Beiträge von DoktorDe

    "Klein"er:

    Die haben doch 3 Schrauben auf der Rückseite und einen tropfenförmigen Fuß? -> Lucas Replica heißen die Dinger, sehen super aus und lassen sich einwandfrei montieren und einstellen; haben extrem sphärisches (verkleinerndes) Glas, man sieht trotz kleiner Spiegelfläche mehr als in den Originalteilen, fast bis in den toten Winkel! Montage relativ problemlos, man muß die Einpreßmuttern in den Türen ausbohren und eines der Löcher in der Türhaut zum Langloch auffeilen, dann deckt der Fuß beide Löcher ab.

    Shorty:
    Mit dem langen Fuß - könnten die Spiegel sein, die ursprünglich am Kombi montiert waren.

    Hä? Der Spiegel ist doch an der Tür mit eingepreßten Muttern verschraubt!
    Das Vibrieren scheint dazuzugehören; hat mein SPI gemacht, war mit den Serienspiegeln auch bei meinem MPI der Fall.

    Zitat

    kennt jemand diese spiegel und vor allem alternative

    Jetz habe ich Lucas Replica - Spiegel montiert (runder Chromspiegel; 3 Schrauben an Vorderseite; tropfenförmiger Fuß). Einpreßmuttern in Türblech rausbohren, eine der Bohrungen zum Langloch feilen, dann deckt der Fuß beide Löcher ab. Sieht S U P E R aus, so gut, daß meine Freundin das auch haben möchte ... Und vibriert nicht!

    @ C&A:

    Zitat

    Je mehr und optimaler das zündfähige Gemisch, desto höher ist das Drehmoment. Deswegen ist es nur in geringem Maße variabel.


    Das stimmt so nicht: Durch Veränderungen bei den Steuerzeiten (Nockenwelle: Ventilüberschneidung und -Hub), optimierten Ansaugtrakt (Länge, Durchmesser, Oberfläche, LuFi: Ansaugunterdruck, Füllungsverhalten sogar auch durch Massenträgheit der einströmenden Gassäule), Wahl der Kolben (auch Verdichtung, Verwirbelung im Brennraum) und Wahl des Auspuffsystems (optimiertes Vehältnis Durchlaß / Rückstau) läßt sich die Menge des zündfähigen Gemisches (die Füllung) in einem sehr weiten Bereich verändern (und damit auch das Drehmoment bei einer bestimmten Drehzahl). Eine weitere Drehzahlerhöhung dient dann dazu, noch mehr Leistung zu erzielen!

    Zitat

    drehzahl ändert sich mein ich!


    Dann ist wohl der Ansaugkrümmer undicht!

    Und das mit den Bremsen:

    Zitat

    handbremse schon aber nicht mit pedal!


    Hört sich nach Bremszylinder an. Mit ein bißchen Übung kann man das selber machen, obwohl hier prinzipiell gilt Finger weg!

    Warum wohl treten bei 175ern vermehrt Radlagerschäden auf? Weil die Hebelverhältnisse an den Aufhängungen ungünstiger werden, wenn die Reifenmitte bei breiteren Reifen nach außen wandern muß (bei den 165ern auf Srandard-Minilites ist die Reifenmitte identisch mit der der Originalbereifung!). Und was passiert, wenn man Spurverbreiterungen verwendet?

    Also - es geht nicht darum, Teflon auf Motorenteile aufzubringen; jede metallene Oberfläche weist mikroskopisch kleine Unebenheiten, sogar "poröse" Stellen auf (Oberflächenrauhigkeit "Rauhtiefe", Materialfehlstellen "Lunker") und in diese diffundieren ggf. die diversen Ölzusätze rein, um dann (und erst das ist dann wirklich eine Glaubenssache) mit dem Grundmaterial zu legieren ???

    Meine Guzzi (Bj. '74) hat nach der Einfahrzeit Slick50 gekriegt (vor 70 tkm). Hat es was gebracht? Keine Ahnung, aber der um ca. 50% hochgetunte Motor verbraucht bis heute zwischen den Ölwechselintervallen von max. 5000 km so wenig (ausschließlich vollsynthetisches) Öl, daß ich noch nie nachfüllen mußte! Und der Motor ist rein luftgekühlt!

    Beim Getriebe meiner Guzzi ist Molycote A (MoS2) als Zusatz vom Werk her vorgeschrieben. Bei ca. 150 tkm hatte ich es das letzte Mal offen (Schaltfeder gebrochen; ein Teil für 2,70 DM, und man muß das gesamte Moped zerlegen :() Optischer Eindruck: Zahnräder weisen nicht die geringsten Laufspuren, geschweige denn Pittings, auf, Lager und Anlaufscheiben prima!

    Meinen ersten Mini habe ich mit 48 tkm gekauft. MoS2-Zusatz ins Öl verbesserte die Schaltbarkeit so deutlich, daß auch unser Clubschrauber das Zeug jetzt verwendet, bei meinem MPI verwende ich das Zeug deshalb seit der Einfahrzeit.

    So, habe eben nachgeschaut: Bei Modellen >98MY ist im Gehäuse der Alarm-ECU ein weiterer Steckplatz (und Stecker) mit Grün/Weiß und Grün/rot - die weiteren Kontakte sind leer. Weiter fiel mir auf, daß die Sender-/Empfängerreichweite der Fernbedienung deutlich höher ist.

    Was sagen die Experten?

    Also - habe eben mal genauer nachgeschaut: Meiner blinkt nicht, wenn der Alarm losgeht. Kann er nach Schaltplan auch nicht, da die Blinker bei Modellen > 98MY (was immer das heißen mag) direkt ohne weiteres Relais über einen Stecker mit der Bezeichnung C916, Kabelfarben Grün/Weiß und Grün/Rot von der Alarm-ECU angesteuert werden. Die Alarm-ECU von Modellen < 98MY weist nur einen Steckerplatz für C61 auf, und da gibt es weder eine eine direkte Blinkeransteuerung noch ein Kabel zu einem Relais! Was ich jetzt nicht nachgesehen habe, ist, ob die ECU-Platine im Gehäuse womöglich das Nachrüsten dieses Steckplatzes erlaubt, jedenfalls bräuchte man dann noch ein anderes Gehäuse und das Kabelstück mit C916.

    Zur Kontrolle werde ich beim Wagen meiner Freundin gelegentlich kontrollieren: Der blinkt nämlich, wenn die Alarmanlage scharf gemacht wird, muß demnach also diesen Stecker 916 haben.

    Wer selbst nachschauen will: Im Anhang ist der entsprechende Teil des Schaltplans.

    Ist der Getriebeausgangswellensimmerring (was für ein Wort!)noch dicht? Bei defektem Lager geht der wegen des erhöhten Spiels der Welle oft mit drauf. Ansonsten kann man da bei vielen Mopeds auch selber ran, wenn man den antriebsseitigen Motordeckel runterschraubt (Maschine auf die Seite legen, da u. U. noch weitere Lager im Seitendeckel sind; möglichst erschütterungsfrei arbeiten, damit nicht eventuelle Distanzscheiben in den Motor fallen). Im Idealfall läßt man trotzdem vorher das Öl ab. Viel Erfolg!