So, ich jetzt auch noch:
Zitat
Wurde es dagegen Festigkeitssteigernd thermomechanisch behandelt, wird da ein beachtliches Risiko eingegangen.
und
Zitat
Aber Karosserieblech (und daraus ist der Rahmen) ist nicht vergütet und daher der Einfluß der Temperatur auf die Materialfestigkeit sehr gering.
Tja, Stanzen und Biegen ist auch ein Festigkeitserhöhender Arbeitsgang. Sprich, jede Falzkante und jede Sicke verliert bzw. vermindert damit ihre aussteifende Wirkung.
Heisst also, dass eine Karosse entsprechend weich wird, wenn sie Tauchverzinkt wird. Ganz klar.
Thema:
Zitat
Sonst wären ja alle Metallbauer verrückt wenn Sie Ihre teuer erstellen Konstruktionen beim verzinken zu "Butter" verwandeln würden.
Wenn bei der Konstruktion solcher Bauteile/Fahrzeuge bercksichtigt wird, dass sie nachher Tauchverzinkt werden sollen,
stellt das keinerlei Problem dar. Mit Materialauswahl und Formgebung kann man da gut arbeiten.
Nicht umsonst hat -speziell- Opel (*grmbl*) erst mit der aktuellen Astra-Generation die Kisten verzinkt. Vorher ging es nicht, weil die Karossen schlichtweg dafür nicht vorgesehen waren.
ZB. Zink blättert an scharfen Kanten ab, Verzug der Teile prozesssicher in den Griff kriegen....,
Also einfach eine Karosse ins Bad werfen und Glücklich sein fällt aus wegen is nicht. Da haben schon gestandene Autokonzerne verbogene Wracks aus ihren Tauchbädern geangelt.
Andi
PS@ Michael und Andreas:
Nur mal Gas weg, Jungs!
Oder liegt's vielleicht am Wetter? 