Beiträge von Andreas Hohls

    Ja, es ist schön zu wissen, daß es viele Leute und eben auch MINI-Leute interessiert, was wir dort tun.

    Das (MINI-)Publikumsinteresse am Platze war trotz 5-6° morgens und 10-11° mittags enorm hoch.
    Alt-MINI-Rennfahrer Volker Rey war oben mit Sohn Jochen, die MINI Freunde aus Wuppertal, 'radiator' und der 'alte Mann' aus dem Forum, sowie viele von der TECHNO CLASSICA bekannte Gesichter.

    Carsten Heinrich von den MINI DEVILS macht ja ohnehin die Webseite der HTGT (http://www.htgt.de) und war quasi in offizieller Mission.

    Leider war es nur am Samstag so spannend, wie vom 'Alten Mann' berichtet.
    Da der samstägliche 1. Platz 5 weitere Punkte Vorsprung einbrachte, mußte am Sonntag taktisch gefahren werden, wo ein 2. Paltz genügte.

    So gab es nur in den ersten Runden Positionswechsel in der MINI-Führung, die aber alle 'Spitz auf Knopf' waren und für die Taktik viel zu risikoreich.

    Eigentlich stolzer allerdings sind wir auf einen ganz anderen Aspekt. (Und ab hier beginnt die Selbstbeweihräucherung, Nichtinteressierte bitte 'wegschauen')
    In 2004 buchte der Serienkoordinator Andreas Pellens für sich und seinen MINI 'Fullservice' im MINI MANIA racing dept. mit Autovorbereitung und Service am Platz (zum Selbstkostenpreis übrigens als Dankeschön für 10-jährige Koordinatorentätigkeit)
    In den Vorjahren war Andreas Pellens nicht wirklich erfolgreich, obgleich auf modernen Autos Fahrkönnen nachgewiesen wurde (Cup Clio mit sequentieller Schaltung auf der Nordschleife z.B.).
    In 2004 bestritt er 14 Rennen (mit dem gleichen Motor, was aber trotzdem nicht ratsam ist !), hatte 14 Ankünfte in Wertung ohne Motorenrevision, erreichte den 3. Platz in der Klasse und den 5. im Gesamt.

    DARAUF sind wir wirklich stolz und unser scheidender Koordinator ist glücklich.

    Aber zurück zu den MINIs:
    "Ja, im Regen (speziell bei abtrocknender Fahrbahn) sind die MINIs eine Macht.
    Mein 3. Platz im Gesamt bei 40 Startern entlockte am Samstag späterhin so manchem Nichtminibesucher bei uns am Servicezelt anerkennende Kommentare (für den MINI !)

    Andreas Hohls

    MINTEX im Ganzjahresbetrieb (auf 10 und 12 Zoll, 2 und 4 Kolben, massiv oder innenbelüftet) seit es M171 Klötze gibt, bzw. jetzt M1144 als Nachfolger.

    Andreas Hohls
    P.S.: Interessant woher immer wieder irgendwelche Räuberpistolen kommen, die dann über Medien wie das Internet oder anderswie Verbreitung finden.
    Am Ende weiß dann niemand mehr genau wann er was , wo und von wem gehört hat und erinnert nur :"Da war doch mal was...!?" und wird zögerlich in seiner Entscheidung.

    --Maniflow Freeflow ist die 1. Wahl, korrekt.

    --BP3 ist leistungstärker als der Std.Kopf des 1001 und gut so.
    Wenn er nicht in seinem Vorleben extrem geplant wurde, dann kann die Std. Zündung beibehalten werden.
    Sollten Klingeltests anderes empfehlen, dann 2° von der Klingelgrenze wegbleiben.


    --Duplexsteuerkette benötigt im Grunde keinen Kettenspanner. Das Duplex-Kit wäre aber schon empfehlenswert (mit 2x AEA687 Senkkopfschrauben, wie an anderer Stelle bereits geschrieben).

    --2xHS2 wäre besser, HIF44 evtl. in Ordnung, aber es wird die Nadelsuche eine ganze Zeit vielleicht dauern können.

    Andreas Hohls

    --Mit der Stoßstange CZH605 = 'eckig' ist das eine andere Fragestellung, da diese erheblich breiter = nach hinten ausladend ist

    --Mit Kupferfett eingesetzte Gewinde denken nicht daran festzugehen

    --'anwenderfreundlich' ist entsprechend ein Höhenverstellkit nur, wenn zur Verstellung keine Aufbock- und/oder Demontagearbeiten nötig sind. Somit ist nur und ausschließlich eine Imbusverstellung wirklich anwenderfreundlich.
    Das bedeutet nicht, daß es u.U. jemandem völlig egal ist, ob er zur Verstellung Räder zu demnontieren hätte

    --'Horzis' Frage ist eine in der Tat interessante, da bei runden Stoßstangen der Versteller normalerweise exakt direkt unter der Stoßstange herauskommt


    Andreas Hohls

    Ich kenne zwar den Verkäufer nicht, aber die Grundaussage dieses Beitrages ist so falsch, daß es eine gute Gelegenheit ist, grundsätzlich Widerspruch zu leisten.

    1. Regel: Ein Schrauber sollte sich nur an die Arbeiten heranwagen, die er sowohl kopfmäßig als auch handwerklich kontrollieren kann.

    2. Regel: Tut er das nicht und stößt an seine Grenzen, dann sollte er weder den Hersteller noch den Zwischenhandel verantwortlich machen.
    Hier hilft ein Tritt vor den Spiegel und den Daumen und den Zeigefinger der rechten Hand in die Mitte des Gesichtes.
    Da wäre der 'Schuldige' gefunden !

    Ein paar Hilfen, um diese harte Aussage zu akzeptieren in der Folge gerne :

    --Ich bin sicher, daß das einstellbare KENT-Kit (übrigens qualitativ sehr gut !) für den verwendeten Motor garnicht benötigt wird.

    --Einstellbare Kits verwendet man für Motoren, die auf der Wasserbremse 'hin und her' in der Einstellung aus Testzwecken geändert werden.
    Straßentuning-Motoren erhalten maximal ine ultraleichte Duplexpaarung mit Offsetkeil nach dem Einmessen.

    --KENT CAMS kann nicht wissen, wo ihr Kit verbaut werden soll.
    Da es --siehe oben-- auf Rennmotore gehört, haben diese Rennmotore bereits eine Duplexeinrichtung mit den von 'minimotorsport' benannten AEA687.
    Somit würde jeder sachgerechte Nutzer fragen:"Was soll ich denn damit ? Macht das Paket nur unnötig etwas teurer."

    --Da es auf entsprechende Motoren verbaut wird, haben die auch alle einen Deckel, der dafür ab Werk oder später modifiziert gedacht war.Sie haben auch eine Zwischenplatte, die schon für Senkkopfschrauben vorbereitet ist, oder soll die auch in den Lieferumfang ? Das darf der Hersteller/Handel unterstellen, da er den Käufer auch nicht fragt, ob er denn passende Nüße hat, um die Bolzen zu öffnen/anzuziehen.

    So, und nach diesem Verriß der etwas voreilig eingestellten Kritik noch ein praktischer Hinweis:

    Um solchen Verdruß zu vermeiden, führt man die geplanten Arbeiten im Kopf aus. D.h., daß die gesamte Arbeit einmal vor dem inneren Auge abläuft.
    Dabei hat man einen Notizblock parat liegen und notiert jede Dichtung, jedes Sicherungsblech und jedes Teil, welches man nicht hat.
    Das sorgt dafür, daß man während der Arbeit nur wenige Überraschungen erlebt.

    Denn nochmals gutwillig gefragt:
    "Woher soll ein Hersteller wissen, in welche Autos sein Produkt gebaut werden soll?"
    "Woher soll der Handel wissen, was der Endverbraucher kann oder nicht kann, hat oder nicht hat ?"

    Die Antwort auf die Frage:"Wenn ich das in dieses oder jenes Modell MINI einbaue, brauche ich dann außer diesem und jenem noch etwas zusätzlich ?"
    Diese Antwort sollte der Handel allerdings geben können.
    Nur die Vorüberlegung "Was habe ich und was brauche ich?" die muß der Käufer selbst treffen.
    Der Spititousenverkäufer kann auch nicht fragen müssen, ob denn auch ein Shaker im Haus sei, wenn die Cocktailgrundstoffe eingekauft werden.

    In diesem Sinne,

    Andreas Hohls

    Das Entlüften ist nur ein Pflaster und hilft nicht auf Dauer.

    Die Kupplungshydraulik ist ein geschloßenes System.
    Wenn dort etwas eingedrungen ist, was es jetzt zu entlüften gibt (Luft), dann ist das System nicht mehr geschloßen und gehört instandgesetzt.

    Mit größerer Wahrscheinlichkeit ist es der Nehmerzylinder mit geringerer der geberzylinder.

    Der Nehmer verrät sich durch eine von innen feuchte Aussenmanschette, der Geber tropft in der Regel in den Fußraum bei den Pedalen.

    Wäre das so, verriete erst der zerlegte Zylinder ob ein RepSatz genügt oder ein neuer Zylinder zu verwenden ist.

    Andreas Hohls

    Andreas Hohls

    Diese MAMBA-Brech-Geschichte geistert seit der Zeit durch die Lande seit 1 Felge (1 von all denen die jemals produziert wurden) am Heidbergring nachgab.

    Diese Ableitung einer Wahrscheinlichkeit ist in etwa wie die, daß Golfs in Kurven immer geradeaus in Teiche fahren, sofern sich geradeaus dort einer befindet.
    1984 jedenfalls wurde ein Golf in solch einer Situation angetroffen.

    Da sollten in der Tat profunde Bedenken bestehen, Golfs für solche Fahrten zumindestens zu verwenden !

    Den Preis bestimmen immer Interessent und Anbieter:
    --Wie dringend möchte ich die ?
    --Wie dringend müßen die zu Geld gemacht werden ?
    Technisch eine vollkommen unbedenkliche Felgen sofern im Vorleben keine Überbelastungen wie Bordsteinrempler oder jedwede andere Grobnutzung.

    Eine zumindestens äußerlich sehr interessante Felge mit Tradition.

    Andreas Hohls

    --So wie 'Mini-Martin' vorschlägt ist zu verfahren ! MT&S und danach ist alles in Ordnung, und der MINI hat eine vernünftige Grundeinstellung.

    --Vermutlich ist der Luftfilter kohlrabenschwarz.
    Deshalb muß man beim Starten etwas Gasgeben, um mehr Luft dem überfetteten Gemisch hinzuzufügen.

    --Das wird aber nicht alles sein. Schließwinkel und Zündzeitpunkt, Kerzen und andere Teile bedürften sicherlich ebenso einer Inspektion, wie die Gemischaufbereitung auch.

    Andreas Hohls

    Wie im Beitrag 'Asphalt' bereits geschrieben, ist der 1001/998Cooper-Motor ein sehr schöner Motor, weil leistungsfähig und agil.

    Das aber verlangt Drehzahlen, von denen dieser Motortyp lebt.
    Das muß zuvor gut überlegt werden, ob das zu dem Charakter paßt, wie der Countryman bewegt werden soll.

    Kräftiger wäre er in jedem Fall und wenn es ein 1000er bleiben soll (aus Prinzip ?), dann wäre bei einer Countryman-Verwendung evtl. über die 'weder Fisch noch Fleisch'-Variante nachzudenken mit 3.44:1 statt 3.76:1

    Andreas Hohls

    --In solch einer Phase hätten 2 systematische Checks angestanden,
    a) Entsteht ein ausreichend kräftiger Zündfunke zum Sollzeitpüunkt ?
    b) Wird abbrandfähiges Gemisch in ausreichender Menge angeliefert ?

    Wenn beide Testreihen noch nicht gemacht worden sind, dann wohl weil es nicht bekannt ist, wie man soetwas macht.

    In solch einem Falle einen gut eingewiesenen Privatschrauben fragen oder einen Profi.
    Selbst 'tüfteln' bringt ohne die notwendigen Hintergrundkenntnisse dann meist nicht viel.

    Und selbst wenn er dann irgendwann liefe wäre es eher Zufall und das Problem nicht gelöst.

    Wo steht das Auto (Ort/PLZ-Gebiet) ?

    Andreas Hohls

    In gewißer Hinsicht nun Widerspruch zu den 'Vorrednern'.

    --Den 1001 Motor/die Antriebseinheit undbedingt in Ihrem Charakter erhalten !

    --Das bedeutet, daß die Endübersetzung so bleiben sollte, denn 998 COOPER Motoren (bis auf die Vergaser und den Auspuff dem 1001 gleich)leben von der Drehzahl, um den kleinen Hubraum zu kompensieren.
    Mit längerer Endübersetzung ist er weder Fisch noch Fleisch, ein Zwitter.

    --Die D-Top Kolben weiterverwenden, wenn irgendmöglich, da dann nicht unnötig viel von dem raren Kopf geplant werden muß (Reserven !).
    Evtl. neue Kolbenringe, falls ein Honen (habe die Bilder nicht angesehen) die Zylinder rettet.
    Motorenbauer beurteilt und vermißt das.

    --Den Block ebenfalls weiterverwenden, da (und jetzt kommen auch Ansichtssachen in's Spiel)
    a) Zum 1001/998Cooper in gewißer Weise ein A/Serien Block gehört (Ansichtssache) und
    b) die 1001 Blöcke ganz besonders gut sind ! (empirisch belegbar)
    1001 Blöcke sind für teils unglaublich hohe Laufleistungen bekannt, was im Grunde nur mit dem Guß des Blockes zu tun haben kann.
    Und das trotz der hohen Drehzahlen dank Endübersetzung 3.76:1

    --In der Tat verträgt der 1001 Motor eine kleine Leistungskur sehr gut, bestehend aus:
    Offenen K&N Filter mit anderer Nadel/Torquemaster Einlaßkrümmer/MANIFLOW Freeflow Auslaßkrümmer mit RC40 1 oder 2 Topf.

    Alles zusammen ein lebendiger Motor !

    Andreas Hohls

    Das ist eine Frage, die von zu Hause aus per Telefon in 30 Minuten gelöst ist.

    Die Oberste Nationale Behörde Für Den Motorsport (in Deutschland ehemals ONS und jetzt DMSB und in Luxbg. irgendetwas Anderes)anrufen und fragen was mit der eigenen Lizenz (international oder historisch) passiert, falls man an 'wilden' Veranstaltungen teilnimmt.

    'Wild' ist in diesem Zusammenhang Amtsdeutsch und bezeichnet alle nicht DMSB-genehmigten Serien (in Deutschland).

    Andreas Hohls

    @'Veith' : Stimmt, zu niedriges Standgas wäre die 2. logische Erklärung.

    Ide : Mit dem Fuß eine längere Zeit auf der Kupplung zu stehen bedeutet einen enormen Streß für den Motor !
    Das gilt für Bergabfahrten wie auch für Ampelphasen.
    Allein die Vorstellung, was das Anlauflager auszuhalten hat tut körperlich weh. Und das ist keine Übertreibung.

    Eine kleine Kontrolle, wieviel Spiel es schon hat:
    Eine schaut in den Motorraum auf die Kurbelwellenriemenscheibe und einer tritt gleichzeitig die Kupplung.
    Wieviel kommt die Riemenscheibe in Richtung Kühler heraus ?
    Wenn's zuviel wird, geht irgendwann der Motor nicht nur bei Bergabfahrten sondern schon beim Kupplungtreten aus.
    Evtl. --im schlimmsten Falle-- geht er jetzt bereits deshalb aus, weil er zuviel Seitendruck bekommt.

    Andreas Hohls

    'Iss scho recht'

    Wirklich, und das war so gemeint, durch jeden selbst zu entscheiden.
    Aber die bewußte Entscheidung dafür tut ein bißchen weh, weil der Preisunterschied einen doch deutlicheren Zugewinn gebracht hätte.
    Was man dann hinterher erst eben weiß.

    Es geht auch eher um prinzipielle als persönliche Aussagen ja hier.
    Somit muß einem jeden 'Sparer' beim Reifen bewußt sein, daß alles zuvor oder künftig am Motor oder Fahrwerk/Bremse Verbesserte für die Katz ist, wenn das Schuhwerk nicht stimmt.

    Erfolg bei der Diplomarbeit ! (letzte 'private' Bemerkung)

    Andreas Hohls

    @'Veith'
    Wenn er 15 Sekunden da wäre, dann genügte das.
    Keine 15/00 Sek. ist er da = garnicht (In der Regel).

    Das ist vor Zeiten aber schon mit einem anderen Moderator hin und her besprochen, da auch das Antworten auf Beiträge erst garnicht, dann mehr zufällig und heute über einen Trick nur funktioniert.

    @'Thema'
    Also ein Wettbewerbsmotor im weiteren Sinne.

    Gegenüber der Kerze, wenn das maschinell und handwerklich im Rahmen der Möglichkeiten liegt, eine 3cc Mulde aussermittig nach vorn einarbeiten /einarbeiten lassen.

    Sofern die Verdichtung nicht zu hoch wird, wäre das eine Lösung, die billigen Kolben weiterhin günstig zu halten.

    Für den Berg = in diesem Sinne Hobbyrennen ohne dauerne Motorrevisionen 11.5:1 maximal einplanen.

    Andreas Hohls