Erwerb der Namensrechte am eigenen Namen wieder bei den Zulieferern reinsparen muß.

    Schön kurz gedachte Handlungsweise.

    nu denn...

    Hmm...

    Zitat

    Die Einkäufer werden hakt auch verprovisioniert, also "müssen" die was rausschlagen...

    Von welches Vorgehen ist also Gesamtwirtschaftlich betrachtet besser? Von vornherein ehrlich (seriös) und zielgerichtet mit dem Lieferanten zusammen arbeiten und direkt ein echtes ehrliches Angebot erhalten, oder mit Delegationen in der Weltgeschichte rumreisen, hier und da bisschen Rabatt rausschinden und letztlich den Lieferanten nur zu ärgern und viel schlimmer, produktive Arbeitszeit zu stehlen?

    Klar, wenn man für's Unternehmen 10% Rabatt rausschindet, sieht das auf dem Papier Weltklasse aus. Daß aber der Anfangspreis 20% höher angesetzt wurde, interessiert niemanden.

    Bei Serienproduktionen macht das sicher Sinn, um 1/10 Centbeträge zu feilschen. Aber bei einem Unikat (zB. eine F1-Kiste oder meine konstruierten Maschinchen) sollte man die Lieferanten nicht wirklich knebeln.
    Das geht immer nach hinten los.
    Denn meist hat man nichtmals die Wahl zwischen 3 oder mehr Lieferanten.

    Keine Firma lebt freiwillig vom Drauflegen. Passiert das zu oft, sinkt die Qualität und der Kunde ist der Mops.

    Nun denn...jeder wie er mag.

    Hmm....

    Zitat

    Aber wozu gibt es den den Einkauf der das regelt..?

    Ein Lieferant war mal bei uns und hat gefragt, ob er gleich den richtigen Preis ins Angebot schreiben soll, oder ob von uns noch der Einkauf drüber kuckt...


    Manchmal schon witzig, wie man sparen kann. Koste es was es wolle... :rolleyes:


    Hmm....

    Zitat

    Fakt ist doch, das das Teil gebrochen ist.
    Es interessiert doch einige Leute hier, wieso es passiert ist.
    Oder hat die Honda Meute Bedenken, daß herausgefunden wird, daß Ihre Geschichte doch nocht so alltagstauglich ist, wie immer propagiert wird.

    Das eine hat mit dem Anderen jedoch wenig zu tun.
    Das bisschen Druck aufgrund Antriebskraft des Motors ist Kindisch im Vergleich zur Bremskraft.

    Würden wir über einen Bremsenumbau reden, wäre das sicher etwas anderes.

    Das was die Zugstrebe auf Zug aushält (nämlich von 100-0 in unter 3 Sek.), entspricht geschätzt etwa 400-500PS in dieser Gewichtsklasse.

    Also ist der Antrieb faktisch nicht am Versagen beteiligt.
    Das geht mit jeder Serienhure genauso.

    Ein Ausknicken der Zugstrebe aufgrund der Motorkraft muß also nicht wirklich betrachtet werden.

    Querbeschleungungskräfte treten mit einem 41PS-Mini genauso auf wie mit dem Hondaumbau. Denn entscheidend ist hier der Reifenreibwert.


    hmm....

    Zitat

    ich weiß... aber ich hab eigentlich an der Bruchstelle kein Gewinde gesehen. Normalerweise hätte die Strebe dann am Anfang vom Gewinde brechen müssen. Aber vielleicht hab ich auch nicht genau genug hingeglotzt

    Die ist exakt dort gebrochen, wo die Sollbruchstelle ist:

    Gewinde am Ende der Achsseitigen Mutter. Überall sonst entlang der Zugstrebe treten geringere Biegekräfte auf.
    Und die Summe aus Biegung und Zug ist dort am höchsten.

    Ein Baum kracht auch nicht oben an der Spitze ab.

    Zitat

    "Du arbeitest zuverlässig im Sinne der klassischen Sinne der Beschaffung.
    Ich möchte mich in Zukunft aber auch 100% darauf verlassen, dass Du unsere drei Säulen vertrittst.
    Kosten – Unsere Diskussionen lassen mich ein bisschen daran zweifeln
    Qualität – Das Telefonat mit Kaiser hat mich ein bisschen zweifeln lassen, wie nachdrücklich und kompromisslos Du dieses Ziel bei unserem wichtigsten Lieferten verfolgst.

    Ich wünsche mir, dass Du Dich bei diesem Thema nicht kompromissbereit zeigst.
    Zuverlässigkeit im Sinne unserer Ziele und die bestehen aus den drei Säulen. "

    ..........

    "3.1 Organisation and Method of Work

    Du bekommst die Sachen gemacht. Druckst Dir Minutes auf und schreibst Dir die Dinge auf. Das ist auf einem guten Weg. "

    Thema kompromißlosigkeit der Vorgesetzten.

    Mein Chef hat in letzter Zeit folgendes zu Stande gebracht:


    Ein Lieferant für Maschinenkupplungen gibt uns seither exakt 0% Rabatt.
    Bisher waren wir bei von uns sackdoofen Konstrukteuren selber verhandelten 30%...aber wenn man dem Lieferanten unseren Einkauf auf den Hals hetzt, kann das schonmal schief gehen. :rolleyes:

    Andere Aktion: Einkauf von Zahnrädern würde zur Chefsache gemacht...
    Nun denn, weil es Sonderanfertigungen (Profilverschiebung) sind, dauert das 8-10 Wochen. Blöd nur, wenn man dem Lieferanten nicht wichtige Infos gibt (Maß der Profilverschiebung) und der letztlich nach Norm fertigt.

    Das Ganze geht jetzt seit Februar, weil er immer 3x die Hälfte vergisst und ein Ende ist not in sight :D

    Aber immerhin isser dann beschäftigt und dreht bissle am Rädle... *g*

    Und Thema Notizen. Entweder man hat seinen Krempel im Kopf, oder ist fehl am Platz. Warum muß ich mir merken, wo ich was aufgeschrieben habe, wenn es einfacher ist, sich die Sache direkt zu merken?

    Klar, DIN ISO 9000ff schreibt Dokumentationen vor...aber man kann es auch stark übertreiben. Was in großen Firmen getan wird.

    Hmm....

    Zitat

    An die Maschinenbauer hier: Stimmt es, dass man an dieser Stelle wegen des Verbots von Scherkräften an Gewindestücken (hab ich mal irgendwo gehört) keine durchgängigen Gewindeschrauben benutzen darf bzw sollte?

    Ja, sollte.

    Dürfen darf man schon, wenn man gewisse Dinge beachtet. zB. daß die Flächenpressung der Schraubverbindung größer ist als die zu erwartenden Querkräfte.

    Aber in der Tat sollte diese Schraube als erster Verdächtiger im System betrachtet werden, da ja die Zugstrebe ein vielfaches an Materialquershnittsfläche gegenüber der Schraube hat.

    Wer die Scherfläche der Strebe anschaut (und sich auskennt), sieht aber, daß dies so nicht der Fall ist.

    Oben rechts das kleine Eck ist der Ermüdungsbruch durch Dauerbelastung.
    Der Rest ist Gewaltbruch durch einmalige Belastung.

    Heisst im klartext: Die Strebe ist von Haus aus grenzwertig ausgelegt. Eine geringe Schwächung des Querschnitts führt zur Überlastung und damit Totalversagen. Wären zB. 30-50% Ermüdungsbruchfläche vorhanden,
    hätte das Bauteil von Haus aus ordentlich Sicherheit.

    Zitat

    hat eigentlich mal jemand ausgerechnet was zb zugsteben aus "anständigem" material kosten müssten?

    3-5€/kg mehr... :rolleyes:

    1.0065 (Baustahl ST37) kostet ca. 1€/kg

    1.2312 kostet ca. 4-5€/kg

    1.2312 ist wesentlich besser (und damit schneller) zerspanbar als Baustahl.

    Man könnte auch 1.2842 oder 1.1730 nehmen...oder sonstwas....

    Nur ist eben das Problem, daß man aus/in China keine legierten Stähle bekommt. Damit kann man dort auch keine Qualitätsware zu kleinstem Preis herstellen. Und wahrscheinlich sind die Streben nichtmals St37....

    Zitat

    Da kommt man dann so auf 450,- Euro für das Pärchen Zugstreben.

    :eek:

    hoffentlich inkl. Uniballs á 120€/St.

    ...und zu beachten ist, daß erst jetzt so langsam neueste CAD-Versionen die schon lange gängigen Mehrfachprozessoren unterstützen.

    Toll, wenn der gute 2x2GHz die ganze Zeit bei 50% Auslastung rumseggelt und letztlich langsamer ist als eine doppelt so alte Möhre.

    Ist aber nur relevant bei größeren Baugruppen und/oder aufwändigen Bauteilen.

    Wichtig bei einem CAD-Läppi ist in jedem Fall ein großer Bildschirm. Unter 17" kannste knicken.
    Da bringste ja nichtmals alle nötigen Werkzeugleisten inkl. Bauteil unter.

    Und eine 3D-Maus. Die beste Erfindung, seit dem Rad und dem Feuer.
    Gibt es für kleines Geld (also relativ klein im Gegensatz zum Neupreis) bei Ebay.