Beiträge von Andreas Hohls

    Der beste Gradmesser für eine funktionierende Kupplung, oder eben nicht, das ist der Rückwärtsgang.
    Motor starten, Drehzahl auf Leerlaufdrehzahl fallenlassen(7-1000U/Min) und dann versuchen, den Rückwärtsgang einzulegen.
    Gelingt das nicht, ohne ein Kratzgeräusch, dann besteht Verdacht auf nicht komplett trennende Kupplung.
    Besteht der Verdacht, dann die gleiche Prozedur beim 1. Gang testen.
    geht's auch da nicht, dann ist die Kupplung wieder dran.
    Und die dieses mal systematisch prüfen !
    A) Hydraulisches System
    B) Mechanik ausserhalb des Deckels
    C) Mechanik innerhalb des Deckels

    Geht es allerdings bei obiger Prüfung gut und nur beim Schalten 1-2. und 3.-2. dann ist das Gangrad u.U. schlecht.

    Andreas Hohls

    Die Fragen sind nicht ganz verständlich.

    --Der Auspuff hat soviele Schalldämpfer, wie der Käufer ausgesucht oder bestellt hat.
    Und wenn der Käufer ein schlauer Käufer ist und der Verkäufer ein guter Berater, dann schlägt er bei mittigen Systemen immer 'mit Vorschalldämpfer' vor, bzw. sucht als Käufer entsprechend aus.
    Wie ist dieses Auswahlgespräch denn gelaufen ?
    In jedem Fall ist bei einem 'small bore'-Motor bis 1098ccm eine mittige RC40 o. Vorschalldämpfer grenzwertig und in jedem Falle nicht eintragbar, da zu laut.
    Bei einem 1300er ist allein die Lautstärke schon jenseits von grenzwertig.

    --Dem Kit sollte ein universeller RC40 Montagekit beigelegen haben.
    a)Krümmer an Kopf
    b)Krümmer an Diff.Stabiblech
    c)Auspuff zusammenstecken und anhalten und ausrichten.
    d)Auspuff auf Krümmer aufstecken und am hinteren Hilfsrahmen vorn mittels Silent, Hänger und Schelle einhängen.
    e)Am hinteren Rahmen hi. 2 Löcher bohren und Silente und Halteblech montieren und Auspuff mit Schelle einhängen.
    f) Erneut ausrichten nund spannungsfrei festziehen.

    Andreas Hohls

    Im Grunde ist die Frage:"Wer kauft was wo ?" und "Ist das Angebot von diesem oder jenem preiswürdig?" kein Thema, zu dem sich Personen äußern sollten, die beruflich damit zu tun haben.
    Bei aller Seriosität bleibt nämlich immer der potentielle Verdacht, daß kaufmännische Interessen eine Aussage prägen und das eben über die Aussage eine gewiße Sicht der Dinge installiert werden soll.

    Wenn aber dieses Thema dann schon besprochen wird, dann muß/sollte man zunächst eine völlig wertfreie Analyse machen, zu der die folgenden Überlegungen etwas beitragen können.

    --Aus einem Dreieck bekommt man in der Regel immer nur 2 Aspkete.
    gut -- schnell -- günstig geht also meistens nie gleichzeitig.
    gut/günstig verlangt oft Zeit.
    schnell/günstig verhindert oft gut.
    usw.

    --Die 'Engländer' werden oft als Sündenbock für alles benutzt, was tatsächlich ganz andere zu verantworten haben. Das ist zwar modern und nicht nachprüfbar, es bleibt aber unfair und billig.
    Es gibt in England Schlawiner und im deutschen automobilen Ersatzteilgeschäft ganz genauso.

    --Die Globalisierung der Märkte ist das Problem und ganz speziell die Verlagerung der Produktion nach Asien (Schwerpunkt Indien, Taiwan, VR China).
    Da Preisdruck allerorten und für jeden herrscht, ist ein auf den ersten und vielleicht auch auf den 2. - 7. Blick billigeres Angebot vermeintlich auch günstiger. Und erst die Erfahrung auf lange Frist belegt, ob billig billig war oder günstig und preiswert.
    In dieser Zeit aber, wo Produktionen und Aufträge dorthin gegeben werden, trockenen die Herstellerangebote im Mutterland GB aus.
    Wer keine Aufträge mehr bekommt, der wendet sich anderen Bereichen zu oder macht dicht.
    Und wenn sich dann herausstellt, daß billig leider doch billig und großer Mist war, dann ist es zu spät, da es den guten Hersteller nicht mehr gibt, oder der einfach kein Interesse mehr hat.

    --Und hat sich aus o.g. Gründen die Produktion auf wenige konzentriert, dann kann es ganz plötzlich zu monatelangen Engpäßen bei der Lieferung kommen und plötzlich hat niemand mehr etwas.
    Im 1. Halbjahr 2008 beispielsweise waren Züge fast jeglicher Art im preiswerteren Nachbau über Monate nicht erhältlich.

    Und da das so ist, bleibt dann die Frage nach der richtigen Handlungsstrategie.

    Für die Händler:
    --Sie müssen heute viel größere Warenläger vorhalten, als das früher der Fall war. 'Just in time' funktionierte noch nie richtig und in keiner Branche wirklich, beim MINI im Jahre 2008 eine pure Illusion.

    --Sie müssen ihre Lieferanten und Hersteller nicht permanent mit einem Preisdruck belasten, denn dann ist das billige Produkt, welches meist nicht preiswert ist, eine logische Konsequenz.

    --Sie müssen das Rückgrat haben, bei bestimmten Kundenforderungen zu sagen:"Tut mir Leid, den Verkauf von soetwas lehne ich ab."
    Und diese Aussage klingt leicht, ist aber eine kaufmännische Überwindung, weil ein Kunde der billig kaufen will, dann in sehr vielen Fällen den billigen Murks trotzdem kauft, nur eben woanders.

    Die Käufer:
    --Sie haben 2 schwierige Aufgaben !
    a)Müssen sie sich gegen den Wunsch billiger zu kaufen hin und wieder zum höherpreisigen Produkt durchringen. Wenn's Portemonaie nicht prall voll ist, oft keine leichte Entscheidung.
    b)Müssen einen Anbieter finden, der das labile Gleichgewicht "günstiger Preis -- verläßliche Ware" bestmöglich in der Balance hält.

    --Können durch ihre Einsicht in eine auskömmliche Kalkulation sehr viel zum angemesseneren Verhalten der Kaufleute beitragen.

    --Müssen sich dessen bewußt sein, daß wenn sie eine aus Preisgründen u.U. attraktive virtuelle Leistung abfordern auch nur eine virtuelle Leistung bekommen.
    Und das kann ganz interessant und günstig sein aber auch eine für den/die Betroffene/n kleine Katastrophe.

    U n d i n d e r K o n s e q u e n z
    Wird heute für Beide, Kaufleute wie Kunden, wieder eines ganz, ganz wichtig, was vermeintliche Cleverlies glaubten außer Acht lassen zu können, Vertrauen ! Kaufleute in Lieferanten und Hersteller und diese in Ihre Kaufleute als Partner und genauso zwischen den Kaufleuten und Kunden und umgedreht. Sehr traditionell aber genauso.

    Und es gibt diverse auch gelebte Beispiele für oben gelistete Grundproblematik mit teils teuren Konsequenzen.
    Und wenn ein sehr teures Renngetriebe ein Totalabschrieb wird, weil die Vorgelegewelle aus gepreßtem Reis aber nicht hochwertigem Stahl ist, dann ist das schon sehr bitter, denn sehen kann man das nicht, wenn es verbaut wird.

    Andreas Hohls

    Was sagt dennn die liefernde Firma dazu ?
    Bei einer 2-jährigen Restauration und neu verbauter Kupplung etc. hat doch irgendein Teilelieferant diese Restauration begleitet und weiß, was er/sie für Teile (Kupplung etc.) geliefert hat und was dabei evtl. zu beachten ist.
    Das wäre doch seitens der Logik der erste Kontakt für Hilfestellung.
    Alle anderen Forumsbesucher müßten vor der Aufnahme von Analysen viele, viele Fragen stellen.

    Andreas Hohls

    Wenn Benzin in den Vergaser eingefüllt wird ist ja ohne Frage welches da.
    (Da sitrz ja keiner im Vergaser und wischt es auf).
    Es dauert eine Zeit des Orgelns mit hohem Spritangebot, bis Kerzen wirklich 'naß' sind.

    Wenn er bei hoher Drehzahl und Last stotterte und bei Gaswegnehmen = Lastwegnehmen wieder weicher lief, aber beim erneuten Beschleunigenwollen wieder stotterte, dann ist der Kondensator mit Verdacht zu belegen.
    Aber es gibt diverse andere Fehlerquellen.
    Da muß jemand ran, der herkömmliche Automobiltechnik kennt.
    'Mechatroniker' werden vergebkich den Diagnosestecker suchen.

    Nebenbei gefragt: Kontaktzündung oder Elektronik ?

    Andreas Hohls

    1. Frage : Ist der Zündfunke stark genug ?
    2. Frage : Kommt er zum richtigen Zeitpunkt ?

    Wenn nämlich Benzin direkt hinten hineingeträufelt wird, dann sollte der Motor immer starten.
    Der Vergaser 'startet' nie ! Das ist entweder der Anlasser, der den Motor auf Startgeschwindigkeit bringt, bzw. dann der Motor, der das Anlaufen dann selbst übernimmt.
    Und im Moment des Einträufelns komprimierbarer, explosiver Stoffe ist die Vergaserfunktion ausser Kraft gesetzt und überbrückt.
    Da er dann immer noch nicht startet, liegt der Verdacht vordringlich auf dem Zündsystem.

    Andreas Hohls

    Bei allem Respekt, aber so geht das nicht !
    Mit einer guten Chance ist der Motor in kurzer Zeit hinüber.

    Der läuft viel zu fett und hat als mindestens Nebenwirkung eine Schmiermittelverdünnung durch unverbrannte Spritrückstände.
    Und es gibt noch deutlich drastischere Möglichkeiten der Schadensnahme !

    Das geht nicht mit Probiermitteln "schickt mir bitte einmal dieses Bild dann sehe ich dort jenes und probiere das einmal".
    Und das ist nicht veralbernd gemeint sondern als Hilfe. Virtuelle Reparaturen habe ihre ganz engen Grenzen.

    Und dieser MINI läuft seit mindestens 300 Kilometern so katatsrophal, denn es waren 3 Verbrauchswerte mindestens hier gelistet.

    --Die 1. Prüfung ist, wie tief der Düsenstock im normalen Fahrbetrieb abgesenkt ist (Choke bitte jetzt nicht mehr anfassen, um die Kontrolle nicht zu gefährden. Evtl. hängt der nämlich.)Also Glocke jetzt demontieren und nachmessen, bevor noch irgendetwas geändert wird.

    --Die 2.Prüfung wäre die Kerzen herauszudrehen, die Vergaserglocke abzunehmen und den Motor längere Zeit mit Starterdrehzahl(wegen mechanischer Benzinpumpe) drehen lassen und schauen, ob aus dem Düsenstock Sprit heraussprudelt, obwohl kein Luftsog darüber entstehen kann.

    --3. Prüfung wäre, welche Nadel montiert ist.

    --4. Prüfung wäre, ob das Öl bereits nach Benzin riecht. Wenn ja, dann einen Ölwechsel machen.

    Und im Grunde gehörte der MINI bereits jetzt in die Fachwerkstatt zur Vermeidung weiterer Schäden.
    Und die Wasserwärmung aus dem Rücklauf der Heizung reagiert auf Ausdehnungswärme und hat mit dem Spritverbrauch gar nichts zu tun, sondern nur mit der Frage, wie schnell der Motor beim Kaltstart rund läuft oder nicht.
    Läuft er früher rund, dann kann der Choke eher hinein, was einen Spritverbrauchsunterschied pro 100Km im wissenschaftlichen Bereich ausmacht, also nicht der Rede wert.


    Und die Warnung ist nicht übertrieben ! Ein hängender Düsenstock bei einer 2-fach SU Vergaseranlage ruinierte einen Motor innerhalb 60 Kilometern !

    Andreas Hohls

    Da es nicht sachlogisch ist, wegen Verschleiß ausgetauschte Düsenstöcke wieder zu remontieren, da sie doch 'besser' sind, als es die neuen zu sein scheinen, wäre es hochinteressant die Teilenummern zu erfahren, unter denen die neuen Düsenstöcke geliefert wurden.

    Andreas Hohls

    Wenn außen und innen Gleichlaufgelenke verbaut wurden, dann kann jede Antriebswelle 'MINI' verwendet werden, die für innere Gleichklaufgelenkverwendung gebaut ist.

    Andreas Hohls
    P.S.: Und es gibt bei keiner Antriebswelle erfahrbare Haltbarkeitsprobleme bezgl. der Motorleistung sofern nicht exhorbitant hohe Leistungen zur Debatte stehen.

    Und wie ist diese Antwort nun zu verstehen ?
    Daß Hilfe gebraucht würde war zu verstehen.
    Ob es A oder A+ ist blieb unklar. Oder ist der Unterschied nicht bekannt ?
    Und ob ein Vordruckproblem wahrscheinlich ist, das blieb auch im Dunklen.
    So wird die eventuelle Hilfe noch schwierig sein.

    Andreas Hohls

    Handelt es sich um eine A-Serien Kupplung oder eine A+ - Version ?
    Wenn der Unterschied nicht bekannt ist, sitzt der Nehmerzylinder auf dem Zwischengehäuse oder schräg auf dem Deckel ?
    Hier liegt ganz offenbar eine zu große Vorspannung vor, die entweder durch eine falsche Einstellung hervorgerufen wurde (bei A/Serienkupplung wahrscheinlich) oder durch einen Montagefehler (?) bei A+.
    Obgleich ich im Moment noch nicht sagen könnte, was man bei der A+ Kupplun dahingehend überhaupt falsch machen kann.

    In jedem Falle drückt das Ausrücklager schon im 'Ruhezustand' so stark auf den Automaten, daß der kleinste Zusatzdruck die Pressung der Reibscheibe soweit auflöst, daß kein Kraftschluß mehr gegeben ist.

    Und der Hinweis von Herrn Hagedorn ist absolut korrekt.
    Die Leistung wurde in Gänze bezahlt aber noch nicht in Gänze erbracht.
    Wenn der Mechaniker sich nicht so gut mit MINIs auskennt ist ihm ja eventuell von dieser Stelle oder auf anderem Wege zu helfen.
    Das muß ja nicht gleich in eine negative Kluft einmünden:"Sehen Sie zu, wie Sie das geregelt kriegen."

    Meine Hilfe könnte ich dem Manne anbieten. 04402-8 20 44
    Andreas Hohls

    Wenn das Motorenkonzept stimmig ausgesucht wird, dann ist kein besonderes Übermaß notwendig, um einen prima laufenden Motor zu bekommen.
    Andreas Hohls

    P.S.: 'Jeder' 1300er Motor ist generell denkbar.
    Wichtig wäre ein A+ Block, weil steifer. Darüberhinaus sollten die Kolben des Spendermotores die benötigte Verdichtung vertragen können, wenn sie nicht ohnehin ernuert werden. Dann wäre auch das egal.
    Und am allerbesten ein komplettes Motorenkonzept von Anfang bis Ende umsetzen und nicht 7 1/2 Ratschläge zu einem Kaleidoskop der Motorenmöglichkeiten werden lassen, was am Ende fast nie vernünftig läuft.
    Letzteres nur als wirklich gutgemeinten Rat

    Hatte nicht realisiert --evtl. zu flüchtig gelesen-- , daß es sich um eine freiprogrammierbare ECU handelt, sondern hatte programmierbare Zündung angenommen.

    In diesem Falle wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bei einem schlecht laufenden Trieblink oder einem Totalabschrieb enden.

    Daran sind schon ganz andere Firmen gescheitert, wenn soetwas nicht als 'Projekt' mit allem was dazugehört gestartet wird.

    Andreas Hohls

    Das wird eine schwierige Geschichte !
    1. Ist der BP6 nicht für diese Steuerzeiten ausgelegt sondern funktioniert besser in einem 260/270° Umfeld.

    2.Gehört zu einer frei programmierbaren Zündung eine profunde Kenntnis, welche Grundlinie zunächsteinmal da sein sollte.

    3. Muß nach der Programmierung der Grundlinie in vermutlich relativ umfangreichen Prüfstandssitzungen die Feinabstimmung paßieren. Und das wiederum

    Das setzt in mehrerer Hinsicht Einiges voraus.

    Andreas Hohls

    Wie bereits geschrieben muß die Verdichtung erhöht werden und ein geänderter Verteiler ist zu benutzen. Dem liegt ein Datenblatt bei, welche Grundeinstellung bei welcher Nockenwelle mit welcher Verdichtung zu wählen ist.

    Standardmaterialien neu 'einstellen' genügt nicht. Und mit der Standardverdichtung wird es eher eine Verschlechterung für den Motor.

    Andreas Hohls

    Und das sind dann genau die zuvor angesprochenen Absorbtionsmaterialien, die eben bei preisgünstigen Edelstahlanlagen auch aus Basaltwolle sind,so wie bei jedem anderen Auspuff auch.
    Für die 3-5 Jahre des Ausbrennens hat man indes die gepflegtere Optik.

    Andreas Hohls