Zitat4723 ist die Personalnummer ...
Das ist mit Sicherheit die richtigste Antwort...
Bei Handfertigung wurden oft Personalnummern ins Blech gestempelt, um nachvollziehen zu können, wer für den Bockmist verantwortlich ist und der durfte dann entsprechend am weiter laufenden Band seinen Mist ausbessern.
So wurde es zumindest in Schwaben mit dem guten W123 und W124 gemacht.
Der Produktionstag des Einzelteils ist letztlich vollkommen wurschd, denn der des Fahrzeugs wird ja mit der Fahrgestellnr. dokumentiert. Und alles was bei Fertigstellung der Kiste gepasst hat ist damit nachvollziehbar durch Chargenzuweisung etc...
Das gilt allerdings nur für ältere Fahrzeuge, wo tatsächlich max. 1-2x im Jahr die Karren einen höheren technischen Standard erhielten. Also das typische MK I -MK X, oder auf Deutsch die Baujahrangabe
Heute ist dies nicht mehr gegeben. Da hat beinahe jedes vom Band fallende Auto einen anderen technischen Stand. Deswegen (und der Verantwortlichkeit der Zulieferer wegen) wird jedes Bauteil per Etikett oder Aufdruck eindeutig zugewiesen.
Auf den hinteren Achsschenkeln des Minis ist meines Wissens ein Produktionsjahr eingegossen.