Zitatist die Druckstufe - für mich als Kaufmann leicht verständlich durch
- auf Stufe 0 federt er mit kräftigem Handdruck noch leicht ein
- auf Stufe 6 federt er nicht mehr ein
Wie immer hat der Kaufmann keinen Plan (naja bisschen schon) :p ![]()
Begriffdefinition:
Federung: Wie der Name sagt, federt die Federung Stöße durch Fahrbanunebenheiten bzw. Lastwechsel ab und Lagert das Fahrzeug so, daß möglichst alle Räder ständig am Boden sind.
Da aber Federn zur Eigenschwingung neigen kommt folgender Freud ins Spiel:
Stoßdämpfer:
Diese Federn in keinster Weise. Sie dienen nicht (!) zur statischen Bestimmung eines Fahrzeugs.
ein Stoßdämpfer dämpft nur Stöße.
Lässt man diese Stoßdämpfer weg, passiert am Auto im Stand rein gar nichts. Das Auto steht EXAKT genauso da wie vorher.
Eine Ausnahme ist das McPhersonfederbein, was aber nur eine besondere konstruktive Lösung darstellt. Baut man auch hier den Dämpfer raus, passiert auch nix.
So, Thema Druck- und Zugstufe.
Hiermit definiert man nur über ein Ventil die Kraft, die benötigt wird, um den Dämpfer einfahren zu lassen (Druckstufe) bzw. ausfahren zu lassen (Zugstufe). Durch diese Kraft wird die Feder gehindert, ins Schwingen zu geraten.
Hier gibt es aber gewisse Probleme:
Ist zB. die Druckstufe weicher als die Zugstufe eingestellt, kann es bei entsprechender Straßenbeschaffenheit (kurze, heftige Schläge) vorkommen, daß die Karre immer weiter absinkt, weil zu wenig Zeit ist, wieder ausfedern zu können.
Im umgekehrten Fall (Druck hart/ Zug weich) wird das Fahrzeug entsprechend nach oben 'gepumpt'
Iat beides zu hart, hoppelt die Karre.
Ist beides zu weich, schlingert die Fuhre.
Alles klar??? *ggg*
Fazit: ein getrennt einstellbares System ist für die Straße gerade für'n Bobbes, weil man nie im Leben so gleichmäßige Strecken vorfindet, um überall ein gleichermaßen gutes Fahrwerk einstellen zu können.
Dann käme ja eigentlich noch der Beladungszustand ins Spiel...
und die ungefederten Massen, wie zB. 13"-Sommerschlappen vs. 12"-Winterreifen (Ca. 4kg Massendifferenz pro Rad)
ABER: Gute Dämpfer, die auf das Fahrzeug abgestimmt sind, sind grundsätzlich Gold wert. Und HARTE Dämpfung ist in den seltensten Fällen GUT. Im Gegenteil.