Beiträge von Andreas Hohls

    Und ein weiterer Aspekt ist noch zu beachten.
    Die Beschleunigung des Stößelbechers, also wie steil die Rampe des Nockens ist, das spielt eine sehr große Rolle.
    Es kann also durchaus 320° Nockenwellen geben (ich meine zu erinnern, daß das bei Opel der Fall war), die vollkommen alltagstauglich sind.

    Diese Beschleunigung wird in der sogenannten 'off the seat time' gemessen und bestimmt eben, wie schnell das Ventil wie weit offen ist.

    Und des weiteren ist die Nockenwelle (w i e d e r, wie immer !) natürlich nur in einem Gesamtzusammenhang zu sehen.
    Paßt die Zusammenstellung mit den übrigen Teilen nicht, ist das Orchester nicht durchgängig besetzt, dann wird die Musik nicht klingen.

    Andreas Hohls

    Das Steuergerät des MPI kann mit den geänderten Anforderungen durch das 57i Kit und die RC40 nach Kat in aller Regel 'umgehen' und nachregeln.

    Entsprechend sollten die Abgaswerte in Ordnung sein.

    Trotzalledem müßte die Ursache der übrigen 'Erscheinungen' natürlich gefunden werden, da von 'harmlos' bis 'schrecklich' alles nach der Beschreibung in Frage kommt.

    Andreas Hohls

    Bei jedem MINI-Teilehandel in allerdings unterschiedlichsten Qualitäten. Von Norgren/Enots bis zu (vermutlich) China-Fertigung reicht die Bandbreite.
    Und da selbst die beste Fertigung noch Schwächen hat, wäre der Ratschlag das Beste zu nehmen, oder es andernfalls eher zu lassen.

    Andreas Hohls

    Es ist nicht möglich zu sagen "d a, da ist es , d a s !".

    Die Leistung(Drehmoment) entsteht aus dem Zusammenwirken aller (!) Komponenten:Steuerzeiten,Ventilgrößen,Verdichtung,Gemischzuführung und Abgasabführung (neben anderen Aspekten, die bei den angesprochenen Motoren jedoch gleich sind).

    Andreas Hohls
    P.S.:Und 'd e n' Motor gibt es 1964-1971 auch nicht, sondern 2 verschiedene Versionen, welche sich durch AEG163 und 12G940 Kopf unterscheiden und damit auch in der Leistung. Und die wurde schon in den '60er genauso schöngerechnet, wie bei den 1300er MINIs seit 1990 auch.
    Da bekommt der Ausdruck 'Hochrechnung' in allen Fällen --Cooper S, 1275MKV,SPI und MPI-- eine ganz neue Bedeutung.

    Einige Antworten und ein wenig zum Nachdenken:

    --Umrüstung eines MPIs auf einen modifizierten Zylinderkopf ist sehr einfach.
    --Eine Gemischanpassung kann es in dem Sinne gar nicht geben, da das bei 1.3i Modellen selbstständig paßiert.
    --Die Notwendigkeit zum Verändern des Benzindruckes ist so gut wie ausgeschloßen.

    --Der Käufer muß sich entscheiden, ob er einen 'Irgendetwas'-Zylinderkopf kaufen möchte, oder ob er ein sicher 20-25% teureres Qualitätsteil vor hat zu erwerben.

    --Ein 12" oder 13" MPI sollte in die vorhandenen Prüfstände hineinpaßen. Ein Kontrollanruf wird das sicher bestätigen (oder korrigieren).
    Wichtig wäre die Frage, ob der Prüfstandsausdruck einen Korrekturfaktor berücksichtigt (Luftdruck, Temperatur etc.), da ansonsten die Messungen nicht vergöeichbar ind und keinen Aufschluß geben.
    Und der MINI sollte vor den Messungen ca. 50Kilometer am Stück gefahren worden sein/Autobahn rund um München bevorzugt.

    Andreas Hohls

    Solche Entscheidungen sollten nicht isoliert getroffen werden.
    Die Querlenker sind ja Teil eines Gesamtfahrwerkskonzeptes, welches vernünftigt funktionieren soll.

    Deshalb muß mit einem Fachmann besprochen werden, was noch verbaut ist, bzw. verbaut werden soll/darf, wie der MINI hinterher (nach der Umrüstung) fahren soll und was von daher dann auch für neue Einstellwerte zu diesem Fahrverhalten führen.
    'Bulletproof' sind jedoch selbstredend nicht die korrekte Wahl.

    Andreas Hohls

    Es sollten nur Schrägrollenlager verwendet werden und dann auch nur die von TIMKEN !
    Es gibt mehrere Originalteilenummern. Am gebräuchlichsten ist GHK1141.
    Und bei TIMKEN ist der Simmerring im Lieferumfang enthalten und die offene Seite gehört dem Fett zugewandt, so daß er einmal eingesetzt einen flächigen und planen Abschluß ergibt.

    Die Radlager sind auf dem Innenring zur Nabenmitte erweitert, so daß diese Erweiterungen sich bei korrekter Montage zueinander abstützen.

    Wenn die Originalteile vorliegen erklärt sich durch einen Blick von selbst.

    Andreas Hohls
    P.S.: Jetzt wird's ja alles nochmals durchgearbeitet, aber es hörte sich schon etwas 'abenteuerlich' an (zuvor). Überdehnte Stehbolzen und lockere Radmuttern können schon erhebliche Probleme bereiten.

    So ganz 'neben der Spur' ist das alles nicht !

    Die '48DIN' PS könnten einmal eingetragen worden sein, falls das Fahrzeug importiert wurde.
    Somit hat man sich nicht an der englischen BHP Angabe orientiert, die umgerechnet auch noch mehr als 48DIN ergäbe, sondern u,U, an den INNOCENTI B38 PS, die ebenfalls mit 48 angegeben waren, bei jedoch 1xHS4 statt 2xHS2 (was in der Topleistung für diesen Motor nicht d e n Unterschied macht) und anderem Auspuffsystem (was schon eher Leistung reduziert).

    Ansonsten sind bekanntlich beide Motoren identisch.

    Und die 39PS wären dann die eines u.U. als Ersatz eingebauten niedrigverdichteten 1000er MINIs mit Muldenkolben.
    Ein Blick durch's Kerzenloch schafft Klarheit.

    Andreas Hohls

    Wenngleich das nicht die gewünschte bzw. nachgefragte Auskunft ist, trotzdem den Tip, das eigene Getriebe instandsetzen zu lassen.
    Bei einem gebrauchten Getriebe bedarf s auch schon gewißer Fachkenntnisse, bzw. auch eines Quäntchen Glücks, nicht in absehbarer Zeit vor einem ähnlichen Problem zu stehen.

    Das Gleiche gilt übrigens für einen Großteil der angebotenen AT-Getriebe.

    Andreas Hohls

    Der richtige Weg wäre, den Vergaser zu zerlegen und vor der Zerlegung, bzw. währenddessen die Teile festzustellen, die auf Grund des Verschleißes einer Erneuerung bedürfen.
    Einfach per Rundumschlag alles zu erneuern könnte unnütze Geldausgabe bedeuten, die sich nicht jeder leisten kann oder möchte.
    Gleichzeitig kann sogar der Austausch aller benannten Teile völlig nutzlos sein, wenn sich die Drosselklappenwelle in's Gehäuse eingearbeitet hat.
    Dann liefe der frisch überholte Vergaser nach wie vor inakzeptabel schlecht = weggeworfenes Geld, wenn nicht das Gehäuse gebuchst wird.
    Das aber setzt Feinmechanikermöglichkeiten voraus, die nicht jder hat.

    Ergo :
    --Alles prüfen,
    --Bedarf feststellen,
    --Möglichkeiten der Eigenreparatur überprüfen und dann entscheiden.

    Andreas Hohls

    Man benutzt Drehmomentschlüssel,um das empfohlene/vorgeschriebene Drehmoment beim Anziehen zu verwenden.
    Danach wird geprüft, ob das Radlager ausreichend frei läuft, ohne gleichzeitig zu locker zu sein.
    MINI Schrägrollenlager kann man im Gegensatz zu anderen Lagern nicht 'einstellen'.

    Andreas Hohls

    Durch die Distanzplatten hinten wird das Fahrverhalten deutlich Richtung mehr untersteuernd verschlechtert.
    Es ist nach wie vor sicher, weil das Untersteuern über das Gaspedal zu regulieren ist, ist aber eben unnötig langsam. Nicht empfehlenswert, aber eben eine persönliche Entscheidung, die Fahrwerksqualität dem Aussehen zu opfern.(Nur wissen sollte man es eben, was viele die soetwas verwenden nicht tun).

    Andreas Hohls

    Diese Frage zu beantworten ist natürlich aus der Entfernung, quasi virtuell, nahezu unmöglich, zumal 1.3i Modelle im ECU mehrdimensionale 'Entscheidungen' treffen. Gründe also 1001.

    Ein wenig Logik hilft aber u.U. zumindestens einen drastischen mechanischen Schaden auszuschließen.

    Wenn man die Kupplung dürckt, läuft der MINI Motor wegen des Seitendrucks auf die Kurbelwelle und damit die mittleren Anlauflager schwerer.
    Sollte in den Axiallagern übermäßiges Speil sein, dann könnte das diese Erscheinung erklären.

    Prüfung: Motorhaube öffnen und eine/n Helfer/in anweisen die Kupplung zu treten. Bewegt sich die Kurbelwellenriemenscheibe (in Fahrtrichtung unten links) stark vom Motor weg und nur ganz geringfügig ?.

    Andreas Hohls

    Mit Kraftausdrücken sollt man sehr abgewogen umgehen !
    In fast 20 Jahren historischen Motorsportes war es notwendig v i e l e S-Blöcke zu beschaffen.
    Und die sind dann alle sehr alt und unbekannten Vorlebens.

    Und wähend der Bearbeitung kann es leicht vorkommen, daß mehrere der gekauften sich als untauglich oder fehlerhaft herausstellen.
    Und wer irgendwann Mitte der '90er daran teilgenommen hätte, 17 Cooper S-Blöcke/Motoren aus dem Mannloch eines Weltkrieg 2 Bunkers in Nordengland auf der Schulter herauszuschleppen, der würde diesen 'Schatz' zu würdigen wissen.
    Und nun sind im historischen Motorsport A-Blöcke erlaubt, was die S-Blöcke eher teurer als billiger macht.
    Denn wer zuvor gehortet hatte, damit immer Material verfügbar ist, der hat plötzlich zuviel. Und jeder verkaufte S-Block muß einen mitfinanzieren, der nun gewiß nicht mehr verkauft wird.

    Aber, um es kurz zu machen, wie der Vorbeitrag sagt, ist das eine Frage, die der Markt selbst regelt.
    Eine Frechheit ist es allemal nicht, weil dieser Verkäufer (wer auch immer das sein mag) für sich entschieden hat, daß er erst ab dieser Summe den Tausch gegen Geld für sich (!) in Ordnung fände.
    Und nicht darauf einzusteigen drückt aus:"Mir als potentiellem Käufer ist es das nicht wert."
    S o funktioniert Marktwirtschaft.

    Nicht persönlich gemeint !
    Es geht nur um die Erhaltung einer gewißen Handelskultur im Tun wie im Denken. Und da ist die sofortige Empörung oft ein schlechter Ratgeber.

    Andreas Hohls

    Aus dem Zahnkranz einer nicht mehr benötigten Schwungscheibe ein Segment heraustrennen und am Anlasserloch in den Zahnkranz als Gegenstück einlegen.

    Andreas Hohls
    P.S.: Und das Lösemoment einer Schlagschraubereinrichtung ist natürlich um ein Vielfaches höher, als einfach die Erhöhung der 'statischen' ´Kraft.

    Die hintere Spur wird nicht stimmen.

    Es kann sein, daß Spurplättchenkit MS70T genügt, um nach der Vermessung korekt einzustellen.
    es kann jedoch auch sein, daß ein Schwingenmontagepunkt versetzt werden muß, sofern einseitig deutliche Nachspur besteht.
    Vorherige Vermessung ist dazu unumgänglich.

    Andreas Hohls