Beiträge von Andreas Hohls

    Die Antwort ist sehr leicht.

    Das Blech herausschneiden, bis nur noch gesundes Blech übrig ist.

    Aus Pappe eine Schablone schneiden, die genau in das Loch hineingeht.

    Diese Kontur auf das Meterblech übertragen, ausschneiden und auf Stoß einschweißen lassen.

    Jenachdem wo die Durchrostung sich befindet, kann es nötig sein, das Meterblech zuvor in Kontur zu dengeln, damit die originale Oberfläche wieder hergestellt wird.

    Da kann man bei mangelnden Möglichkeiten (auf Stoß schweißen) trotzdem sehr viel Vorarbeit schon selbst machen.

    Blechner(-profis) wissen vielleicht eine elegantere Lösung. So zumindestens wäre das Problem mit gutem Resultat gelöst.

    Andreas Hohls

    Logik und eine Skizze auf dem Papier helfen immer:

    Der Kipphebel beschreibt den Teilausschnitt eines Kreisbogens.

    Wenn also der Kopf geplant wird, dann wird der Kipphebeleinsteller, welcher mit der Kipphebelwelle (die ja eigentlich eine 'Achse' ist)auf dem Kopf fest aufgesetzt ist, der Stößelstange näher- ist gleich entgegengebracht.

    Der Kipphebeleinsteller ist ein längenveränderbarer Teil der Stößelstange.

    Damit also das Ventil bei tiefer wanderndem Einsteller nicht schon gedrückt wird und noch Spiel verbleibt, wird der Einsteller weiter hochgedreht, bzw. 'herausgedreht'.

    Den gleichen Effekt hat ein tiefer geschnittener Ventilsitz.
    Das Ventil geht 'tiefer' in den Guß, d.h. nach oben 'wächst' es und wandert dem Kipphebel entgegen.

    In der Konsequenz also das gleiche Ergebnis, da einmal der Kipphebel dem Ventilschaft entgegengeht und im anderen Falle umgekehrt.

    Andreas Hohls

    Das ist bei der Kipphebelwelle wie bei vielen technischen Dingen:
    "Auf Gott vertrauen wird nicht helfen, gute Arbeit allerdings schon"

    (Das Pseudonym legt diese Antwort nahe)

    In der Praxis heißt das, daß die Kipphebelwelle am schonendsten arbeitet, wenn sie so montiert wird, daß der Hub vermittelt wird.
    Bei halbem Nockenhub ist der Kipphebel dann genau auf halbem Weg und waagerecht zur Kopfoberfläche.

    Das gewährleistet, daß er die 'Schub- und Zugphase' die die Rolle relativ zum Ventilschaft vorn im Zuge des Hubes durchläuft, genau halbiert hat und damit die Ventilschaftbelastung die kleinstmögliche ist.

    (erreicht wird das durch kürzen oder unterlegen der Kipphebelböcke)

    Andreas Hohls

    Was sagt denn der betreuende Ersatzteilhandel dazu ?

    Das wäre doch der Erste, der Rat wissen und geben müßte.
    Besonders, weil er bei diesem ungewöhnlichen Problem beurteilen könnte, welche Komponenten geliefert wurden und ob das zueinander harmoniert.

    Eine herkömmliche Schwinge in einen herkömmlichen Rahmen montiert läuft immer in der Flucht.
    Hier aber scheint die Spur hinten vollkommen aus der Reihe zu sein.


    Andreas Hohls

    Mit der Oktanzahl ist das genauso wie mit dem Öl (was hoffentlich nie mehr wieder Thema werden muß).

    --Die Betriebsanleitung empfiehlt 15W/40, ein jeder weiß oder sollte wissen, daß 20W50 gebraucht wird.

    --Die Betriebsanleitung empfiehlt 95 Oktan, ein jeder .............................

    Andreas Hohls

    Ein Tip zur Güte, der in dem konkreten Falle leider garnicht hilft, aber erklärt, warum evtl. wenig Antworten kommen.

    --In einem solchen Falle die Geschichte immer neutral berichten:

    "Habe mit meinem MINI dies und jenes erlebt und dann den MINI zu einer spezialisierten MINI-Werkstatt gebracht...."

    Weder Ort noch Namen der Werkstatt angeben, denn nur so ist eine neutrale Hilfe möglich.

    Freunde einer bestimmten Firma (welche immer das auch sei) werden immer dazu neigen, die Firma zu verteidigen. Ablehner bestimmter Anbieter oder Werkstätten werden diese,aber mit Freude hineinreiten wollen.

    Somit ist kaum ein neutraler Hinweis / Stellungnahme zu bekommen.

    Ist jetzt zu spät, aber andernfalls wäre sicher zu der berichteten Geschichte etwas zu sagen gewesen.

    Insgesamt im Übrigen, speziell für eine/n Auszubildende/n bitter, ganz gewiß !

    Andreas Hohls

    Cooper S MKIII, als wenig geliebterer Abkömmling der S-Baureihe.
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    Hydrolastikelemente für diesen MINI gibt es nicht mehr, nur noch 21A2008 'grün'.
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    Wenn es irgendeinen Sinn haben soll, dann muß der MINI komplett gemacht werden mit Kosten von ziemlich sicher nicht unter 10.000 Euro.
    Jede andere Herangehensweise wäre schade, auch wenn es 'nur' ein MKIII ist.

    Andreas Hohls

    Perfekte Reaktion, Botschaft 'klimatisch' richtig angekommen.

    Da die Vorbereitung zur TECHNO CLASSICA drückt, nur ganz kurz 1-3 Einwürfe:

    --'Aktiv', wie der Fahrdynamikguru das beschreibt, den ich aber nicht kannte, das setzt voraus, daß da Eine/r was tut.
    Um was zu tun müssen Entscheidungen getroffen werden (viel oder wenig Gas, bremsen oder lenken oder vielleicht beides etc.).
    Um Entscheidungen zu treffen muß man aber eine Grundlage = Informationen haben, denn nur daran orientiert kann eine Entscheidung mehr als zufällig eine richtige sein.

    Ob eine Vollbremsung einzuleiten ist, das setzt voraus daß ich weiß, ob es draußen 30° und trocken oder 20° minus und Schnee ist (überspitzt formuliert).
    Und hier gewinnt der MINI, da er viel mitteilt, was man zur Entscheidung heranzieht.

    Und wer Anfänger ist, der muß sich theoretisch (im Kopf immer und immer wieder) vorbereitet haben. "Was mache ich, wenn jetzt dieses oder jenes paßierte....?"
    "Wo wäre ein Fluchtweg ?"

    Je schlechter ich eine Sache kann, desto mehr muß ich üben.
    Heute aber eher umgekehrt anzutreffen.

    Je schlechter eine Sache beherrscht wird, desto unwichtiger wird sie hingestellt, damit man ja nicht auf einem wichtigen Spielfeld der Depp ist.

    Das erklärt, warum vollkommen unfähige Bediener nicht hochkonzentriert in ihren Autos sitzen, sondern gestikulierend mit der Nachbarin schwätzen, Musik hören und eine Zigarette zwischen 2 Fingern balancieren.
    Nonchalant so tun, als wäre das, was man gerade tut, vollkommen nebensächlich.

    Und wer Anfänger ist und es ernstnimmt (stimmt, ein gewißes Interesse hilft), der liest ein paar Fachbücher und lernt, daß Kuhfladen hinter der Biegung nicht zu den überraschenden Ereignissen zählen, weil man auf dem Land mit soetwas rechnen muß, immer und überall.
    'Hohe Schule des Fahrens'(Auto) 'Schnell auf 2 Rädern' (Motorrad)

    Wer aber --und auch das nicht persönlich nehmen bitte !-- als Fahranfänger dann, wie beschrieben, wie der hirnrissige Paketwagenfahrer durch die Gegend geigt, OHNE gemerkt zu haben, was die Straßenoberfläche hergibt, ohne zu merken, daß die Ladung die Fuhre fast unfahrbar macht, der sollte NICHT durch ESP beschützt werden.
    Der sollte gerne erfahren, im wahrsten Sinne des Wortes,der hat sogar ein Recht darauf zu erfahren daß sowas nämlich von sowas kommt.

    ESP aber suggeriert eine trügerische Sicherheit:"Na ja, wenn's 'n bißchen viel ist, dann wird das Dings schon einsetzen Schau'n mer mal."

    Deshalb aber wurden diese ganzen Hilfen nötig, weil eine Komfortausrichtung (eine gewünschte !!) unter Anderem die Verbräuche hochbrachte durch Gewicht, das Fahren schwammig machte mangels Rückmeldung etc., etc.

    Und diesen Mißstand haben die Ingenieure dann genial korrigiert mit ESP und DAK und AOL usw.

    Bis die Paketbotenfahrerstile auch diese Hilfen überfordern werden.

    Etwas mehr Respekt vor dem was man gerade tut, ein bißchen Muffe, was paßieren könnte, das waren stets recht gute Mittel den Übermut zu kontrollieren.
    Wenn man die Fuchsröhre auf der Nordschleife bei Näße trotzdem mit Vollgas runterbrettert auf reglementskonformen 'Holzreifen' mit 0 Grip, genau weiß, daß man in der Kompression einlenken muß, sich aber eigentlich nicht traut, weil man überzeugt ist, spätestens dann abzufliegen, dann fragt man sich hinterher auch, ob man noch ganz gescheit ist, wenn's trotzdem geklappt hat..
    Fliegt man aber ab, dann gibt es nur 1 Giff, mit Daumen und Zeigefinger in die Mitte des Gesichtes oberhalb der Lippe. Aber das ist Motorsport nicht Alltagsverkehr mit Unbeteiligten.

    Das waren die 1-3 Bemerkungen. Tut mir Leid für ungeübte 'Bücherleser', siehe oben.

    Aber das ist wieder das alte AUDI TT Thema !
    Großkopferte kaufen sich einen Sportwagen, dröhnen montags im Büro, sie seien am Wochenende in der Eifel Sportwagen gefahren, wollen dafür die Anerkennung, verklagen aber AUDI, wenn sich ein Sportwagen verhält wie ein solcher, 'bis hin zu ziegig' im Grenzbereich.

    Und, wenn er ziegig ist, dann bleibt man eben ein wenig vom Grenzbereich weg.

    Aber das ist Weltanschauung und Konsequenz, das muß nicht ein/e jede/r teilen.

    Andreas Hohls

    Irgendjemand beratschlagte hier einmal bei einer ähnlichen Frage (keine Eigenerfahrung also !), es könne eine defekte Dichtung zwischen Ausklaßkrümmer und Fallrohr sein.

    Von der Logik wäre das einleuchtend.
    Jeder der früher ('früher' ist irgendetwas bis Ende der '70er)'Vogel-Alfred', den Onkel von Heino auf Jahrmärkten gesehen hat, wie er sein Metallplättchen zwischen die Schneidezähne schob, die Luft hindurchpreßte und melodiös Vogelzwitschern immitierte, der wird diese mögliche Paralellität des Entstehens der Töne für nachvollziehbar halten.

    Aber, wie gesagt, keine Eigenerfahrung:

    Andreas Hohls
    P.S.: Wäre es so, dann wäre hiermit vielleicht eine neue Bezeichnung für Reparaturanleitungen geboren, 'das Vogel-Alfred--Syndrom'. Nein im Ernst, eventuell.

    Und dann wäre er voll, was unter den Umständen regelmäßiger Nachschau nicht nötig ist und höhere Verbräuche fördert.

    Das Buch muß das so schreiben, denn sonst sind die Regreßklagen wegen kaputtgefahrener Motoren absehbar.

    Das Buch muß so geschrieben werden, daß es jeder richtig macht, auch wenn er knapp verstanden hat, wo er/sie einsteigen muß.

    Andreas Hohls

    KEIN anderes Öl einfüllen. MINI-Motoröl (20W50) ist das beste dafür !

    Nur wenn es knackige Minusgrade hat und der Schalthebel wird wirklich sehr schnell durchgezogen, dann hat er direkt nach dem Einkuppeln auf Grund des dann zähen Öles ein kurzes 1 bis 2-faches Patschen.
    Bei dieser Konstellation nicht, wie die Erfahrungen des letzten Jahres beweisen.

    Logische Ursachenforschung sähe so aus:

    1. Letztes Jahr lief er gut (und das Dämpferöl hat sich 2005 nicht geändert).

    2. Es kam ein anderer Einlaßkrümmer hinzu. Wenn es ein De Tomaso oder Inno 120 wäre, dann läge es daran auch nicht , vorausgesetzt er ist dicht montiert, ohne Nebenluft.

    3. Über Winter kam eine lange Standzeit hinzu und die ist mit Verdacht zu belegen, da sich sonst nichts geändert hat.
    Wie 'Madblack' empfiehlt den Vergaser teilzerlegen, den Kolben aussen an der Fläche zur Glocke mit Lackreiniger etwas polieren, alles Übrige reinigen und dann nochmals probieren.

    Andreas Hohls

    Einen 5L Kanister kaufen und mit Vorsicht (läuft langsam durch, beim 1300er noch langsamer !) solange einfüllen, bis das Öl maximal zwischen Minimum und Maximum steht.

    Bei diesem Ölstand allerdings bei jedem (!) Tanken nachschauen.

    Wenn die Faulheit siegt (nicht so oft nachschauen) dann bis zum Maximum.
    Allerdings verbaucht er dann mehr Öl.

    Prinzip: Je dichter der Ölstand an Minimum gehalten wird, desto geringer ist der Verbrauch und um so häufiger die Kontrollintervalle.

    Aber: Unter Minimum wird der Primärtrieb(Zwischenrad) über Gebühr belastet.

    Daher 2. Prinzip : Je älter der Motor ist, je mehr Öl er ohnehin verbraucht, desto mehr profitiert er von geringen Ölständen, desto häufiger allerdings muß man auch nachschauen. Teils dann schon zwischen den Tankintervallen.


    In der Summe: Mit Ölfilterwechsel dürften ca. 4.7 Liter diesen Ölstand am Peilstab hervorrufen.

    Andreas Hohls

    Dann auf keinen Fall das Öl mehr wechseln. Solch altes Öl zu wechseln kann aus technischer Sicht nur Unglück bringen !

    Um zur Ausgangsfrage zurückzukehren:
    --Alsbald die Kopfmuttern in vorgeschlagener Vorgehensweise nachziehen, da das Dichtmaterial nachgegeben hat und der Anpreßdruck an Spannung verloren hat.

    Der gefragte 'MINI-Spezi' irrt sich und hat bisher Glück gehabt.
    Auf 'Glück' oder 'Gott' zu vertrauen ist aber eine schlechte Anleitung für erfolgreiches Handeln.
    Andererseits ist das eine so grundlegende und im Grunde fast jedermann bekannte Tatsache, daß Kopfdichtungen nachzuziehen sind, daß im Umgang mit seinen Empfehlungen eine gewiße Skepsis nicht schaden kann.

    Und der zweite Teil der Antwort ist durchaus ernstgemeint.

    Andreas Hohls