Klingt für mich nach Zündkondensator: Wenn der defekt ist (oder alt mit Kapazitätsverlust), funkt es beim Öffnen des Kontakts -> Stromabbau in der Zündspule zu langsam und nicht genau definiert -> schwacher Zündfunke. Eventuell ist auch der Drehzahlmesser so empfindlich, daß er auf diese Nebenwellen reagiert und deshalb so ungenau anzeigt (vergiß den letzten Satz, wenn er rein mechanisch ist).
Beiträge von DoktorDe
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Ich hoffe, mir nicht den Haß der Mini-Gemeinde zuzuziehen ...
Du kannst Glück haben, und es ist jahrelang nichts an Deinem Mini (denke dran, was hier auftaucht, sind nur die Probleme, weniger die Bemerkungen "Er läuft einwandfrei"; dann haben die Leute nämlich keine Fragen).
Aber zumindest wenn Du länger Freude an dem Kleinen haben willst, braucht er schon hinsichtlich Rostschutz mehr Zuwendung als andere Fahrzeuge, und schlußendlich ist es hilfreich, wenn man einen Schraubenschlüssel halten kann, ohne daß man gleich Mechanikermeister sein muß, Grundkenntnisse kommen mit der Zeit. Mit dieser Pflege kann ein Mini sehr zuverlässig sein.Orientiere Dich eventuell mal an der Art der beschriebenen Probleme, und dem Alter der Fahrzeuge, an denen sie auftauchen.
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Natürlich, aber damit wird hinten der Platz zum Stoßdämpfer noch knapper.
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Dr. von Rosenst
Ist eine Alternative. Es gibt mehrere Werkszulieferer, und die Beläge, die ich bei ATU bekommen habe, waren zumindest von der rückseitigen Anti-Quietsch-Maßnahme weniger schlecht als die, die vorher verbaut waren (Original? Keine Ahnung). -
Lust ja - aber ein bissel arg weit weg von Ulm

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Die Dinger gibt es sogar bei ATU. Englisches Fabrikat (glaube Lokheed), der Preis lag letztes Jahr bei ~ 36,-- DM.
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Wie war das mit den Ölzusätzen? Also ....
Bei meiner Guzzi (Bj. '74, Konstruktion des V2 ca.'68) ist für Getriebe und Kardan sogar ein Zusatz (MoS2) vorgeschrieben; das ist aber kein Zusatz nur für Getriebeöle! Habe das Zeug in meinem alten Mini gefahren (meine neuer muß erst richtig eingefahren werden, da warte ich, bis ich ca. 15000 km drauf habe), und die Schaltbarkeit wurde drastisch verbessert! Ein Kumpel hat die gleiche Erfahrung gemacht. -
Sorry, TB79, war kein Angriff.
Oder doch, ein Angriff auf den ADAC, die immer noch steif und fest behaupten, früh hochschalten bewirke unbedingt Verbrauchsminderung! Von Muscheldiagramm bzw. drehzahlabhängigen thermodynamischem Wirkungsgrad haben die anscheinend keinen Schimmer!
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Habe heute den vorderen Gummi am Knochen gewechselt, ca. 20 min. (Der ist wegen der hohen Temperatur dort am anfälligsten.) Rover hat die Teile abgeändert, sind jetzt einteilig, Gummizylinder mit beidseitigem Wulst, Büchse ist mit einvulkanisiert. Kostet bei Rover 2,42 DM.
Mit etwas Fett ist der Einbau nicht schwierig. -
Habe mich oben undeutlich ausgedrückt: Der TÜV überprüft auf Freigängigkeit, wenn die nicht gegeben ist, muß nachgearbeitet werden. Bei 165ern aber meist nicht notwendig.
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Der Schalter schaltet um, d. h. ein Stromkreis wird geöffnet, ein anderer geschlossen. Es reiocht alos nicht, wenn etwas passiert, es müssen 2 Dinge passieren: Strom weg von Blinkrelais auf Warnblinker. Was passiert, wenn die Schaltkontakte auf einer Seite nicht mehr tun, ist klar. Also ausprobieren, Kreise mal von Hand (ohne Schalter) schließen, dan merkst Du gleich, ob der Schalter in Ordnung ist, oder durchohmen.
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Und genau wenn ich das mache - früh hochschalten, untertourig fahren, sprich: in der Stadt im 4. rumgurken - dann säuft mein MPI wie ein Loch (an die 8 Liter). Nur bei Konstantfahrt, natürlich. Zum Beschleunigen schalte ich dann schon wieder zurück.
Habt Mitleid mit den Kurbelwellenlagern!
Niedrige Drehzahl - wenig Öldruck - hohe Last - hohe Lagerbelastung ... 
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Und K E I N E Experimente mit irgendwelchen Kühlerdichtmittelchen, die Spalten, Risse oder sonst etwas in der Art abdichten sollen!
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Selbst als Schätzeisen kann man das Ding eigentlich kaum bezeichnen - galt sowohl für meinen SPI wie es für meinen aktuellen MPI zutrifft. Vollgetankt (wirklich voll!), nach ca. 130 km Anzeige auf halb, nach ca. 250 km auf Reserve, aber dann gehen eigentlich noch immer mindestens weitere 100 km (Nadel dann etwa 2 Zeigerbreiten unter Reserve). Wenn ich dann volltanke, sind das immer zwischen 26 und 30 Liter.
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Hm - komisch. Wenn ich meinen MPI zu untertourig fahre, schluckt er deutlich über 7 Liter; am sparsamsten ist er bei Drehzahlen um die 3500 U/min (Klartext: bei 140 km/h braucht er weniger als bei 120 km/h);wenn er warm ist, ist es daher blödsinnig, beim Beschleunigen unter 60 km/h in den 3. zu wechseln. Damit komme ich dann auf Verbräuche zwischen 6,5 und 7 Litern.
Es gilt zu schlagen: 5,7 Liter bei Tempo 130 - 150 zu dritt mit Gepäck im MPI (Mini eines Kumpels, Fahrt zur IMM)!
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Genau deswegen gibt es keine ABE für 165er, sondern nur ein Mustergutachten. Der TÜV muß die Freigängigkeit überprüfen. Standardmäßig heißt es, es muß überall ein normaler Kugelschreiber durchpassen; ich habe z. B. hinten zum Stoßdämpfer nur ca. 0,5 cm Luft
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Gilt zumindest für MPIs!
Nachdem irgenwas an Einspritzung / Gaszug / Elektrik gemacht wurde, muß der Offset (schönes Wort für Nullpunkt) des Gaszugs neu justiert werden. Klingt soweit kompliziert, ist aber ganz einfach: Zündung an (nicht Motor!), ca. 6 - 10 mal Gaspedal ganz durchtreten, Zündung aus. Das wars.
Bei meinem war dann das Schwanken der Leerlaufdrehzahl Zwischen 1300 und 1600 U/min beseitigt, er hatte dann ein stabiles Stangas von ca. 770 U/min. -
Was auch gerne verreckt ist der "Massesammelpunkt" im Kabelbaum; dann liefert das Fehlerauslesen auch ein defektes Poti. Verfolge mal das Kabel vom Poti in den Kabelbaum; dort sind viele Kabel zusammengefaßt und miteinander verklemmt (rosa, wenn ich mich recht erinnere). Eine ziemlich wilde Konstruktion. Mal mit einem starken Lötkolben nachlöten.
Viel Erfolg.
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Um allem Ungemach vorzubeugen, bockt den Mini besser immer an den Hilfsrahmen auf (vorne: Spurstangenaufname; hinten: an der Biegung nach oben).
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Gutes Ding, das mit dem "Spendenbarometer! ...