Ähm...Wenn wir schon beim Thema Grundkonstruktion Kugelkopf sind:
Ein Kugelkopf überträgt die Kraft immer und ausschließlich nur in axialer Richtung. Das heisst im konkreten Fall in zentrischer Verlängerung der Trompete. Eine Kugel kann niemals ein Drehmoment aufnehmen, was nötig ist, damit der Schaft abreisst.
(Denn der Witz der Kugelkonstruktion ist ja, daß sie frei drehen soll)
Vorausgesetzt natürlich die Kugel klemmt nicht oder schlägt nicht mit dem Schaft an.
Und schon sind wir beim (vermutlichen) Problem.
Der Schaft des Kugelkopfes berührt bzw. drückt auf die Seitenwand der Kugelkopfaufnahme. Sprich, wenn die Schwinge stark ein- bzw. ausfedert.
Aufgrund des großen Hebels an der Hinterachse (Mitte Kugel bis Schaft [ca. 1cm.] vs. Schwingenlänge [ca. 40cm] haben wir ein Verhältnis von 40:1.
Heisst also, wenn die Schwinge am Rad ca. 20kg (200N) Schwungmasse hat (was nicht wirklich viel ist. Ein 13"-Rad wiegt rd. 13kg) , haben wir im Extremfall mal so eben 800kg (8000N) Abscherkraft auf den Kugelkopf.
Oder um es mit Carglas-Werbung auszudrücken:
KRAAAAAACKK!!!
Um das zu verhindern ist der gezeigte rechte Kugelkopf in der Tat sinnvoller, weil er mehr Drehwinkel zulässt. Oder die Aufnahme an der Schwinge muß entsprechend angepasst werden