Beiträge von Andreas Hohls

    Innocenti ist ein ganz eigenes Thema und Thorsten Schaumann von Innocenti & MINI Bits ist gerade weg. Der hätte es gewiß besser gewußt.

    --Einige(mindestens) der 850er Innos liefen mit 12G295 Kopf ! Das ist ein ganz anderes Motorenkonzept für diese 850er. Die dürften auch mit 2xHS2 ausgerüstet worden sein, zumindestens auch wieder teilweise.

    --Englische MINIs sind 8.3:1 verdichtet und weisen 1974-76 HS4 Vergaser mit starren Düsenstücken aber federbelasteten Nadeln auf. Hier ist die Nadel eine ABS.
    --Ab 1976 folgende ändert sich das zu Thermodüsenstöcken mit der Nadel ADH.

    Das ist übrigens kein 'geheimes Wissen' sondern im Haynes Workshop Manual nachlesbar (Spezifikation der engl. Versionen).
    Deshalb sollte im Grunde jeder MINI-Fan, mindestens aber jeder Schrauber ein Haynes haben.

    Andreas Hohls

    Das Vergaserpaar C-AUD640 / FZX3050 weist diesen 3. Anschluß nur an der Fahrtrichtung linken Schwimmerkammer auf.

    --Anschluß 'oben' nach hinten links in etwa auf '7 Uhr' zeigend : Spritzulieferung vom Tank
    --Anschluß 'oben' nach vorn links in etwa auf '11 Uhr' zeigend :
    Spritweitergabe zum rechten Vergaser
    --Anschluß 'unten' zwischen den oben beschriebenen :
    Überlauf der Schwimmerkammer (wird wie beim späten 1000er MINI idealerweise vom darunter liegenden Auslaßkrümmer abgeleitet).

    Andreas Hohls

    Original RIPSPEED HiLos (vertrieben durch MSC Potters Bar) wurden nicht für historische Autos homologiert = nach 'Alter' beurteilt, sondern die Homologation erfolgte im Zuge der Typisierung für aktuelle Rallye-MINIs in den '90er Jahren.

    Andreas Hohls

    P.S.: Die Verstellkonen sind aus LM4 im Schwerkraftguß gefertigt und die hinteren Verbinderstäbe aus 6082 (HE30) TF. Der Einsatzdorn ist aus hitzevergütetem Stahl. Die Verstellertgewinde sind aus unvergütetem Stahl gelbverzinkt. Falls das dem Ingenieur hilft.

    Wenn 2 Probleme sich überlagern, dann wird die Analyse schwieriger.
    Da hätte aber zuvor eventuell der Ersatzteillieferant bei der Bestellung darauf hinweisen können ? (Oder wurde nicht gefragt ?)

    Eine etwas forsche Vermutung, da virtuell, und das beschriebene Phänomen ist im Grunde so nicht logisch, aber es könnte wie folgt sein und Logik würde dann doch helfen :

    --Das 12" Scheibenbremssystem hat hinten die Radbremszylinder mit den größten Durchmessern = GWC1102 = 19mm.

    --Ergo kann kein falscher RBZ eingebaut worden sein und bei Verwendung der schmalen Backen (!?) für hinten kann keine zu große Bremswirkung entstehen.

    --Tut sie das doch, dann ist zu vermuten, daß das Bremsregulierventil (FAM7821) im Motorraum defekt ist und zuviel Druck nach hinten läßt.

    --Die revidierte Seite hinten rechts überbremst entsprechend, da sie funktioniert. Die nicht revidierte Seite hinten links, die folglich als nicht intakt vermutet werden darf, überbremst nicht, weil fehlerhaft. Wäre sie intakt, müßte sie genauso überbremsen, da das T-Stück an beide Seiten gleichviel Druck abgibt.

    ?? Eine entsprechende Überprüfung wäre es wert ??

    Andreas Hohls

    Auch wenn das vom ursprünglichen Fragethema etwas ablenkt, ich bitte um Nachsicht, ein wenig Korrektur in Bezug auf die Frage "Edelstahl geeignetes Material für Zugstreben:"

    Was bisher hier stand stimmt zwar überwiegend aber nicht grundsätzlich.
    Irgendeinen Edelstahl kann man natürlich nicht nehmen ! Das wird mittelfristig zu exakt den befürchteten Problemen führen.

    Es gab sehr wohl über ca. 10 Jahre auf dem deutschen Markt einstellbare Edelstahlzugstreben, die qualitativ (fast) allem überlegen waren, was es heute allgemein auf dem Markt gibt (Einzelanfertigungn ausgeschloßen).
    Und d a v o n (!) gab es Nachfertigungen, die damals in Bad Vilbel bei Frankfurt beauftragt wurden. Und dort wurde eben keine Materialanalyse bzw. sachgerechte Auswahl zuvor unternommen, sondern eben besagtes 'irgendetwas' genommen. Und die brachen reihenweise und schafften den schlechten Ruf.
    Die ursprünglich gute Fertigung gibt es nicht mehr, da die Firma im Sauerland schon vor Jahren in die Insolvenz ging. Die ursprüngliche Zugstrebenfertigung war schon ein Ergebnis der wirtschaftlichen Schieflage dieser Firma, da sich der Markt 'MINI' sonst eine so hochwertige Firma nicht hätte leisten können. Das ging wirtschaftlich nur als 'Lückenfüller'.

    Wenn der Bruder also Feinmechaniker ist und von Werkstoffkunde Kenntnisse hat und einen geeigneten Stahl auswählen kann/wird, dann kann er das machen.
    Technisch ästhetisch wird das besser werden, als die am Markt erhältlichen Teile, da die speziell auf der Tragarmseite auf allgemein am Markt erhältliche Großseriennormteile zurückgreifen, die wirklich keine potentiellen Designpreisgewinner sind.

    Preiswerter aber wird es gewiß nicht.

    Und doch noch zum Thema:
    --Fahrwerksbuchsen ersetzen, ohne danach neu zu vermessen, das geht nicht oder aber in die sprichwörtliche Hose nur.

    --Zuviel Nachspur ist wahrscheinlich.

    Andreas Hohls

    Mit gleichem Respekt, wie von 'Williams' dem Projekt gegenüber geäußert, ebenfalls der Hinweis und die Bestätigung, daß dieser Verbrauch bei quasi 'null Last' exorbitant hoch ist !

    Das muß (!) im Grunde genommen zu Schmiermittelabwaschungen durch unverbrannte Spritrückstände führen, was einen genauso hohen Motorenverschleiß bedingte. Das wäre angesichts des Eifers für das Projekt sehr schade.

    Zum Vergleich: Ein absolut alltagstaugliches 1293er (=nur +020 Übermaß) Motorenkonzept (RDMotor2) mit nominell ca.115 PS verbraucht bei Vollast ca. 12Liter und im Zuckelbetrieb (110-130Km/h) vielleicht 8.5-9 Ltr..

    Die Abstimmungsarbeit sollte also dringlichst auf den Teillastbereich noch erweitert werden.
    Andernfalls wäre es schade um die Mühe !
    (Das betrifft, nebenbei gesagt, auch die ganz wichtige Luftfilterung)

    Andreas Hohls

    Nach grobem Studium der fast 5 Seiten (evtl. etwas übersehen !?) :

    --Der MINI sieht nicht so aus, als könnte man den ohne spezialisierte Karosseriebaukenntnisse und Möglichkeiten wieder herrichten und (!) gerade bekommen. Das wird so oder so eine richtige Menge Geld kosten.

    --Ein gepflegtes Komplettfahrzeug (sofern das bezahlbar gefunden werden kann) wäre eine Möglichkeit, jedoch müßten dann die vorhandenen Eigenteile verkauft werden.

    --Ein neue Rohkarosserie (mit Türen und Deckeln !) wäre vermutlich die beste Möglichkeit, wenngleich auch kein Sonderangebot. Gibt es im MINI-Teilefachhandel sowohl in der Sportpak-Ausführung mit Ausschnitten für große Räder als auch ohne.

    Andreas Hohls

    Wie 'Williams' schreibt, ist der 40er für einen Serien-1300er, um den es sich hier wohl handelt, klar zu bevorzugen.
    Ein 45er wäre dafür deutlich (!) zu groß.

    Allerdings muß man sich vorher darüber im Klaren sein, was auf einen zukommt.

    --Blecharbeiten, da nur ein Schwanenhalskrümmer ohne Erweiterung der Schottwand auskommt. Und der ist so schlecht, daß damit die Mühe umsonst wäre.

    --V i e l Abstimmarbeiten, obgleich es hilfreiche Literatur gibt.
    Eine ähnliche Aktion am eigenen MINI 1980 endete mit dem Studium zweier englischer Fachbücher über Weber Vergaser, briefliche und telefonische Kommunikation mit David Vizard zu diesem Thema, sowie ca. 250DM Ausgabe für Düsen, Gemischrohre und Trichter.
    Der serienmäßige Innocenti-Motor, der nur eine 1000er Cooper Nockenwelle bekommen hatte (252/252°), der lief danach wie die Feuerwehr, verschliß allerdings innerhalb 12500Km eine Kupplungsreibscheibe, da unter 3.500U/MIN nicht viel ging, da eine Düse übersehen worden war.

    Fazit: Wenn das Forscherinteresse groß genug ist prima ! Wenn Kosten/Nutzen sinnvoll sein sollen, dann nicht.

    Andreas Hohls

    Zeit ist im Grunde zu wertvoll, um sie für Richtigstellungen oder 'Nachhilfen' zu verwenden. da es hier aber um ein grundsätzliches Problem geht, nämlich virtuelle Welt mit, paralell oder gegen reale Welt gerne ein paar Antworten zu den unterbreiteten Vorwürfen. Vielleicht hilft das dem Einen oder der Anderen, die noch an technische Probleme und damit Fragen stößt.

    Vornweg:
    --Niemand wurde bisher von meiner Person dumm hingestellt, es sei denn, die Betroffenen wären höchst empfindlich und bar jeder Selbstkritik. Das ist auch richtig und wichtig, weil niemand schlau auf die Welt kommt und lernen muß, dazu aber auch bereit sein sollte.

    Zur Sache:
    --Das Internet kann eine sehr wertvolle Hilfe und Informationsbeschaffungsstätte sein !
    Das ist aber an die unverzichtbare Voraussetzung geknüpft, daß der Besucher/die Besucherin sich gut bis hervorragend auskennt !
    Tun Sie das nicht --und 'minime66' kennt sich gar nicht aus !-- , dann sind sie in den Weiten des World Wide Web vollkommen hilflos und aufgeschmißen. Der Grund ist, daß sie die gefundenen Informationen nicht in Entscheidungsgrundlagen ummünzen können. Das heißt, daß sie das, was sie gelesen und gefunden haben, gar nicht einzuschätzen wissen:
    wahr-unwahr, richtig-falsch, teuer-günstig, brauchbar-unbrauchbar usw., usw.

    --Deshalb müssen die, die sich eben nicht perfekt auskennen, den persönlichen Kontakt und Rat und Hilfe suchen. Und das so absolut zu sagen verunglimpft nicht, sondern es ist schlicht die Wahrheit und für die Betroffenen eine hilfreiche Empfehlung statt irgendetwas Anderes. Es vermeidet mämlich Fehler, Fehlkäufe und spart daher Zeit, Geld und Nerven.

    --Und wenn dann eine Händlerliste angeboten wird, dann telefoniert man die in weniger als einer 1/2 Stunde ab:
    "Mein MINI macht dies und das, mir wurde in einem Foum gesagt, das seien die Schwingen. Stimmen Sie dem zu ? Haben sie welche und wieviel kosten die?"
    Die gegebenen Antworten genügen, um eine Entscheidungsgrundlage zu liefern:"Kaufe ich oder nicht und wenn ja wo."
    Nochmals zur Wiederholung:30 Minuten ! Und die muß man schon aufwenden, um seinen fahrbaren Untersatz am Leben zu erhalten. Oder diesen in die Werkstatt bringen !

    --Und wenn man dann an einen Händler gerät, der 1 Seite der Schwingen nicht hat, dann ist das schade, aber doch durchaus möglich. Dann kauft man eine der Schwingen oder beide bei einem anderen Händler.

    --Und dem Händler, der eine Seite nicht hatte, die eigenen Altschwingen hernach zum Kauf anzubieten ist doch ein wenig frech oder ? Ich meine gelesen zu haben, daß 1 Schwinge jenseits der Reparaturmöglichkeit war und deshalb ein RepKit nicht in Frage kam ?
    Was aber möchte ein Kunde selbst für eine AT-Qualität bekommen, wenn der betroffene Händler schon von diesem Kunden schrottreife Altteile kaufen soll ?
    Und nur aus dem, was zuvor eingereicht wurde, nur daraus kann das neue AT-Material für den nächsten Kunden gefertigt werden.

    So, und hier genügt es dann auch, obgleich nicht alles gesagt wurde.
    Die wesentlichsten Inhalte sind eben:Eine Auto fährt nicht vom guten Zureden sondern durch Aufwand, den man selbst investiert, oder den bezahlte andere Kräfte aufwenden müssen.
    Ideelle (Forums-)Kräfte können dabei sehr hilfreich sein, man muß sich aber auch helfen lassen und ein wenig bis ein wenig mehr selbst bereits auskennen !
    Und schimpfen, wenn einen jemand darauf hinweist, weil eben ein Problem nicht am Bildschirm gelöst werden kann, das erleichtert villeicht das persönliche Befinden, verhindert aber in erster Linie den Blick auf die Eigenverantwortlichkeit.

    Und ich habe keinen Anlaß der Firma Allbrit das Wort zu reden, die hier wohl gemeint war, aber ich empfinde persönlich das Kaufangebot der irreparablen Schwinge an diesen Anbieter schon dreist. Das tut ein ordentlicher Kunde nicht.

    Vielleicht gelingt es mit etwas Distanz diesem Standpunkt etwas Brauchbares abzugewinnen.

    Freundliche Grüße, Andreas Hohls

    Der Frau kann geholfen werden.
    Ein seriöser Ansprechpartner für Gebrauchtteile und als Profi auch in einer Haftungspflicht(und bei Lenkungen ist der Spaß des Probierens wohl vorbei):
    PRO STREET, Thomas Adamofski, 06404-665 117 Tel.

    Und bei der Bestellung gleich beraten lassen, denn dieses 'Problem' ist mit gut 80%iger Sicherheit hausgemacht und wäre vermeidbar gewesen.

    Andreas Hohls

    Ein sehr löbliches Unterfangen. Vor 30 Jahren verkaufte auch niemand sein Auto, weil er 10 Kilo zugenommen hatte oder Kinder in die Familie kamen oder, oder.....

    --Die nach vorn klappbare Konsole, die hier schon Erwähnung fand, die war bei der Firma Lamm (mittlerweile seit vielen jahren abgewickelt) hergestellt und vertrieben worden. Evtl. noch gebraucht zu bekommen.

    --Eine weitere Bequemlademöglichkeit bieten die im Flugzeugbau 'Abstecker' genannten Pins. Mittels eines Ringes, hinten als Griff, wird ein Stift an Stelle der Schraube in die Sitzhalterung vorn eingeschoben. Wenn der Stift ganz eingeschoben am Platze ist, treten am Ende 3 Kugeln aus und hervor und verhindern das Zurückrutschen des Pins.
    Die Demontage funktioniert genau andershrum. An jedem Ring einmal gezogen, die Kugeln verschwinden im Pin und der Montagepin ist heraus und der Sitz sofort herausnehmbar.
    Da der Pin nicht klemmt, wie ein Bolzen mit Mutter, ist die Sitzmontage etwas lockerer als zuvor. Wenn aber der Montagespalt in der Sitzaufnahme nur auf das notwendige Maß aufgeweitet ist und ein exakt passender Abstecker Verwendung findet, sitzt der Sitz straff im Auto und die Bedienung ist genial einfach-einfach genial.

    Diese Abstecker gibt es ebenfalls bei allen Motorsportausrüstern wie ISA Racing oder Sandtler oder, oder

    Andreas Hohls

    Maßgebliches Kriterium für die hydraulische Beschaffenheit der Kupplung ist der Weg, welchen die Pleuelstange macht, während sie aus dem Nehmerzylinder fährt.

    1. Prüfung
    --Wieviel Millimeter fährt die Pleuelstange bei 1 Tritt (nicht pumpen !) aus dem Nehmerzylinder aus ?

    2. Prüfung
    --Liegt die Ausrückbegrenzung an der Glocke an, bevor der Tritt abgeschloßen, d.h. das Bodenblech mit dem Pedal erreicht wurde ?

    zu 1)
    Ist es nicht genügend, dann ist wie zuvor beschrieben vorzugehenm jedoch die Flüssigkeit gleich komplett zu wechseln, da vermutlich 10 Jahre alt.

    zu 2)
    Liegt die Hutmutter vor Erreichen des Bodenbleches an, ist der Anschlag einzustellen.


    Ist es das beides nicht, dann ist die Kupplung zu zerlegen, da die Primärradbuchsen schlecht, oder die Mitnehmerscheibe läuft auf dem Primärrad nicht frei, oder, oder.................
    Letztere Zerlegeaktion sollte ein Fachmann machen ! Dazu gehört schon eine Menge Erfahrung, um eine zerlegte Kupplung auf Funktion prüfen und beurteilen zu können.

    Andreas Hohls

    Ein Tip für zukünftige Bauchschmerzen:

    --Mindestens 1 Dutzend Mini-Fachhändler Deutschlands(von Nord -- Süd, Versand- und Tresengeschäfte) hätten die begehrten Schwingen sicher in einem Zeitraum von 24-96Std. liefern können. Ganz sicher !

    --Dazu hätte es evtl. aber bedurft, die virtuelle Welt der 19 Zoll in der Diagonalen zu verlassen und direkten Kontakt aufzunehmen.

    --Da ja aber nun ein Privathändler hat helfen können, gibt es ja nicht tatsächlich ein Problem.

    --Die Konsequenz des Urteils in Bezug auf eine sogenannte Servicewüste ist jedoch wohl kaum ableitbar.
    Wenn man nicht zum Bahnhof geht, kann es sein, daß man den Zug verpaßt.
    Nicht in allen Fällen ist die Haltestelle direkt vor der eigenen Haustür(inkl. Restaurant und Wartesaal).

    Andreas Hohls