Beiträge von Mini-Man

    Hi, wie ich in anderen Themen schon erwähnt habe, mache ich mich nun nächste Woche selbständig.
    Ich war heute beim Steuerberater. Wenn ich meine Pozilei als Firmenauto laufen lassen will, gibts vom Finanzamt so eine 1% Pauschale von Neupreis des Fahrzeugs.
    Dafür brauche ich eine Preisliste oder ein Prospekt mit nem Preis drauf, für einen 1000er Mayfair, meiner ist Baujahr 91.
    Bei http://www.mini-net, habe ich zwar nen Prospekt gefunden, aber keinen Preis.

    Das Dokument sollte ne Scan von irgendwas originalem sein, das Ding geht dann zum Finanzamt.

    Nicht ganz so wichtig, aber auch nciht schlecht, wäre das Gleiche für ein Original Cabriolet. Eventuell geht das Auto auch zur Firma über, da brauche ich dann auch den Neupreis.

    Zitat von Miniskus

    Ein harter Markt, hoffe Du kommst schnell zu Stammkundschaft.

    Einfach so, würde ich es nicht machen. Ich bringe die Stammkundschaft schon mit. Ich war in der Firma vorher immer der, der bei Problemen vor Ort war. Daher kennen die Kunden mich schon. Man darf es nicht sagen, aber wegen der Kündigungsfrist die noch bis zum 15.08. geht, habe ich bei besonders guten Kunden schon heimlich vorgearbeitet.

    Es ist ja alles Zukunftsmusik, aber wenn, dann hätt ich tatsächlich ne Idee im Kopf. Ihr kennt ja die Pozilei. Im gleichen Stil wird dann der Van oder Pickup als Krankenwagen lackiert und dann irgendwas in die Richtung "PC Dr." oder so draufgeklebt. Ich könnte mir vorstelllen, daß auch die Kunden so einen Spaß verstehen.

    Das mit dem sparen ist so eine Sache, das kann wohl noch dauern. Weil ich fange mit nichts an. Ich habe keine Rücklagen. Jemand Bekanntes greift mir anfangs unter die Arme, ich krieg nen Büro von ihm und er bezahlt mir auch erstmal die Ware usw.

    Kennt jemand schon Minis die als Firmenwagen laufen? Fährt nicht Ringmini auch nen Van, der hat doch sowas wie ne Klempnerbude oder so.

    Nun ist es fast soweit. Übernächste Woche melde ich mein Gewerbe an (aus der Not heraus). Und als Firmenautos werden wohl erstmal die Minis herhalten müssen. Ist zwar denkbar ungünstig um PCs, Monitore usw. zu transportieren, aber ich kanns nicht ändern.
    Vor allem ab September wirds lustig. Wenn ich mit der Pozilei zu den Kunden fahre. Das wird bei uns in der Kleinstadt wohl schnell die Runde machen.

    Ich hätte ja noch den Kadett Caravan meiner Freundin. Aber mit der 2l Maschine immer nur Kurztouren durch die Stadt, dann frisst der mir die Haare vom Kopf. Und im Kofferraum ist eh nicht viel Platz, wegen der Mucke.

    Aber sollte es mit der Selbständigkeit funktionieren (drückt mir die Daumen), was haltet ihr davon wenn man sich nen Pickup oder Van als Firmenauto holt? Die 1000er Motoren (so einer sollte es schon sein) sind ja doch recht unverwüstlich. Und Platz für Werbung ist dann auch genug auf dem Auto.
    Wenn die Anschaffungskosten für nen Auto irgendwann drin sein sollten wollte ich gleich auf Autogas umrüsten, das geht bei nem Vergaser ja wohl günstig und einfach.

    Zitat von ide

    ... und die sich kein 1994er Cabrio leisten können, daß nur im Sommer bewegt wird und sich keinen 2.ten Mini für den Winter leisten können.

    Ich gebe dir recht, es sieht schon komisch aus, daß ich davon rede, wenig Kohle zu haben und trotzdem nen Cabrio fahre. Dazu muß ich aber sagen, daß das Cabrio zwar mir gehört (der Brief liegt bei mir), bezahlen werde ich dafür aber noch einige Jahre, und ca. 5 Jahre habe ich schon bezahlt. Und der Wintermini hat mich damals auch nur 250€ gekostet. Den habe ich übrigens von dem Geld bezahlt, daß BMW mir für meine Domain http://www.mini-online.de nur widerwillig gegeben hat.
    Ein glücklicher Umstand ist seit letztem Jahr hinzugekommen. Ich habe letztes Jahr den Schwiegervater gewechselt, er hat ne eigene Werksatt und er hat früher Minis restauriert. Die Werkstatt ist zwar in Berlin, aber das ist ja nicht weit von mir.

    Ich halte es übrigens auch so, Schäden, die nicht unmittelbar zur Zerstörung von irgendetwas führen, werden soweit mitgeschleppt, bis es nicht mehr geht.

    Ich will ihm das Auto ja nicht unbedingt ausreden, aber ich habe ein ungutes Gefühl dabei, wenn er gleich von Anfang an schon den Gedanken im Kopf hatte, auf nen Japaner umzusteigen. Das kann ich nicht nachvollziehen.

    Kauf dir nen Japaner!
    Ich habe, seitdem ich Mini fahre noch niemals daran gedacht ihn zu verkaufen nur weils Probleme gibt, egal welche Probleme es gab. Und wenn du gleich am Anfang schon daran denkst dir nen Japaner zu holen, solltest du es tun. Auf Dauer wirst du nicht glücklich, wenn du nicht selber schrauben kannst und willst.

    Nen bisschen basteln muß man schon, sonst kostet jede Kleinigkeit (davon gibts mit der Zeit viele) immer wieder Geld, weil es andere Leute machen.

    Es gibt die Minifahrer mit wenig Geld, die sich keine Werkstatt leisten können (inkl. mir), die müssen selber ran. Und es gibt die Leute, die die Kohle einfach haben und den Mini auch mal in die Werkstatt bringen können (was ich auch nach 5 Jahren gern mal machen würde).

    Zitat von extra small

    Ich hab ja den Vorteil, dass ich erst 20, weilblich und auch noch blond bin.


    In dem Falle kannst du dir wohl alles an- und einbauen in deinen Mini. :D
    Es sei denn du Gerätst an eine Polizistin (davon gibts ja leider auch immer mehr), da helfen dir solche Merkmale nicht viel.

    Ich hab den RC40 übrigens eingetragen. Es liegt einzig und allein an dem Willen des TÜV-Prüfers.

    Und ganz ausgefeilt sind sie auch nicht, die Seitenschweller lösen sich mit der Zeit, Das Verdeck scheuert durch, wenn man nicht aufpasst und noch nen paar Kleinigkeiten.
    Ich habe mein Cabrio so 1999 an einer Straße beim Händler stehen sehen. Ich habe sofort angehalten und nicht mal eine Woche später stand er bei mir. Das war Liebe auf den ersten Blick.
    Zum Thema Rost: Ich vermute, da im Werk ja so einiges an Blech mit der Hand eingeschweißt wurde, daß man daraufhin nicht an Rostschutz gespart hat. Ich hab aber auch schon mit jemanden gesprochen, der nen 96er Cabrio hatte, der hat auch gerostet, wie jeder andere Mini (das Cabrio war grün).

    Die Cabrios kosten ja heutzutage noch richtig Kohle. Bei mobile war neulich ein Werkscabrio drin für 4000€, llerdings waren die Spoiler alle entfernt, lackierte Standardverbreiterungen dran und Chromstoßstangen. Das fand ich dann auch nicht so schön. Aber günstig war es.

    Der is mir:

    Ein entfernter Bekannter (auch ausm Opelclub) hat den Umbau gemacht und der kleine Corsa soll mehr als 200 Sachen gelaufen sein. Er wiegt ja auch nur, wie ein Mini 750kg. Ich kann mir schon vorstellen, daß der gut abgeht, vor allem hat der Corsa dann auch 5 Gänge.

    Hier bei uns steht bei nem Händler nen 90er Corsa. Der will da tatsächlich noch 1250€ für haben. Manchmal frage ich mich, ob ich den Bezug zur Realität verloren habe oder die anderen.
    In der Halle steht noch das Winterauto für meine Freundin. Ein 84er A Corsa mit originalen 40000km. Und nur Rost an einer Türecke und ein Radlauf. Sonst nirgends. Man wollte ihn in den Schrott schieben, dafür war er dann aber doch zu schade. Verkaufen kann man ihn nicht, weil eben keiner dafür mehr Geld ausgibt, also wirds ein Winterauto.
    Sogar das original Radio ist noch drin.

    Interessant ist bei nem A Corsa, daß man ohne große Probleme die 1,6er Maschine mit 75PS vom Kadett einbauen kann. Dann wird das Auto ein miniähnliches Geschoss. Das werden wir auch machen, sobald sich uns günstig so ein Motor anbietet. Dann hat der Corsa auch nen GKat.

    Aber vielleicht ist es doch sinnvoller hier ne Rubrik im Forum aufzumachen, so werden die Gutachten von vielen Personen gesammelt. Mini-Net dauert ja, wie du sagst noch ne ganze Weile, weils ja zumeist an einer Person hängt und viel Arbeit macht.
    Warum also nicht die Gutachten von vielen Personen zusammentragen lassen, hier vorab im Forum?

    Ich wasche meine Minis schon immer und nur mit der Hand. Ob erlaubt oder nicht, ist doch vollkommen egal. Aber interessieren würde es mich mal. Das Abspritzen mit einem Schlau oder so kann ich mir vorstellen, das es verboten ist. Man könnte ja irgendwo Öl abspülen usw. Aber wenn ich mit nem Eimer Wasser und nem Lappen ums Auto laufe, das kann doch nicht verboten sein. Im Prinzip wische ich ja nur mit nem feuchten Tuch den Lack ab.

    Die arme Sau von Hausmeister tut mir leid in dem Betrieb, den ich kenne. Der hat ne Wohnung über der Produktionshalle. Jahrelang waren nur Laser im Einsatz, seit ca. 1,5 Jahren steht da ne Stanze. Und wenn die loslegt, bebt die ganze Halle und beim Hausmeister in der Wohnung werden sich wohl die Gläser im Schrank bewegen.

    Ich bin im Auftrag eines Kumpels auf der Suche nach einer Rohkarosse von nem SPI oder MPI in relativ gutem Zustand. Es muß nicht viel dran sein, es geht einzig und allein um die Karosse ob mit oder ohne Brief. Vorzugsweise im norddeutschen Raum, er würde aber auch weitere Wege fahren (z.Bsp in die Nähe von Würzburg !!!)
    Ihr könnt mir ne PN schicken, mailen oder ihn selber anrufen: 0174 4656838

    Ich kann berichten von einem mißglückten Überholmanöver. Er hat beim Überholen (mit ca. 120 km/h) den Gegenverkehr nicht gesehen, hat ne Vollbremsung gemacht und ist nach Schätzungen noch mit ca. 40 km/h frontal gegen einen Baum gefahren. Der Mini war natürlich breit und der Innenraum war etwas verkleinert. Aber alles im Rahmen, dem Fahrer ist relativ wenig passiert im Bezug auf die schwere des Crashs. Ich glaube, er hatte sich den Fuß gebrochen, nen paar blaue Flecke und nen Schleudertrauma. Es war ein MPI und der Airbag hat natürlich nicht ausgelöst.
    Kennt eigentlich jemand nen Unfall mit nem MPI wo der Airbag auch ausgelöst hat? Ist da überhaupt einer drin? Hat den schon mal wirklich jemand gesehen?

    Ein anderer Bericht. Mit ca. 120km/h mit den rechten Rädern in die Grasnabe gekommen, die Kontrolle übers Auto verloren, dann in den Straßengraben eingeschlagen, der hat das Auto ausgehebelt, es hat sich mehrfach in der Luf überschlagen und ist auf dem Dach gelandet. Dem Fahrer ist nichts passiert, de Mini war natürlich hin.

    PS: Ich wollte nur kurz im Forum lesen, bevor ich gleich losfahre nach Dänemark. Und weg.

    @C&A, genau wegen meinem Gehalt habe ich in der letzten Zeit viel Streß mit den Chefs gehabt. Es ist einfach zu wenig. Ein Wunder daß ich trotz dessen noch zwei Minis habe mir irgendwie leisten können. Im Urlaub war ich deshalb auch noch nie.

    Und bei dem Gehalt gibts es natürlich kein Weihnachtsgeld oder Urlaubgeld, keine bezahlten Überstunden und man muß sein privates Handy benutzen. Das sind so die Machenschaften in vielen ostdeutschen Firmen. Und man kann nichts dagegen machen.
    Selber hätte ich nicht kündigen können, weils dann 3 Monate kein Arbeitslosengeld gibt, nun bin ich gekündigt und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr freue ich mich darüber bei diesem Verein weg zu sein.

    Das Beste ist ja, daß den Hauptteil meiner Arbeit nun zwei Lehrlinge machen sollen. Man muß sich das mal vorstellen, wie unprofessionell das bei nem Kunden aussieht, wenn man zwei lehrlinge schickt, die dann stundenlang rumprobieren. Mir solls jetzt egal sein.
    Die Firma besteht jetzt nur noch aus den beiden Chefs, zwei Angestellten und 4 Lehrlingen (!!!). Denen wid natürlich nicht wirklich was beigebracht, die sollen nur herhalten zum arbeiten, soweit wie es geht. Das hat mich auch immer so angekotzt. Ich war bemüht meinem Lehrling was beizubringen, das hat den Chefs dann nicht gefallen, daß ich ihn oft mitgenommen habe.

    Wie im Thread weiter unten erwähnt, bin ich ab 15.08.204 arbeitslos. Ein paar sehr günstige Rahmenbedingungen würden es mir möglich machen, mich selbständig zu machen. Ich habe nur leider keinerlei Ahnung, auf was ich mich da einlasse, was das für Folgen hat und wer dann alles Geld von mir möchte.

    Ich beschreib einfach kurz mal die Situation und bin gespannt auf eure Meinung.
    In meiner Ex-Firma war ich IT-Supporter. Das heißt ich war immer draußen beim Kunden oder die bei mir. Natürlich sind viele Firmenkunden (überwiegend) dabei. Dadurch kenn ich viele Entscheidungsträger in diesen Firmen. Ich habe gestern schon mal rumtelefoniert und mit den Entscheidungsträgern telefoniert mit denen man sich sehr gut versteht. Die meinten, eine Zusammenarbeit mit mir unter eigenem Firmennamen wäre durchaus denkbar, da ich eh der einzige bin, der jemals vor Ort war und sich auskennt. Vom Chef einer Firma (ca. 60 Mitarbeiter und pi mal Daumen an zwei Standorten verteilt 30 PCs, veraltete PCs!!!) habe ich gesagt bekommen, daß er auf jeden Fall bei mir bleibt und sowas baut einen auf.

    Ich dachte mir, ich melde ein Nebengewerbe an. Damit darf ich bis zu 165€ im Monat zum Arbeitslosengeld dazu verdienen. Sollte es mehr werden, wirds vom AGeld abgezogen. Ich kenne die Preise und Bedingungen meiner Ex-Firma und für mich ist es so ein leichtes eigene Preise zu machen. Vor allem weil ich dadurch auch weiss, was der Kunde bereit ist auszugeben.

    Ich habe keinen finanziellen Rückhalt, kann also keine Ware bestellen. Ich bekomme ein Büro in der Innenstadt mietfrei von einem Bekannten. Ich beteilige mich nur an Telefon, Strom usw. (gilt natürlich nur für die ersten paar Monate). Und eben dieser Bekannte hat auch ne eigene Firma und er würde für mich Warenbestellungen machen (natürlich bleibt dann etwas Gewinn auch bei ihm hängen dafür). Auch das wichtigste in Sachen Buchhaltung würde ich von ihm gezeigt bekommen.

    Vor allem die richtig großen Kunden mit mehreren hundert PC´s haben meist einen eigenen IT-Menschen der wiederum aber eine Firma für seine Arbeit beauftragt (warum auch immer) und gerade mit denen bin ich meist per du.

    Was meint ihr, sollte ich es wagen? Was mir zugute kommt, ich habe nicht den Zwang dabei davon leben zu müssen im ersten Jahr. Da reicht es, wenn ich was dazu verdiene. Wenns nicht läuft, kann ich immer noch aufhören.

    Auch ich habe schon seit einer gewissen Zeit rebelliert. Das ist unter anderem jetzt wohl meine Quittung. Irgendwie bin ich froh dort weg zu sein, auch wenn ich vor allem finanziell noch kein Licht am Ende des Tunnels sehe. Ihr könnt euch ja ausrechnen, wieviel Arbeitslosengeld man kriegt, wenn man nur 900€ netto verdient hat.

    Ide
    Du bist doch der, der die Trumpfmaschinen gewartet hat. Kannst du nicht in einer der Firmen arbeiten, in denen du die Maschinen gewartet hast. Wenn mich nicht alles täuscht, hat mir der Chef so einer Laserbude mal ne Summe genannt, was die für eine Wartung bezahlen. Da lohnt sich das für so eine Firma sicher, sich jemanden anzustellen, der das kann.