Ich glaube, die "Handystrahlung" lassen wir hier besser raus, darum geht's nicht.
Aber was ist denn der "Fortschritt", der in der EU nicht mehr passieren wird? Das Festhalten an Geschäftsmodellen aus dem 20. Jahrhundert mit aller Kraft?
Vergleicht die Möglichkeiten des Internet mal mit der Erfindung der Druckerpresse. Und jetzt stellt euch mal vor, ihr könntet auf eurem iPad o.ä. jedes Buch lesen, das auf der Welt in einer Bücherei steht. Kostenlos. Was würde das für die "Wissengesellschaft" bedeuten? Das keiner mehr Bücher schreibt, weil mit dem Kopieren von Büchern kein Geld mehr zu verdienen ist? Ich denke, nicht...
Versteht mich nicht falsch, ich will nicht die Leute in Schutz nehmen, die Software kopieren. Wobei ich eh freie Software bevorzuge. Aber denkt mal etwas weiter. Wird haben hier nicht nennenswert Rohstoffe. Unser "Rohstoff" der Zukunft ist Wissen. Sollte man deshalb den Zugang zu Informationen möglichst schwierig und zum juristischen Minenfeld machen?
Eine Frage noch: wieso sind diese Vertragswerke geheim? "Wer nichts zu verbergen hat..", den Spruch hört man heutzutage ja auch gerne.
Hier geht es um den Aufbau einer Infrastruktur nur für die Interessen weniger einzelner, und ganz bestimmt nicht zum Wohle aller.
Grüße,
Andreas