Beiträge von General Lee

    Hi minimongo,

    zuerst mal Kompression prüfen - dann siehst Du, ob der Motor mechanisch i.O ist. Wenns hier hapert, kanns falsches Ventilspiel sein, defektes Ventil oder u.U. Kolbenringe/Kolben/Zylinder.

    Wenns das nicht war, dann Ventilspiel, Zündkabel, Zündkerzen, Verteilerdeckel prüfen. (Wenns Zündung sein sollte, wirds ab Verteilerdeckel aufwärts sein, weil sonst alle Zylinder betroffen wären)

    Wenn alles nix hilft, dann nochmal melden.

    Gruss,
    Michael

    P.S: Ach ja - wenn er mal wieder auf 3 Zyl. läuft, dann nacheinander die Zündkabel abziehen und sehen bei welchem Zylinder NIX passiert - das isser dann.

    Hallo Volker,

    abschmieren musst Du alles das, was sich mechanisch bewegt und nicht wie die Motorinnereien über eine Ölpumpe ständig mit frischem Öl versorgt wird. Beim Mini sind das Dinge wie Fahrwerksteile, Scharniere, etc.

    Unterlässt Du das Abschmieren, werden vor allem die Fahrwerksteile (Achsschenkelbolzen, hintere Radschwinge) irgendwann trocken - sprich ohne Schmierung - laufen. Dann wird Metall auf Metall arbeiten, das Ganze sogar unter Druck und dann gibts Verschleiss und wird teuer.

    HTH
    Michael

    Hi Arick,

    nein, die Sache mit der Benzindruckerhöhung ist nicht wirklich Tuning. Es funktioniert zwar in gewisser Weise, aber das Wahre ist das nicht.

    Was passiert ist folgendes:
    Das Steuergerät regelt die Einpritzmenge nur über die Einspritzdauer - da der Druck bekannt ist, kann man über Dauer und Druck die Menge berechnen.
    Aber nicht überprüfen!!! Es gibt keine Möglichkeit, die wahre Einspritzmenge DIREKT zu messen. Das geht nur über den Umweg Lambdasonde - was mit Zeitverzögerung und Ungenauigkeit geschieht.
    Hier setzt nun die Erhöhung des Benzindrucks ein: Durch den höheren Druck wird eine grössere Menge eingespritzt - das ist prinzipiell gut, da die Motoren sowieso eher etwas mager laufen und vor allem beim Beschleunigen etwas fetteres Gemisch gut ist.
    Nun merkt die ECU leider über die Lambdasonde, dass das Gemisch zu fett wird und regelt die EInspritzzeit runter und somit sind wir wieder beim ursprünglich eingestellten Wert angelangt.

    Wo das Ganze funktioniert ist in dem kurzen Moment des Beschleunigens, bis die ECU das Gemisch wieder einregelt. Ich weiss leider nicht, mit welcher Zeitkonstante die Einspritzung geregelt wird, respektive die Lambdasonde abgeprüft wird, mir schwebt da ein Wert von einer Sekunde im Kopf welcher mir aber sehr lang vorkommt.
    Aber für diese eine Sekunde (oder wie lange auch immer) hättest Du dann eine etwas spritzigere Beschleunigung.

    Meines Wissens sind die Steuergeräte in der Regel aber auch selbstlernend (wird z.B. auch eingesetzt um Alterserscheinungen zu "erkennen" und von vorneherein auszugleichen), das heisst es wird mit der Zeit lernen das eigentlich immer zu lange eingespritzt wird und die Grundwerte von vorneherein runter setzen.

    Meines Erachtens bringt eine Erhöhung des Benzindruckes nur dann etwas, wenn der ursprüngliche Druck nicht mehr ausreichend ist - sprich wenn der Motor durch wirkliches Tuning (LuFi, Kopf, Nocke etc.) einen höheren Benzinbedarf hat, als die Einspritzdüse liefern kann.
    Irgendwann ist die maximale Einspritzzeit der ECU erreicht, und dann kriege ich nur noch durch eine Erhöhung des Drucks mehr Sprit in den Brennraum. Meines Wissens ist beim Steuergerät des SPi bei ~80PS Schluss. Vermutlich wird das daran liegen, dass bis zu dieser Leistung genügend Sprit eingespritzt werden kann und dann ist Schluss.
    Hier wäre es mal sinvoll, den Benzindruck zu erhöhen und zu prüfen, ob eine höhere Leistung erzielt werden kann.

    Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt...
    Meine zwei Eurocents ;)

    Michael

    Dann kannst Du das Bremspedal *in gewissem Maße und in gewissen Grenzen* einstellen, indem Du die Verbindungsstange zum Hauptbremszylinder einstellst. Schau mal in den Motorraum, wo das Gestänge zum Servo aus dem Innenraum kommt. Beim Umlenkhebel ist ein Gewinde dran. Mit diesem kannst Du die Länge des Hebels einstellen und somit die Lage des Pedals in Neutralstellung.

    Aber schraubs nicht zu weit rein - nicht dass der Teppich das Pedal bremst, bevor volle Bremswirkung erzielt ist!!!

    HTH
    Michael

    Hi Martin,

    ich hatte bei beiden Getrieben, wo ich es machte massive Schwierigkeiten, die Mutter MIT dem Schlagschrauber zu öffnen. Möglicherweise hatte ich auch nur extrem Pech :(

    Wenn man es aber nach Deiner Methode macht und das Getriebe über die Schwungscheibe blockiert, dann würde ich auch niemals einen Schlagschrauber verwenden, da die Kraft und die Schläge durch das ganze Getriebe bis zum Primärrad übertragen werden - zustimm'.

    Du hast Recht, dass das Getriebe nicht ab muss - stimmt. Aber ich denke, es ist angenehmer zu arbeiten wenns runter ist und man die ganze Sache auf die Dichtfläche des Getriebes legen kann und alles ruhig steht (Natürlich nur auf einer sauberen Holzoberfläche!!)
    Nebenbei kann man dann gleich alle Dichtungen tauschen ;)

    Also Sebastian, kannst es ja erst mal nach Martins Methode probieren - wenns klappt, hast Du Dir natürlich einiges an Arbeit gespart ;)

    Viel Glück damit!
    Gruss,
    Michael

    Hallo Örn,

    Du hast nur teilweise Recht, zwar hat der MPi keinen Luftmassenmesser aber dafür eine Lambdasonde. Über diese wird das System zu einem geschlossenen Regelkreis. Dadurch ist die ECU durchaus in der Lage Fehlstellungen des gemisches zu erkennen und korrigieren.

    HTH
    Michael

    Hallo Sebastian,

    geht ungefähr so:

    - Motor raus
    - Getriebe vom Motor trennen
    - Differential vom Getriebe trennen
    - Getriebeausgangsrad runtermachen. (Dazu sollte ein Schlagschrauber vorhanden sein und das Getriebe muss blockiert werden)
    - Grosses Diff. Rad vom Differential abziehen (Abzieher nötig)
    - Andere Übersetzung einbauen. (Die letzten zwei Punkte rückwärts)
    - Differential einbauen und Lagervorspannung einstellen.
    - Tachoantrieb wechseln(Berechnung siehe Gearbox manager )
    - Getriebe an Motor bauen
    - Motor einbauen

    Das wars im Grossen und Ganzen.

    HTH
    Michael

    Hey Joe,

    ich vermute mal stark, dass das Kabel gar nicht durch den Motorraum läuft. Es wird vermutlich direkt von der Lenksäule an den hinteren Kabelbaum laufen. (Würde mich allerdings auch nicht wundern, wenn die Engländer betreffendes Kabel erst zum linken vorderen Blinker führen würden und dann zurück ;) )

    Ich weiss es allerdings nicht sicher, da immer noch keinen Einspritzer gefahren/-schraubt... (Musst mir Deinen mal ein paar tage zum komplett Zerlegen geben ;) )

    Wenn sich sonst niemand meldet, würde ich an Deiner Stelle an der Lenksäule anfangen zu suchen, den Kabelbaum verfolgen und an allen Abzweigungen mal prüfen, ob das orang/rote Kabel dabei ist. (An den Abzweigungen deshalb, weil Du da am ehesten unter die Isolierung schauen kannst)

    HTH
    Micha

    Zitat

    Ich könnte mir vorstellen, dass wennman die dreiecksbleche tauschen würde (für aussenliegende Scharniere sind die ja doppelt) und dann die kompletten Türen noch hat, alles passen könnte!
    Oder irre ich mich da?


    Ja, die Karosserie der Schiebefenster Minis ist total anders. Die Türen sind niedriger.

    Michael

    Him

    ich kann Klaus da wirklich nur zustimmen. Warum verwendest Du nicht einfach "gescheite" Verbeiterungen mit den 12"?????

    Den Schritt zu 12" kann ich nur begrüssen (persönliche Meinung - bitte keine neue Debatte 12"-13"!!!!) Aber dann die Reifen so nach aussen zu bringen, dass es zu den sowieso schon viel zu breiten Verbreiterungen passt.... Das Fahrverhalten wird mit 40mm und 12" sicherlich kein bißchen besser sein als mit 13"

    Such' Dir lieber ein paar dezente Verbreiterungen, die schöne über die 12" passen, den vergrösserten Radausschnitt noch abdecken, verkauf die Distanzscheiben und finanzier davon 2 der 4 Verbreiterungen ;)

    Soweit ich weiss, soll Mini Mania dezente Verbreiterungen vertreiben, die den grösseren Ausschnitt der 13" überdecken. Das weiss ich allerdings nur vom HörenSagen, Andreas Hohls wird dazu aber sicher was sagen können.

    Gruss,
    Michael

    Oh Mann . man sollte doch die Originalfrage immer im Kopf behalten (Was bei meinem zweiten Beitrag schon nicht mehr der Fall war...)

    Die ganze Geschichte geisterte die letzten Tage immer mal wieder in meinem Kopf rum und als ich gestern noch mal drüber nachdachte war ich dann schon gar nicht mehr sicher, ob der DZM jetzt die Hälfte oder das Doppelte anzeigte?!?!?

    Lange Rede, kurzer Sinn...

    Erni schrieb in seiner Frage, dass der neue DZM (wahrscheinlich vom MPi im SPi) das Doppelte anzeigt und Andreas bestätigte, dass ein MPi mit "normalem" DZM immer die Hälfte anzeigt.

    Das bedeutet natürlich, dass der MPi die "Hälfte des Signals" an den DZM liefert, sprich die ECU wird genau einen Impuls pro Umdrehung liefern. Das würde bedeuten, dass nicht das Signal von der(den) Zündspule(n) am DZM ankommt sonder ein eigenes dafür generiertes.

    (Das macht auch viel mehr Sinn als meine Vermutungen im zweiten Beitrag.)

    Das würde auch aller erklären:
    - Ernis DZM (vom MPi) erwartet bei 3000U/min genau 3000 Impulse und bekommt aber 6000 (da 2 Zündungen pro Umdrehung) vom SPi

    - Ein std. DZM im MPi erwartet 6000 Impulse bei 3000U/Min und bekommt aber nur 3000 und zeigt deshalb nur 1500U/Min an.

    An diesem Punkt bräuchten wir eigentlich den Programmcode der Ecu um das wirklich bestätigen zu können, aber ein Schaltplan würde evtl. schon reichen, um zu sehen wo das DZM Signal abgegriffen wird.

    Hat irgendjemand einen Schaltplan für MPi's???

    Gruß,
    Michael

    P.S.:

    Zitat


    Warum Rover für den mpi-Ölfilter ein geringfügig anderes Gewinde benutzt als alle anderen Hersteller mit horizont. Ölfilter am Motorblock, weiß schließlich auch Keiner.


    Weil Rover die Chance hatte, einen neuen (veränderten) Block zu bauen und somit mal was "anderes" machen konnte ;)
    (Inklusive Kundenbindung an eigene Produkte....)

    Hi Veit,

    für mich sieht das auf dem Foto immer noch wie die starre Aufnahme aus, von daher kapiere ich Deinen letzten Kommentar nicht ganz?!?!

    Hast Du eigentlich die obere Rahmenbefestigung auch in Alu/Polydingenkirchens?? Wenn nicht, dann würde ich das an Deiner Stelle tun, da der Rahmen sonst nur am Bodenblech starr befestigt ist und an den sonstigen Stellen (vor allem oben, vorne ist kaum von Bedeutung) sich bewegt. Ich fürchte deshalb um Dein Bodenblech.

    Gruss,
    Michael

    P.S: Mit dem rechten Winkel habe ich mich ganz schön verschätzt - hatte das etwas anders in Erinnerung ;)

    Hi Veit,

    es sieht so aus als ob da die Stahlaufnahmen drin sind.
    Normalerweise sehen die Aufnahmen so aus, dass am Bodenblech eine Stahlplatte verschraubt ist, am Hilfsrahmen ebenfalls und zwischen diesen ein ~10mm dicker Gummi.

    Bei Dir sieht das aus wie zwei im rechten Winkel verschweisste Stahlplatten ?!

    Wenn ja - drin lassen. Ist gut fürs Fahrverhalten ;)

    Gruß,
    Michael

    Hallo,

    der Ein-/Ausbau ist überhaupt nicht problematisch - sofern Du keine zwei linken Hände hast. (Ich gehe mal davon aus, dass Du die äusseren Griffe meinst, sonst bin ich jetzt beleidigt ;)...)

    - Türgriffe und Fensterkurbeln entfernen.
    - Türverkleidung entfernen, dazu hebelst Du gaaaanzz vorsichtig mit einem breiten Schraubendreher - am Besten ein Tuch unterlegen wegen des Lacks- die Verkleidung an den Stellen wo die Pins sitzen runter.
    - Korkring von Fensterkurbel und Plastikfolie entfernen.
    - Danach die evtl. Klebestreifen entfernen, die am Zugangsloch für das Schloss sitzen
    - Türschloss abschrauben. (Gleich den richtigen, grossen Schraubendreher nehmen - die Schrauben sitzen fest und der falsche Dreher macht sie gleich kaputt!!!)
    - Jetzt die Sprengringe für die beiden Betätigungsstangen entfernen. Die Stangen vom Schloss abnehmen.
    - Den Mechnismus vom Türgriff aushebeln.
    - Türschloss wegnehmen.
    - Der Griff ist mit zwei Schrauben befestigt.

    Einbau ist vice versa. Die Sache mit den Betätigunsstangen ist etwas fummelig aber kein Problem. Ich rate Dir, die Dichtungen unterm Griff zu ersetzen. Dazu reicht etwas Moosgummi sauber zurechtgeschnitten.

    Etwas anders siehts aus, wenn Du auch den Schliesszylinder entfernen möchtest. Hier muss ich mal kurz im Gedächtnis graben. Ich glaube so:
    - Schloss aufschliessen
    - Sprengring vom Zylinder innen entfernen
    - Hebel runternehmen
    - Zylinder herausziehen.
    - Neuer Zylinder rein, Hebel, Sprengring drauf.

    Ich glaube, das wars - falls noch jemandem was einfällt: Bitte ergänzen/korrigieren.

    Gruß,
    Michael