Beiträge von miniwilli

    tjo, das ist mir schon klar. So eine Meßuhr habe ich auch. Aber was verstehen die unter "Sattelmontagenase des Achsschenkels". Darunter kann ich mir nicht viel vorstellen. Soll das der Arm sein, an dem die Lenkung befestigt ist, oder kann man die Uhr irgendwo am Achsträger genauso anbringen, so daß sie sich zur Bremsscheibe hin eben nicht verändern kann? Ist doch eigentlich dann egal wo, oder?

    Hochhol

    Meine Lager habe ich zwar montiert, aber das Auto ist noch ziemlich unruhig (bei 70 und 100-120 kmh).

    Ich bin jetzt an eine Werkstattanleitung gekommen. Dort steht, daß man nach der Montage der Bremsscheibe mit Flansch erst eine passende (was verstehen die unter passend?) Unterlegscheibe an die Antriebswelle montieren und mit der Kronenmutter auf 260 NM festziehen soll. Dabei die Nabe drehen, damit sich die Lager setzen. Dann die Kronenmutter mit der Unterlegscheibe entfernen (Unterlegscheibe "wegwerfen"!), die geteilte Muffe mit der Mutter montieren, wieder die Nabe drehen und dabei auf 260 NM festziehen. Dann eine Meßuhr an der Sattelmontagenase (was ist das) des Achsschenkels anbringen und den Scheibenschlag prüfen. (=0,05 mm). Wenn mehr, dann Scheibe am Antriebsflansch neu ausrichten oder Scheibe und Flansch neu auf die Antriebswelle montieren und wieder prüfen....

    Dann fertigmontieren (Splint etc.)

    Ist das wirklich so notwendig? Das kann ja eine "unendliche Geschichte" werden. Machen das die Werkstätten auch so, oder gibt es da einen Trick? Die Arbeitszeit kann doch niemand bezahlen!

    Du mußt den Tank auch nicht ausbauen, sondern nur die Verschraubung lösen (an dem Stahlband hinten unten) und dann hinten nach innen zur Seite schwenken. Hab ich schon ein paarmal gemacht. Ging völlig problemlos, auch wenn der Tank noch ziemlich voll war. Nur eben so weit schwenken, daß man einigermaßen reinkommt. Hab schon davon gehört (kenne aber keinen, dem es passiert ist), daß dabei ein Benzinschlauch abgegangen sein soll. Das wäre doof und stinkt eine ganze Zeit lang....

    Zitat

    kannste damit auch die wegfahrsperre lahmlegen

    Würde mich auch interessieren.

    Lt. einem Roverhändler kommt man angeblich nur mit dem Testbook in die Wegfahrsperre rein. Und an so etwas sind wir bisher noch nicht rangekommen. Mit unserem Microcheck geht es jedenfalls nicht.

    Sollte mich sehr wundern wenn ein Hydraulik-Händler Dir keinen passenden Schlauch auf die bisherigen Anschlüsse pressen kann. Das geht eigentlich immer. Du mußt nur mit dem defekten Teil zu einem solchen Händler gehen. Die basteln Dir sicher was.

    Zitat

    Original geschrieben von "SAN-FUEGO"
    :confused: wieso muss ich das den meiner versicherung melden
    .... ist bestimmt ne dumme frage habe noch keine erfahrung damit...
    :confused:

    Damit beugst Du vor, daß der Unfallgegner an Deine Versicherung mit einer ganz anderen Schilderung herantritt.... Hat es alles schon gegeben! Die kontaktieren Dich zwar dann, aber so ist alles von vornherein klar.

    Wenn du über dem außen sichtbaren Schmiernippel drüberweg schaust siehst Du hinten im Dunkeln (am besten Taschenlampe nehmen) ein Blech quer zur Blickrichtung. Oder anders: Du schaust von unten auf das Auto und siehst von innen auch so eine dicke Schraube wie außen an der Hinterachsschwinge. Auf der anderen Seite vom Blech kommt das Fett raus, also dort wo die Schwinge und das Blech zusammenkommen.

    Gutachterkosten gibt es vom Unfallgegner meines Wissens erst ab einer Schadenhöhe von 1000 Euro. Geh´ in eine Werkstatt und laß den Schaden begutachten. Wenn die von Haus aus sagen, daß der Schaden darüber liegt, schalte einen Gutachter ein. Du mußt keinen von der Unfallversicherung des Gegners akzeptieren, denn: Wer zahlt schafft an!!! Die Kosten kannst - und solltest - Du dann mit Hilfe eines Anwalts beim Gegner geltend machen. Die Anwaltskosten gehen zu Lasten des Gegners.

    Du standest doch wohl nicht im Halte- oder Parkverbot oder unübersichtlich, so daß Du evtl eine Teilschuld bekommst, oder?

    So, meine vorderen Lager bekomme ich heute.

    Aber jetzt noch eine Frage zu den Einstellwerten für die hinteren Lager. Bisher waren die Schrägrollenlager hinten einstellbar. Seit kurzer Zeit werden diese Lager mit einem einseitig deutlich breiteren Innenring ausgeliefert. Beide verbreiterten Innenringe pressen sich bei der Montage aneinander, so daß eine Justierung nicht mehr möglich ist. Im Prinzip also das gleiche Verfahren wie vorne mit dem Distanzring, der ja auch nur bewirkt, daß die beiden inneren Lagerschalen aneinanderliegen.

    Werden diese auch auf "Schlupf" eingestellt? Mir wurde mal gesagt, die werden eben nur (ja, mit wieviel Drehmoment?) fest angezogen.

    @Schrottpeter

    Das heißt dann aber bei mir, daß ich auf beiden Seiten neue Lager einbauen muß, obwohl die Lager selbst noch ok sind? Nur weil ich eben auch bei noch so hohem Drehmoment das Spiel nicht mehr rauskriege, weil der Distanzring in der Mitte das verhindert. Richtig? Oder kann ich den Ring etwas abdrehen/-schleifen. Ist ja echt schade um die ansonsten intakten Lager und so ganz preiswert sind die ja auch nicht.

    Oder kann das Spiel auch eine andere Ursache haben? Vor ca. 5000 km (IMM Italien) waren die nämlich beide noch einwandfrei.

    Ich tippe auch auf das Ausrücklager. Tipp doch mal das Kupplungspedal bei laufendem Motor nur so leicht an, bis Du einen Widerstand spürst. Wenn es dann anfängt zu jaulen, ist es das Ausrücklager, das gerade so an der Kupplung anliegt.

    Ich habe auf der einen Seite nur die Bremsscheibe mit der Nabe und auf der anderen Seite alles abgenommen (ein Kugelbolzen hatte leichtes Spiel). Auf beiden Seiten war nirgends eine Einlaufspur zu sehen, sondern nur jeweils eine ganz leichte dunklere Färbung, aber keinerlei tastbare Unebenheiten.

    Aber wenn ich die Mechanik richtig überblicke, dann werden doch meine Radlager von den Andruckstellen (vorne die Nabe und hinten der Ansatz am Wellengelenk) jeweils in den Schrägring gepresst, also so, wie es eigentlich sein müsste. D.h. die Rollen stellen die Stabilität her und haben jetzt null Spiel. Wenn der Distanzring für die Stabilität verantwortlich ist, wozu brauche ich dann die fetten Kugellager? Die stabilisieren dann doch nur noch minimal. Falsch? Den Distanzring gab es früher doch auch nicht, wenn ich mich recht erinnere.