Beiträge von Minifahrer

    ach naja, 9°C halt... ich hatte heute immer noch nen T-shirt an. hmm jetze hab ich nen Pullover an... ist irgendwie ungewohnt... :confused:

    hmm


    Bürohengst du...

    Ich war heut den ganzen Tag draußen, und die ganze Zeit sind Straßenbahnen um mich herumgefahren... Messung anner Wendeschleife... doddododrt zerrte dededer Wind... undddd es wawawar bibibitterkakakaklttt... :(

    hmmmmzitter...

    nöööö :p und ich brauch mich nich zu bewegen :D

    hmm


    echt? ist aber nur auf der rechten Seite. Und ich bin links genau so fett wie rechts :confused:

    hmmm


    Hmmm... :confused:

    Hab ich eigentlich schon gesagt, das es heute unverschämt kalt draußen war??? :confused: Nein?

    Heute war es unverschämt kalt draußen!!! :scream: Morgen nehm ich meine Mütze mit! :mad:

    Ja, heute war es dann soweit:


    Zeit, etwas Bilanz zu ziehen...

    Besitze den Kleinen seit dem 06.11.1998, damals war er noch fast neu (1.500 km auf dem Zähler). Sind also auch fast 10 Jahre... :)

    Seitdem habe ich ungefähr neben dem Kaufpreis noch 21.000 € reingesteckt (inkl. Benzin, Steuer, Versicherung)... dazu ungezählte Stunden in der eigenen Werkstatt...

    Mal so ein paar Posten, die man aufzählen kann:
    - 6 Radlager Vorderachse
    - 2 Radlager Hinterachse
    - 6 Sätze Kugelköpfe vorn
    - 2 Spurstangenköpfe
    - 2 Bremsscheiben vorn
    - 3 Sätze Bremsklötze vorn
    - 1 Satz Bremsbacken hinten
    - 2 Schwingenlager
    - 1 Satz Stoßdämpfer (Spax) runderherum
    - 1 Satz Gummifederelemente rundherum
    - 3 Satz Reifen Vorderachse
    - 1 Satz Reifen Hinterachse
    - 1 Auspuff von vorn bis hinten (RC40) (Kat noch orischinol...)
    - 3 Autobatterien
    - 1 Teilrestauration Fahrzeugfront komplett (inkl. Frontscheibenrahmen) plus Schweller :mad:
    - 2 Hohlraumkonservierungen
    - 3 Achsvermessungen
    - mindestens 15 Ölwechsel und einige Kilo Fett ;)

    ... und und und.

    Von 1998 bis 2006 war er ein Four-Seasons-Mini, d.h. er mußte auch die Winter durchfahren. Seit Herbst 2006 Saisonkennzeichen, aber weiterhin alltags.

    Und ich denke für einen 10 Jahre alten fahrbaren Untersatz kann er sich eigentlich immer noch blicken lassen:


    Nein, ich verkaufe ihn nicht. Niemals. Der bleibt meiner! :p:D

    Eigentlich schon....die aber im freien Handel so unnerwegs sind, die haben oft 34er Schlüsselweite. :scream:

    Btw: ich hab z.Zt. 67Kilo Euronen im Jahr, ohne Studium, nur mit Hauptschulabschluß und in der Automobilbranche :D..hab ich jetzt alles falsch oder alles richtig gemacht :rolleyes::confused::p


    Hab grad meinen Steuerbescheid von 2006 in der Hand, wegen BAföG-Antrag fürs Töchterchen...
    Mein Jahresbrutto von 2006: 13k€, nach Abzug aller Werbekosten etc. bleibt ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von 8k€.

    Hat aber auch den Vorteil, ich zahle keine Steuern, keinen Solibeitrag und keine Kirchensteuer. :p ;)

    Jammern? Och nö. Hmmir gehts doch gut! :)

    Arrest .. der hats zuviel gesoffen :eek:

    Oppa Metro

    ... glauben die jedenfalls ... hab die leeren Pullen wieder in sein Zimmer getan :D


    Na wenigstens durfte ich dieses kleine Musikdingens von meinem Töchterchen mitnehmen. Das gute Kind hat da meine ganzen alten Schellackplatten mit den Militärmärschen irgendwie draufgespielt. Is eben ein liebes Kind.

    in deinem freundeskreis moegen luegenmaerchen ueblich sein...


    Da ich mich dazuzählen muß/darf, muß ich dem stark widersprechen! :soupson:
    Und ich kenn eigentlich rund 80 Prozent davon, und da muß sich keiner aufgrund von Unwahrheiten profilieren. Da ist es ****** egal, ob jemand grad arbeitslos ist oder grad zum Juniorchef befördert wurde. Da zählt ganz allein der Mensch an sich.
    Da muß niemand lügen. ;)

    hmm

    EDIT: Ich denke aber auch, das Thema ist nun durch. Jeder kennt jemanden, der es geschafft hat und jemanden, der es halt nicht auf die Reihe bekommen hat. Jeder hat seine Philosophien vom Leben. Manche decken sich, manche nicht. Schön. Aber kein Grund, immer den anderen von seiner Meinung überzeugen zu müssen. Das klappt nicht.

    Ergo: Themenwechsel. Vorschläge?

    Fips: sicher der Ausnahme-Glücksfall. Und damit kein Maßstab.

    Aber es gibt sicher auch positive Beispiele, zu einem soliden (und realen) zähle ich Schubi.

    Und es gibt eben auch die graue Masse an Fertig-Studenten, die man zur "Generation Praktikum" zählen muß. Und darunter sind nicht nur Versager, sondern eben auch viele, die einfach das "falsche" Fachgebiet studiert haben.

    Pauschalierung ist da fehl am Platze. Wie überall in einer Gesellschaft aus Individuen mit ganz persönlichen Biographien.

    hmmm

    hmmm?

    Was denn? Ich habe ihm an dem Tag doch gesagt, dass ich bei 90% seiner Beiträge in die Tastatur kotzen könnte. Warste da etwa schon weg?


    Ihm aber einen beschränkten Geist zu unterstellen, so weit warst du da aber (noch?) nicht.
    Das grenzt nämlich dann schon an persönliche Beleidigung. :rolleyes:

    hmm.

    Stihmmt, ich hätte wissen müssen, dass Dein beschränkter Geist das nicht begreift.


    Ich frage mich, warum ihr euch solch Nettigkeiten nicht mal ins Gesicht sagt. So im realen Leben.
    Ihr hattet ca. eine halbe Stunde Gelegenheit dazu in Räbke. Da saß ich mit euch beiden am Rondell am Samstagmittag.
    Komischweise wart ihr da um einiges sachlicher zueinander.

    Zumindest scheint ihr es zu können.

    hmmm

    hmmm,

    ich hoffe nur, die erwähnten Personen sind auch damit einverstanden, dass Du hier Details über ihre finanzielle Lage preisgibst.:soupson:


    Alle vier Fälle machen daraus kein Geheimnis. Teilweise schon aus der Unzufriedenheit heraus.

    Die von Dir dargestellten Sachverhalte sind in einigen Fällen natürlich nicht die 'feine Englische', aber auch hier gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Solange es da draussen 100.000 andere gibt, die genau das gleiche genausogut können, hat man schlechte Voraussetzungen, an seiner persönlichen Situation etwas zu ändern.

    Wenn Du besser bist, als der Durchschnitt, kannst Du auch mehr fordern; wenn nicht, musst Du aus Deiner Situation das beste machen.


    Schon wieder eine diese verallgemeinernden Phrasen, die ich ansprach. Es gibt aber auch Umstände, da ist man besser als der Durchschnitt, aber in der Branche ist niemand bereit, mehr zu zahlen. Zum Beispiel im Gesundheitswesen. Zum Beispiel in kleinen Handwerksbetrieben. Fordern kann man sicher mehr, nur man bekommt es eben halt nicht.


    hmm

    Ich persönlich weiß, wann ich wo die Tür für mich verpasst habe. Weil ich zu jung und unerfahren im Umgang mit diesem System war. Dem trauer ich zwar nicht nach, aber manchmal ärgere ich mich darüber immer noch. Weil, wenn ich die Entscheidung damals überlegter und erfahrener getroffen hätte, wäre mein gesundheitliches Handicap heute nicht unbedingt ein Thema, wenn ich an meinen beruflichen Werdegang denke. Mein Arbeitgeber wäre die Stadt Leipzig, ich hätte Tarifgehalt und einen Sozialvertrag, hätte die Chance der Verbeamtung gehabt und damit sozusagen einen Rentenvertrag in meiner Heimatstadt. Mal ganz davon abgesehen, welche finanziellen Einbußen ich seitdem hinnehmen mußte.
    Nun ist es so, wie es ist, ändern kann ich es nur, wenn ich sozusagen noch einmal bei Null anfange und mir einen komplett anderen Job suchen würde (Ausbildung inbegriffen), oder ich hab plötzlich die innovative Idee, auf die der Markt noch wartet, und auch das Startkapital dazu, um sie zu realisieren... ;)

    Weiterhmmachen.

    Oha, hier wird ja fein diskutiert... ;)

    Eines ist mir dabei aufgefallen: jeder kennt diverse Einzelfälle und projiziert sie ziemlich schnell auf die Allgemeinheit. Leider funktioniert das in einem sehr differenziertem Arbeits- und Wirtschaftssystem nicht immer.

    Zur Anreicherung der Sichtwinkel einmal ein paar Einzelfälle aus meinem Umfeld:

    Fall 1: mein Schwager Uwe, gelernter Schlosser mit "abgebrochener" Meisterprüfung. Als ich ihn kennenlernte, war er arbeitslos. 2003 bekam er endlich einen Job hier in Leipzig in einer kleinen Metallbaufirma (unter 10 Festangestellte). Und dank seiner sehr guten praktischen Fertigkeiten hat er sich dort in 4 Jahren einen Stand erarbeitet, das er unentbehrlich war. Quasi der zweite Vorarbeiter. Trotzdem hatte er so gut wie regelmäßig immer ein bis zwei Monate Lohnaussenstände, wurde zeitweise gekündigt, weil kein Geld in der Firma war (aber Aufträge satt!). Das liegt aber daran, weil sein Chef nicht "wirtschaften" kann. Begonnen hat er 2003 mit 8 Euro Brutto die Stunde, und als er letztes Jahr dort aufgehört hat, lag er bei 11,50 € Stundenbruttolohn (kein Tariflohn, ist halt hier regional so üblich).
    Jetzt ist er seit einem Jahr selbstständig, das Geschäft läuft, er hat genug zu tun, aber reich wird er dabei auch nicht. Aber er ist zufrieden.

    Fall 2: meine Schwester Ulli, gelernte Zahntechnikerin, seit gut zwei Monaten Zahntechnikermeisterin. Sie hat den Meister unter größten Anstrengungen und ohne irgendeine Unterstützung des Dentallabors gemacht, bei dem sie angestellt ist. Sie hat dafür ihren Urlaub geopfert und jede Stunde nachgearbeitet, die sie wegen der Meisterschule gefehlt hat. Das hieß, auch Samstag und Sonntag arbeiten. Jede Woche. Die ganzen zwei Jahre keine Wochenenden, keinen Urlaub. Und das für ein Monatsbruttogehalt von ca. 1300 €!
    Nach Abschluß der Meisterprüfung (die sie mit sehr guten Noten bestanden hat!) gab es auf ihr Drängen ein Personalgespräch mit ihrem Arbeitgeber, der ihr anbot, sie auch als Meisterin weiter anzustellen, mit dem Angebot, ihr dafür 200 € brutto mehr zu zahlen. Macht summasumarum 1500 € brutto! Ein Witz! Da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen, strategische Planung läuft intern...

    Fall 3: Kollege in meiner Firma, gelernter Werkzeugbauer, danach Studium zum Dipl.-Vermessungsingenieur, 12 Jahre Berufspraxis. Er verdient ca. etwas über 2000 € brutto, und das ohne Gehaltserhöhung seit rund 8 Jahren. Stellung in der Firma ähnlich eines Juniorpartners, nur ohne Gewinnbeteiligung. Gehaltsstagnation wie bei allen Angestellten unserer Firma. Auftragslage gut, aber Stimmung "ängstlich" aufgrund der vergangenen klammen Jahre. Seine Frau verdient als Bankkauffrau um einiges mehr (Tarifgehalt). Ein Wechsel in ein anderes Büro ist aber wenig aussichtsreich, da der Stellenmarkt hier erschöpft ist und niemand Ingenieure einstellt. Als Praktikant (!) jederzeit, als Techniker vielleicht. Ergo ist sein Ingenieurseinkommen das "Zuverdienst" der Familie.

    Fall 4: Alex, Freund aus dem Miniclub, IT-Fachmann, größeres Logistik-Unternehmen in der Abfallentsorgungsbranche. Nach mehreren Jahren Einsatz in seiner Heimat Halle/Saale und einigen Weiterbildungen nun seit zwei Jahren phasenweiser, und seit einem halben Jahr ständiger Auslandseinsatz in USA, Verdienst nicht ohne (genaue Zahlen weiß ich nicht, aber er sagt, er kann wirklich nicht jammern), alle möglichen Vergünstigungen vor Ort, er ist sozusagen glücklich mit seinem Leben...


    Sind nur vier Fälle, die zeigen, wie unterschiedlich Lebensläufe trotz oder wegen persönlichen Engagements verlaufen können, wie sehr regionale Bedingungen hineinspielen, ob der Arbeitgeber ein kleiner "Krauter" oder eine gestandenen größere Firma ist, welche Firmenphilosophie und Mitarbeitermotivation betrieben wird, ob ein Angestellter nur als Kostenfaktor oder als Gewinnerbringer angesehen wird, und es sind sicher noch viele andere Faktoren, die da hineinspielen.
    Sicher muß man Türen erkennen, wenn sie sich einem auftun, manchem haben sie sich schon aufgetan, manchem noch nicht, manche muß man auch selbst auftreten, und manchem bleiben sie sicherlich auch gänzlich verschlossen, aus welchen Gründen auch immer.

    hmmm.