Beiträge von Andreas Hohls

    Ein kurzer Widerspruch, der aber leider sachlich nicht vorwärts bringt.

    Es ist nicht sehr angenehm, ständig irgendwo lesen zu müssen, der MINI sei aus diesem oder jenem Grunde nur schwer zu ertragen, oder, koste soviel oder, oder............. . Falsch !

    Speziell falsch, wenn man im gleichen Zusammenhang von Bedien-- und Einkaufsfehlern liest.

    Beispiel: --Der vorherige Fahrfehler war bereits besprochen und eingeräumt.
    --Wenn die Buchsen der Drehmomentstützen ('Knochen') nicht wie vorgeschrieben gewechselt werden oder untaugliche Polybuchsen auf Straßenfahrzeugen zum Einsatz kommen, dann hat das Fahrzeug nichts ursächlich mit dem Folgeschaden zu tun.
    --Ein MINI, der in allererster Linie elektroseitig und zündtechnisch gut gewartet wird, der springt ganz hervorragend an.

    Und so könnte man die Liste endlos fortsetzen.

    --Und beim Kauf eines Klassikers, sollte man informiert oder mit fremder Hilfe an's Werk gehen. Ölwechselverhalten eines Vorbesitzers beispielsweise kann ein Blick durch den Öleinfülldeckel auf die Kipphebelwelle verraten, usw. .


    Wer den Charme eines Klassikers der 60er/70er wünscht, auch wenn 1997 erstmal zugelassen, der muß die Eigenarten eines Fahrzeuges von 1960-1980 akzeptieren:
    Keine gute Heizung und Lüftung, Inspektionsbedarf, lauter als moderne Autos, aerodynamisch eine Katastrophe und deshalb ein Verbrauch von 6.5-12.5 Liter usw. ......................

    Und wenn man das kann, dann gibt es nicht viel am MINI auszusetzen.
    Nur den Blick in den eigenen Spiegel, angesichts eigener Versäumnisse, den muß man auch aushalten.

    Andreas Hohls
    P.S.: Diesen kurzen 'Sidestep' zum Thema Besitzermoral und Verantwortlichkeiten bitte ich nachzusehen.

    Das Saisonfinale der HTGT war leider für den historischen Tourenwagensport keine gute Werbung. Viele Autos bekamen technische Probleme durch die Temperaturen knapp über 0 und einer immensen Luftfeuchtigkeit.
    Bei den MINIs waren speziell Herbert Wein, Mainz und Andreas Hohls, MM racing dept. betroffen. Herbert Weins MINI lief wenigstens noch zeitweilig voll, hatte dann aber auch wieder Leistungsabfall bis fast auf 0, was ihn im 2. Rennen völlig entnervte.
    So war es denn mehr ein 'Geeiere' als Rennauto fahren.Jeder Straßen-MINI wäre diesen Waidwunden auf und davon gefahren. Und wenn motorseitig überhaupt nichts mehr kommt, dann versucht man wenigstens auf der Bremse und in Kurven halbwegs etwas zu holen. Das geht aber dann auch leicht schief, da überhaupt kein Rhytmus mehr da ist und die Vorderräder keinerlei Zug haben. Schade.

    Und natürlich sind die BCT-Renner schneller (zumindestens im Trockenen).
    Die BCT hat nach meiner dortigen Beobachtung einen ganz großen qualitativen Sprung nach vorn gemacht.
    Es wird mindestens an der Spitze sehr gut und kontrolliert Rennauto gefahren, und auch im Feld sieht das alles viel, viel besser aus, als in den vergangenen Jahren (wenn dieses Statement eines Zuschauers an diesem Wochenende erlaubt ist).
    Das ist eine ganz hervorragende Entwicklung für die MINIs in diesem quasi aktuellen Motorsport.

    Und zur Ehre der Historischen fuhr Rainer Klockenhoff, MM racing dept. unter den Schietwetterbedingungen des Nachmittages, wo das Rennen kurz vor der Absage stand, mit den Holzreifen der Güte DUNLOP CR65 204er Mischung eine 3.05 und damit auf den 2ten Platz im Gesamt, nur 2.4 Sekunden hinter dem Gesamtsieger Dieter Carl Anton aus Österreich auf ALFA GTA.
    Und einen GTA bei diesen Bedingungen dorthin zu fahren ist eine ebensolche Sonderleistung !

    Trotzdem schade, daß dieses Saisonfinale größtenteils sowenig mit gutem Motorsport zu tun hatte, bzw. den nicht zuließ. Die Saison hätte einen positiveren Abschluß verdient gehabt. Auch Herbert Wein bedauerte das in einem Telefonat am heutigen Morgen. Er und sein ehemaliger Teamkollege Andreas Hohls waren sich während des 1. Rennens auf der Start-Zielgeraden ordentlich in's Gehege gekommen, was am Dekra-Haus bei einer technischen Nachuntersuchung aller MINIs nach dem 1. Rennen zu lauten Worten führte.
    Aber im motorsportlich guten Miteinander waren diese Wogen bereits zum 2. Rennen wieder geglättet und kein Groll wurde mit in's Rennauto auf die Strecke genommen.
    "Das geht ja ganz schön zu bei Euch", kommentierte Thomas Gaspers, angesichts dieses Disputs.
    'Hart aber herzlich' lautet die Antwort. Das ist einfach das Ergebnis einer jahrelangen engen Konkurrenz mit nur geringen Unterschieden im Paket Auto/Fahrer der einzelnen Teams. Hier aber mußte am Ende einer der Beteiligten (in diesem Falle ich, Andreas Hohls, die Farbe auf der vorderen linken Felge schuf den Beleg) einsehen, keine Vorfahrt als Führender mehr gehabt zu haben.

    Ich wünsche der BCT ein gutes Fortkommen auf diesem Wege,

    Andreas Hohls

    Ohne Verfechter oder Wortführer für das Produkt GAZ zu sein, gibt es trotzdem eine Vernunftsregel, die man bei Stoßdämpfern immer beherzigen sollte. Es sollten immer die Däpmfer zueinander harmonieren.

    --Vorn neu/hinten alt 'paßt' nicht. Es sei denn, es wären einstellbare Dämpfer, wobei die älteren den neueren durch nachstellen agebpaßt werden könnten.
    Umgekehrt natürlich genausowenig.

    --Auf einer Achse rechts und links unterschiedlich, oder, oder..............
    Nicht machen !

    Hier entweder GAZ kaufen oder einen anderen einstellbaren Dämpfer, der den vorhandenen angepaßt werden kann.

    Sind die GAZ nicht mehr sehr neu, wäre auch eine weitere Alternative 4 Std.Dämpfer (BOGE-SACHS/MONROE/UNIPART oder, oder) zu montieren, wenn die Std.Dämpfungsqualität dem überigen Fahrwerk enstpricht und genügt.

    Andreas Hohls

    Nun noch einen Tip, welcher vor der Vermessungsaktion empfehlenswert wäre.

    Zunächst wäre nur denken von Nöten, da das Problem vor dem Umbau anscheinend ja nicht vorhanden war:

    --Welche Teile habe ich alle umgebaut ? Können diese Teile überhaupt einen Einfluß auf die Kippstellung des Rades haben ? Von wem habe ich die bezogen und hält der/die es für möglich, daß Lieferfehler gemacht wurden ?

    Der Sturz wird durch oberen und unteren Querlenker beeinflußt und durch die Zugstrebe, welche bei Längenveränderung den äußeren Montagepunkt des unteren Querlenkers verändert.

    --Welche dieser 3 Teile habe ich verändert ? Kann ich mit den Serienteilen noch vergleichen, ob dahingehend Längenunterschiede bestehen ?
    (Bei den unteren Negativtragarmen ist die Konusbohrung weiter außen, als beim Std.Teil)

    Wenn diese Überlegungen noch keinen Verdacht begründeten, dann nochmals messen:

    --Fahrzeug mindestens vorn auf 2 Böcke aufbocken, welche am vorderen Rahmen unter dem inneren Anlenkpunt der unteren Tragarme platziert werden können.
    --Vorderrräder demontieren.
    --Zunächst mit Radträger in der Konusaufnahme des Querlenkers, dann mit ausgedrücktem Achschenkelbolzen messen.
    --Zuvor die unteren Querlenker mittels Scheren- oder Hydraulikwagenheber soweit anheben, wie sie bei belastetem MINI (der steht) ca. stehen. Darauf achten, daß sie rechts und links exakt gleich hoch vom Boden entfernt sind und natürlich auch die Böcke re.+li. gleich weit hoch stehen.
    --Nun von der äußeren unteren Kugelbolzenaufnahme im Querlenker nach innen zum Rahmen messen. Dafür eignen sich die beiden senkrechten Rahmenbleche, durch welche der Haltebolzen des Querlenkers innen durchgeht.Eines vor dem Querlenker und eines dahinter (in Fahrtrichtung).
    Das wird eine Distanz von ein wenig mehr als 20cm ca. sein (aus dem Kopf geschätzt).Es wären also 2 Längenwerte pro Tragarm dann.
    Beim rechten Tragarm,dessen Rad deutlich positiver stand, als es das beim linken der Fall war, da müßte dieser Wert kürzer/kleiner als beim linken sein !
    Ist das so ?
    --Und in gleicher Weise alle entscheidenden weiteren Maße vergleichen, die sich mit ein wenig Phantasie ermessen lassen.
    Und irgendwo sollten plötzlich links zu rechts erheblich meßbare Unterschiede auftreten(und 2mm bei der Distanz des Konusloches nach innen wäre ein erheblicher Unterschied !). Und dann nochmals hier schreiben und dann zum Vermesser.

    Einen Versuch ist es wert. Es verlangt 2(4) Böcke, einen Wagenheber und einen Kugelbolzenausdrücker (um im Millimeterbereich auch wirklich vom Rand der Konusbohrung messen zu können). Evtl. übrigens mit einem Faden, wenn nichts Geeignetes zur Hand und den dann auf dem Zollstock nachmessen.

    Andreas Hohls

    Das klingt sehr vernünftig !
    Trotzdem und damit wieder Kehrtwende in dem Beratungsinhalt ist auch noch etwas Spielraum für eigene Kontrollen.
    Im späteren Nachmittag ist mehr Zeit für ein paar Tips zur Probe vorweg.

    Das Problem ist nämlich, daß ein 'Vermesser', der kein MINI-Mann ist, u.U. einen mechanischen Fehler gar nicht erkkennen würde.

    Dann käme auch nur zur Antwort:
    "Die Werte lassen sich bei Ihrem MINI nicht in die Serientoleranz bringen. Da stimmt 'was nicht."

    Und dann wäre der gutwillige MINI-Freund genau dort, wo er herkam.

    Andreas Hohls

    Die Frage, ob einstellbare Fahrwerkskomponenten verbaut werden ist abhägnig vom Einsatzzweck des MINIs.
    Ein Drittwagen, der als 'fahrbare Einkaufstasche' für die Innenstadt gebraucht wird, der braucht soetwas eher nicht. Es schadet nicht, hilft aber nur ganz selten (Fußgänger springt auf die Fahrbahn, man kann trotzdem ausweichen, weil der MINI auf's 'Wort' gehorcht).

    Ein Erst-, Zweit- oder Drittwagen, der für eventuell alles benötigt und benutzt wird, auf jeden Fall auch für sportive und/oder sehr sichere Fahrerlebnisse und Fahrverhalten, der ist damit allerbest ausgerüstet.

    Die (mögliche) Legalisierung erfolgt stets über Einzelabnahmen.

    A b e r, und hier kommt der Bezug zur Überschrift, das ist in diesem Falle nicht der Ausgangspunkt für diese Überlegung und deshalb der falsche Zugang.
    Es klingt verdächtig danach, als sollten die einstellbaren Komponenten ein wenig die gegenwärtige Hilflosigkeit ausbügeln. "Warum steht das Dings schief" konnte bisher nicht herausgefunden werden, na dann könnten das vielleicht einstellbare Komponenten kompensieren.
    Dann (!) wären diese aber eine nicht sinnvolle Maßnahme, sondern sie wären ein Pflaster und falsch angewendet !

    Die gewiße Hilflosigkeit dem Problem gegenüber ist 100-prozentig nachvollziehbar.
    Und es wäre auch nicht ehrenrührig, wenn bei der Fehlersuche die Grenzen des Könnens nun erreicht wären. Fehlersuche ist oft sehr schwer.

    Wie aber schon zuvor gesagt hilft jetzt nur noch planvolles und s y s t e m a t i s c h e s Vorgehen weiter. Und im Zweifelsfalle muß eventuell auch ein Profi bezahlt werden, um den Knackpunkt zu finden.

    Andernfalls wäre es möglich -möglich, nicht zwingend so-, daß ein ernsthaftes Problem am Fahrzeug besteht, welches über die einstellbaren Komponenten 'zugepflastert' wird, aber immer noch dort wäre.
    Das könnte zu ganz anderer Zeit sehr gefährlich werden, auch für unbetroffene Dritte !

    Der bessere Weg wäre also --siehe Vorbeitrag weiter oben-- das selbst oder durch beauftragte Profis in systematischer Suche der Fehler gefunden, eingemessen wird u n d d a n n käme die Überlegung 'soll ich, oder soll ich nicht ?' als Anschlußüberlegung auf einer ganz anderen Grundlage.

    Das wäre die Empfehlung, muß nicht sehr teuer sein, aber verspricht Erfolg u n d Sicherheit.

    Andreas Hohls

    Sofern die Spur halbwegs stimmt (irgendetwas zwischen 0° Gesamtspur und 40' Nachspur) kann die Fahrt zur Werkstatt vorsichtig unternommen werden.
    .
    In diesem Falle aber sind ganz andere Überlegungen jetzt fällig, denke ich, und das 'Herumdoktern' muß zielgerichteter Suche Platz machen (mit System also).
    Z.B. nach folgendem Muster ;

    --Waren vor dem Eingriff(Reparatur/Umbau) irgendwelche Auffälligkeiten festzustellen ?
    -Wenn ja, hätten die natürlich zuvörderst erst behoben werden müssen.
    --(Wenn nein:) Ist irgendetwas beim Umbau/bei der Reparatur auffällig geworden ?

    --(Wenn nein:) Was sagt der Lieferant der neuen Teile zu irgendwelchen möglichen Irrtümmern beim Disponieren der Bestellung ?(1 Negativtragarm zusammen mit 1 Std.Querlenker verkauft/verschickt ? Bei z.B. Eingangsqualitätskontrollen kann beim Weglagern 1 Tragarm in's falsche Fach geraten, oder ähnliche Vorkommnisse).

    --Wenn am Fahrzeug im jetzt montierten Zustand Kontrollmessungen diverser Bezugsmaße vorgenommen werden (z.B. Innerer Rand der Konusbohrung für den Kugelbolzen zum Anlenkpunkt des Querlenkers innen am Rahmen) lassen sich dabei Unterschiede ermitteln und wenn ja welche ?


    Und in dieser Weise könnte man die Handlungsanweisung fortsetzen, denn nur so kommt man zum verwertbaren Ziel (Oder durch puren Zufall).

    Viel Erfolg, Andreas Hohls

    Geradeverzahnte Rädersätze(synchronisiert) sind in einem Alltags-MINI problemlos verwendbar. Der Geräuschunterschied ist minimal.

    DogBox-Varianten verlangen einen selbstbewußten Bediener/eine selbstbewußte Bedienerin:
    "Schicker MINI, wirklich, aber das Schalten muß Sie/muß er noch lernen !" (Passanten)

    Andreas Hohls

    Denkfehler möglich.

    Eine Hi8 Kamera einfacher Sony-Qualität lieferte fest auf der Heckablage montiert allerbeste Bilder !
    Selbst bei einem doppelten Überschlag in Hockenheim bei ca. 150Km/h filmte sie bis zu dem letzten Sprung zum Stand und fiel erst dann aus.
    Da dabei leider irgendetwas mechanisch innen aushakte oder kaputtging, ging sie fortan nicht mehr. Da niemand bekannt war, der soetwas repariert, aber für Demoaufnahmen auf einem Clubstand bei der TECHNO CLASSICA Rennfilme her sollten, wurde über einen Photofachladen (Vater eines MINI-Fahrers) eine nicht billige Digitalkamera gekauft.
    Die aber funktionierte n i e und schaltet sich grundsätzlich nach 2-3 Sekunden selbsttätig wieder aus. Vermutlich verträgt sie den Lärm nicht !?

    Einfach ist also nicht immer gleich schlecht.

    Andreas Hohls
    P.S.: Spezialisten zur Reparatur einer Hi8 Kamera sind herzlich willkommen !

    Die Beschreibung(des schiefen Rades mit positivem Sturz) klingt zwar recht drastisch, aber die Veränderung des Nachlaufes hat auch Auswirkungen auf den Sturz.
    Nach dem Einmessen des Fahrwerkes wird das vermutlich korrigiert sein.
    Aber nicht in diesem Zustand zur Vermessung fahren !
    Allein der Weg zur Werkstatt mit einem total krummen Auto kann einen Vorderreifen kosten.
    Zunächst also nach Augenmaß 'hindrehen'. Dabei wie bereits beschrieben die Länge der Zugstreben auf serienlänge bringen und die Höhe des fahrzeuges von dem Radausschnitt mittig über dem Rad bis zum Boden mit einem Zollstock messen.

    Vor dem Messen allerdings aus dem Türeinstieg re.+li. erheblich wippen, wie auch auf dem Schließblech der Frontmaske. Erst dann setzt sich das Fahrwerk halbwegs.

    Andreas Hohls

    Hier ist nicht das Forum gefragt, sondern vermutlich in 1. Linie der Teilelieferant !
    Wenn ein Fahrwerk verändert wird, hier schon relativ umfangreich, dann gehören geänderte Einstellwerte mit zum 'Programm' !

    Dem Lieferanten nochmals vortragen, was alles wann bestellt und verbaut wurde (an welchem Basisfahrzeug), dann das gewünschte Fahrverhalten angeben und sodann die vorgeschlagenen Werte einstellen lassen.

    Ist das paßiert und es zeigen sich immer noch Unzulägnlichkeiten im Fahr- und Bremsverhalten, erst dann ist die Fehlersuche in der Mechanik hinten (und u.U. sogar auch vorn!) bemühen.
    Das sollte allerdings alles schnell paßieren, denn auf der Autobahn kann solch eine Verhalten 'tödlich' sein (im doppelten Wortsinne).

    Andreas Hohls

    Das ist eine hervorragende Idee, die mit viel Liebe zum MINI großn Spaß macht, wenn man bereit ist:

    --Einen MINI in vielen Stunden darauf vorzubereiten

    --Im Alltag dann in einer sehr lauten und leeren Kiste zu fahren

    --Zusätzlich zum schon vorhandenen MINI ca. 2.500 Euro investieren kann

    --Pro Jahr ein Budget rein für die Durchführung, Vor- und Nachsorge von vielleicht 1-2.000 Euro aufbringen kann

    --Trotzdem deutlich hinterherzufahren und nur 'aus Spaß an der Freud' teilzunehmen.


    Alles Obige zusammengezählt, überall 1 'Ja' stehen ? Dann los. Von Fachleuten beraten lassen, den MINI bauen, und es kann losgehen.

    Andreas Hohls

    Ausser der NGK Kerze ist auch die Originalkerze sehr gut tauglich, die von Champion hergestellt wird und sowohl über Champion/Rover oder Unipart vertrieben wird/wurde. Referenznummer (X-Part / ROVER) NLP4462EVA oder
    (CHAMPION) GSP4462.

    Werkstatthandbuch = HAYNES Workshop Manual, engl. (sehr gut)
    Reparaturanleitung aus dem Motorbuchverlag, deutsch (mit Fehlern)

    Abschmieren (8 Punkte) alle 5.000Km

    Ölwechsel sofort mit Filter(auch alle 5TKM) , es sei denn, ein vorheriger Ölwechsel wäre nachgewiesen oder plausibel (alter Anhänger).

    Restliche Dinge einer Sichtprüfung unterziehen(Filter, Zündungsteile etc.), sowie durch einen Fachmann (Werkstatt oder private Hilfe, auf jeden Fall jemand mit Kenntnissen !!) eine große Inspektion durchführen und Mängel sofort (!) beheben, bevor sie teuer werden.
    Wer kein Geld hat, der/die muß rechtezitig investieren, bevor die Ausgabe in den Bereich 'hineingefahren' wird, wo es richtig weh tut. Und Mängel werden nur schlechter, nie von allein besser.

    So wäre es evtl. ein erfolgreicher Start in das MINI-Leben.

    Andreas Hohls

    Und original Norgren Enots Tankdeckel, Monza wie auch Aston, lassen sich mit erhöhter Vorspannung des Deckels montieren und sind damit auch dicht.
    Dann verlangen sie allerdings etwas mehr Kraft beim Zudrücken.
    Tanks mit Klappe für Bleifreizapfanlagen haben indes das Leckproblem ohnehin nicht in der Form, da schwappender Treibstoff bereits dort abgehalten wird.

    Andreas Hohls

    Die Angst vor offenen Tankdeckeln ist nahezu völlig unbegründet und ein Anachronismus.
    Richtig, in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten gibt es sogar wieder den Einen oder die Andere, die durch 30Ltr. = 42 Euro verlockt werden.
    Die Gefahr ist aber sehr überschaubar.

    Und wer jemand Anderem Schaden zufügen will, der geht mit dem Autoschlüssel in Hüfthöhe einmal am MINI vorbei und verursacht über 1000 Euro Schaden mit 0 Risiko. Da friemelt keiner den tankdeckel auf, von dem er ohnehin glaubt, er sei abgeschloßen, zippelt dann nocht die Lasche im Verschluß zur Seite und füllt Verbotenes ein.
    Das sind eher Räuberpistolen, die sich hartnäckig halten.

    Andreas Hohls
    P.S.: Was beim Tanken wirklich Spaß macht ist 'Klapp, klapp auf' , tanken, 'klapp. klapp zu' und bezahlen. In Nullkommanix.
    20 Sekunden Zeitersparniß sind tatsächlich vollkommen wurscht, aber Spaß macht es.

    -- Beim Hubraum nur das nächst notwendige Übermaß (unterstützt die Haltbarkeit nennenswert im Vergleich zu großvolumigen Motorvarianten).

    --Wuchtung des Kurbeltriebes.

    --260/270° Steuerzeit der Nockenwelle, welche mit Versatzkeilen eingemessen werden sollte. mit angepaßtem Verteiler.

    --Verdichtung auf 10.3:1

    --Maniflow LCB Auslaßkrümmer(wohlwissend, daß die gewählte Abgasführung dahinter nicht sachlogisch ist, also 'frißt')

    --Torquemaster Einlaßkrümmer, offenen K&N mit abgestimmter Nadel.

    Entweder nun warten, bis sich der Geldbeutel wieder erholt hat und dann den ganz wichtigen Zylinderkopf nachrüsten (nur Qualitätskopf wählen), oder gleich bei dieser Aktion das volle Paket.

    Wenn der Kopf montiert ist, dann kann auch eine Hochhubkipphebelwelle folgen.

    Bei dieser Zusammenstellung verschiebt sich das gut nutzbare Drehzahlband schon etwas nach oben.

    Wird das nicht gewünscht, dann gäbe es jedoch auch noch alternative Zusammenstellungen.
    Wichtig ist auch immer, wieviel Geld wann zur Verfügung steht.
    Wenn das Budget bekannt ist, mit diesem Budget diverse Händler ansprechen:
    "Ich habe 'x' zur Verfügung und möchte da und dort hin. Geht das ? Wenn ja, wie ?"
    Dort wo das Konzept/die Antwort am plausibelsten ist, da wäre dieses Projekt am besten aufgehoben.

    Andreas Hohls

    P.S.: Die Wahl des großvolumigen Motors ist die billigere Variante (im wahrsten Sinne des Wortes), aber mit Risiken verbunden.