Naja, sehe ich etwas anders.
Klar, wer ein altes Schätzchen JETZT umbaut, gehört gesteinigt.
Aber warum sollte denn ein Auto nicht nach eigenem Ermessen umgebaut werden dürfen?
Was bedeutet überhaupt Tuning bzw. wo fängt es an?
Ist es etwa verkehrt, eine Scheibenbremsanlage zu verbauen?
Oder Halogenscheinwerfer?
Will ich ein Originales Auto mit all seinen Macken besitzen oder ein gut funktionierendes? Zu lezterem zähle ich allerdings in der Tat die Hondaumbauten, weil der Triebsatz in allen Belangen dem Serienaggregat deutlichst überlegen ist.
Die Cooper S wren ja auch getunt bis zum Gehtnichtmehr...komischerweise sabbert jeder Minifahrer an die Scheibe eines solchen Autos....
Und JEDER Minifahrer freut sich wie Bolle, wenn er den fetten Daimler an der Kreuzung grad stehen lässt. Und warum sollte die Freude nur auf den ersten 10m sein, wenn es auch die 1/4 Meile sein kann? *g*
Beim Minituning ist -finde ich- der Überraschungseffekt für die anderen ausschlaggebend. Ein Mini, der mit 200 Sachen auf der Straße bewegt wird, ist für mich schlichtweg ein Sicherheitsrisiko. Aber einen potenten Sportwagen auf der Landstraße ärgern - why not?
Die Stärken des Minis liegen somit eindeutig im Bereich bis 150km/h.
Warum freut sich jeder Minifahrer, ein größeres Auto im Kreisverkehr abgehängt zu haben? Weil der Mini so toll ist? Mitnichten. Andere Autos könnten es besser...wenn es die Fahrer könnten. Und trotzdem freut sich der Minifahrer über den Sieg David gegen Goliath. Nix anderes.
Fazit: Tuning ja, solange man weiß, was (und wozu) man tut.
Ausserdem wird jedes Auto irgendwann zur Rarität - von dem her dürfte man gar nix mehr machen.