Bei Golf 2 ist das auch Serienstandard :p
Thema Federn.
Federn benötigen eine gewisse definierte Mindestvorspannung, da der dyn. Biege-Belastungsfall Zug/Druck im Wechsel sehr verschleißfördernd ist.
Kann man sich vorstellen, wie wenn ein Blech andauernd hin und hergebogen wird. Irgendwann bricht das auch.
Problematisch ist das also dann, wenn man in ein normales Auto kein Komplettfahrwerk verbaut, sondern nur kürzere Federn einsetzt.
Richtiger ist es, wenn die Feder durch den Dämpfer auch im ausgefederten Zustand genügend gespannt bleibt. Dann hat man nur einen schwellenden Belastungsfall. U.U. ist das sogar dann als Quasistatisch zu betrachten, wenn die Feder entsprechend hart ist.
Eine Wechselbelstung belastet die Feder ca. doppelt so stark wie eine Schwelllast. Was das bedeutet, kann sich vermutlich jeder vorstellen.
Die Lebensdauer des Bauteils sinkt auf einen Bruchteil...
Der Umgekehrte Fall ist auch schädlich. Also wenn die Feder nicht frei schwingen kann und zu oft auf Block geht (was ja eigentlcih die Endlagendämpfer verhindern sollten).
Denn normalerweise hält eine Feder deutlich länger als ein Autoleben...