Ein kurzer Widerspruch, der aber leider sachlich nicht vorwärts bringt.
Es ist nicht sehr angenehm, ständig irgendwo lesen zu müssen, der MINI sei aus diesem oder jenem Grunde nur schwer zu ertragen, oder, koste soviel oder, oder............. . Falsch !
Speziell falsch, wenn man im gleichen Zusammenhang von Bedien-- und Einkaufsfehlern liest.
Beispiel: --Der vorherige Fahrfehler war bereits besprochen und eingeräumt.
--Wenn die Buchsen der Drehmomentstützen ('Knochen') nicht wie vorgeschrieben gewechselt werden oder untaugliche Polybuchsen auf Straßenfahrzeugen zum Einsatz kommen, dann hat das Fahrzeug nichts ursächlich mit dem Folgeschaden zu tun.
--Ein MINI, der in allererster Linie elektroseitig und zündtechnisch gut gewartet wird, der springt ganz hervorragend an.
Und so könnte man die Liste endlos fortsetzen.
--Und beim Kauf eines Klassikers, sollte man informiert oder mit fremder Hilfe an's Werk gehen. Ölwechselverhalten eines Vorbesitzers beispielsweise kann ein Blick durch den Öleinfülldeckel auf die Kipphebelwelle verraten, usw. .
Wer den Charme eines Klassikers der 60er/70er wünscht, auch wenn 1997 erstmal zugelassen, der muß die Eigenarten eines Fahrzeuges von 1960-1980 akzeptieren:
Keine gute Heizung und Lüftung, Inspektionsbedarf, lauter als moderne Autos, aerodynamisch eine Katastrophe und deshalb ein Verbrauch von 6.5-12.5 Liter usw. ......................
Und wenn man das kann, dann gibt es nicht viel am MINI auszusetzen.
Nur den Blick in den eigenen Spiegel, angesichts eigener Versäumnisse, den muß man auch aushalten.
Andreas Hohls
P.S.: Diesen kurzen 'Sidestep' zum Thema Besitzermoral und Verantwortlichkeiten bitte ich nachzusehen.