Alles anzeigenNach den 1,5 Runden geht dir aber auch so ziemlich jeder Reifen, der für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist, ein. Insofern doch relativ egal.
Dann waren da Profis am Werk, ein Amateur wird das Ding nicht mal ansatzweise in diese Grenzbereiche bringen und damit auch mehr Runden fahren (Da man bei Touristenfahrten sich nach einer Runde eher wieder in der Schlange anstellt, kühlt die Elektronik auch wieder runter...).
Ich möchte echt den ungeübten Amateur sehen der das Auto über mehr als eine Runde in dem Grenzbereich bewegt ohne nach 2 Runden völlig fertig aus dem Auto zu kippen.
Insofern: Theoretisch interessant, in der Praxis für Normalfahrer komplett irrelevant.
Was den letzten Satz angeht: Schon gut. Blöd ist halt das die gesamte Menschheit im selben Boot sitzt.
Sicher das der Restwert bei Verbrennern kalkulierbar ist?
Dieselgate -> Plötzlich waren Diesel wesentlich weniger wert, war das kalkulierbar?
Nach Corona Folgen -> Leute haben neue Autos gekauft in der Hoffnung auf Restwerte wie sie zu dem Zeitpunkt aufgrund von Teilemangel üblich waren. War es kalkulierbar, wie die Restwerte jetzt aussehen?
Steigende Kraftstoffkosten für fossile Brennstoffe -> Kann jetzt jemand sagen was in 5/10 Jahren 100km Fortbewegung mit einem Verbrenner kosten und wie sich das auf die Restwerte auswirkt?
Kann jemand voraussagen was die Politik nun mit Verbrennerverboten, Einfahrverboten... macht und wie sich das auf die Restwerte auswirkt?
... ich glaube nicht und damit sind die Restwerte für Verbrenner doch mindestens genauso schlecht vorhersehbar.
Alle Leasingverträge die ich hatte haben mir die Möglichkeit gegeben das Auto zum Rückgabezeitpunkt zu kaufen. Also genau null Risiko: Schauen wie sich das ganze entwickelt und dann zuschlagen oder zurückgeben.
EIn Punkt den ich in solchen Diskussionen echt nicht verstehe:
Wenn ich ein Auto lange und viel nutzen möche, schweben mir dabei immer Zeiträume von 10 Jahren und km Leistungen >200.000km vor.
Da sind dann aber die Restwerte eh nur noch in Bereichen um die 20%, wenn überhaupt. Wenn du das "Glück" hattest und ein Fahrzeug erworben hast das für seine Probleme bekannt ist (Kettenspanner, Ölverbrauch etc. bei R56 z.B. , Rost bei Mazda, ...) dann auch gern noch weniger. Spielt es da noch eine Rolle ob man nun beim BEV von 15% ausgegangen ist und dann noch 10% bekommt? Ich glaube eher nicht.
Wenn du wirklich auf die Kosten achten willst, kaufst du dir keinen Neuwagen sondern einen Leasingrückläufer. Größter Wertverlust vorbei, je nach Hersteller trotzdem noch mit Herstellergarantie sonst mit Händlergewährleistung.
Wie bei Aktien....geht rauf und runter. Je nachdem, wer grad das Spinnen anfängt.
Leasing: Üblicherweise beträgt die Monatsrate bei Neuwagen 1% des Neuwagenpreises bei Laufleistungen von rd. 15 tkm p.a.
Reines Rechenspiel. Aber hält man die Karre über 10-12 Jahre und 150-200.000km, spart man sich beim Kauf problemlos mehr als 50% des Neuwagenpreises und hat zusätzlich noch einen Restwert.
Leasingrückläufer: Ja genau meine Strategie. Ich habe noch nie neu gekauft und noch nie geleast.
Mein neuestes Auto war 1,5 Jahre alt, hat ca. 2/3 des Neupreises gekostet und hab da in 17 Jahren gute 300.000km drauf gebügelt.
Der Motor läuft heute anscheinend in einem Corsa weiter... ![]()
Das Folgefahrzeug, ein Alfa, war 1 Jahr alt und hat auch so 2/3 NP gekostet und durfte aus unpraktischkeitsgründen (zu wenig Platz in der Höhe) nach 200 tkm zum Schwiegerpapa auswandern. Fährt heute noch. Weil...so'n Alfa V6 is schon echt geil.
Der aktuelle Mädchenjeep war 3 Jahre alt, hatte 30 tkm druff. Kaufpreis ca. 50% des NPs.
Diese Woche wurden die 180 tkm geknackt. Bisherige Ausfälle: AGR-Ventil und 2 Glühkerzen.
Geht natürlich nur mit langzeitlauffähigen Fahrzeugen.
Es gibt aber Fahrzeugmarken, die ich ganz klar und sehr eindeutig nur leasen würde.
Daher ist das eine Risikoabschätzung, die jeder für sich machen muß.