Es fehlt noch die Angabe "projizierte Wind-Angriffsfläche"
Erst das Produkt aus CW-Wert und Angriffsfläche ist ein Maß für den Luftwiderstand. Ein Motorrad hat einen CW-Wert jenseits von 0,4, eher 0,5-0,6. Trotzdem reichen 150PS für knappe 300km/h. Weil kaum Windangriffsfläche und weil beim CW-WErt die ganze 'Karosse' optimiert ist.
So wie heugite höchstmoderne Karren untenrum noch aussehen ist ein Frevel am Technikpotenzial.
Auch wird nach wie vor nicht wirklich danach geschaut, wie die Luft aus dem Motorraum wieder heraus kommt. Denn DAS ist ein wahnsinns großer Bremsfallschirm. Nur sieht den niemand, also isses Wurschd.
Optimale Beispiele: Lotus Elise und Mini mit Seitenkühler (wenn das Dreiecksblech optimiert wird)
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Bereifung: war nicht schon werksangabe das der sportpack mini etwas langsamer ist als der "normale"? und die wenigsten alufelgen sind leichter als ihr gegenstück aus stahl
6x13 Sportspack mit 175/50 = 13-14kg
5x12 Minilites mit 145/70 = 10kg.
Das Problem ist nicht das tatsächliche Gewicht, sondern platt gesagt, die Schwungmasse. Deswegen ist es vollkommen unerheblich, 100gr. am Bremssattel zu sparen, wenn gleichzeitig 4x14kg auf bis zu 2000rpm beschleunigt werden müssen.
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Eventuell wäre für deinen Motor ja ein 6-Gang Getriebe mit kürzerer/angepasster Stufung noch sehr interesant?
Richtiger wäre ein stufenloses Getriebe. Aber das bringen nichtmal deine Bühler Kollegen mit den 3 Buchstaben auf gelben Grund richtig hin.
Gibt's den A6 mit Stufenloser Automatik noch?
Viel wichtiger ist mit heutigem Stand der Technik, einen echten MPI-Motor aufzubauen. D.h. einer, der wirklich Lastbezogen regelt und nicht nur steuert., wie zB. Vergaser es tun.
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Motorkonzept: sollte logisch sein das man mit einem motor der leistung bei hoher drehzahl bringt kein ausgesprochenes sparbrötchen sein kann.
Kann man -sehr- lange drüber streiten.
Beispiel Motorradmotoren vs. PKW-Turbodiesel.
Hochdrehzahlkonzept vs. Drehmoment'wunder.'
Es ist ein Trugschluß zu glauben, daß 'Drehmoment' wichtig ist.
Es ist eine technische Größe, die aber genauer betrachtet in die Leistung mit einfließt.
150PS sind 150PS. Egal, woher die kommen. Und das zählt für das Beschleunigen eines Fahrzeuges.
Schaut man sich aber die mechanischen Komponenten an, fällt auf, daß ein komplettes Motorrad weniger wiegt, als nur das Getriebe eines Turbodiesels allein. Denn um Drehmoment zu übertragen, braucht man massive, hochwertige Bauteile. Um aber ein Hochdrehzahlkonzept funktionieren zu lassen, benötigt man nur sauber ausgewuchtete Massenverhältnisse und Lager, die hohe Drehzahlen (-> Fliehkräfte) aushalten.
Beispiele gibt es zur genüge. Beispiel Honda V-Tecs.
Die Motoren sind klein, leicht, leistungsstark und halten ewig.
Motoren nach neuster Drehmoment-Bauart verecken dagegen kläglich weit vor der 200tkm-Marke. Zuerst die Kupplung, dann die ATW's und irgendwann spinnt das Getriebe und Einspritzpumpen verrecken (weil > 2000bar), dann die Spritpumpe, weil hoher Förderdruck etc...
Aber: Der Kunde will heute Niedrigdrehzahlkonzepte haben. Zwecks Schlag ins Genick und so. Deswegen bekommt er die auch.
So. Weiter geht's. Der Drehmomentstarke Motor benötigt eine Aufladung.
Läuft der Motor im Teillastbereich, frisst das Ding nur Leistung und bringt rein gar nix.
Ein Hochdrehzahl-Sauger hingegen ist simpel einfach, wenn kein Sprit rein kommt, wird nur eine sehr geringe Masse bewegt und fertig.
Ich für meinen Fall tendiere somit eindeutig zu einem Hochdrehzahlkonzept.
Denn es kommt noch hinzu, daß wo nix ist, auch nix verrecken kann.
Und DAS hilft der Umwelt. Was bringt es mir (der Umwelt), 0,5Liter/100km zu sparen, wenn zur Herstellung eines Turbomotors mit massiven Block samt Getriebe 5000Liter mehr verbraten werden?