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Da wäre jetzt auch nochdie Frage ob das ABS erst regelt, wenn das rad wirklich schon kurzzeitig blockiert oder auch schon eher wenn eine bestimmt RAddrehzahl unterschritten wird...
Da das Auto nicht weiß, auf welchem Straßenbelag du gerade rumreitest, muß das System abwarten, was der Reifen sagt. Sprich, ob das Rad blockiert oder nicht.
Mü-Split ist ein Problem. Man stellt sich vor, links trocken, rechts Eis.
Ein 'dummes' altes System regelt quasi auf null runter. Hat den vorteil, daß die Führe nicht nach links ausbricht, Nachteil...es bremst nix 
Kurvenfahrt: Das System muß natürlich eine gewisse Differenzgeschwindigkeit des inneren wie äusseren Rades zulassen.
dyn. Bremslastverteilung anhand des Fahrrades.
Brems man vorne leicht, kann man hinten sehr stark bremsen ohne daß es hinten blockiert.
Bremst man vorne sehr stark, ist es nicht möglich, hinten überhaupt zu bremsen ohne daß die Fuhre ausbricht. Der Könner kriegt auch Nosewheelis hin....sprich 100% Bremslast vorne.
Und genau das ist das Problem. Man hat den Popo (gerade bei Fahrzeugen mit kurzem Radstand) nicht wirklich im Griff.
Was übrigens bei manchen (älteren) Geländewagen auch passiert.
Und genau deswegen gibt es beim Motorrad 2 vollkommen unabhängige Bremsen. Erst jetzt (dank ABS) fängt man langsam an, die hintere Bremse mit der Vorderen zu koppeln.
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Übrigens haben vorneweg 80% der ABS-Fahrzeugbesitzer ihr ABS noch nie benötigt.
Es ist ja schließlich lediglich nur bei Vollbremsungen aktiv. Sonst ja nur in Lauerposition.