Beiträge von Andreas Hohls

    Die Eigendiagnose ist schon der richtige Weg und jede weitere Spekulation vorher nutzlos.

    Ansonsten sind Testgeräte für einen 1.3i unverzichtbare Bestandteile der Diagnostik ! 'Versuch macht klug'-Reparaturen können sich andernfalls zu enormen Summen addieren !

    Andreas Hohls

    Hauptzylinderflüssigkeit verflüchtigt sich nach innen, zu den Pedalen.

    Nehmerzylinderflüssigkeit tritt an der äußeren Gummimanschette desselben aus.

    Ein Blick in den Motorrraum und das Zurückpellen der äußeren Manschette bringt Klarheit.

    Ob ein hydraulischer Zylinder durch einen Repsatz servicefähig ist, daß verrät er nach dem Zerlegen selbst durch die Beschaffenheit der Zylinderwandung.

    Von außen ist das nicht bestimmbar, vorheriges Zerlegen also zur Klärung unabdingbar.

    Andreas Hohls

    K e i n e Polybuchsen in den 'Knochen' verwenden !

    Das schafft sehr viel Materialermüdung wenn blockiert und nicht absorbiert wird.

    Die Chance für im Block abgescherte Bolzen oder an der Quertraverse abgebrochene Bleche ist sehr groß (und der Ärger dann auch).

    Bei intakten Stützen und regelmäßigem Wechsel und nicht vorgeschädigten Motorauflagern, hat man mit den 'Knochengummis' überhaupt keine Scherereien !

    Andreas Hohls

    Von 100 auf 0 dürfte der Weg kaum über 50Meter liegen.

    Die Scheiben müßen fraglos in Ordnung sein, sowie die Qualität der Bremsklötze auch.

    Ist beides der Fall, dann wird bei vollem Druck auf die Bremse dieselbe die Räder blockieren. Und bei abruptem explosivem Bremsen blockieren alle 4, da das Regelventil 'überlistet' wurde.

    Solch eine Bremsung kann 4 Reifen kosten, da 4 Bremsplatten, aber wird niemals mehr als 50Meter Bremsweg haben.

    TIP: Auf freier Fläche einmal kurz in die Bremse 'hauen', allerdings so, als wolle man das Pedal abtreten. Das sollte alle 4 Räder blockieren und ein Aussenstehender kann das gut kontrollieren.
    (Über 75% trauen sich nicht voll draufzutreten, da sie tatsächlich Angst haben, das Pedal zu beschädigen. Bestätigt jeder Leiter von Fahrsicherheitskursen)

    Nur für 1/2 - 1 Sekunde bringt Klarheit und kostet keine Reifen.

    Andreas Hohls

    --Eine neude Tachowelle GSD101 oder 101MS ist nötig.

    --Ein Adapterkabelbaum MMSP138/SP138 macht den Anschluß deutlich leichter, da Originalkabelfarben verwendet werden und die sehr teuren Birnenfassungen AEU1313A schon enthalten sind.

    --Dann werden noch Birnen GLB987 benötigt (und ein Voltstabilisator, der aber vermutlich am Tacho auf ca. 1 Uhr rückseitig noch dran sein wird)

    --Die Benzinanzeige und das Temp.Instrument über den Voltstabilisator versorgen.

    --Beide Verdrahtungspläne aufschlagen (sind im HAYNES workshop manual), den des eigenen MINIs und den vom Spenderfahrzeug mit Mittelinstrument und die Farben jeweils verbinden.

    --Eine Probefahrt machen und prüfen, wie exakt der Tacho zum eigenen Antrieb paßt. Evtl. ist es notwendig die Abtriebs-/Umlenkritzel im Getriebe zu ändern.

    Andreas Hohls

    In der Tat haben die oberen Knochenenden dahingehend Verschleiß, daß sie sich aufweiten, wie von 'Compumate' vermutet.

    Eine ähnliche 'unglaubliche' Beobachtung kann man auch an Primärrädern machen, in welche sich das Gummi des Kupplungssimmerringes in Form einer mit dem Daumennagel fühlbaren Nut hineinarbeitet.

    Wenn die neue Buchse 'hineinfällt', egal ob 1- oder 2-teilig, dann ist diese Drehmomentstütze ein Fall für das Altmetall.

    Andreas Hohls

    --Der untere Knochenbolzen hat einen anderen Durchmesser und kann daher die oberen Buchsen (KKF101320) nicht verwenden.
    --Er verwendet 2-geteilte (CRC5329 o. KKF101390)Buchsen.

    --In Bezug auf die Haltbarkeit ist das jedoch kein Nachteil. Das Serviceintervall der Drehmomentstützen (Knochen) ist 10TKM. Wer das einhält, der wird unten stets recht unbelastete Buchsen austauschen, da die einwirkende Last unten geringer ist.

    --In der Tat ist das Wechseln der oberen Buchsen nervig, seit es Modelle mit ZKHBZ/SERVO-Kombi gibt, bzw. noch voller gebaute 1.3is.
    Es trotzdem einzuhalten beugt vielen Folgeschäden und den damit zusammenhängenden Ausgaben und dem Ärger vor.

    --Wer unten die Spannung erhöhen möchte der ersetzt die Hülse unten durch konische Einsätze 'SC2'. Hält nicht länger, ist aber in der Zeit straffer.

    Und, um es nochmals gebetsmühlenartig zu wiederholen:
    Nur wer regelmäßig das Spiel der Aufhängung der Antriebseinheit prüft und die 10TKM Intervalle einhält, nur der ist von nervigem 'Schlagen' bei Lastwechseln verschont, bzw. den dann eintretenden Folgeschäden.

    Andreas Hohls

    Da das Rennauto natürlich nach/vor jedem Rennen einen Ölwechsel erfährt und man mit solch einem Motor besonders vorsichtig ist, wird dort der Filter befüllt, die Ölpumpe von außen, d.h. dort wo der Ölkühlerschlauch austritt und ohne Kerzen auf Öldruck gedreht.................

    Und es dauert recht lange (!) bis die Nadel des Druckinstrumentes 'kommt'.

    Da ist es schön, daß zuvor nur mit Starterdrehzahl und ohne Kompressions- oder Verbrennungsdruck gedreht wurde.

    Andreas Hohls

    Da der zugekaufte Motor unbekannter Herkunft ist, ist auch der montierte Kolben ein Unbekannter.
    Der Kolben aber bestimmt, wieviel Kolbenspiel er benötigt.

    In 2. Linie bestimmen das dann Motorenbauer und Besitzer/in des MINIs.

    Jeder Kolben hat ein 'Fenster' des benötigten Kolbenspieles 'von - bis'.
    Ist man willens und in der Lage 3000KM seinen Gasfuß unter Kontrolle zu haben und solange einzufahren, kann man an die engere Grenze dieses fensters gehen und erhält dadurch den 'besseren' Motor.

    Ist man sich nicht sicher, sich zügeln zu können und Gemisch und Zündung (nie mager / nie spät) stets in Ordnung zu haben, dann lieber an die obere Grenze des Fensters.

    So wird daraus ein Schuh.

    Sollten es AE Kolben sein, dann steht im Kolbenhemd eine 5-stellige Nummer, z.B. 21251 o. 21253, danach richtet sich der Motorenbau.

    Andreas Hohls

    --3.76:1 ist die originale Endübersetzung für 1001 und 998 COOPER.
    Sehr lebendig und die Motorencharakteristik benötigt das.

    --A/Serie ist generell als Kraftübertragungsprinzip problemlos , jedoch folgende Voraussetzung sehr wichtig zu beachten:
    a) Es muß das Axialspiel des Zwischen- und Primärrades penibelst eingestellt werden !
    b) Es muß auf die Verwendung des richtigen Öles dringendst geachtet werden.(Die Diskussion darum ist 'Asbach', die technischen Notwendigkeiten jedoch älter !)
    c) permanentes Runterschalten bei Höchstdrehzahlen mag der Primärtrieb nicht so gern.

    --Der HS4 Vergaser läuft sehr gut, jedoch freut sich der Motor über einen Freeflow-Auslaßkrümmer von MANIFLOW und eine RC40.

    Andreas Hohls

    --Den Ölabsauger nie verwenden. Da wird nicht alles entleert, was raus soll !

    --Warmgefahrenen MINI leicht aufbocken und das warme Öl in eine Wanne entlassen. In der Regel hat jede Stadt/Gemeinde Sammelstellen für haushaltsübliche Mengen oder aber ein Schadstoffmobil kommt alle 1/4 Jahr irgendwohin und nimmt an.

    --Die vom 'Alten Mann' als Rambo-Methode bezeichnete Schraubendreherverwendung ist für den Hausgebrauch ausreichend.
    Wenn aber ein Schlüssel gekauft wird, dann gleich einen guten 3-Arm Abdreher kaufen, der von unten mit einer Knarre angetrieben wird.

    --Und die vom 'Alten Mann' angeregte dauernde Erneuerung des Dichtringes kann nur unterstützt werden !
    Plattgedrückte Ringe lecken dann mit dem frischen Öl doch und da der Schrauber keinen anderen Rat weiß, 'ballert er an'.
    So manches Gewinde ist dabei aus dem weichen Alu-Gehäuse herausgekommen.

    Andreas Hohls

    "Vernunft ist selten attraktiv"
    (Und entsprechende vernünftige Ratschläge nicht immer gewünscht/willkommen)

    Trotzalledem gibt es wie zuvor schon angeraten nur 1 Weg in dieser Situation:

    a)Antriebseinheit ausbauen

    b)Motor demontieren und zerlegen (Reihenfolge der Pleuel/Kolben notieren)

    c)Zerlegten Motor zum Motorenbauer bringen und dort nachmessen lassen, ob
    c1) Honen und neue Kolbenringe genügt (gehont werden muß bei neuen Ringen immer und es ist nur ein gewißes Kolbenspiel zulässig, so daß nicht in jedem Verschleißzustand noch gehont werden kann)
    c2)neu gebohrt werden muß, was sachlogisch neue Kolben bedeutet.

    ALLES Andere ist reine Spekulation und eine Behebung des Problems wäre auf anderem Wege nur rein zufällig erfolgreich.

    Andreas Hohls

    --Mangels Zeit u n d Interesse lese ich schon seit Jahren diese englischen 'Fach'zeitschriften nicht mehr.
    Grund/Gründe:
    -da die Zeitungen zu häfig erscheinen, haben die Redaktionen Stoffsammelprobleme. Folglich wird jeder Sinn und Unsinn dort verbeitet, und auch die vorgestellten Autos sind bei genauerem Hinsehen teils (!) zum Strinrunzeln.

    -England ist bekannt als d a s Werbeland. Wie ein amerikanischer Saloon.
    Nach vorn eine riesige Fassade und wenn man um die Ecke schaut ein Hühnerstall.
    Deshalb sind auch die Werbeseiten nur bedingt zuverlässig/interessant.


    A b e r, wenn soetwas erhältlich wäre, linke Seitenteile Van, sehr schön !

    Andreas Hohls

    Da das mit der Rückerstattung so fix ging, ist Verdacht zulässig, daß der Verkäufer (wie bereits vermutet) ganz genau wußte, welches Problem er dort für Geld delegieren wollte.
    'Verkaufen' heißt es, aber obiges Problemdelegieren ist es dann tatsächlich.

    Aber das ist ja nun Geschichte.

    Damit aus dem 'Mondgesicht' dann endgültig wieder ein 'Grinsegesicht' wird, ist Folgendes notwendig:

    1. Nicht zusammengebaut schon spekulieren, was es vielleicht sein könnte.

    2. Antriebseinheit ausbauen,Motor vom Getriebe trennen und zerlegen.

    3. Einem Fachmann übergeben, der motorenbauerisch einmessen und beurteilen kann, wieviel Verschleiß der Motor insgesamt hat und welcher Arbeitsumfang von daher n e b e n der eigentlichen Problembehebung nötig ist.

    Wenn nach obigem Vorgehen noch Entscheidungshilfe nötig ist, dann kann an dieser Stelle wieder geholfen werden.

    Zuvor wäre es Raten.


    Andreas Hohls

    Im Grunde ist alles gesagt, aber noch ein wenig mit nachvollziehbarem Nachdruck zu unterlegen.

    'Alles hat seinen Preis' u n d
    'Man soll niemanden zu seinem Glück zwingen'

    Diese 2 Aussagen des Volksmundes haben Recht, weil der 'Volksmund' millionenfache Erfahrung besitzt, die eines jeden Einzelnen zusammengezählt.

    Auf diesen Fall bezogen bedeutet das :

    --den ungeheur großen Charme dieses klassischen Autos muß man mit der Pflege bezahlen (technische Pflege vor allen Dingen mit alle 5TKM Ölwechsel und kleine Inspektion durch Fachleute-- die Inspektion jedenfalls), die ein klassisches Auto 1970 auch benötigte.
    Das verstehen viele 1980 geborene Menschen nicht, weil sie nie mit solchen Notwendigkeiten konfrontiert wurden.

    Das wollen auch viele einfach nicht, und diese MINI-Fahrerin offenbar auch nicht.

    --dann aber, ungepflegt, muß (!) absehbar vieles kaputtgehen. Das sind ungeschmierte Kugelgelenke und hintere Längslenker ebenso, wie nicht ölgewechselte Kraftübertragungen etc.
    Hinzukommt, daß die letzten Produktionsjahre durch ausgelaufene (in Bezug auf die Toleranz) Produktionswerkzeuge nicht gerade bevorteilt wurden.
    Schlampige Rostvorsorge 'ab Werk' tut ein Übriges.


    Und aus diesem Grunde

    --müßte man die Fahrerin quasi zwingen regelmäßig Obiges zu tun.

    --Man müßte sie 'zwingen' eine begrenzte Heizungsdosierbarkeit und andere Dinge zu akzeptieren.

    Das wird maximal eine Haßliebe aber nie eine Harmonie.

    Davon hat der MINI nichts und das Mädel auch nicht.

    --Kauft Sie einen BMW, dann hat sie einen der so aussieht 'als ob', aber sie kann ihre Pflegefaulheit beibehalten.

    Sie wird viel Geld bezahlen müssen , aber auch hier gilt obige 'Weisheit', daß alles seinen Preis hat.

    --Und daß sie keinen MINI mehr hat, das wird die allgemeine Öffentlichkeit noch nichteinmal realisieren, das merken nur Kenner.
    Das positive Image wird sie für sich weiter nutzen können. Deshalb ja auch der Etikettenschwindel für dieses Lifestyleprodukt, weil es die Verkaufszahlen stark beflügelt.

    Somit wär allen Parteien(vor allem dem MINI) mit einem möglichst raschen Verkauf an interessierte und eingewiesene Hände gedient.

    Andreas Hohls