Beiträge von miniwilli

    „…und was treibt DER Schrittmotor an?“.

    PAB

    Auszug aus dem Werkstatthandbuch, "DESCRIPTION AND OPERATION", Seite 3.

    MODULAR ENGINE MANAGEMENT SYSTEM-SPi

    MEMS - SPi

    SYSTEM COMPONENTS

    1. Oxygen sensor

    2. Inertia switch

    3. Fuel pump

    4. Throttle potentiometer

    5. Fuel pressure regulator

    6. Injector

    7. Steppermotor

    8. Intake air temperature sensor

    9. Manifold PTC heater

    10. Coolant temperature sensor

    11. Distributor

    12. Crankshaft sensor

    13. Diagnostic connector

    14. ECU

    15. Relay module

    16. Ignition coil

    17. Oxygen sensor relay

    18. Purge valve

    19. Charcoal canister


    Es gibt kein Leerlaufregelventil (wie beim MPI). Der Steppermotor beim SPI wirkt über eine Einstellschraube auf die Mechanik des Gasgestänges und damit unmittelbar auf die Stellung der Drosselklappe ein.

    Geschafft! Fehlerfreier Testlauf! :biggrin: :biggrin: :biggrin:

    Offenbar weist die ECU einen „Fehler im Lambdasondenstromkreis“ aus, wenn die Sonde zu hohe Spannungen produziert. Ich habe jetzt noch den (erhöhten) Benzindruck reduziert, eine nagelneue Boschsonde eingebaut und nun habe ich ganz normale Spannungswerte an der Sonde. Testlauf mit Microcheck war - das erste Mal seit Jahren - ohne Fehler!

    Jetzt muss ich nur noch sehen, wie sich die Werte während der Fahrt verhalten. Dazu sollte aber das Wetter besser sein.

    Ich bin jedenfalls richtig happy!

    Es ist richtig, dass bei deinem Lenkrad zwei Stifte fehlen. Deshalb funktioniert die Blinkerrückstellung auch nicht. Diese Stifte kann man aber leicht selbst nachrüsten. Dabei sich an einem Lenkrad orientieren, das sie besitzt. Zwei Löcher bohren und Klemmstifte einsetzen. Das war es dann schon. Habe ich selbst an meinen Lenkrädern auch gemacht.

    PAB

    Danke für die Antwort. Ich hatte ja gesagt, "chines. Dörfer" für mich. Es kann ja nicht jeder Fachmann sein....


    - Was ist "Idle hot" und "IAC"? Was liest du daraus, außer dass die ECU nicht mehr regeln kann? Weshalb nicht?

    Und wenn du mir dann auch noch sagen kannst, wo ich was zu tun habe, wäre mir echt geholfen. :wink:

    Diese Werte passen aber wohl garnicht:

    - Danach Testlauf mit dem Mikrocheck: Lambdaspannung max. 4,6155 Volt, Min. 4,437 Volt.

    außer ich habe eine "Widerstandssprungsonde" erwischt, die lt. Internet bei 5 Volt laufen soll. Nur: Passt die denn zum Mini, zur ECU? Dazu finde ich nichts.

    Apropos Sondenspannung: Braucht der Mini (SPI) eine Spannungssprung- oder eine Widerstandssprungsonde? Erstere läuft mit 0-1 Volt, die andere mit 5 Volt. Ich habe jetzt eine Hella HLS014 drin. Fraglich welche das ist (finde dazu nichts). Evtl. passen die angezeigten Spannungen ja sogar…..

    Heute habe ich den gesamten Stromkreis der Lambdasonde in die Mangel genommen, alle Kontakte incl. der Massepunkte und Steckverbindungen gereinigt und eine neue Lambdasonde sowie ein neues Relais für die Sondenheizung eingebaut. Lt. Messgerät bekommt die Sondenheizung Strom.

    Vor den Maßnahmen habe ich den kalten Motor gestartet und ein Mems-Roscoe-Protokoll mitgeschrieben (siehe beigefügte Datei). Für mich sind das meiste chines. Dörfer, da bin ich zu sehr Laie. Kann die jemand interpretieren? Die ausgebaute Lambdasonde war übrigens total verrußt.

    Probefahrt verlief danach richtig gut. Läuft wie geschmiert!

    Danach habe ich mit dem Mikrocheck noch einen Testlauf gemacht. Lambdaspannung max. 4,6155 Volt, Min. 4,437 Volt. D.h. doch er läuft deutlich zu mager, oder? Oder ich habe einfach eine andere Sonde als vorgesehen erwischt (siehe nächster Beitrag)

    Das Beste aber zum Schluss: Der (einzige!) Fehler Lambdasondenstromkreis ist nach wie vor da! Jetzt fällt mir dazu aber wirklich nichts mehr ein.

    2023-01-23_13.20.txt

    Kann ich jetzt nach Sondentausch selbst beantworten: Die Sondenheizung ist nur bei laufendem Motor aktiviert, ebenso der Heizigel. Zündung alleine genügt nicht.

    Ist übrigens eine sch*** enge Arbeitsstelle da hinter dem Motor und, als wäre das noch nicht genug, sitzen die alten Sonden auch noch bombenfest.

    Frage aus einem anderen Thread von mir (weil er eigentlich hier hin gehört):

    Schaltet die ECU schon bei nicht laufendem Motor die Heizung der Sonde an oder geschieht das erst bei laufendem Motor?

    Grund der Frage: Wenn ich bei eingeschalteter Zündung an den (von der ECU kommenden?) Kontakten der Sonde Messe, liegt dort keine Spannung an. Das Relais zur Stromversorgung der Sondenheizung (an der Spritzwand über dem Behälter für die Kupplung) schaltet durch und liefert auch genügend Strom (Halogenbirne leuchtet).

    Iridium-Zündkerzen eingebaut, Massepunkt rechts im Motorraum (nach fast 30 Jahren) richtig schön sauber gemacht. Testlauf am Microcheck - leider mit dem nach wie vor bestehenden Fehler im Lambdasondenstromkreis.

    Wenn das Microcheck für die Spannung der Lambdasonde als Maximum und Minimum gleiche Werte (2,2185 Volt) angibt, ist die Sonde dann „tot“? Dann muss ich sie wechseln……