Das ist leider eine komplette Fehleinschätzung. Wichtig !
--Natürlich gibt es solche und solche Werkstätten.
--Natürlich kann man nicht zu Opel oder Peugeot gehen und dort zum Markentariflohn die Opel-Schrauber den MINI lernen lassen.
--Aber jemand 'der ein bissele Ahnung von Autos hat', der wird eine nicht intakte MINI-Basis endgültig ruinieren.
So hat der MINI in den '70er Jahren seinen schlechten Ruf als 'ewig kaputt' bekommen, da Hinz und Kunz sich daran wagten das zu tun, was Fachleute tun sollten.
--Auch meine Person gehörte zu Hinz und Kunz und schraubte weit jenseits meiner damaligen Verhältnisse an dem MINI rum. Ich beklagte aber auch nicht, daß 'das ******dings immer kaputt ist', wenn ich einen Fehler repariert hatte und 2 neue verursachte.
--'Learning by doing' setzt eine hartgesottene Grundeinstellung voraus (beim Autoschrauben) , und wenn man seine Grenzen nicht kennt wird's auch für Andere (!) gefährlich.
--Und dann hilft auch dieses Forum nicht ! Ich habe hier schon gelesen (von Personen die 20 Jahre MINI-fahren und schrauben !), man solle die Achschenkelbolzen (ein 'safety item' wie der Engländer sagt, ein Sicherheitsteil also) mit einem Engländer anknallen und nicht mit Drehmomentschlüssel und tiefer 1.5" Nuß anziehen. Und solch ein Rat an einen absoluten Anfänger, wie 'MINI-Neuling' auch einer ist.
--DESHALB muß man mit Hilfe des Forums, z.B., eine gute Werkstatt finden, die Substanz auf Vordermann bringen lassen, oder aber nach der Durchsicht hören "war in Ordnung so" , und dann kann man auf einer kontrollierten Basis mit Hilfe anderer Personen langsam die ersten Schritte selbst machen oder machen lassen.
So wird daraus ein Schuh.
Und wenn alle Werkstattinhaber plus der dort beschäftigten Mitarbeiter Gangster wären, da wäre zu empfehlen ganz schnell auf den ÖPNV umzusteigen. Ach so: 'Öffentlicher Personennahverkher'.
Denn merke: Wenn nämlich garnichts mehr geht, dann sind plötzlich die Werkstätten doch nicht so schlimm und der MINI kommt am Seil auf den Hof.
Originalton dann:"Können Sie mir den 'mal kurz zum Laufen bingen und einstellen? Das kann soviel ja nicht kosten."
(Erlebte Praxis, mehrfach, in der Zeit als mein MINI auch an den Haken kam, wenn garnichts mehr ging und die Werkstatt Franz Heinje in Metjendorf bei Oldenburg löffelte geduldig meinen Murks wieder aus.
Stelle das so umfangreich dar, weil jetzt erst Recht viele MINI-Fahrer auf den Bestand guter MINI-Werkstätten dringend angewiesen sind.
Und miteinander ist dann erfolgreicher als mißtrauisch gegeneinander.
Und ein Mitarbeiter, der weiß, daß der Kunde ihm sowieso nicht traut und nur zwangsweise seinen MINI bringt, der ist nicht sehr motiviert.
Dies ist keine persönlich geprägte Aussage, da ich beruflich nicht in einer Werkstatt tätig bin.
Andreas Hohls