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HMMMM früher gab es auch arm und reich, da stand Deutschland aber besser da, darum ist für mich dieses Argument ein Grund um von dem tatsächlichen Problem abzulenken.
Ich meine es liegt daran, das um jeden Preis Kinder die nicht so lernfähig sind wie andere durch die Klasse mitgezogen werden.
Nö...ganz und gar nicht. Eigentlich genau das Gegenteil.
'Früher' gab es in der Tat Arm und Reich - und somit sehr wenige Akademiker aus einfachen Verhältnissen. Früher war der Hauptschulabschluß 'normal', wer mehr hatte, wurde beneidet.
Heute ist es so, daß in der Hauptschule überwiegend Migrantenkinder und eben solche aus finanzschwachen Familien sind. Aus denen kann nix werden. Leider.
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Und was das Büchergeld betrifft, dann muß halt mal auf die ein oder andere Zigarette oder der Besuch bei MC Doof verzichtet werden
Einerseits geb ich dir Recht, andererseits auch nicht.
Das fängt schon damit an, daß die 'finanzschwachen' Eltern ja nichtmal mit Realschulschulstoff der 5. Klasse mitkommen. Wie sollen sie dann ihrem Sprößling helfen können? Nachhilfe geben lassen? Die 100-200 Euro monatlich (oder mehr nach belieben) haben solche Familien sicher nicht pro Kind.
Ich sag ja nicht, daß die 'reichen' Intelligenter sind. Bei weitem nicht.
Sie haben nur bessere Bildung und somit geben sie ihren Kindern bessere Voraussetzungen und sei es nur, indem sie in der Lage sind, Nachhilfestunden zu zahlen.
Und das 3-gliedrige Schulsystem ist ehrlich gesagt das Allerletzte.
Da wird einem Kind über eine zentrale Klassenarbeit mit ca. 9Jahren schon die Zukunft aufgestempelt.
Schreibst du an dem Tag eine schlechte 3, bist du Hauptschulabgänger.
Bis 2,5 Realschule und besser Gymnasium. Is ja Weltklasse!
Die Tagesform eines Kindes entscheidet über das restliche Leben.
Dann, mit Glück auf dem Gymmi werden einem 2 Fremdsprachen als Hauptfach eingetrichtert.
Fazit: Wer nicht sprachbegabt ist, fliegt früher oder später, weil das Klassenziel verfehlt wird.
Klasse Voraussetzungen für einen naturwissenschaftlichen Werdegang, wo man unbedingt Französisch braucht - Sorry Jessi 
OK...man hat die Möglichkeit nach der Realschule aufs TG zu wechseln. Hat nur den winzigen Nachteil, daß der Stoff in der Abschlußklasse der Realschule etwa dem der 9. Klasse Gymnasium entspricht.
--> Man darf locker 1-2 Jahre Gymnasialstoff in 6 Wochen Sommerferien nacharbeiten, um im TG überhaupt zu kapieren, von was der da vorne faselt.
Und das da oben ist keine hohles Gemotze, sondern selber erlebte Tatsachen.
Da sind die nordischen Länder -leider- deutlcih besser organisiert. Da gibt es keine festen Klassen, sondern jedes Kind wird in jedem Fach individuell gefördert. Wer stark in Mathe ist, lernt gymnasialniveau, wer dafür schwach in Chemie ist, lernt eben dort nur Hauptschulniveau...
und Schwupps hat man plötzlich Schulabgänger, die wissen, was sie Studieren oder Arbeiten wollen, denn sie sehen anhand ihrer Noten und Leistungsstufen, wo ihre Stärken/Schwächen sind.
Die Welt könnte so einfach sein....
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Und ausserdem System schreibt man ohne 'th' :p 