Beiträge von General Lee

    Hi,

    technisch ist das auf jeden Fall möglich. Ein Freund von mir hat einen der ersten 13" Radsätze der Firma OZ gefahren. Diese waren damals auch umgearbeitete.

    Ich würde allerdings kein Langloch rein machen, sondern einfach einen größeren Konus über den alten - mit Versatz - fräsen. Dazu den Satz passende Radbolzen - voilà !!

    HTH
    Michael

    P.S: Der Mini hat 101.6mm (nämlich genau 4")

    Hi Veit,

    das Ganze funktioniert so:

    Ich bin momentam im dritten Gang und fahre so mit 2700 U/min. Nun habe ich vor in den vierten Gang zu schalten.
    Ich weiss nun, dass mein Motor - bei selber Geschwindigkeit des Fahrzeugs- im vierten 2000 U/min drehen wird.

    So, also auskuppeln, Gang raus. Wieder einkuppeln, Motor auf 2000 U/min bringen, einkuppeln und Gang rein. Zwischen Motor auf 2000 U/min bringen und Gang rein sollte nicht zu viel Zeit sein, sonst fällt die Drehzahl der Getriebewelle wieder ab.

    Das Ganze dient dem Zweck, die Zahnräder im Getriebe auf die richtige Drehzahl zu bringen. Das machen normalerweise die Synchronringe.

    Ich vereinfache mal die Fachbegriffe und erkläre es mal so:

    Bei 2700 im dritten Gang dreht die Eingangswelle des Getriebes 2700, die Ausgangswelle durch die Untersetzung des Ganges nur 2000. Im vierten Gang (1:1) drehen ein- und Ausgang genau gleich schnell, also 2000. das heisst beim Zwischengas/Doppeltkuppeln bringe ich die Getriebeeigangsseite auf dieselbe Drehzahl wie die Ausgangsseite. Drehen sich beide gleich schnell, kann ich den Gang einlegen.

    Das Ganze funktioniert in den anderen Gängen genauso(nur mit anderen Übersetzungswerten)

    Wer das ganze in Perfektion beherrscht ud genug Gefhühl hat, kann dabei das Kuppeln ganz weglassen.

    So, ich hoffe ich habe das Ganze einigermassen gut erklärt.

    Viele Grüße,
    Michael

    Hi,

    also demnach mache ich wohl auch seit über 10 Jahren was falsch :-{

    Klar ist das überhaupt nicht gut, wenn Du als Beispiel bei 90 runter in den zweiten Gang schaltest.....

    Aber ich bin der Meinung, dass es für optimales Kurvenfahren wichtig ist, im richtigen Gang durch die Kurve zu fahren. Sprich, wenn ich genau weiss dass ich im dritten Gang nur noch mit 1200 U/min am Kurvenende rauskomme, weiss ich dass ich danach nicht mehr zügig beschleunigen kann.

    Also nach der Kurve gleich runterschalten?!? Mit grosser Wahrscheinlichkeit verliere ich durch die niedere Drehzahl schon in der Kurve Schwung.

    In der Kurve runterschalten?? Lastwechsel - in schnell gefahrenen Kurven verbieten sich von selbst.

    Also vor der Kurve runterschalten? Klar. Wenn ich weiss, dass ich nach dem Schaltvorgang eine hohe Drehzahl im zweiten Gang haben werde - sprich den Gang "reinquälen" muss und damit die Synchronringe belaste, dann schalte ich halt mit Zwischengas und Doppeltkuppeln. That's it.

    Ganz wichtig ist aber dabei, einen bestimmten Absatz des Berichtes zu beachten: "vor oder zu beginn des Bremsens einlegt " natürlich darf ich nicht den Gang mit aller Gewalt reinquälen, dann die Kupplung fazen lassen um den Wagen abzubremsen. Das zerstört natürlich auf Dauer jedes Getriebe, nicht nur das vom Mini!!

    So, das waren meine 2 Eurocents...

    Grüße,
    Michael

    Hi real_iceman,

    natürlich benötigt Dein Vergaser eine neue Nadel, wenn Du am Luftsystem was änderst, muss natürlich auch die Spritversorgung geändert werden. Also wenn Dein Mechaniker da nur "eingestellt" hat, wird das ja nicht soweit her sein mit seinen Fähigkeiten. Ohne Leistungsprüfstand kannst Du den Motor nur ohne Last einstellen, in der Regel auch nur im Leerlauf. Hat Dein mother*#§$"$ - wie Du ihn nennst nur das Leerlaufgemisch neu eingestellt, dann wundert mich nichts....

    Woher weisst Du das der Tacho bis 60 km/h richtig geht??

    Gruß,
    Michael

    Hi Jörg,

    das sieht so aus als ob da jemand ein bißchen was von einem Mini abgeflext hat. Einen kompletten Vorbau in einem Stück gibt es meines Wissens nach nicht. Deswegen findest Du das auch in keinem Katalog ;-}

    Vor 5 Jahren - als ich meinen Inno schrottete - hätte ich genau das Stück brauchen können... Jetzt isser in der Presse :-{

    Grüße,
    Michael

    Hi,

    ich hatte bisher das Glück einmal einen Mini mit RIS zu fahren. Der Motor war ansonsten nicht std., hatte LCB,RC40 Kopf mit großen Ventilen und HHKHW drauf. Aber diese unglaubliche Leistungsexplosion, die kam wahrscheinlich vom RIS. Habe bisher nix vergleichbares gefahren, ab 3.500 U/min war Drehmoment da ohne Ende!!!.

    Ich bin von der Ampel weggefahren und im zweiten Gang dachte ich mal, mal sehen was geht. Ab 3500 gings dann mit unglaublicher Gewalt vorwärts.

    http://www.minispeed.de verkauft das RIS, es wurde früher mal von K&N produziert, die gaben es dann auf und irgendwann produzierte Minispeed es mal. In meinem letzten Katalog von Ihnen (ist schon ein paar Jährchen alt) ists noch drin. Ich hoffe es gibt ihn noch, weil irgendwann will ichs auch mal haben !!!!

    Ich habe die ganzen Links nicht durchgeschaut, weiss deshalb nicht, ob die alle nur über Kaltluft sind.
    Aber das Prinzip ist tatsächlich, dass bei einer bestimmten Luftgeschwindigkeit im Ansaugrohr sich eine Resonanz aufbaut und dadurch eine Druckwelle aufgebaut wird, die Luft in den Vergaser drückt.

    Von Kaltluftansaugung und Luft-rein-pressen durch Fahrtwind sollte man meiner Meinung nach die Finegr lasse, weil das Ganze -zumindest beim Vergaser - ziemlich undefiniert ist. Man weiss ja nie, wieviel Luft und wie kalt die Luft ist.

    Das Saugrohr ist natürlich - oder muss abgestimmt werden.

    Grüsse,
    Michael

    wovie: Du verwechselst was: die 13 Zöller hatten diese U-Scheibe drin.

    Markus:
    Kommt drauf an, wieviel tiefer und welche Dämpfer drin sind, die Seriendämpfer ebenso wie die Koni rot können nicht viel tiefer, sonst schlagen sie gleich durch.

    Negativarme brauchst Du nicht, wird vorne durchs tieferlegen sowieso etwas negativer.
    Einstellbare Zugstreben sind "nice to have" aber nicht nötig.

    HTH

    Michael

    Hallo Birger,

    Du hast mit dem Ausbau der obereren Abdeckung nicht ganz recht, es ist zwar manchmal ein ziemlich Akt das Teil rauszubekommen aber die Windschutzscheibe muss man dashalb nun wirklich nicht ausbauen.

    Oft hilft es, die mittlere Schraube etwas nach hinten wegzubiegen, dann geht es recht gut raus.

    Was m.E. auch noch ganz wichtig zu prüfen ist: Die Übersetzung des Tachoantriebs!!! Dazu muß man auf den Tachos nach einer Nummer in der Art: "800" oder so schauen. Das bedeutet in diesem Fall, dass der Tacho genau 800 Umdrehungen der Tachowelle braucht um einen km anzuzeigen. Wo die Nummer am Inno Tacho zu finden ist weiss ich nicht, vielleicht kann jemand helfen. Beim Originaltacho ist sie irgendwo hinten drauf, soweit ich mich erinner (aber nicht hinten am Gehäuse sondern innen drin, an der Tachoeinheit selber)

    Grüße,
    Michael

    Hi,

    ein Tool zum Kompression berechnen gibts hier:

    http://www.minidevils.com/templates/temp…tern=670&id=673

    Nach Eingabe von Hub, Bohrung, Kolbenvolumen (musst Du nachschauen), Kolbenunterstand (~1mm besser messen) und Dichtungsvolumen (kann man berechnen) kannst Du die Kompression für ein bestimmtes Brennraumvolumen berechnen.

    Nachdem Du das Volumen hast, welches Du für Deine gewollte Kompr. benötigst, wird der Brennraum mit dieser Menge aufgefüllt und dann gemessen, wie weit der Flüssigkeitsstand unter Dichtfläche liegt -> soviel muss runter.


    Bei den alten GT Motoren (auch 55PS) waren auch noch kleinere Einlassventile drin als im 63PS Motor - weiss aber nicht, ob das bei den A+ heute auch noch gilt.

    Grüße,
    Michael

    Hi Inno Uwe

    >>Das Blinkrelais ist glaube ich mit einer fliegenden Sicherung ausgestattet (d.h. ne einzelne) die sich meist in der Mitte in Höhe Luftfilter versteckt hält.

    Das stimmt nicht ganz, der Blinker läuft über den normalen Sicherungskasten. (Müßte die 3. Sicherung von oben sein - so ausm Kopf - Grüne Kabel)

    Alle elektrischen Verbraucher, die schon immer im Mini drin waren, sind an den std. Kasten angeschlossen. Nur die Dinge, die später hinzugekommen oder nur Ländertypisch drin sind, sind über fliegende Sicherungen abgesichert.

    So z.B. der Warnblinker, sowas gabs in den MKI nicht. Oder die einzeln abgesicherten Rückleuchten. eine Seite ist über den normalen Si Kasten abgesichert, die andere über eine fliegende, da das in D so gefordert wird und in manch anderen Ländern nicht.

    Oder Nebelschlussleuchte....

    Gilt natürlich nur bis zu den MPi, ab da gabs ja sowieso einen neuen Kabelbaum und Si kasten.

    Grüße,
    Michael

    Hi Bastl,

    ganz großes Problem mit dem Spax Federfahrwerk ist natürlich TÜV!! Minispeed schreibt das, wenn ich mich recht erinnere auch deutlich unter seiner Rubrik TÜV auf der HP.

    Der Ersatz für die Serienelemente ist zwar auch ohne TÜV wird aber nicht so schnell entdeckt.

    Ich selber habe noch keinerlei praktische Erfahrung mit den Schraubenfedern aber da es mich sehr interessiert habe ich immer alles gelesen was es drüber gibt. Auf der Hompage von Mini Spares kannst Du über den Federelement-Austausch was nachlesen.
    http://www.minimania.com/InvDetail.cfm?Item=C%2DSRP004
    http://www.minimania.com/InvDetail.cfm?Item=C%2DSRP100
    http://www.minimania.com/InvDetail.cfm?Item=C%2DSRP200
    http://www.minimania.com/InvDetail.cfm?Item=C%2DSRP250

    Ein sehr großer Vorteil der Schraubenfedern ist - neben der längeren Lebensdauer und der Tatsache, daß sie immer gleich hart/weich bleiben und auch nicht in dem Maße wie die Gummielemente absacken - daß man sie in mehreren Härtestufen kaufen kann. Von Komfort bis Sport. Wobei das meines Wissens auch für das Spax Fahrwerk gilt.

    Leider habe ich den Link auf den Hersteller dieser Federn nicht mehr, auf deren HP war eine sehr gute Beschreibung, auch der verschiedenen Härtestufen. Laut Kundenrückmeldungen soll die weicheste Variante deutlich komfortabler als Serie sein.

    Als Vorteil der außenliegenden Varaiante kann ich mir noch besseres Federverhalten vorstellen, weil in diesem Fall auch sämtliche Umlenkpunkte (sprich die Kugelbolzen) wegfallen. Wird zwar nicht viel ausmachen aber immerhin sind das noch zusätzliche Reibungspunkte, die dem fahrwerk die Arbeit schwer machen.

    Grüße,
    Michael

    >> Gibt es alternativ dazu noch ne Möglichkeit, den Öldruck zu prüfen?

    In einer freundlichen Werkstatt mal nach einem mechanischen Öldruckmesser (Handgerät) fragen, die gibts mit diversen Adaptern. Den schraubst Du mal anstelle des Öldruckschalters in den Motor und läßt ihn laufen.

    Gruß,
    Michael

    Das kommt natürlich drauf an, wieviel die Radhäuser ausgeschnitten sind und welche Verbreiterungen Du danach mit 12" drauf machen möchtest. Es gibt ja eine Riesenauswahl davon.

    Du müßtest also mal probieren (können) welche Verbreiterung draufpaßt.

    HTH
    Michael

    Mit den Zugstreben verändert man nur den Nachlauf, nicht den Sturz (beeinflusst zwar beim Einlenken auch die Sturzveränderung aber nur sekundär)

    Um den Sturz einzustellen, kann man den Mini erst mal tieferlegen, das gibt schon mal etwas mehr negativ - aber nur vorne, hinten ändert sich da nix!!

    Dann gibt es längere untere Querlenker, die den Sturz auch negativ machen. Diese gibts in fester Form mit unterschiedlichen Längen (Wird kein TÜV merken) und einstellbar, was aber vom TÜV dann auch bestimmt gleich gesehen wird.

    Bei Sturzveränderung per längerem Querlenker muß aber unbedingt auch der Nachlauf eingestellt werden - damit kommen wir dann auch wieder zu den Zugstreben ;-} da die Sturzveränderung auch diesen ändert. (Gilt prinzpiell auch fürs Tieferlegen aber da kommts halt auch drauf an, wieviel mann macht)

    Hinten gibts negativen Sturz übers Auffeilen des Schwingenlagerbocks oder über einstellbare Lagerböcke.

    HTH
    Michael

    Yupp, eine Sportkupplung besteht aus einem stärkeren Federautomaten -> gibt mehr Anpressdruck zwischen Schwungrad und Mitnehmerscheibe; damit mehr Kraftübertragung möglich.

    Die Automaten gibts beim Mini in mehreren Stufen, die durch verschiedene Farben markiert sind.

    Dann gibts auch noch verschiedene Mitnehmerscheiben, die andere Reibwerte haben oder höhere Temperaturen aushalten können.

    HTH
    Michael