Beiträge von miniwilli

    An der Zündung kannst Du nichts verstellen. Die wird ausschließlich elektronisch von der ECU gesteuert. Ist die Lambdasonde ok? Kommt keine Falschluft in den Auspuff (dann würde die Lambdasonde tatsächlich falsch reagieren und versuchen das Gemisch anzugleichen)? Sind alle Unterdrucksschläuche dicht, auch und besonders der von der Einspritzunganlage zum Steuergerät? Dann auch mal die Stecker von den Sensoren abziehen und mit Kontaktspray reinigen.

    Hey ede,

    Du wohnst doch in Wolfsburg. Folgenden Thread habe ich im Forum gefunden:

    Zitat

    Original geschrieben von grobi
    Hi Kojak,
    fahr doch mal zu Fa. Bornemann nach Braunschweig.
    Die kennen sich recht gut mit Minis aus.
    Gruss Wilfried

    Ich habe auch schon mal mit einem Mini-Fahrer telefoniert, der diese Firma auch lobend erwähnt hat.

    Sag mir Bescheid, was es war. Interessiert mich.

    Gruß
    willi

    Hai,

    da habe ich andere Erfahrungen. Ich habe schon mehrfach den Thermoschalter herausgehabt und noch nie die Dichtung gewechselt (bei meinen beiden Minis), ohne daß irgendeine Undichtigkeit da war. Man muß allerdings die Dichtung erst einsetzen und dann den Thermoschalter gefühlvoll einsetzen, damit alles schön paßt. Und wenn man da schon mal dran ist, sollte man, da die Schalter ein kurzes Leben haben und sehr teuer sind, die zwei Steckkontakte mit Kabeln und einem Schalter im Innenraum versehen, um den Thermoschalter überbrücken zu können. Hat sich bei mir auch schon bewährt. Meistens merkt man es ja zu spät, daß der Schalter defekt ist und kommt dann in Nöte. Bei einem meiner Minis habe ich jetzt eine elektronische Schaltung eingebaut (Elektro Conrad). Mal sehen, wie die funktioniert. Im Wasserbad am Küchenherd hat es jedenfalls hingehauen. Sollte langlebiger sein und ist billiger.

    Bei der Gelegenheit möchte ich mal ein richtiges Lob an dieses Forum und den ganzen Internetauftritt geben. Toll und sehr praktisch aufgebaut (Lob an den webmaster)! Es ist wirklich faszinierend, wie schnell man professionelle Hilfe und Antworten bekommt. Alle Achtung!!! Das mußte ich mal loswerden.

    Gruß
    Miniwilli

    Hi,

    wer hat denn Erfahrungen, ob man ein in einem SPI Bj. 93 eingebautes Steuergerät einfach durch ein anderes mit einer anderen Nummer ersetzen kann? Ist es egal, welche Nr. das Gerät hat, Hauptsache die Anschlüsse stimmen?

    Mein Mini (FG-Nr. SAXXNNAYNBD038931) braucht lt. Rover MNE10027 ..... (das mit zwei Steckern plus Unterdruck). Die geichen SPI´ler früheren Datums hatten wohl auch ein Steuergerät mit der Nr. MNE 10078 (0342 4036)eingebaut. Ein solches könnte ich jetzt bekommen. Danach wurde wohl auf einen Stecker umgestellt. Was würde sich denn da ändern? Ist das evtl. noch ein Steuergerät für die SPI´ler mit ungeregeltem Kat?

    Sollte jemand ein Steuergerät mit der Nummer MNE 10027 übrig haben, wäre ich daran interessiert.

    Danke vorerst
    Willi
    :confused: :confused:

    Hi spazola,

    habe erst jetzt Deinen Eintrag gelesen. Ja, mein Motor ist Serie und hat schon knapp 120.000 runter. Hat kürzlich einen neuen Zylinderkopf bekommen. Ich halte auch nicht viel vom Frisieren. Mit den Motoren meiner Minis soll auch meine Frau problemlos fahren können und sie sollen auch lange halten. Der Mini macht mir auch mit 63 PS Spaß.

    Wie geht es Deinem Mini jetzt? Was war der Fehler, falls Du ihn schon gefunden hast?

    Gruß
    Willi

    Hi spazzola,

    der Gaspedalschalter sitzt im Innenraum direkt hinter dem Gaspedal, etwas unterhalb von der Stelle wo der Zug eingehängt ist.

    Der Leerlauf wird übrigens ausschließlich (!!!) von der Steuereinheit elektronisch eingeregelt. Da kannst Du absolut nichts selbst einstellen! Jedes Verstellen am Gestänge dejustiert nur das System! Und dann bleibt nur noch der freundliche Roverhändler von nebenan mit seinem Testbook....

    Schließt denn die Klappe im Lufteinlaß des Filtergehäuses in Richung Auspuffkrümmer, damit er von dort warme Luft ansaugt?

    Frohe Weihnachten
    miniwilli

    Hallo spazzola, hallo matz,

    schade daß wir euch aufgrund der Distanz nicht mit dem Gerät helfen können. Wir haben das vor kurzem aus dem ebay ersteigert, Gottseidank! Das Gerät, etwas größer als ein Meßgerät für Elektroniker, wurde von Rover an die Werkstätten herausgegeben, ist mit Programmkarten in Scheckkartengröße versorgt und testet über den Systemanschluß bei den verschiedensten Rover-Modellen die kompletten Systeme (von ABS bis Einspritzung etc.). Es ist aber nicht das Rover-Test-Book, also das Laptop! Das Gerät führt einen durch den kompletten Testvorgang und weist auf Fehler hin, bzw. benennt diese dann beim Ausdruck (z.B. "Fehler im Stromkreis Luftansaugung"). Unter Einstellungen wird man dann wieder geführt und man nimmt auf Aufforderrung die Justierungen vor, bis das Gerät sein ok gibt. Eigentlich eine sehr feine Sache. Auf den Fehler mit der Luftbypass-Schraube wäre ich nie gekommen. Jetzt schnurrt der Kleine auch wieder richtig schön Aber wie gesagt, ohne das Gerät bin ich bei der Einspritzanlage auch ziemlich hilflos. Wichtig ist wohl die richtige Stellung des Gas-/Drosselklappengestänges. Das Gaspedalseil muß so eingestellt sein, daß eine Metallnase am Ende der Drosselklappenstange genau zwischen zwei anderen Metallnasen steht. Dann bei eingeschalteter Zündung (ohne den Motor zu starten) die Drosselklappenstange ganz nach hinten, also Richtung Öffnen schieben und wieder los lassen. Dann Zündung ausmachen. Das ist für den Steppermotor das Signal (da Gaspedalschalter nicht geöffnet) in Grundstellung zu fahren.

    Den Leerlauf kann man übrigens manuell nicht verstellen, der wird ausschließlich elektronisch vom Steuergerät geregelt! Man darf ohne Aufforderung durch das Gerät nicht die Anschlagschraube des Gasgestänges verstellen! Das dejustiert die Anlage nur! Bei Dir könnte es evtl. sein, daß der Temperaturfühler (im Luftfilterkasten unten) für die Ansaugluft defekt ist. Aber ohne Tester kriegst Du das wohl nicht raus.


    Unter dem Drosselklappengehäuse sitzt unten im Ansaugrohr noch ein "Igel". Kannst Du durch die geöffnete Drosselklappe von oben sehen. Elektr. Anschluß ist von unten. Dieser "Igel" ist eine Heizung, welche die Ansaugluft vorwärmt, so lange das Wasser noch kalt ist (welche sonst dieses Ansaugrohr beheizt). Vielleicht ist diese Heizung ja kaputt. Ich meine dazu gäbe es auch Beiträge hier im Forum? Irgendwo habe ich das nämlich her.

    Hi Spazzola,

    endlich mal jemand, der antwortet. Hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Ich habe es mir jetzt "ganz einfach" gemacht: Von einer anderen Einspritzanlage habe ich den Teil mit der Drosselklappe eingebaut, den Test nochmal wiederholt und siehe da, ich sollte wieder den Luftbypass senken. Nur mit dem Unterschied, daß es diesmal problemlos geklappt hat. Jetzt gibt der Tester auf allen Positionen sein ok und der Kleine schnurrt wieder.

    Kennst Du dich mit der Einspritzanlage mehr aus als ich? Ich kann nur das machen, was der Tester gerade verlangt, weiß aber manchmal nicht warum. Hauptsache der Tester weiß es. Ich glaube auch, man darf - und muß - gar nicht mehr, oder?

    Das andere Gehäuse habe ich durchgeblasen (ist nichts lebenswichtiges drin, ist nur eine Bohrung), aber nicht mehr eingebaut.

    Danke jedenfalls erstmal
    miniwilli

    Schick mir doch mal deine email-Adresse an meine Adresse nach Hause (miniwilli@t-online.de). Wenn ich heute am späteren Abend zu Hause bin, maile ich Dir die Sicherungsbelegung. Ich habe auch die Schaltpläne aus dem Werkstatthandbuch zu Hause, aber das sind ganz schön viele Seiten, teilweise im DIN-A3-Format. Und vom Kabelbaum gibt es nur eine Übersicht, wie der grob verläuft.

    Schreib mir ins Mail, was Du im einzelnen außer der Sicherungskastenbelegung brauchst.

    Griuß
    Miniwilli

    Das Problem hatte ich an meinem 93-er Cooper auch. Mal gingen die Blinker, mal nicht, und zwar immer auf beiden Seiten gleich. Meistens gingen sie wieder, nachdem der Warnblinker betätigt worden war. Irgendwann war damit auch Schluß. Einfach den Schalter einmal testweise austauschen. Seitdem ist bei mir alles wieder ok.

    Hi Danielz,

    den Öltemperaturgeber kannst Du auch noch gut woanders und sauber in den Ölstrom einbauen. Hinten am Getriebe (leider direkt hinter dem Hosenrohr, das vorher besser gelöst und zur Seite geschoben wird, sonst wird es eine unmögliche Viecherei) ist eine kleine, etwa ovale Platte mit zwei Schrauben befestigt. Vorsicht beim Lösen der Schrauben: Immer nur eine rausdrehen, sonst kann es Dir passieren, daß das daran innen befestigte Ölsteigrohr ins Getriebe fällt!. In diese Platte machst Du ein Loch für den Fühlerkopf so daß dieser keinen Kontakt zur Platte hat und schweißt eine passende Mutter zum Reinschrauben auf. Bei mir war die Platte allerdings so hart, daß ich sie nicht bohren konnte. Habe mir dann gleich mehrere solcher Adapter professionell anfertigen lassen. Wer weiß wieviel Minis ich noch fahren werde... Eine Schraube solltest Du mit Masse verbinden, damit das Instrument später auch konstant anzeigt. Der Geber liegt so schön fahrtwindgeschützt hinter dem Motor und du siehst die Temperatur des Öles, das dem Motor gerade zugeführt wird.

    miniwilli

    Hilfe, warum schreibt mir denn keiner was zu meinem Problemchen? Hat das noch niemand gehabt? Wer kennt sich denn mit der Einspritzanlage des SPI gut aus und kann mir zumindest sagen, ob ich den Bypasse einfach z.B. mit Bremsenreiniger und Druckluft mal freiblasen kann oder ob dort (eher nicht vorstellbar) empfindliche Teile versteckt sind?

    Bitte, bitte!

    Die Luftbypassschraube liegt unter dem Luftfilter hinten am Ansaugstutzen (zur Spritzwand hin) ungefähr auf der Höhe der Drosselklappe, also auf Höhe von dem schwarzlackierten Blech, das hinten angeschraubt ist, in einer Metallnase. Diese Nase mit der Öffnung in der die Schraube sitzt, ist normalerweise von einem Metalldeckel verschlossen, der manchmal schwarz lackiert ist. Blöd zu erreichen (nur mit Vergaserschraubenzieher) und eigentlich nur mit Spiegel zu einzusehen. Man kann die Bypassöffnung selbst innen im Ansaugstutzen auch unmittelbar oberhalb der Drosselklappe als rundes Loch sehen (und unterhalb der Klappe als viereckiges Loch?).

    Ich glaube, daß dieser Luftbypass (also an der geschlossenen Drosselklappe vorbei) für den Leerlauf zuständig ist (der im Endeffekt dann von der ECU feinreguliert wird). Bei auch nur teilweise verstopftem Bypass erfolgt die Leerlaufsteuerung aber mehr über die leicht geöffnete Drosselklappe. Beim Gasgeben wird der gleichmäßige Luftstrom gestört und es kommt zum Verschlucker bis der Strom wieder sauber fließt. Stimmt das?

    Habe an meinem Kleinen (SPI Bj. 93) ein Problem. Er verschluckt sich immer ganz kurz beim Gasgeben. Lt. Testgerät Mikrocheck von Rover (das wir im Club haben) muß ich die Luftbypassschraube niedriger verstellen. Jedoch hat das keine Wirkung, da immer die gleiche Meldung von dem Testgerät kommt. Ich hatte die Schraube schon bis ganz raus- und reingedreht. Kann es sein, daß der Luftbypasskanal zugesetzt ist und wenn ja, wie kriege ich den wieder sauber, da er doch recht schlecht zugänglich ist? Einfach mit Preßluft durchblasen? Der Mini hat 120000 km ca. gelaufen. Leerlauf ist etwas unrunder im Vergleich zu meinem 96´er SPI, der aber nur knapp 60000 km gelaufen hat.

    Ich wintere auch ein Mini-Cabrio ein. Steht in einer trockenen, gut belüfteten Tiefgarage im 3. UG. Auf die Reifen gebe ich 4 bar Druck und schiebe ihn alle paar Wochen mal ein Stückchen vor oder zurück. Hatte bisher noch keine Probleme mit Stehplatten. Tank muß voll sein, damit sich kein Kondensat niederschlägt. Dann rostet er nämlich. Die Batterie ist abgeklemmt und wird so alle zwei Monate mal nachgeladen. Ich lasse den Motor aber alle paar Wochen mal warmlaufen, auch wenn man das eigentlich nicht im Stand machen soll. Aber so sind alle Motorteile und alles was dazu gehört (z.b. Benzinpumpe, Lima, etc.) mal bewegt und wieder geschmiert worden. Vor dem Einwintern eine längere Strecke fahren, damit der Auspuff innen schön trocken ist. Bremsflüssigkeit habe ich gewechselt gegen DOT5-Flüssigkeit. Die muß nie wieder gewechselt werden, zieht keine Feuchtigkeit und hat eine bessere Schmierwirkung. In D nicht zugelassen m.W. Gibt es z.B. bei http://www.korrosionsschutz-depot.de. Meine beiden Minis haben die jetzt seit 1,5 Jahren und haben sich nicht beklagt.:santa3:

    Ich will ein Öldruck-Instrument von VDO einbauen und den entsprechenden elektrischen Geber dazu. Dazu muß ich ein T-Stück einschrauben. Welches Gewinde muß der Geber haben, damit er in das T-Stück paßt? Das Auto ist ein 1,3 SPI (Rover-Cabrio) Bj. 9/96. Kann den vorhandenen Geber leider nicht als Vorlage benutzen, da ich die Teile in Frankfurt direkt bei VDO in der Zentralwerkstatt bestelle, da ein Instrument eine Sonderanfertigung ist.