Beiträge von Maxxs

    Kriegt denn der Bremslichtschalter original schon Strom wenn die Zündung noch aus ist ??? *nurmalsofrag*

    Ich gehe da mal von einem arg "angefressenen" Kabelbaum aus, wenn der Strom vom Bremslichtschalter bei der Zündspule ankommt ....... da reicht ein simpler Massefehler an den Rückleuchten nie und nimmer aus um diesen Effekt zu erreichen ........

    Ich denke es ist gut das da noch "keine Masse" in´s Spiel gekommen ist .... sonst wäre der Bomber evtl. schon abgebrannt.

    Schaltplan für das Auto besorgen und die kabelage checken.... und zwar schnellstens .... sowas wird mal schnell zum Ernstfall für die Feuerwehr.

    Max

    ... outet sich als "ewig gestriger" ......

    Von "Halbleitern" gesteuerte elektromechanische Bauteile sind nicht sein Ding...

    "Halbleiter" .... wie das schon klingt ??? können die Dinger überhaupt was "richtig" ..... so ganz und gar und nicht nur "halb" ???

    evil-bert will keine "halben Sachen" .......

    Nun denn ...... in den frühen Jahren der G-Kat-Technik und der Einspritzer Euphorie gab es z.b. in Holland Firmen, die sich darauf spezialisiert hatten Fahrzeuge von all dem elektrischen Müll zu befreien..... da wurden dann besagte Mobile von Einspritzung auf Vergaser zurückgerüstet ... oft auch für Sportzwecke .....

    Ganz einfach, weil man über jahrzehntelange Erfahrung verfügte, was das Abstimmen und Tunen mit Vergasern anging ... "Chiptuning" war noch nicht erfunden ... mit normalo Einspritzer in die Werkstatt, mit "stromlos-Weber-Mehrfach-Gebläse" wieder raus und Power ohne Ende ... Verbrauch natürlich auch......

    Da bert ja wie sein name schon sagt eher "evil" ist, hat er mit "illegal" auch keine Not ...... und das fahren am Wochenende wird wohl auch mit roter Nummer stattfinden (??? !!!! ??????) ........

    Ein Outlaw eben ....... wer sowas macht sperngt auch Hochhäuser ..... wo war doch gleich die Durchwahl vom Verfassungsschutz ?

    Nicht aufregen Kinders...... so ein Vergaser (Parfümzerstäuber?) hat so seinen ganz eigenen Reiz ..... die mit viel liebe gedrehten Messingdüsen .... filligranen Vergasernadeln ...... der lustige, aus mehreren Teilen zusammengelötete Messingschwimmer ... (hatte der Mini nie... sowas kennen nur wenige) ...... ja.... *träum*... lötet sowas mal zusammen ..... das ist Kunst ....... sowas hat Seele ...... und nicht nur das öde, digitale eins oder null ..... "Strom oder nicht Strom, daß ist heut´die Frage" .......

    .. oh Schei*e ..... ich sollte wohl doch auf andere Drogen umsteigen ......

    Lasst den evil mal machen..... wer der Funktion einer Karbidlampe keinen liebreiz entlocken kann, bleibt besser beim SPI,MPI,WindowsXP oder wie auch immer das heissen mag .......

    Es lebe der Zauber aus Luftsrömung, Druck und Unterdruck, flüchtigen und festen Stoffen .......

    Mechanik kann sooooooooo schön sein.....

    Max

    Klingt gut ......

    Wie das mit dem TÜV funktionieren soll ist mir noch etwas schleierhaft, weil der eigentlich GEGEN eine Verschlechterung der Emissionswerte arbeiten soll.

    Wenn das alles so egal wäre, wozu dann die Abgasuntersuchung ect.

    Nun denn... mit "geregeltem Kat" hat sich dann auf jeden Fall erledigt. Den Motor zum laufen zu bekommen ist eine Sache der Abstimmung ...... wie weit du in die Steuerung (Nockenwelle ect.) eingreifen musst / willst wird sich zeigen .....

    Ich sehe eigentlich nur in Sachen Zulassung / Steuereinstufung / Betriebserlaubniss Probleme .........

    Max

    .. bei so einem Fall beim nächsten mal einfach 12 Stunden ..... dann ist die Erdkugel halb rum um alles geht andersrum ....... ;)

    Max

    Zitat von CrasHtesTduMmY

    im Innenraum konnte ich keine Flüssigkeit sehen/fühlen. Die Leitung muss ich mir nochmal genau anschauen.

    Während des entlüftens ist mir aber keine Undichtigkeit aufgefallen, was natürlich wiedersprüchlich ist da die Flüssigkeit irgendwo austreten muss.

    Meine frage ist; ob es an dem Kupplungsnehmerzylinder eine Verstopfung oder eine Verunreinigung der Flüssigkeit sein kann oder einfach nur Luft im System ist!? (woher dann die Flüssigkeit?)

    crashtestdummy

    Verstopfung:

    wenn der Fall dann:

    entlüften nicht möglich bzw. Nehmerzylinder fährt beim Kuppeln aus aber beim lösen nicht zurück (Schlauch zugeqollen)

    Verunreinigung der Flüssigkeit:

    kannst du getrost vergessen, es sei denn es treibt ein toter Elefant in der Leitung .... siehe Verstopfung

    Wo an der Spritzwand hängt die Flüssigkeit ??

    Wenn der Fleck beim Nehmerzylinder (Getriebeseite) an der Spritzwand ist, so bleibt der Schlauch, der Drucklos durchaus "dicht" erscheinen kann und der Nehmerzylinder selbst. Du hast ein "gebrauchtteil" verbaut ....... no warranty for nothing ......

    Wie alt ist die Flüssigkeit ??? Es handelt sich um Bremsflüssigkeit !!!! dabei ist zu beachten, das sie :

    1. hygroskopisch ist, d.h. sie "sammelt" Wasser ..... und sollte wie bei der Bremse regelmässig gewechselt werden. Wenn nicht führt das über kurz oder lang zu Rost im System und frühem tod der Zylinder.

    2. Bremsflüssigkeit den Lack MASSIV angreift ...... wirkt wie Beize und löst den Lack vom Untergrund ...... also schön saubermachen nach der Arbeit.

    Max

    Das ist tatsächlich ein Druckregler ....... und das Teil begrenzt den Bremsdruck für die Hinterräder ...... so wie das bei der alten Einkreisbremse der Regler an der Hinterachse tat.

    Also für dich:

    Druck von Geberzyl./Pedal an Regelventil -> zur Hinterachse ....
    Druck von Geberzyl./Pedal an Servo -> zur Vorderachse .....

    Der Bremsdruck für die Hinterräder MUSS reduziert werden, weil beim Bremsen das Auto vorn runter und hinten hoch geht (dynamische Gewichtsverlagerung), d.h. das Auto wird hinten "leicht" ...... wird der Bremsdruck NICHT reduziert, blockieren beim Bremsen die Hinterräder und die Kiste wird unkontrollierbar.

    Max

    Zitat von Andreas Hohls


    Die tatsächlich aber bessere Variante wäre noch, bei dieser Gelegenheit auf einstellbare Zugstreben umzubauen. Das erlaubte die Angleichung der Nachläufe re. zu li. .
    Technisch deutlich besser, jedoch gemäß StVZO nicht erlaubt und nur per Einzelabnahme zu legailiseren.

    Andreas Hohls

    ... unsere deutsche Heimat und ihre Vorschriften .......

    ... und ich neige immer mehr dazu, zu bauen / einzubauen was ich für "gut" halte, natürlich nur solange es auch eine echte Verbesserung darstellt und nicht nur zum "hat sonst keiner" Showzweck.

    Da der "alte" oder "Ur-Mini" auf unseren Straßen immer seltener wird und (zumindest in meiner Gegend) kaum noch einer weiß was original ist und was nicht, ist mir die StVZO fast egal ...... was natürlich NICHT ZUR NACHAHMUNG verleiten soll.

    Ich habe aber auch schon vor 20 jahren Eigenbau-Auspuffe ect. drunter gehabt.... ist alles eine Frage der Optik und der Lautstärke.

    Max

    Ich weiß nicht von was für einem Auto du redest, aber beim Mini ist mir nur bei den alten Kisten ein Druckbegrenzer bekannt, der aber im Hinterachsrahmen hing.

    Was da als "Leitungsknoten" im Motorraum wohnt ist soweit ich das jetzt mal "raten" kann, der "Differenzdruckschalter", der Alarm schlagen soll, wenn einer der beiden Kreise drucklos sein sollte (Leckanzeige / Leitungsbruch).

    Soweit ich mich erinnere sitzt der Servo "hinter" diesem Schalter ..... d.h. der "Pedaldruck" geht vom Geberzylinder über Diff.Schalter zu Servo/Hinterachse und vom Servo an die Vorderräder.

    Max

    Meinst du den Zylinder, der am Kupplungspedal sitzt, oder den am Getriebe ???

    Der Geberzylinder wird vom Pedal betätigt... wenn der undicht ist, läuft die Suppe im Innenraum auf den Teppich......

    Der Kupplungs "nehmer" zylinder sitzt am Getriebe und betätigt den Ausrückhebel.

    Bei "Flüssigkeit an der Spritzwand" wird wohl die Leitung / Schlauch undicht sein.

    System entlüften, Helfer besorgen der die Kupplung tritt, während du im Motorraum schaust wo die Brühe austritt ....... und nicht erst losfahren und dann merken das es nicht geht .....

    Max

    ... etwas schneller sollte es schon noch gehen.....

    ABER:

    Der 998 ist von Haus aus mit seinen 41 Pferdchen nicht gerade ein Muskelprotz. Erschwerend kommt hinzu, das man ihm im Rahmen der Schadstoffbegrenzung ein Ventil eingebaut hat, das im 4.Gang Nebenluft in den Ansaugkanal einströmen lässt um das Gemisch abzumagern ...... das raubt ihm zusätzlich den Mut ....

    Für dich gilt erstmal:

    1. eine vernünftige Motorinspektion beim Profi, also nicht ´ne Wald und Wiesen - Werkstatt oder der nächstbeste Ex-Rover-Dealer, sondern ein Schrauber der mit Herzblut an den Mini geht, der den Mini liebt und nicht deine Geldbörse.....

    Okay... sowas ist schwer zu finden, aber nicht unmöglich.

    Auf deutsch:

    Motorölwechsel mit Filter, Ventilspiel einstellen, Zündung einstellen, Kerzen neu, Vergaser (funktion/dichtheit/fremdluft) checken und einstellen, Kompression prüfen, Kopfdichtung okay ??? Wasserverlust ohne Pfütze unter dem Auto ?? .......... das ganze Paket eben.

    Wenn das über die Bühne ist, weisst du schon mal einiges mehr über die Befindlichkeiten des Motors und beim Ölwechsel zeigt sich auch wie es dem Getriebe geht (Späne am Magneten der Ablaßschraube ? ).

    Ausgelutschte Lager in Getriebe und Antrieb (Radlager) kosten jede Menge kraft, der 998 hat eh schon zu wenig ......

    Wenn alles im Lot ist, kannst du noch hoffen das der Brummer ein extremer Kurzstrecken-Wagen war... also immer nur mal eben zum Bäcker oder 4 Kilometer zur Arbeit.....

    In dem Fall bleibt dir (nach der Inspektion) nur noch die Chance ihn "freizufahren"....... d.h. Schutzbrief in die Tasche (falls er verreckt), den Tank voll und auf die Piste...... such dir ein Ziel/Wendemarke in ca. 200 km Entfernung und häng dich auf die Autobahn... NICHT zum rasen, sondern zum "freifahren"..... die ersten 50 Kilometer nicht über 100 Km/h und dann langsam steigern.......

    Der eine oder andere hier wird das als Quatsch abtun ...... ich habe gas ganze aber bereits mehrfach erfolgreich durchgezogen.... Fahrzeuge die nur im Kurzstreckenbetrieb gefahren wurden "versotten" regelrecht.

    Mein erster Mini (998ccm, 39 PS, Bj 71) war 1980 genau so drauf..... 100 - 110 und dann war Feierabend.

    Ich machte mich eines Tages auf den Weg nach München um meinen Bruder zu besuchen, immerhin 600 Kilometer eine Strecke..... auf der A7 bei Göttingen lief er dann schon 120 ........ kurz hinter Würzburg leiß er sich im Windschatten bis 165 locken (laut Mini Tacho) aber war nahezu unfahrbar, wegen der schlecht ausgewuchteten Räder ....... d.h. von 150 bis ca.157km/h konnte man das Lenkrad kaum noch halten, ab 160 war wieder Ruhe... ich wollte ihm aber nicht den Hals umdrehen......

    Dein Mini schreit: "lass mich einstellen" ..... die Choke-Geschichte zeigt das er zu mager läuft..... das widerum kann viele Gründe haben... deshalb zum Profi mit Mini-Know-How.

    Ich hätte ja beinahe gesagt: komm rüber..... aber 37586 Dassel ist dir sicher zu weit.... wenn nicht, schick ´ne PN mit Telefonnummer.

    Max

    Versuch mal die Lima von Hand zu drehen........

    Rutscht der Keilrimen durch, oder drehst du den Motor mit ?????

    Wenn der Riemen rutscht, ist er nicht genug gespannt !!!

    Die Lima schluckt 3 - 5 PS der Motorleistung, wenn sie laden muss..... mit richtig gespanntem Keilriemen wären möglicherweise auch 14 Volt statt 13,3 zu messen gewesen ......

    Mit zu losem Keilriemen geht auch die Lima-Leistung verloren ..... was aber keine Erklärung für die nach Stunden entladene Batterie ist.

    Max

    ... haben die modernen Mini´s so viel nutzlosen Müll wie Wegfahrsperre ect. verbaut, mit denen ich als "Altmini-Schrauber" zum Glück nie zu tun habe.....

    Daher weis ich nicht, wie die Kisten reagieren wenn die Batterie abgeklemmt wird.

    Wenn das abklemmen keine größeren Probleme mit sich bringt, würde ich die batterie mal testweise für ein paar Stunden abklemmen.... wenn sie dann noch immer in die Knie geht ist sie defekt.

    Der Boschdienst hat ein Gerät angeschlossen und die Batterie für "heile" befunden...... und ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln.

    Es gibt tatsächlich Testgeräte die den Batteriezustand beurteilen können, ohne die Säure zu checken !!!! Wie sonst sollte man die versiegelten "wartungsfreien" Batterien prüfen ??

    Mein Verdacht geht eher in richtung "stiller Verbraucher", da das Problem wohl nicht immer da ist...... der Verbraucher aus welchem Grund auch immer, ab und zu doch ausgeschaltet wird......

    Ich denke du wirst noch ´ne Menge Spass haben. Meiner einer würde der Kiste einfach ´nen Batterie-Trennschalter aus dem Motorsport verpassen. Da wir die batterie gekappt wenn man die karre nicht braucht und gut isses.....

    Ob die modernen halbleiterverseuchten Kisten das abkönnen weis ich aber nicht.......

    Max

    ... lässt sich zumindest bei den rein mechanischen Vergasern nicht wirklich konkret eingrenzen.
    Herstellerangaben habe ich nicht zur Hand, kann mich aber lebhaft an locker 10 Liter Super erinnern......

    10 Liter oh Schreck, oh Graus..... wirst du denken.....

    Recht hast du, es ging auch mit 5,5 Liter bei dauerspeed 120 auf der Autobahn nach München und ist abhängig von Fahrzeug/Fahrzeugzustand/Fahrer.

    Die 10 Liter gingen locker durch bei meinem Inno 1300 und stets quer um die Ecken...... doppel HS2 füllen gut nach ......

    5.5 Liter brauchte mein ersten Mini im Schnitt auf der Fahrt nach München, wie gesagt Autobahn... ruhiges Reisetempo, 1000er Motor, 39 PS, HS 2 Einfachvergaser Baujahr 71 ........ ist schon ´ne Weile her ...... so circa 27 Jahre.

    Alles dazwischen oder gar Mehrverbrauch ist immer drin, wenn die Technik nicht stimmt (Mädel im Nachbarort, 1000er, 39PS, HS2 Vergaser, Verbrauch zwischen 12 und 15 Liter ....... diverse defekte, u.a. Kopfdichtung, nach Rep. 6 Liter Verbrauch).

    Vielleicht hat ja noch jemand Herstellerangaben zur Hand.....


    Max

    Zitat von Asphalt

    Wie wär´s denn mit einer Art Schublade? :D

    man zieht die Heckklappe nach hinten,
    Und aus dem Kofferraum kommt eine Ladebox, an der die Heckklappe (in Geschlossen-Position) hängt. :cool:

    Hey Asphalt.....

    Schublade hat was ! Abgesehen davon habe ich was ähnliches gerade für ´nen Pickup (Caddy - Golf 1) gebaut.
    Auf der original Ladefläche ruht ein Rahmen, der von oben mit Siebdruckplatte (Lkw-Ladeflächenmaterial) bedeckt ist und "im inneren" eine zweite solche (rollengelagerte)Siebdruckplatte als Ladehilfe/Auffahrrampe trägt .......

    Die Sache mit der Schublade am Mini (von aussen nur zu erkennen weil keine Scharniere mehr da sind) werde ich mir merken ...... ich bin ja gerade im Training was solche Gimmiks angeht ;)

    Die "Schwenktür" von MiniT hört sich auch nett an, leider ist bei dem Patent der Kofferraum voll mit Scharniergetöse ....... wie ´ne Motorhaube... die gibt auch nur den Blick auf "noch mehr Technik" frei statt einen Stauraum zu öffnen.......

    Max

    ... und andere Unwägbarkeiten ......

    Moin Veit

    Beim Thema Dichtmasse scheiden sich die Geister..... während Schrauber A auf Hylomar schwört, kommt B mit Atmosit dauerelastisch und C mit dem glasartig aushärtenden und ekeligen Curil des Weges ......

    Es ist im Grund genommen egal mit welchem "Zaubermittelchen" du versuchst den Motor/Antrieb dicht zu bekommen, eine Sache ist bei alle Dichtmitteln gleich.

    Sie erfordern "sauberes Arbeiten" ..... das bedeutet im Fall von Dichtmasse das die Dichtflächen absolut Öl und Fettfrei sein müssen, damit das Dichtmittel auch direkt auf die abzudichtende Fläche aufgetragen wird. Genau genommen reicht ein Fingerabdruck auf der Dichtfläche um deinem Werk einen Strich durch die Rechnung zu machen. "Kappillarsog" ist das Zauberwort, der eine oder andere kennt das Spiel mit zwei Glasscheiben und einem Tropfen Wasser...... liegen die Scheiben aufeinander und man gibt einen Tropfen Wasser in den Spalt zwischen den Scheiben, so zieht sich das Wasser zu einem feinen Film über die gesamte Fläche zwischen den Scheiben.

    Hast du nun noch einen Fingerabdruck von ´ner Schrauberpfote auf der Dichtfläche, so zieht das Öl später zwischen Dichtfläche und Dichtmasse hindurch, wie durch einen Kerzendocht ...... da hilft auch keine Papierdichtung mehr .....

    Ich habe das Kfz-Mechaniker-Handwerk vor nunmehr 30 Jahren erlernt und einer meiner Gesellen (er war damals schon kurz vor seiner Rente) schob Dichtmittel aller Art mit verächtlichem Knurren beiseite .... "Spielkram" war sein Kommentar.....

    Er seifte die Papierdichtungen mit ganz normalem Abschmierfett ein und montierte die Bauteile..... "so klebt die Dichtung da wo sie hingehört und fällt nicht raus" waren seine Worte.

    Der Zauber an der Sache: fettfreie Dichtflächen sind nicht mehr gefragt, die Papierdichtung ist grob gegen wegrutschen gesichert, das Papier der Dichtung
    quillt durch das Fett etwas auf, wird geschmeidiger und bleibt (für den Fall der Fälle) demontierbar ...... ich habe das abdichten mit Fett beibehalten und bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht, wenn es um Dichtheit bei Ölgefüllten Aggregaten (Motor/Getriebe/Achsantriebe ect.) ging.

    Natürlich hat man bei dieser Arbeitsweise für ´ne Weile einen "Fettrand" im Bereich der Dichtfläche, die Dichtung wirkt als würde sie Öl ausschwitzen, dieser Effekt ist aber vorübergehend und die Dichtung funktioniert.

    Wenn die Abdichtung des Motors/Getriebes mit Dichtmasse erfolgen sollte, würden dafür keine Papierdichtungen angeboten ...... so einfach ist das.

    Es sind aber vom Hersteller Papierdichtungen vorgesehen und somit wird kein zusätzliches Dichtmittel gebraucht..... Fett ist kein Dichtmittel, es hindert die Dichtung beim montieren am wegfallen und gut..... der Effekt mit dem quellen und weichmachen der Dichtung ist positives Beiwerk.

    Max

    Wenn der Fluid-Pegel im Behälter nachlässt :

    1. möglichkeit: Radbremszylinder undicht / nasse Ankerbleche / Pfütze unter dem Auto ??

    2. möglichkeit: Bremskraftverstärker defekt / undicht d.h. die "verlorene" Flüssigkeit schwappt in der "Unterdruckdose" des Bremskraftverstärkers rum....

    Max