Ein wenig ist die in diesen Beiträgen lesbare Aufregung um die Reparatur der hinteren Schwingen unverständlich und könnte unerfahrenere MINI-Feunde in Aufregung versetzen, was da denn dann auf sie zukäme.
Zur Grundlage:
--Zunächsteinmal sind das alles hausgemachte Probleme. Das sollte bewußt werden.
Wer die Inspektionsanweisung dieses Klassikers berücksichtigt und alle 5TKM Öl wechselt und den MINI abschmiert, der wird voraussichtlich n i e in die Verlegenheit kommen, solche eine Arbeit machen zu müssen.
Wer sich allerdings 6 Monate nicht die Haare kämmt, der darf nicht überrascht sein, wenn sie etwas verfilzen.
Und in disem Zuammenhang paßt dann mein beliebtester Vergleich für die Ermittlung von Verantwortlichkeiten:
"Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, dann liegt das nicht an der Badehose !"
Und somit ist weder der MINI 'schuldig', noch 'die Engländer'(nur weil's beliebt ist, diese für irgendetwas verantwortlich zu machen).
--Somit ist es also zu begrüßen, daß es beim MINI 'für Knopf & Klicker' einen Überholsatz vom Originalhersteller gibt, so daß man mit eigener Arbeit (Hobby) und , wenn nötig, mit professioneller Unterstützung (Aufreiben) eigene oder Vorbesitzerversäumnisse in Ordnung bringen kann.
--Wer sich mit MINIs auskennt oder zum Kauf einen mitnimmt, der das tut, der prüft auch die Schwingen, bevor er sich für oder gegen speziell diesen MINI entscheidet.
--Und daher wird es in den meisten Fällen auf folgenden Ablauf hinauslaufen, da nicht überall Fachwerkstätten zu finden sind, für die im Übrigen eine Schwingenüberholung der sprichwörtliche 'Klacks' ist.
Der/die Besitzer/in inspiziert die Schwingen und prüft, ob die Schwinge at-fähig ist, d.h. die Buntmetallbuchse ist noch nicht ostereiförmig durchgeschliffen, sondern nur 'ausgelaufen'.
Dann bestellt er/sie einen RepSatz und Macht die alte Schwinge 'leer' und sauber.
Dann die Buchse einziehen/eintreiben und die Schwinge unter den Arm und beim örtlichen Maschinenbau, Landmaschinenmechaniker oder, oder aufreiben lassen. Und für tatsächliche Mechaniker ist das keine Herausforderung.
Danach das Fettrohr, die Achse und das Nadellager hinein und fertig.
--Wer zu Obigem keine Lust hat, wer handwerklich überfordert ist. wer genug Geld hat, um sich Bequemlichkeit zu leisten, oder, oder.......
der/die kaufen AT-Schwingen oder lassen es gleich in der Werkstatt erledigen.
Und so ist für jeden gesorgt, für jede/n eine Wahlmöglichkeit vohanden, aber die Sache doch tatsächlich kein Problem !?
Andreas Hohls
P.S.: Und wenn mehrere Hundert RepSätze pro Jahr verkauft werden, dann können das doch nicht alles 'Magier' sein, die die be- und verarbeiten !?