Beiträge von Andreas Hohls

    Das ist sachlogisch nicht ganz einfach einzukreisen.

    1. Den fluchtigen Sitz muß man schon bei der Montage selbst herstellen.
    (Schiebestück an der Rechten Aufnahme zum Motorblock)

    2. Eine Prüfung der Lichtmaschine unter Last brächte Aufschluß. D.h. wohin fällt die Spannung (Volt), wenn Verbraucher wie Fernlicht, heizbare Heckscheibe und das Gebläse eingeschaltet werden ?

    3. Läuft die Lichtmaschine ohne Keilriemen frei oder dreht das Lager schwer.

    4. Eine Messung dessen, was hinten an der Batterie ankommt, von dem was vorne produziert wird, ergäbe zusätzlichen Aufschluß.

    Insgesamt: Einmal komplett durchprüfen und instandsetzen vermeidet vielen Ärger durch Teilprüfungen und Teilreparaturen.
    Soll heißen: Nicht wenn ein Fehler gefunden wurde, den korrigieren und die Prüfung einstellen. Das gesamte System prüfen ergibt letztlich Aufschluß.

    Andreas Hohls
    P.S.: Klingt aufwendiger als es eigentlich ist.
    Ein Kfz-Elektriker sollte mit solch einer Grundprüfung in 30 - 60 Minuten (inkl. Keilriemen lösen und spannen) durch sein.

    Den größten Linkstank hatte ein Innocenti B39 mit 36 Litern.

    Den mit einem Zusatzrechtstank (zunächst optionales Extra später Originalausrüstung für COOPER S) von 25L kombiniert ergibt 61Ltr. total.

    Oder 34 Liter links von MINI MKIV (1976--) bis MINI MKV (--1992) plus obiges Extra.


    Oder SPI/MPI Tank (1992--) mit 34(31)Ltr. plus obigem Extra.

    Da lassen sich schon gute Strecken bewältigen bei Verbräuchen von je nach Motor und Fahrweise zwischen 6 -- 12 Ltr./100

    Andreas Hohls

    Na, dann muß 'H' wohl Farbe bekennen.

    Tatsächlich aber personenunabhängig zu verstehen ist Folgendes:

    --Ja, die Qualität der Scheiben ist aus einem besonderen eher politischen Grunde wichtig.

    --'Politisch' deshalb, weil ein Versandhandel nur unter großem Aufwand in der Lage ist, eine entsprechende Reklamation zu bestätigen oder zu verwerfen.

    --Deshalb muß man von vorneherein sicher sein, daß die Scheiben nicht das Problem sein werden.

    --Die angesprochenen Qualitätsscheiben werden zu Hunderten verkauft und Fehler wären in kurzer Zeit geballt und offensichtlich.

    --In fast allen Fällen ist es eine Unverträglichkeit zwischen Antriebsgelenk und Flansch.
    Wenn der Flansch vorsichtig demontiert wird, zeigt das Tragbild einen nicht korrekten Sitz.

    --Oft hilft dann nur der Tausch des Flansches/der Flansche bis Ruhe ist.

    --Üblicher Ablauf, wenn billige Scheiben verwendet werden:
    a) Scheiben werden erneuert, weil Rubbeln, Unwucht, irgendetwas
    b) neue Scheiben montiert und 4-6 Wochen ist Ruhe
    c) dann gleiches Problem wie zuvor
    d) Reklamation ergibt kostenfreie Zusendung neuer Scheiben
    e) wieder nach 6 Wochen gleiche Probleme
    f) jetzt wird tiefer geforscht und evtl. der Flansch/die Gelenke als Quelle entdeckt
    g) nur Wenige riefen dann an und sagten:"Die 1. Gewährleistung war u.U. nicht gerechtfertigt, die muß ich noch bezahlen. Der Fehler lag an meinem MINI ! Da ist es naheliegender, die erneut fälligen Scheiben und Flansche dann anderweitig zu beschaffen"
    h) deshalb gleich gute Scheiben (wie hier paßiert), der Lieferant kann bei Reklamationen begründet störrischer sein und das eigentliche Problem wird eher gefunden.
    i) das hilft beiden Parteien !

    Also, Sitz des Flansches zum Antriebsgelenk bitte prüfen ! Hier wird mit ziemlicher Sicherheit das Problem verborgen sein.
    Wenn nicht, dann wäre es u.U. ein auch bei guten Teilen nicht komplett auszuschließendes Qualitätsproblem innerhalb der Serienfertigung.

    Andreas Hohls

    Die Grenzen der Tuningwünsche steckt der Geldbeutel oder die Vernunft.

    Alles, aber tatsächlich alles, was Sinn hätte, bedarf der Einzelabnahme zur Legalisierung.

    Andreas Hohls
    P.S.: Wenn aber ohnehin ein ganzes Auto aufgebaut wird, dann kommen Fahrwerk und Innenraum und evtl. Bremse ohnehin dazu. Das ist solch ein Umfang, daß der Aufwand für die Abnahme unbedeutend wird.

    Eventuell wird diese Frage dort an den INNOCENTI Spezialisten wenig Erfolg haben.
    Ein Telefonat mit Jürg Hangartner von der Nordgarage in Bischofszell, Schweiz ergab soeben, daß er sich dunkel an dieses Wappen erinnere.
    "Das ist aber mindestens vor 20 Jahren gewesen", hieß es authentisch auf Schwyzerdütsch.

    Nach seiner Kenntnis, wurde soetwas als reines Zubehör von evtl. benannter Firma oder auch Emil Frey, dem Importeur vertrieben.

    Dann also als Zubehör kein Hinweis auf die Insignien eines Tuners.

    Wäre vielleicht enttäuschend aber dann die Wahrheit.

    Vielleicht können andere Schweizer ('Nerd' ?) hier etwas beisteuern.

    Andreas Hohls

    Wie zuvor angezeigt dadurch, daß die Ölpumpe 'fallen ließe'.

    Das bedeutet, daß es nach dem Starten des Motors eine ganze zeitlang dauerte, bis der Öldruckmesser anspricht, bzw. die Lampe ausgeht.
    Die Ölpumpe ist eine Kreiselpumpe, welche naturgemäß nicht ansaugen können wie eine Hubkolbenpumpe sondern auf Unterdruck in der Pumpe und vor der Pumpe angewiesen sind.

    (Deshalb beim Starten neuer Motoren auch zuvor die Ölpumpe von außen anfüllen)

    Jedoch und deshalb 'keine Panik' ist es nicht automatisch und sowieso 'Standard', daß ein Luftleck entsteht.
    Nur vorsichtig muß man sein oder ein bißchen Glück haben.

    Andreas Hohls

    Die Vorredner haben schon nicht Unrecht.

    Ein MINI ist ein Klassiker und benötigt alle 5TKm eine kleine Inspektion mit Öl- und Filterwechsel und Abschmieren (z.B.).Weil er ein Klassiker ist hat er soviel Charme, und alles hat seinen Preis.

    Das waren dann auf 30TKM 4 Ölwechsel zuwenig und mindestens 3 verpaßte Gelegenheiten, die Ventile zu prüfen und einzustellen (was teure Folgeschäden bewirken kann)..
    Deshalb sind diese 'Vorwürfe' nicht destruktiv sondern hilfreich, um in Zukunft es besser zu machen und Geldausgaben zu vermeiden !

    'Rattern' ist im Übrigen sehr vage als Beschreibung.

    Mittels Stetoskop oder eines an das Ohrläppchen gedrückten langen Schraubendrehers mit durchgehender Klinge kann man ganz gut 'erhorchen', wo es herkommt.
    VORSICHT, nicht in den Keilriemen oder Lüfterflügel oder soetwas geraten !

    Die Steuerkette könnte übrigens erlahmt und der Spanner verschlißen sein.

    Das ergäbe ein Klappern, welches vielleicht auch als 'Rattern' zu beschreiben wäre.

    Andreas Hohls

    Darüberhinaus ist diese Aussage nicht ganz richtig, denn immerhin hat es diesbezüglich einen kleinen E-Mailaustausch sogar gegeben.

    Zusätzlich war geplant am kommenden Wochenende den Thorsten Schaumann von innocenti & mini bits anläßlich der Kohlpartie des Oldenburger MINI Clubs zu befragen (mit 50 Teilnehmern übrigens ausgebucht, falls jetzt jemand Regionales Lust verspürt hätte).

    Das ist doch schon ein wenig Aktivität in Ihrem Sinne. Oder nicht !?

    ('Kohlpartie' nicht zu verwechseln mit 'Party'. Kein Schreibfehler)

    Andreas Hohls

    Kurze Antwort auf diese Frage : Nicht machen !

    Erstens ist es bei weitem nicht so simpel, denn eine Kurbelwelle so zu erleichtern, daß man sie hinterher noch wieder gewuchtet bekommt ist Arbeit für eingewiesene, gute Leute.
    Und wenn erleichtert, dann alles was geht, da sonst nicht effektiv.

    Zweitens ist eine erleichterte Kurbelwelle in (fast) jeder Hinsicht für einen Straßenmotor nachteilig.

    Da genießen ganz sicher andere Dinge den absoluten Vorrang.
    Und auch damit wird ein guter Motor teuer genug.

    Andreas Hohls

    Um die Beschreibung "verhält sich wie ein Vergaser-MINI" fortzuführen :

    --Ein Vergaser - MINI macht soetwas gerne, wenn er zu mager läuft

    --Auch ein Einspritz-MINI benötigt bei kaltem Motor ein fetteres Gemisch

    --Wenn allerdings der Sensor unten links in der Ansaugbrücke diesen kalten Zustand nicht mehr übermitteln kann, dann 'weiß das ECU' das auch nicht.

    In diesem Sinne wäre eine Prüfung des Sensors und seiner Verkabelung ein brauchbarer Anfang, wenn probiert und nicht getestet werden soll
    (wenn eine 2. Person neben dem Motorraum steht und aus einer handelsüblichen Spritze immer etwas Sprit in die vom Luftfilter befreite Einspritzung spritzt, dann wird er sich vermutlich nicht mehr so verhalten)

    Andreas Hohls

    Das ist sicherlich ein technisch sehr guter Platz.

    Es is dabei aber Diverses zu bedenken.

    --Bei eingebauter Antriebseinheit geht das garnicht.

    --Bei ausgebauter Antriebseinheit aber noch montiertem Motor ist das nicht einfach !

    Weil:
    --auch wenn man erst den einen Bolzen erst herausdreht, die Platte abschwenkt, die neue Platte mit dem herausgedrehten Bolzen wieder ansetzt und dann bei dem zweiten Bolzen entsprechend verfährt, so muß man doch sehr vorsichtig sein.

    --Wenn innen die Dichtung zwischen Ölsteigrohr und Gehäuse Schaden in irgendeiner Form nimmt, dann könnte der Ölansaugstrang zur Ölpumpe künftig dort Luft ziehen.
    Das würde dazu führen, daß die Ölpumpe in der Ruhe 'fallen läßt'.

    --Es geht ohne Frage und ist eine preiswerte Angelegenheit (die aufzuschweißende Mutter ist übrigens die Kontermutter des Kupplungsausrückanschlages, Teile Nr. NT610041, die nicht viel kostet, viele aber sicher auch gebraucht haben)

    Andreas Hohls

    Die Festlegung war ja auf 'Internethändler', somit ist dieser Hinweis eigentlich fehl am Platze.

    Sollte sich jedoch herausstellen, daß auch das richtige Leben akzeptabel wäre, dann liegt die Lösung quasi vor der Haustür.

    Fernand Lelong/Retromobile in Luxemburg haben soetwas zu bieten.

    Ein Fahrwerkspaket wird jedoch gegenüber dem Erwerb von Einzelteilen preislich nicht billiger sein können. Es hat eher die Tendenz mehr Geld zu kosten (wenn überhaupt ein anderer Preis als die Summe der Einzelpreise das Ergebnis wäre).

    Im günstigsten Falle nämlich verkauft der Anbieter nicht nur die Teile im Paket sondern er fragt gleichzeitig nach anderen Dingen wie Rad/Reifenkombination etc. und den Einsatzzweck und das bevorzugte Fahrverhalten.
    Die Einstellwerte die man benötigt um dieses Fahrverhalten zu erzielen, die liefert er dann zu dem Teilepaket dazu und DADURCH wird das Paket dann nicht billiger aber VIEL PREISWERTER, weil der Erfolg ein mehrfacher der Einzelteileeinbauten wäre.

    Viel Erfolg,
    Andreas Hohls

    Tatsächlich ja wirklich mit jüdischer Religion.

    Aber die westfälische Ableitung ist eine interessante und aus den Augen emanzipierter Männer eine durchaus angemessene.
    Offenbar ist in Teilen der Republik die Welt noch in Ordnung.

    'Nett' ! (das Wortspiel)

    Andreas Hohls
    (Exkurs Ende, versprochen)

    Da ist etwas Unwissenheit (ich bitte gleichzeitig um Entschuldigung für diese Direktheit) mit materialer Unzulänglichkeit gepaart und daher das Ergebnis.

    Unwissenheit:-- MS69 Brackets für hinten haben noch nie nominell 1.5° negativ gehabt, denn das wäre auch viel zu viel.
    --Wären die MS69 hinten verbaut, bevor vorne negativ gestellt wurde, wäre das Fahrwerk sowieso 'verschlimmbessert' = nachteilig beeinflußt.
    --'Feilen' ist kein technisches 'Gefriemel' sondern absolut sicher und handwerklich sachlogisch (also kein 'Experiment'), nur eben sehr zeitaufwendig, da es mehrerer Anläufe bedürfen kann.

    Unzulänglichkeit: -- Die MS69 sind so schlecht gefertigt, daß sehr oft bestenfalls neutral dabei herauskommt. Deshalb ist es besser gleich MS70 einstellbar zu kaufen.
    Wären sie zudem 'gut negativ', dann hätten viele ein Werkzeugproblem, um die horizontalen Bolzen festzuziehen.
    Ergo: Gleich MS70 wählen (am besten in Verbindung mit Spurplatten, um nach dem vermessen die Spur hinten anpassen zu können)

    Andreas Hohls

    Wie 'MINI-Martin' schreibt:

    --ein Serienfahrwerk, welches in Ordnung it, das schwimmt nicht.

    --Somit gäbe es keinen Grund Fahrwerksverbesserungen einzubauen, wenn man mit dem Serienfahrverhalten zufrieden ist. Auf keinen Fall, um ein vorhandenes Problem zuzudecken.

    Ergo,

    --Serienzustand reparieren oder reparieren lassen, denn offensichtlich liegt ein Defekt vor ('zig Gründe vorstellbar)

    --Dann entscheiden, ob das Serienfahrverhalten gefällt oder nicht

    --Wenn nicht, je nach Ziel, Wunsch und Geldbeutel verbessernde Maßnahmen in logischer (!) Reihenfolge vornehmen.

    Andreas Hohls