Beiträge von Andreas Hohls

    Oder etwas deutscher, etwas bescheidener ohne 'Flash Gordon' mit einer Zündlichtpistole von Bosch, die sehr gut funktioniert und einfach ist.

    'Buy British', ein Slogan in den Achtzigern.
    Vielleicht zur Zeit gut übertragbar auf heimische Produkte ?

    Andreas Hohls

    Es waren äußerst spannende Rennen in Hockenheim am Sonntag d. 20. April.

    Speziell die MINIs standen hoch in der Gunst der wenigen Zuschauer, die ihr Kommen alle nicht bereut hatten.

    Und genau in dieser 1300er Klasse gab es auch die härtesten Kämpfe des Feldes mit teilweise 3 Führungswechseln von Motodromeinfahrt bis Eingang Start/Ziel.

    Die Ergebnisse der 1300er Klasse:
    1. Rennen
    1. Herbert Wein, Breiderhoff Team
    2. Andreas Hohls, MM racing dept.
    3. Rainer Klockenhoff, MM racing dept.

    2. Rennen
    1. Andreas Hohls, MM racing dept.
    2. Herbert Wein, Breiderhoff Team
    3. Rainer Klöockenhoff, MM racing dept.

    Die Zeiten wurden mit 2.16 'glatt' nochmals deutlich verbessert, was bei den Holzreifen der CR65 204 für die gute Abstimmung der MINIs spricht.
    Der Bericht zur Veranstaltung 'Auf die 65er' der HTGT ist ab vermutlich Mittwoch zu finden unter http://www.htgt.de

    Andreas Hohls

    'Ihr' denken, daß an dieses Auto jetzt einmal eine Fachfirma, mindestens aber ein privater Fachmann mit MINI- und 1.3i - Erfahrung 'ran muß.
    Alles Andere wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt 'Gestocher' mit reichlich viel Gottvertrauen.
    Eine harte Aussage, aber den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechend.
    Und 'Schönreden' beruhigt den Frager für den Moment, löst aber das Problem gar nicht oder rein zufällig, mit großem Restrisiko eines Totalabschriebs("....ruckelt unter Vollast.")

    Andreas Hohls

    Sollte eine modifizierte Nockenwelle verbaut worden sein, die nicht als solche kenntlich gemacht wurde, dann geht nur ein 'Versuchsaufbau' mit Gradscheibe und Meßuhr.

    Andernfalls sind 240/252°.

    Andreas Hohls

    Williams MPIs Ratschlägen sollte ein wenig mehr Beachtung gegönnt werden !
    (zumindestens in Bezug auf die Zielrichtung)

    Nebenluft ist auch nur 1 Aspekt, der zu verfolgen ist.

    Dieser MINI läuft unten heraus zu fett, deshalb muß durch leicht geöffnete Drosselklappe beim Startvorgang nachgeholfen werden.

    In höheren Drehzahlen läuft er aber vermutlich deutlich zu mager, weshalb er dann bereits anfängt zu ruckeln. Unter Vollast ! Das kann bei ausreichend Geduld ('lange genug draufbleiben und ruckeln lassen') dann mittels Loch im Kolben eine direkte Verbindung zwischen Brennraum und Kurbelgehäuse schaffen. Soll keine Angst machen, ist aber eine mögliche Folge.

    Dahingehend sind übrigens auch sehr komplexe Fehlerquellen möglich.
    Ein Beispiel dafür:
    --Im Abbrand läuft etwas schief, so daß 1 Zyl. nicht gut verbrennt.
    --Die Lambdasonde bekommt diese unverbrannten Spritrückstände und denkt: "die laufen aber (alle !) fett" und regelt runter.

    Kein Mensch sieht es und trotzdem paßierte es. Das ist der Nachteil von Einspritzungen, daß es recht diffizil zu lösende Fehler und Quellen dafür geben kann.

    Andreas Hohls

    BP7.12 wurde 1992 hergestellt und verkauft, hat also schon ein recht wechselvolles Leben hinter sich.
    In diesem Zusammenhang sind dann auch wohl die nicht mehr harmonischen Ventilhöhen zu sehen, die nicht so schön sind.

    Da der Kopf ein schon mindestens 15-jähriges Leben hinter sich hat, wäre eine Prüfung zu empfehlen.

    Andreas Hohls

    Doch, ganz genau davon gehen Lager kaputt !
    Die Lagerzapfen 'schwimmen' normalerweise auf dem Öl, was einen Kontakt zur Oberfläche des Lagers verhindert.
    Da der Motor mehrere Jahre nicht gedreht wurde, kann das mit der verbliebenen Schmierfähigkeit der Reste nicht so gut bestellt sein. Von viel Schaden bis gar kein Schaden ist alles möglich.

    Und hier hätte (bitte nicht persönlich nehmen) vor der Aktivität ("Ich laße den jetzt einmal an") das Denken beginnen müssen ("Was könnte nach dieser Zeit nötig sein, wenn ich ihn starten will ?").

    Und --wie 'Minispezi' richtig empfiehlt-- nach längerer Zeit oder bei Neumotoren s t e t s die Ölpumpe von außen anfüllen, da Kreiselpumpen im Gegensatz zu Hubkolbenpumpen nicht 'ziehen'/'heben' können, und dann ohne Kerzen = ohne Druck so lange drehen, bis der Öldruck kommt.

    Erst dann (!) Kerzen rein und starten.

    Und wenn man das nicht selbst weiß, man kann nicht alles wissen, dann v o r h e r fragen.

    Und nun die Daumen drücken, daß nichts paßiert ist.

    Andreas Hohls
    P.S.: Den Banjobolzen herausschrauben, der die Ölleitung zum Filter mit dem Block verbindet. Dort Öl hineingießen und mit Kerzen raus, aber Gang eingelegt den MINI etwas vorziehen und nochmals nachgießen. Das 2-3mal und fertig.

    Welcher Umfang an Information ist denn vorhanden bzw. wird noch benötigt ?
    (Drehmomente usw., usw.)

    Die Basis:
    --MINI sicher aufbocken und Vorderräder demontieren.
    --Splint aus der Kronenmutter entfernen.
    --Kronenmutter lösen (1 5/16 o. 34er Mutter)
    --Bremszange demontieren (Achtung:Schlauch nicht überdehnen)
    --Splinte und Klötze entnehmen.
    --Scheibe mit Flansch v o r s i c h t i g abziehen, damit das Tragbild Flansch/Antriebsgelenk nicht verwässert wird.
    --Tragbild auf fluchtigen Sitz auf der Aussenverzahnung des A/Gelenkes prüfen (wichtig !!)
    --Flanschschrauben demontieren, evtl. Flansch austauschen, wenn nicht fluchtiges Tragbild (wichtig !!)

    --Die Remontage in umgekehrter Reihenfolge.
    --Drehmoment bei Kreuzbohrung im Gelenk 207NM und bei 1-fach Bohrung 262NM und auf nächstes Splintloch anziehen.

    Ist das die benötigte Information ?
    (Hätte eigentlich von dem liefernden Betrieb als Service geleistet werden sollen !? Dann wäre evtl. vor der Bestellung erst demontiert worden, um den tatsächlichen Bedarf --Flansche ??-- festzustellen, was falsche Remontagen aus Frust --"Mist, es fehlt etwas!"-- und/oder doppelte sendungen vermeidet)

    Andreas Hohls

    Der Hinweis scheint nicht ganz richtig interpretiert worden zu sein.
    Es ging nicht um die Position des Krümmers relativ zur Karosserie, welche durch den Rahmensitz beeinflußt werden könnte.
    Es ging um die Position des Krümmers relativ zur Antriebseinheit !

    Es könnte durchaus sein, wie die historischen Renn-MINIs belegen, daß der Krümmer nach wie vor oben plan am Kopf anliegt, aber ab dort mehr in Richtung Motor/Getriebe/Diff zuläuft, als er daß noch bei der Erstmontage tat.

    Das würde bedeuten, daß er gerichtet werden müßte.

    Andreas Hohls

    Im Grunde sollten beide Varianten montierbar sein, also 'paßen'.

    Daß ein L ong C entre B ranch Krümmer indes 'paßt' heißt nicht, daß er auch harmoniert.
    Mit dem 1000er tut das nur der Freeflow.

    Beide Varianten aber wurden 'klassisch', d.h. in der damaligen Zeit bereits montiert und auch mit Gummikreuzen.

    Ist es vielleicht mögliche, daß der Krümmer insgesamt in seinem 'Winkel' zu sehr unten Richtung Antriebseinheit zuläuft, statt paralell nach unten zu führen.
    Die 'Luft' zum Bodenblech gäbe Auskunft darüber.

    Andreas Hohls

    Nach dem 'derben' Beitrag (wie ich lese ist das 'Seepferdchen' dann ja wohl doch bestanden worden) nun noch etwas Konstruktives zum Verständnis.

    --Damals hat es leider an einer brauchbaren Beratung offenbar gefehlt !

    --Deshalb kam leider ein zu fette Nadel zum Einsatz, was über zu fettes Gemisch den Geldbeutel u n d die Haltbarkeit des Motors beeinträchtigte.

    --Als Reaktion darauf kamen dann die Eigenversuche mit den offenbar ebenfalls nicht tauglichen Nadeln, weil soetwas auszusuchen v i e l Erfahrung benötigt !

    --Und daß es mit der BFY am besten, wenngleich trotzdem schlecht ging, das belegt die obige Vermutung.
    Die BFY war zumindestens im prinzipiellen Verlauf für den Motor geeignet. Ganz fett grundeingestellt lief sie dann halbwegs, magerte bei stark geöffneter Drosselklappe jedoch immer noch soweit ab, daß das Brüllen begann (was es nicht muß).

    --Wäre also seinerzeit gegeben worden, hätte also heute 'Frechdachs' eine probate Empfehlung bekommen und danach wären die notwendigen Abstimmfahrten unternommen worden (je nach Kenntnissen und Glück 30 Minuten bis 1 1/2 Std. probieren), dann wäre die K&N Box/ ein K&N Filter allgemein zwar satter im Klang, keineswegs aber aufdringlich.
    Der MINI verbrauchte wegen des montierten Filters kein Stück mehr, maximal wegen nun forscherer Fahrweise.

    Wie so oft macht nur die nachfolgende gute Abstimmung, bzw. die vorherige richtige Auswahl( und Beratung !!) eine Maßnahme zur Leistungssteigerung sinnvoll und damit preis w e r t.

    Andreas Hohls

    Da die Einstellung/der Kommentar ('Müll') drastisch gewählt wurde, ist evtl. eine drastische Antwort erlaubt, da es schade ist, daß der Frager 'Frechdachs' durch diese inhaltlich völlg falsche Antwort verunsichert wurde.

    In meinem beruflichen Alltag gibt es eine oft zitierte Formel, die ich hier gerne zitieren möchte (nicht unhöflich gemeint):

    "Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann liegt es nicht an der Badehose."

    Einverstanden ?

    Andreas Hohls

    1. Prüfung Zündung:
    Ventile Einlaß/Auslaß am 4. Zylinder 'überschneiden', d.h. eines halb geöffnet, das andere halb geschloßen, dann muß der Verteilerfinger Richtung 1. Zylinder zeigen (an der Wasserpumpenseite).
    Tut er das nicht, sondern nach unten, dann ist der Verteiler genau 180° verdreht montiert.

    2. Prüfung Benzin:
    Einfach hinten ein wenig in den Vergaser hineintröpfeln. Springt der MINI jetzt an, dann liegt das Problem zwischen Anlieferung an Schwimmerkammer und Austritt aus dem Düsenstock.

    Andreas Hohls

    Na, das ist doch einmal eine nette Reaktion auf eine 'Frechdachs'anwort.
    Und die 'Brotdose' funktioniert gut.

    Wenn also vohanden und 'körperlich' in Ordnung, dann mit geänderter Nadel verwenden. Ist mit die preiswerteste Leistungssteigerung Euro/PS, die denkbar ist.

    Andreas Hohls

    Das beschreibt wieder einmal eine solche Situation, wo man nicht weiß, ob man antworten soll oder nicht.
    Tatsächlich aber war der Kauf des 'large bore' LCB k e i n günstiger Kauf, sondern ein unglaublich teurer !
    Geld, egal wieviel, für untaugliche Lösungen ausgegeben ist nämlich sehr bitter, weil in der Tat weggeworfen.

    Der 'kleine' 1300er wird aber unter keinen Umständen mit einem large bore LCB gut laufen.
    Der Gründe dafür gibt es viele. Zu zahlreich, um es alles aufzuzählen. 'Glauben oder nicht glauben', das muß für den Moment genügen.

    Selbst mit dem Tuningkopf wird das nichts Vernünftiges.

    --Solange der Std. Kopf montiert ist, würde in der Summe fast ein Freeflow besser laufen, sofern ein Markenprodukt.

    --Wenn der Tuningkopf montiert ist, dann wird ein medium bore LCB sinnvoll (aber auch nur ein Markenprodukt)

    --Und wenn die Entscheidung gefallen ist, was getan werden soll, dann erst das tun und dann --und da hat 'Cooper1275' Recht-- d a n a c h die endgültige Nadel- und Zündungsabstimmung vornehmen.

    An dem 'günstigen' large bore LCB festzuhalten, nur weil die Einsicht in diesen Fehlkauf zu schwer fällt, d.h. auf Dauer mit einer nicht vernünftigen Zusammenstellung herumzufriemeln und nie ein gutes Ergebnis zu bekommen.
    Sicher entmutigend, diese Aussage, aber nichtsdestotrotz die Wahrheit.

    Andreas Hohls
    P.S.: Und insgesamt stützt das erneut die gebetsmühlenartig vorgetragene Empfehlung, bei Tuningwünschen nicht irgendwelche Einzelteile und schon gar nicht auf diese (!) Weise 'günstig' zu kaufen.
    Immer im MINI-Freundeskreis oder in der Händlerschaft Fachleute suchen und Konzepte erarbeiten, um mit möglichst wenig Mitteln dem persönlich angestrebten Ziel nahe zu kommen.

    Ein Nachtrag fehlt noch.
    Der als 'large borge' vermutet Krümmer ist gewiß ein 'medium bore'.
    Andernfalls würde er, da für 2" Systeme ausgelegt, mit dem 1.75" der RC40-Serie schlecht harmonieren und wäre nur mit 'Trick' zu montieren.

    Darüberhinaus wäre er für den 1300, speziell den 'Kleinen' , deutlich zu groß.

    Andreas Hohls

    Habe die Einstellung erst jetzt gelesen.

    Das Saisonfinale 2007 ist nicht tatsächlich maßstabsetzend aus folgenden Gründen:

    (Gilt mindestens für den grauen 'S' mit der Nummer 24 bzw. 21)

    Bis kurz vor dem Herausfahren sah es nach 'trocken' aus, und erst im Vorstart fing es richtig zu regnen an, was eine Änderung der Fahrwerkseinstellung nicht mehr erlaubte.

    Die Folge davon war ein viel zu straffes Fahrwerk, welches bei den erzielbaren Kurvengeschwindigkeiten gar nicht mehr 'arbeitete'. Die 'Arbeit' fand nur noch im Reifen statt, dessen Luftdruck im Vorstart noch runtergenommen worden war.

    Zusätzlich litten die MINIs allesamt unter Vergaservereisung bei Temperaturen leicht über 0. Da somit nur zeitweise Vortrieb vorhanden war und keinerlei vernünftiger Vortrieb über die gesamte Zeit, wurde erstens unglaublich langsam gefahren und natürlich in der Kurve alles versucht um wenigstens noch das eine oder andere Zahntel abzuknapsen.

    In der Summe eine höhere Arbeit für die Reifen, als es unter diesen Bedingungen zu erwarten gewesen wäre.

    Eine zusätzliche Frage wäre, welche Oberflächentemperatur benötigt ein 032R zum Funktionieren und welche ein CR65 in 204er Mischung.

    Andreas Hohls