Jepp. Ist auch richtig so. Denn das frühere Denken, daß man sich mit einer Ausbildung absichern sollte, kannste aus 2 Gründen vergessen.
1. will man gar keine Ingenieure, die Grundlagenwissen haben. Merke ich tagtäglich.
zB. der Techniker sieht gewisse Dinge deutlich Bodenständiger als ein Ingenieur. Der Techniker schaut danach, daß seine Konstruktionen kostengünstig herstellbar sind. Der Ing. sagt: Wenn ich's im CAD konstruieren kann, dann kann man es auch herstellen (was natürlich richtig - aber teuer ist).
Ich will damit sagen, daß man Ingenieure haben will, die bestehende Grenzen nicht kennen und somit nicht beachten können. Das hat u.a. etwas mit Fortschrittsdenken zu tun.
Wohingegen sich der Praktiker bei Neuland schon schwerer tut.
2. Verschenkst du 3-4 Jahre, die ein anderer Studienabsolvent Vorsprung hat.
Einen 30-Jährigen Absolventen kann man eben nicht so leicht an die Unternehmensstruktur anpassen wie einen 25-26-Jährigen Grünschnabel, der noch nie 8h am Stück für Geld gearbeitet hat. Ausserdem will der 30-Jährige mehr Geld für die gleiche Arbeit.
Hmm....