Echt traurig.
Aber vielleicht wachen dann die ganzen Traumtänzelnden auf, wenn ihr Handy keinen Saft mehr hat. Das Internet mangels Provider auch down ist....und der mofafahrende Pizzabäcker unter falscher Flagge auch nicht kommt.
Ich mein, gestern war das Gesichtsbuch anscheinend paar Stunden down und schon dreht die halbe Welt am Rad.
Man kann ja durchaus einen energiepolitischen Wandel durchsetzen. Kein Problem.
Man sollte dann nicht nur das eine verbieten, sondern auch Voraussetzungen schaffen, damit der Wandel auch möglichst zügig umgesetzt werden kann.
Schaut man sich das Drama in Grünheide an.... das ist einfach nur beispielhaft für den Standort Deutschland.
Man kann von Elon Musk halten, was man möchte.
Er setzt Dinge überall auf der Welt (und außerhalb) schnell und zielgerichtet um - aber an uns scheitert er. *YEAH*
Damit zeigen wir auch wirklich JEDEM noch so treudoofen Investor, es hier lieber bleiben zu lassen. RESPEKT!!!
Will ich als Staat keine AKWs, dann muß ich dafür sorgen, dass genügend Energie anderweitig hergestellt, gespeichert und transportiert werden kann und eben nicht die Auflagen für Windräder verschärfen etc. - so wie es aktuell der Fall ist. Ein Windrad, das heute geplant wird kommt in diesem Jahrzehnt wohl eher nicht mehr.
Will ich als Staat, daß PKWs elektrisch werden, dann sollte ich dafür sorgen, dass die Stromnetze das auch verkraften.
Es gibt weder genug Einspeise- und erst Recht nicht genug Verteilkapazität in den Wohngebieten. Das geben die Trafostationen gar nicht her.
Wer's nicht glaubt, kann ja mal versuchen, jetzt aktuell eine 22kw-Wallbox genehmigen zu lassen. TOI TOI TOI!!!
Das eine ist die Grundlast jedes Haushaltes von vielleicht 10% der Hausanschlußwerte. Das hat man im Griff. So ist das System ausgelegt.
Aber wenn jeder (so wie es ja geplant ist) seinen BEV ranstöpselt und die Leitung leer zutzelt, dann reden wir von gut 50% des Anschlußwerts über Stunden hinweg. Zu einer Zeit (abends - im Winter also bereits ab 16 Uhr), wenn weder PV noch Onshore-Wind auch nur irgendetwas liefert?
Woher nehmen und womit verteilen? Strom muß zum Zeitpunkt der Entnahme bereitgestellt werden. Im Millisekundenbereich.
Ich weiß auch, wer sich über die garantiert fließenden Milliardeneinnahmen jetzt schon freut!
Die AKWs und KKWs sind schon gezahlt, bevor sie überhaupt ans Netz gehen. 
Will ich als Staat keinen innerdeutschen Flugverkehr, dann sollte die Bahn gefälligst auf einen akzeptablen Stand der Technik gebracht werden.
Wenigstens mal in diesem Jahrtausend ankommen - das wäre Ultrakrass!!!
20.000 kaputte Brücken reparieren/ersetzen, Taktfahrpläne und damit funktionierende Anschlußverbindungen, nicht überbelegte Sitzplätze,... und vielleicht mal im Rheintal den Anschluß an die Schweiz fertig bauen. Wären nur paar Kilometer bolzengerader Strecke. Mehr nicht. Mit dem Ergebnis, daß eine wichtige Nord-Süd-Achse plötzlich da wäre. Einfach so!
Ausgerechnet die Schweizer haben den Gotthard schon lange durchlöchert wie einen Schweizer Käse und wir stehen uns nach wie vor im Weg. Prima!
Geht es noch peinlicher? 
Will ich als Staat, daß die Helden der Arbeit von zu Hause aus arbeiten, dann braucht es stabiles, schnelles Internet. Vom Handynetz ganz zu schweigen.
Aktuell wieder getestet: In Spanien, wo wirklich niemand weit und breit wohnt, viele Kilometer abseits jeglicher Art von geteerten Straßen (was super ist!!!!), kannst du dein Hotel buchen. Gar kein Problem. Warum dann nicht bei uns auf einer beliebigen Bundesstraße/Autobahn im ländlichen Raum?
Klar sind das Millardeninvestitionen. Aber wir haben auch viel zu lange geschlafen.
Bislang legen wir die Hände achselzuckend in den Schoß. Isch halt so....
Ein Armutszeugnis einer dahinsiechenden Industrienation, die weitestgehend alles im Griff hatte, sich aber schon seit einer Weile zu Tode verwaltet. 

Nun denn.... Wurschd 