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Was haltet Ihr von einer KFZ-Steuer, die sich nicht nach Hubraum richtet, sondern nach dem tatsächlichen Schadstoff-Ausstoß?
Im Prinzip ist es für aktuelle Motorenkonzepte gerechter. und wenn es nur für aktuelle Fahrzeuge angewendet wird, ist es vollkommen richtig und legitim.
Denn der Trend geht ja derzeit zu kleinvolumigen Motoren mit Aufladung (Turbo, Kompressor). Hochdrehzahlkonzepte werden ja nur spärlich (bei Sportwagen) genutzt.
Fakt ist aber, daß für eine konstant geforderte Leistung von 100PS immer und grundsätzlich gleichviel Energie zugeführt werden muß. Egal ob eine Luftpumpe dahinter hockt, oder die Kiste mit 8000rpm kreischt.
Das heisst im Klartext, daß ein Golf V mit 150PS unter gleichen Fahrzuständen (annähernd) gleich viel Sprit konsumiert, egal ob es ein 2200er Saugbenziner ist, ein Turboaufgeladener 1400er Benziner oder ein hochdrehender 1600er wäre.
Also ist es faktisch richtig, die Steuer -bei aktuellen Fahrzeugen- auf den CO2-Ausstoß umzulegen.
ABER: Da der aktuelle CO2-Messzyklus unter optimierten Lastzuständen auf der Rolle gemessen wird und ausserdem die derzeitigen Antriebskonzepte auf diese Messung optimiert wurden (optimaler Drehzahbereich bei 50 und 90 km/h) sind diese Messwerte fernab jeglicher Realität.
Heisst im Klartext, daß diese Werte auf der Straße nicht erreichbar, weil nicht praxistauglich sind. Man geht sogar inoffiziell offiziell (in div. Zeitschriften) davon aus, daß Praxiswerte 10-30% über den Herstellerangaben liegen.
Womit wir beim Punkt sind, daß sich die Politik von der Autoindustrie an der Nase herumführen lässt, da durch den aktuellen Messzyklus alle Fahrzeuge nach alter Messung benachteiligt werden (obwohl diese alten Werte eher der Realität entsprechen würden).
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Und diese ganze alberne CO2 Debatte ist doch nur ein politischer Winkelzug, um Deutschland frühzeitig auf alternative Energiequellen aufmerksam zu machen (Wasserstoff,Sauerstoff, Brennstoffzelle), damit wir vorbereitet sind, wenn in 50 Jahren das Öl knapp wird. Ohne den Druck der Politik und der Kundschaft, entwickeln die Automobilkonzerne einfach zu langsam.
Naja....seit 50 jahren weiß man daß in den nächsten 30-50 Jahren der Sprit alle ist. von dem her müssten wir schon seit 20 Jahren auf dem trockenen sitzen. 
Natürlich ist es nicht unerschöpflich. Jedoch ist der Sprit, den wir verbrennen nur ein Bruchteil dessen, was wir zB. in Form von Kunststoffen für Verpackungen unnötig produzieren und wegwerfen.
Das interessiert aber keinen, weil wir ja den ach so tollen (hofentlich bald abgeschafften, weil witzlosen, weil seither das Verpackungsvolumen exorbitant zugenommen hat) grünen Punkt haben.
Ja, aber die großen Autokonzerne entwickeln zu langsam. Das stimmt definitiv.
Da müssen Nischenhersteller die Initiative ergreifen und zur richtigen Zeit am richtigen (Markt)Platz sein.
Kleines Beispiel:
Von Irmscher wurden vom Corsa A eine Kleinserie von Hybridfahrzeugen gebaut. In D. wollte die keiner. Alle Kisten gingen nach Japan und jetzt zeigen uns die Japaner, wie Hybrid funktioniert. Übrigens der Corsa A wurde von 1983 bis ca. 1992 produziert. Noch Fragen?