Beiträge von miniwilli

    Da wurden mit einem dünnen Meisel (ähnliches Maß wie ein Schraubenzieher) an den rostigen Stellen die Bleche von oben voneinander weggebogen, so dass man dazwischen gut hineinsehen und entrosten konnte. Nachher wurden die Bleche wieder zusammengedrückt, wo notwendig geschweißt und die Konturen soweit erforderlich nachgeschliffen. Der Rost war jedenfalls überall komplett weg. Dann lackiert und von unten zusätzlich versiegelt. Das war bei dem recht geringen Befall m.E. die absolut richtige und ausreichende Methode.

    Einen Kniff hat er mir noch gezeigt: Entlang des Blechfalzes (wo die Gummidichtung aufgesteckt wird) hat er etwa oben bei 3/4 der A-Säule beginnend bis zur anderen Seite ein Isolierband über die Kante des Falzes geklebt. Damit wird lt. ihm erreicht, dass von der Gummidichtung her kommend kein Wasser mehr zwischen die Bleche gelangen kann. Die Gummidichtung wird dann natürlich noch zusätzlich mit Scheibendichtmasse versehen, bevor der Keder eingezogen wird.

    Dafür waren die Bleche insgesamt zu wenig angegriffen. Das erste (Windleitblech) hatte Rost. Das sah unter der Gummidichtung aufgrund der Beulen aber zuerst schlimmer aus, als es dann war. Das mittlere Blech hatte nur ganz wenig Oberflächenrost, das innere nichts. Glück gehabt! Zur genauen Diagnose muß aber erstmal der Gummi raus dann die Blechspalte öffnen und dann muß man weiter sehen. Wenn das Blech imsgesamt noch recht gut ist, man das so rostfrei bekommt, weshalb rausrupfen.....

    Das durfte ich erst letzten September mit einem erfahrenen Mini-Kfz-Meister bei meinem machen. Bleche auftrennen, Rost per Sandstrahlen auch zwischen den Blechen entfernen (gibt ne richtige Sauerei im Inneren trotz sehr gutem Abdecken), fehlende Stellen durch Aufschweißen oder Blech einsetzen ergänzen, Bleche rostschützen und wieder miteinander verschweißen, dann lackieren. Hört sich aber schlimmer an als es ist. Zumindest war es bei meinem Mini so. Da war gottseidank nur das äußere Blech so richtig betroffen, wo man gut rankommt. Aber trotz wirklich gutem Abdeckens und Abklebens des Innenraums hatte sich doch reichlich Sand angesammelt. Aber wozu gibt es Staubsauger......

    Tippe auf "Chrom aus Rom"...:biggrin:
    Würde auch eher zu guten, gebrauchten Raten.


    Hast Du die schon einmal geklebt und könntest einen Kleber empfehlen?

    grüße


    Es gibt inzwischen eine Vielzahl guter Karosseriekleber (auch Dichtmasse klebt recht gut). Ich selbst habe hier gerade zwei Kartuschen von http://www.Korrosionsschutzdepot.de und noch eine Sikaflex. Im Handel gibt es sicher noch mehr gute.

    Ich habe meine früher leider genietet...

    Klar, der von mir verwendete originale Federspanner taugt ja auch nichts......:headshk:

    Zur Klarstellung: Wir reden von den Gummis, nicht von den Trompeten! Welches Spannwerkzeug ist aber auch völlig schnuppe, denn zum Entnehmen des Gummis muß das Werkzeug eh wieder raus. Wie geht es dann bei Dir weiter? Brechstange? Den Ablauf würde ich mir gerne mal anschauen, da ich und sicher etliche andere offenbar immer zuviel ausbauen.

    Komisch, sogar das Werkstatthandbuch verlangt erst den Ausbau des Querlenkers. Sicher ging es da nur um Erhöhung des Aufwandes und damit Umsatzoptimierung....

    Sorry, diese Ironie konnte ich mir nicht verkneifen. Zurück zum Sachlichen:

    Der Threaderöffner hat anscheinend bisher eh wenig Kenntnis. Soll er sich dann mit etwas herumplagen, das i.d.R. so nicht geht? Ist doch besser, er weiß von Anfang an, was dabei noch auf ihn zukommt.

    @ Minijoggl

    Solltest Du bis Mitte April Zeit haben, könnte ich Dir meinen (Original Rover-Werkstattteil) mitbringen. Wir werden dann vermutlich einige Tage in Kaltern (Oberplanitzing) sein - ohne Mini.

    Du weißt, dass dazu auch der obere Querlenker raus muss?

    Und dann am besten gleich HiLo´s verbauen.....

    Hmmmh, normale, frühe Radmuttern waren weder brüniert noch sonst irgendwie gegen Rost geschützt. Und das ging auch. Machen wir uns inzwischen nicht einfach zuviel Gedanken......

    Rosten die Muttern unter den Kappen nicht sogar noch besser? Brünieren hält eine ganze Zeit lang und wenn dann wirklich Rost auftritt: Ab damit in Rostumwandler und wieder brünieren. So würde ich es machen, aber mag jeder tun, wie er möchte.

    Hmmh, da bin ich überfragt. Ich vermute mal, es muss wohl ganz normales Eisen sein. Ich habe es bisher immer nur auf solchem Material benutzt.

    Das Mittel als solches gibt es aber schon lange. Mein kürzlich aufgebrauchter Rest stammte bestimmt aus einer Zeit, die gut 20 Jahre her ist.

    Die Sicherungen am Sicherungskasten sind ok. Es sind schon Flachsicherungen und keine wie am 94er. Die Instrumentenbeleuchtung geht und auch soweit alle anderen elektr. Verbraucher.
    Die Öllampe ist noch immer aus......

    :confused: Hmmmmh, :rolleyes: aber es freut mich, dass er wieder läuft. Nur: Die Sicherung Nr. 7 erklärt noch nicht, weshalb Deine Öldrucklampe nicht leuchtete. Geht die denn jetzt?

    Brüniere sie doch einfach. Da werden sie zwar nicht tiefschwarz, aber sehr dunkel. Und das hält recht gut, da es das Metall verfärbt. Brünierung/-beize bekommst Du problemlos im Handel und es ist sehr einfach zu handhaben.