Beiträge von jack union

    Ich meine, die verliert die Fueltrim Werte, also die automatische Anpassung der Einspritzmenge. Aber nagelt mich nicht drauf fest.

    Übrigens, wenn die Relaisbox nicht defekt ist, dann wird doch alles wichtige der Einspritzung bei "Zündung aus" abgeschaltet.

    Um anderen Ruhestrom abzuschalten oder als zusätzliche Diebstahlsicherung, ja. Aber für die ECU braucht man das nicht.

    Ist Serie, sie die Lenksäule ist mit einer Abreißschraube befestigt. Mit dem Dremel einen Schlitz durch den Kopf machen und mit einem kräftigen Schraubendreher lösen.

    Aber zwei Dinge: die Tieferlegung, die du da hast ist nicht sehr stabil, und achte drauf, auch das Lenkgetriebe an den Bügeln zu lösen. Suchfunktion...

    Ganz einfacher Test, einen Pol an der Batterie nur lose Aufstecken, Motor anschmeissen, den Pol abziehen, geht der Motor aus - liefert die Lima nix.

    Achtung, da kann (muss nicht) bei elektronischen Komponenten was kaputt gehen. Die Lichtmaschine liefert gleichgerichtete dreiphasige Wechselspannung. Die Batterie glättet das wie ein Siebkondensator auf eine konstante Glechspannung. Nimmt man die Batterie aus dem System, hat man eine überlagerte Wechselspannung im System, deren Spitzen Dinge kaputt machen können. Wie gesagt, können, nicht müssen.

    Dreiphasengleichrichter – Wikipedia

    Gute Elektrik im Auto ist davor geschützt, wenn z.B. der Regler mal defekt ist und Überspannung produziert...

    Zur Befestigung: das Langloch an der Schraube am Block ist korrekt. Die Schraube an der Lima unten gehört durch die runde Bohrung.

    Ja, so hab ich das im Kombi gemacht. Auch der Lenkstockschalter schaltet nicht mehr den vollen Strom. :thumbs_up:

    Aber auch die Verteilung hinter dem Grill kann marode sein. Da nützt dann das Relais am Lichtschalter auch nicht viel... :biggrin:

    Zum Thema Relaisschaltung: ja, die hilft. In diesem Mini war zum Test aber schon das Lichtmodul von Dougie und Guido verbaut, was mit einem Transistor schaltet. Das müsste mindestens so gut sein, wie mit einem Relais.

    Ich hatte hier übrigens vorher gefragt und kann es bestätigen: mit dem Lichtmodul funktioniert das wie vorher, die Lampen dimmen schön beim ein- und ausschalten .

    Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge... :biggrin: Nein, demnächst geht's weiter mit dem Stoff. Sauber ist schon alles, jetzt muss man den Innenhimmel auf dem Gestell austauschen. Das kommt in Kürze, soweit bin ich noch nicht.

    Aber jetzt die Preisfrage: ich hatte damals die Führungen mit MoS2 Fett geschmiert, und auch in dem Spenderdach war alles voll mit dem silbrigen Zeug. Aber da läuft ja nur der Kunstsstoffgleiter drin. Wäre da ein Silikonspray nicht ausreichend oder sogar besser? Das Fett fängt allen möglichen Dreck ein, und auch wenn die Haare der Beifahrer(in) in die fettigen Schienen wehen ist das nicht so cool.

    Nur für die Stahl-Zugseile in dem geschlossenen Alukanal macht das Fett Sinn, denke ich. Nicht aber in der offenen Nut für die Gleiter. Oder?

    Das eigentlich Problem war bei mir, das eine der beiden Aluschienen beschädigt ist. Das ist nicht die Ursache für die Probleme, sondern nur eine Auswirkung...

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    Die Schienen sind von unten verschraubt, auch hier sind die Schrauben nicht so einfach zu lösen, Loctite, verzinkte Schrauben in Alu, Kreuzschlitz... Außerdem sind die Schienen mit Dichtmasse verklebt. Das scheint so eine "abtupftbare Dichtmasse" zu sein, wie man für die Windschutzscheibe verwendet.

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    Und Tada, hier ist des Pudels Kern. An den Antrieben ist so eine Kunststoffführung, die dafür sorgt, dass das Dach beim schliessen vorne runterklappt. An einem der beiden Antriebe fehlt die Unterlegscheibe unter dem Sicherungsring, und der Ring selbst war auch schon auf dem Absprung. Die Kunststoffführungen sind mit dem Antrieb verschraubt. Hier hatte schon mal jemand die Schrauben auf einer Seite ausgewechselt, vermutlich weil sie sich gelöst hatten. Die auf der anderen Seite waren auch schon lose. Dadurch hat sich vermutlich der Antrieb verkantet und ging dann schwer. Wenn man dann mit der Hand nachhilft, dann falzt man die Schienen kaputt. Dumme Sache...

    Hier wäre Loctite mal eine gute Idee gewesen. :roll-eyes:

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    Hier die ausgebauten Schienen.

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    So, dann alles schön saubermachen. Den Kontaktkleber von der Falzleiste abzubekommen, an der der Himmel verklebt war ist auch kein schöner Job.

    Die Führungen in den Schienen bekommt man gut mit Bremsreiniger und Wattestäbchen sauber, die passen da genau rein.

    Dann kann man die ganze Konstruktion einfach nach hinten schieben und aus der Schiene herausholen. Dabei schön parallel schieben, sonst klemmt es.

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    So ein Gleiter war bei mir kaputt, aber war nicht das Hauptproblem...

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    In den Kupferrohren werden übrigens die Antriebsseile geführt.

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    Um die Aussenhaut ganz abnehmen zu können müssen hinten von unten die Kreuzschlitzschrauben entfernt werden, die sich hier unter der Dichtung so halb verstecken. Das geht nur so richtig, wenn das Dach ausgebaut ist. Die Schrauben sind sehr weich, und waren bei mir mit Loctite eingebaut. Nicht so einfach zu lösen ohne sie kaputt zu machen.

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    So sieht das dann getrennt aus.

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    Weiter geht's vorne mit dem trennen der Aussenhaut vom Gestell. Dazu muss ein kleiner Bolzen mit Sicherungsring entfernt werden. Dann kann man die Feder parallel zu dem kleinen Hebel aushängen.

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    Die kleine schwarze Schlaufe nach aussen aushängen.

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    Und den versteckten kleinen Kabelbinder durchkneifen.

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    Der Innenhimmel hängt nur auf den kleinen Winkelende, einfach abziehen.

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    Darunter die Kabelbinder weiter nach hinten an jeder Strebe trennen und ganz hinten muss nochmal ein Verbindungssteg mit Bolzen, Sicherungsring und Feder getrennt werden.

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    Das Faltdach in unserem 93er British Open funktionierte eigentlich schon immer nicht ganz so, wie man sich das vorstellt. Schwergängig und angestrengt, obwohl der Bezug noch gar nicht so schlecht war. Auch das typische Schrumpfen der Seitenlinie war noch im Rahmen. Jetzt habe ich bei dem bekannten, belgischen Lieferanten mal einen Satz Stoff für das Dach bestellt. Darin enthalten sind Innenhimmel, Außendach, eine Zwischenlage und der Dachhimmel für um den Ausschnitt drumrum.

    Gutes Werkzeug ist wichtig, denn hier treffen weiche Kreuzschlitzschrauben mit Loctite zusammen, keine gute Kombination. Da mir klar war, das einige Teile im Dach kaputt sind und es mit der Lieferbarkeit von Ersatzteilen schlecht aussieht habe ich mir ein baugleiches, gebrauchtes besorgt. Da war der Stoff zwar schlimmer als bei meinem, und der Rahmen rostet deutlich mehr, aber die Mechanik ist komplett und anscheinend okay.

    Ich habe mir die Dokumentation hier angeschaut:

    https://www.mini-forum.de/lexicon/entry/81-faltdach-aerotop/

    Dann mal an das Zerlegen der Konstruktion. Für den Neubezug empfielt es sich, das Faltdach komplett aus dem Dach auszubauen. Dazu muss man die vielen kleinen Muttern unter dem Himmel lösen, vorher den Keder innen um den Ausschnitt lösen und den Himmel lösen. Hinten ist noch ein Kabel, das zum Motor führt. Der Windabweiser muss nicht umbedingt raus, ich hab ihn trotzdem ausgebaut, um ihn mal richtig sauber zu machen.

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    Das Dach sollte teilweise geöffnet sein, um beginnen zu können.

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    Den Innenhimmel vorne aushängen, da ist eine Kunststoffleiste, die man einfach der Länge nach lösen kann. Dann kann man auf jeder Seite eine Schraube und zwei Muttern am Antrieb lösen.

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    Auf der hinteren Seite kann man die Abdeckung des Motors mit vier Kreuzschlitzschrauben lösen. Darunter ist der Motor, der mit drei Schrauben befestigt ist. Der Motor löst sich gerne, dann rattert der Antrieb nur, oder das Dach bewegt sich nur auf einer Seite. Hier ist Loctite an den Schrauben beim Zusammenbau sinnvoll.

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    Hier sieht man die Zugseile, in die der Motor greift.

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