Beiträge von Andreas Hohls

    Den Menschen kann geholfen werden.....................................
    (Diese Eröffnung wäre nun tatsächlich arrogant, liegt aber wirklich auf der Zunge)

    Also, obige Eröffnung gestrichen und gerne erläutert, was zur damaligen Antwort führte, die ich heute vollinhaltlich erneut einstellte !

    --Der Ausgangsbeitrag mit der Frage beschrieb einen MINI, der offenbar diverse Probleme hatte, deren Schwere nicht absehbar war.

    --Abwechselnd qualmte es entweder unter der Haube oder in untypischer Weise aus dem Auspuff. Das Ganze gemäß Schilderung über eine längere Zeit hinweg.

    --Dem Inhalte des Beitrages jedenfalls war nicht zu entnehmen, daß zu irgendeinem Zeitpunkt ein Fachmann oder eine Werkstatt zu Rate gezogen worden wäre, um dem MINI zu helfen.


    Das war der Ausgangspunkt nach dem Erstbeitrag.

    Und da man Menschen eben nicht arrogant abwertet sondern ernstnimmt, deshalb wurde die Antwort auf dieser Grundlage formuliert. Man kann nicht davon ausgehen, daß jemand in einem Forum Hilfe sucht, die Leidensgeschichte auch detailliert auflistet, aber tatsächlich zwischenzeitlich unternommene Hilfsmaßnahmen 'ganz zufällig' nicht erwähnt.
    Denn siehe, man nimmt den Beitragsschreiber ernst (wie gewünscht).

    Und unter dieser Prämisse bleibt garkeine andere Antwort übrig als die gegebene Parabel.
    Und als Parabel formuliert ist es eben kein persönlicher Angriff sondern ein Gleichnis aus denen die Schlüße dann ein jeder selbst ziehen kann.
    So zumindestens wurden Gleichnisse bisher immer verwendet und verstanden.

    Aus beruflicher Erfahrung allerdings, und jetzt kommt ein ganz anderer Aspekt in's Spiel, sind einem in gewißen Fällen die MINIs näher als dessen Besitzer.
    Es ist unglaublich und spottet jeder Beschreibung, was in den letzten 15 Jahren vielen MINIs angetan wurde und noch wird.
    Keine Pflege, keine oder falsche Wartung, keine Reparaturen bei beginnenden Schäden.
    Es wird gefahren solange der Motor anspringt und nur 1 Rad sich noch dreht.

    Und das ist aus Sicht des MINIs sehr, sehr bitter !

    Es werden gegenwärtig diese mißhandelten MINIs zu Hunderten verschrottet, da am Ende die (nicht notwendigen !) Folgereparaturen Kosten entstehen lassen, deren Wirtschaftlichkeit fragwürdig ist.
    Und das, kann's nicht sein.

    Da aber alle Führerscheininhaber großjährig sind und das Wahlrecht haben, müssen sie es auch vertragen können mit Realitäten konfrontiert zu werden.
    Es kann nicht nur die (inhaltlich richtige) Antwort eine gute Antwort sein, die den Frager selbstverständlich von aller Verantwortlichkeit freispricht.

    Wer das schreibt ?
    Einer, der zum Beispiel in seinen ersten MINI Jahren mehr Radlager als Öl gewechselt hat und das war alle 5TKM dran.
    Warum ? "Breit, breit" schien der richtige Weg zu sein und mangels Geld für ein anständiges Fahrwerk (da Student mit 580DM im Monat) wurden vorn S-Trommeln montiert. Die investierten Reparaturkosten wären gewiß das halbe Fahrwerk bereits mindestens gewesen. Der Radlagerwechsel ging zum Schluß auf dem Autobahnparkplatz mit Bordwagenheber richtig schnell. Der zufällig anwesende ADAC Mann fuhr garnicht wieder weg und schaute bis zum Ende zu.
    Wer mich deswegen einen 'Blödmann' riefe, was sollte man dem vorwerfen ?
    Mindestens das Rechnen war bis zu dem Zeitpunkt in Gänze nicht erlernt.

    Oder einer, der an diesem Freitag abends nach Dienst (18 Uhr Büroschluß) eigentlich Besseres gewußt hätte, aber einen Van mit Motorlaufproblemen per Hänger lieber abholte (aus privaten Motiven), obgleich der es vielleicht auch noch per Achse und quälen geschafft hätte. Ca. 550KM alles zusammen.

    Also, alles darf gerne unterstellt werden, kein Problem! Arroganz allerdings gehört nicht dazu, da sachlich einfach vollkommen an den Tatsachen vorbei.

    Jedoch, und dann ist es auch gut, ich wiederhole nochmals gerne. Man muß von Menschen erwarten dürfen, daß sie das Rückgrat haben zu Tatsachen zu stehen auch wenn sie unter dem Pseudonym 'Tonylein' schreiben, was Schutzbedürftigkeit signalisiert.
    Es war zu keinem Zeitpunkt ein persönlicher Angriff sondern besagtes Gleichnis.

    Die Unterschrift unter meinen Beiträgen nimmt Obiges übrigens komprimiert vorweg.

    Andreas Hohls

    Ein paar Anmerkungen zu den gefragten Dingen:

    --Ölwechsel komplett machen, wenn nicht bekannt ist, was zuvor verwendet wurde (weil in 80%+ aller Fälle ohnehin falsch). Die Entscheidung für 20W50 ist richtig, allerdings unbedingt ganzjährig (im Ölthema hinreichend erläutert warum).

    --Das HAYNES ist das Richtige, jedoch würde ich eine andere Bezugsquelle als 'Ebay' vorschlagen.
    Ein jeder benötigt für seine MINI-Brocken dauerhaft einen Lieferanten. Ohne Ersatzteilversorgung fährt man nicht lange.
    Darum ist es cleverer, 'seinen' Lieferanten mit den Aufträgen zu stärken (wer immer dieser Lieferant sein mag), anstatt nur das bei ihm zu beziehen, was eine 'Geiz ist geil'- Quelle nicht zu bieten hatte.
    Zudem bekommt man bei seinem Lieferanten wichtige Tips kostenlos, die sehr viel wert sind und sparen. Tips, die man bei Ebay vergebens nachfragt.

    --Ein guter Einstieg zum Kennnenlernen wäre, die bisher stattgefundenen Inspektionen nachzuvollziehen.
    Das HAYNES gibt dazu eine wertvolle Übersicht.
    Im Zuge dieser Durchsichten lernt man den MINI schon sehr gut kennen. Zumindestens in dem Bereich, den man mit Fachkenntnis vielleicht einmal wird selbst warten können.

    --Sollte ein Tuning in's Auge gefaßt werden, so wird Bücherlesen dabei nicht viel weiterhelfen.Die Elektronik ist mehrdimensional und mit gedanklicher Logik allein nicht mehr in den Griff zu bekommen.

    Entweder den persönlich gewählten Ersatzteillieferanten befragen oder/und zum Beispiel hier über die Suchfunktion abendfüllende Beiträge lesen.

    Daraus den Kern der Inhalte herausfiltern und unter Berücksichtigung des eigenen Budgets nochmals (nun vorinformiert, evtl. aber auch etwas fehlinformiert)mit dem Lieferanten oder persönlich gewählten Fachmann sprechen.

    So wird gewiß ein Schuh daraus.

    Andreas Hohls
    P.S.: Man kann nicht alle Rubriken lesen. Sind die Antworten nun ausführlích genug ?

    Wie immer bei Fehlersuchen ! Systematisch vorgehen !

    --Handbremse voll ziehen bedeutet wieviel Rasten bis zum Anschlag ?

    --Wird dieser gesamte Weg bis zum Verbinderstück unter dem Wagenboden weitergegeben ?

    --Wird vom Verbinderstück, über Umlenksegmente bis hin zum Gestänge an der Ankerplatte der komplette Weg weitergegeben ?

    Das prüft man, indem man den MINI auf 4 Böcken schön sicher schön hochstellt.

    Dann macht man sich am Handbremsseil und gegenüberliegend an der Karosse bzw. am Rahmen Markierungen, so daß der jeweilige Weg nach dem Ziehen/Lösen kontrollierbar wird.


    Und dann sind die üblichen Verdächtigen :
    (In der Reihenfolge der Häufigkeit)

    a)Umlenker in der Schwinge
    b)gelängtes hinteres Endlosseil
    c)Umlenker an der Ankerplatte/Grundeinstellung der Bremse durch Konen/Länge vorderes Handbremsseil gleichrangig
    d)in seltenen Fällen verschlißene Beläge/Trommeln

    Andreas Hohls

    In speziellen Situationen sind die 'schwarzen' Spax gefährlich !

    Die Anschläge unter den oberen Hüllen entfernen, dann ist der 'schwarze' SPAX wieder ein 'gelber' SPAX und nicht mehr ein 'Sch...dings'.

    Diese Ausführung hätte SPAX als renommierter Hersteller nie fertigen sollen.

    Es gab aber einmal SPAX Deutschland und die haben für einen damaligen Händler aus der MINI-Szene soetwas im SPAX-Werk fertigen lassen:

    --Man nehme gelbe Spax
    --Man setze oben ein Anschlaggummi ein
    --Man lackiere sie schwarz

    und verspreche dann dem 13 Zoll Kunden, er könne ruhig seinen MINI tieflegen.

    Auch bei 2 Zentimeter Luft zwischen Gummi und Radhaus federt das nicht auf.
    Stimmt, bis hierher.

    In einer langezogenen Kurve aber 'rollt' der MINI über seine Längsachse und legt sich auf das Anschlaggummi auf.
    Wenn nun am Ende der Kurve eine Bodenwelle ist, dann kann das Fahrwerk aufliegend nicht mehr reagieren und es besteht eine sehr gute Chance neben der Straße zu landen.

    Technischer Unfug also.

    Diese Aussage darf so getroffen werden, da es den Händler nicht mehr gibt.
    Sonst hätte der Anstand das in dieser Form verboten.

    Andreas Hohls

    War auf MINIs von 850-1275ccm Serie.

    Hat 1 1/2" Durchlaß.

    Ja, kann man verwenden.

    Auf die korrekte Nadel für den HS4 achten (Feder ebenso).
    Die passen den Vergaser an die unterschiedlichen Verwendungen an.

    Andreas Hohls
    P.S.: Das HAYNES Vergaserbuch SU listet alle Einzelheiten detailliert auf

    --Die Nockenwelle ist die angesprochene.

    --1.3i Kit von K&N ist ein offener Luftfilter mit Frischluftzuleitung.

    --Wenn die 35.6/31er Ventile in den Std. SPI-Kopf eingesetzt wurden, einfach durch das Schneiden größerer Ventilsitze (in Bezug auf den Durchmesser), dann ist das technisch gesehen 'Pokern' (allerdings in dieser Beziehung eher Bluffen mit nichts auf der Hand). Das geht selten gut.

    Bei anderen Teilen /Arbeiten kann man gerne etwas basteln und probieren.
    Beim Zylinderkopf sitzt unter dem Bastelobjekt ein teurer Motor und ein nicht billiges Getriebe.
    Wenn ein Sitzring während des Betriebes sich löst.......
    Meistens tun sie das glücklicherweise beim Kaltstart, weil sie in der Abkühlphase aus dem gerißenen Sitzsteg sich gelöst haben.

    Wie gesagt, man kann beim Pokern mit kleinem Einsatz viel gewinnen aber auch viel verlieren.
    Wer nicht genügend Geld hat zum Spielen, der sollte sich gut überlegen ob Poker die richtige Wahl ist.

    Andreas Hohls
    P.S.: Ich begreife sehr wohl, daß hier AUSSCHLIEßLICH bester Wille, Enthusiasmus und Bemühen die Triebfeder waren und sind.
    Ich glaube aber, daß der Enthusiasmus in die falsche Richtung gelockt wurde.
    Wäre sehr schade, da die Enttäuschung sehr groß sein kann.

    --Die Nockenwelle beeinflußt die Standfestigkeit in keinster Weise !
    Diese Aussage gilt hier an dieser Stelle nur für die 1.3i SPI Version !


    --Der Originalkopf hatte Sitzringe im Auslaß. Da dürften keine Ventile 36/31 hineinpaßen unter Beibehaltung eines ausreichenden Gußsteges zwischen Ein- u. Auslaß.Der Sitzring muß sich unter Spannung festhalten können und diese Spannung muß erhalten bleiben, auch unter den dafür sehr 'streßigen' Wärmebedingungen 'kalt/warm/kalt/halbwarm/kalt/extrem warm/kalt etc. etc.', wie das im Alltagsbetrieb eben anfällt.
    Da ist ein Rennkopf in Bezug auf das Wärmeverhalten deutlich unkritischer.
    Da wäre interessant zu wissen, wie das gelöst wurde.

    Andreas Hohls

    --OMEGA Kolben haben den Vorteil, daß sie nach einem speziellen Gußverfahren hergestellt werden. Deshalb haben sie schon als Gußkolben eine ungeheure Widerstandsfähigkeit gegenüber Drücken und vertragen sicher Kompressionsdrücke (und resultierende Verbrennungsdrücke dann) aus 11.5:1 Verdichtung.

    --Die zu starke Erhöhung der Verdichtung wäre aber für einen 1.3i nicht korrekt. 10.3:1 ist ausreichend, wenn eine andere Nockenwelle verbaut wird.

    --Die aber zu verbauen wäre dringend anzuraten, wenn der Plan besteht, den Kopf zu bearbeiten, um die Strömungsfähigkeit zu erhöhen.

    --Die Ventilgrößen sind für die Verwendung von Bleifreisitzringen zu groß gewählt. Da fährt das Risiko mit.

    So war es gemeint (auf's Wesentlichste reduziert), weil ein Tuning immer, immer einen Plan zu Grunde liegen haben sollte.
    "Das mache ich aus diesem und jenem Grunde um dieses oder jenes Ziel zu erreichen. Da ich jetzt dann aber dieses und jenes mache, mache ich an der und der Stelle auch noch dies und das, um das anzupaßen."

    So müßte es lauten anstatt:

    "Na ja, ich dachte dies und das zu machen könnte auch nicht schaden. Man liest ja immer, daß beim Tuning soetwas gemacht wird."

    Das soll jetzt nicht den stattgefundenen Gedankengang veralbern sondern als Karrikatur darstellen, das oft wirklich recht planlos mit ganz viel gutem Willen vieles unternommen wird, was entweder garnicht hilft oder sogar Nachteile bringt.

    Andreas Hohls

    ROVER hat als 'Verbesserung' in einer bestimmten Periode 2 teilige Rückwärtsgangbuchsen verwendet.
    Die haben leider die Tendenz zu wandern.

    Wäre das so, dann könnte eine gewanderte Buchse das Problem sein.

    Lösung:
    --Entweder das Gangrad mit einer 1-teiligen Buchse TUJ10001 versehen
    --oder das komplette Gangrad (teuer !) TUB10020 einsetzen.

    Andreas Hohls
    P.S.: Natürlich nicht sicher, daß es das ist.
    Nur ein Öffnen des Getriebes schafft letzte Klarheit.

    'Inno74' hat Recht.

    CATERPILLAR produziert noch neue Motoren, die allerdings hin und wieder nur zu sehr großen Partien abgegeben werden.

    Kürzlich waren 200 MPI Teilemotoren zu verkaufen.

    Da war die Einstiegsgröße dann ca. 25 Einheiten pro Bestellung.

    --'Aus den '60er / '70ern gibt es absolut nichts mehr....." ist so nicht korrekt.
    Teilweise sind bei Händlern große Partien gekauft worden, von denen noch gute Bestände existieren.

    Mir fielen aus dem Stand mindestens 2 solcher Händler ein.

    Ganz sicher aber nicht mehr das volle Programm zur freien Auswahl, sondern nur "von dem was es gibt" oder nichts.

    --Dazu gehören 850er Motoren in unterschiedlichsten Lieferumfängen genauso,
    --wie 1000er A/Serie, oder
    --MPI Automatik mit Wandler und Getriebe.


    Da muß man einfach einmal genaue Wünsche aufschreiben und die Händlerliste abtelefonieren.

    Andreas Hohls

    Die hintere Bremsleistung hat bei den genannten Fahrzeugtypen (ab MKV mit Servo an ZKHBZ) absolut n i c h t s mit der Bremsleistung des vorderen Kreises zu tun.
    Hauptverdächtiger ist bei solch einem Problem das Bremsreduzierventil FAM7821 im Motorraum hinten re. .

    Andreas Hohls

    Den Vorrednern ist nicht viel hinzuzufügen, außer daß tatsächlich ein Werkstattbesuch bei einem wirklichen Kenner der Materie lohnend wäre.

    Sind beides hochverdichtete 1000er (Flachkolben durch's Kerzenloch erkennbar), dann wäre folgender Weg vorher noch gangbar:

    --Alles am weißen MINI so lassen, wie es jetzt ist und nur den Verteiler vom anderen 1000er umbauen und auf den korrekten Zündwert einstellen.

    Unterschiede ?

    --dann den alten Verteiler wieder hinein und den Vergaser vom Spenderauto umbauen o h n e die Einstellung zu verändern !

    Unterschiede ?


    --Die Unterschiede ja oder nein in Verbindung mit einem Kompressionsdiagramm beider MINIs, sowie natürlich v o r h e r korrekt eingestellte Ventile ergibt schon sehr viel Aufschluß.

    WICHTIG ist jeweils nur 1 Komponente zu tauschen !!! Deshalb auch vor dem Vergasertausch den Verteiler wieder zuückbauen.

    Andreas Hohls

    Na, ob bei diesem bisherigen Umbau ein guter Ratgeber Pate gestanden hat, das ist eher zweifelhaft.

    Unter Anderem ist die Kolbenauswahl (technisch wie preislich) überdimensioniert, weil nicht nötig und daher nicht vorteilhaft.

    Zudem ist die Kopfbearbeitung nicht sehr sachlogisch im Hinblick auf das Basisauto.

    (Wenngleich das nicht die Frage war)

    Es ist bei der Kopfbearbeitung zu beachten, daß für die größeren Ventile Platz geschaffen werden mußte.
    Somit hat sich der Brennrauminhalt erheblich vergößert, d.h. die Verdichtung ist deutlich gesunken.

    Das Planen kann dieses teils oder in Gänze ausgleichen.

    Dazu muß der Kopf demontiert werden und gemessen und gerechnet werden.
    ('gemessen' heißt mit der Pipette auslitern).

    Wenn das nicht passieren soll, dann kann der Kompressionswert einen gewißen Rückschluß ermöglichen, der aber weit entfernt von 'präzise' wäre.

    Andreas Hohls

    --Die Freigängigkeit gewährleistet ja die Einpreßtiefe, was bedeutet, daß die Felge den Reifen von der Radaufhängung entfernt.

    Auf jeden Fall eine solche Trommelbremse dann mindestens mit TIMKEN (nichts Anderes !) Schrägrollenlagern fahren, da die Lasten auf dem Lager erheblich sind.

    Die Spur ist recht weit, die Reifen haben gute Haftung (wenn 165/70 Qualitätsreifen gewählt werden) und da gibt das Kugellager absehbar auf.

    Bei der Verwendung von Schrägrollenlagern ist der Flansch die begrenzende Größe. Daß der hält ist eine Chance von etwas über 50%.
    (Zumindestens war das vor etwas mehr als 25 Jahren so und sollte sich nicht geändert haben)

    Und noch ein 'Seitenhieb' zu 'Horzi's Kommentar:

    Diese Verallgemeinerung ist generell richtig aber auch leicht irreführend.

    Mehrere hundert Paar Edelstahlzugstreben sind über unseren Packtisch gegangen und haben 'x' Runden auf der Nordschleife gedreht und die Kompression in der Fuchsröhre, oder in SPA oder 'zig massive Aufritte auf die Curbs überstanden.
    A b e r, korrekt, aus dem richtigen Material, mit nachgiebigen Buchsen und nicht komplett starr etc., etc, ......

    Leider ist der Hersteller bankrott, und woanders kann man es nicht bezahlen.

    Aber diesen Unterschied galt es hervorzuheben, denn der schlechte Ruf dieser Zugstreben kommt ehemals aus Hessen, wo man auch dachte soetwas herstellen zu können, weil man einen Dreher/Schweißer kennt.

    In diesem Sinne Zustimmung und bedingten Einspruch,

    Andreas Hohls

    Das Spezifischte ist, daß Aaltonen Fahrer und kein Mechaniker war.
    Vom Fahren weiß er viel, vom Schrauben zumindestens bei dieser Aussage weniger.
    207 Nm Kreuzbohrung, 262NM 1-fach Splintbohrung und jeweils auf's nächste Splintloch anziehen, falls es nicht fluchtet.
    Das ist sehr wichtig !

    Sitz zwischen Scheibe und Flansch wichtig.

    Sitz des Flansches auf dem Antriebsgelenk wichtig.

    Andreas Hohls

    Der Besitzer scheint ein 'Fuzzy' zu sein, der sehr wohl genau weiß, was mit seinem MINI los ist.
    Andernfalls hätte er auf seine Kosten das Öl gewechselt, um einen guten Fahreindruck zu ermöglichen, was wertsteigernd wäre.

    Der MINI hat einen kapitalen Getriebeschaden (allerhöchstwahrscheinlich), welcher im 4. Gang nicht so auffällt, weil dort die Kraft nicht über das Vorgelege geht und die Hauptwelle kurzgeschloßen ist.

    Für das Mädel als 1. Auto/1. MINI nicht so eine Gurke kaufen !

    Das würde sie bitter, bitter bereuen und bald denken, daß das Auto als solches nichts taugt.

    Lieber einen gepflegten 1000er kaufen von Baujahr 1989-1991, 1-1.500 zusätzlich investieren für evtl. fällige Arbeiten an Zündung, Gemischaufbereitung, Bremsen, Kupplung und Fahrwerk.
    Dann hat sie einen MINI, der sie auch abends, bei Regen oder außerhalb nicht im Stich läßt.

    Andreas Hohls