Oder die Klötze klemmen im Bremssattel.
Beiträge von biz
-
-
Das ist sicherlich eine günstige Variante, aber sobald das Steuergerät keine Spannung mehr hat, verliert es vermutlich die Info und man muß das Spiel von vorne beginnen. Und wehe, die muckt dann...

-
Die Späne kommen sicherlich vom Anlasser. Ist ein ganz normaler Abrieb wenn das Ritzel in den Zahnkranz der Schwungscheibe greift.
-
Ich hab mich mit dem Thema Silikonbremsflüssigkeit kürzlich auch befasst und bin zu dem Ergebnis gekommen, es NICHT zu nehmen, weil meiner Meinung nach brandgefährlich! Niemand kann garantieren, ob nicht doch Feuchtigkeit in das Bremssystem eintritt, durch die Gummischläuche durchdiffundiert.... und dann hat man das Problem, daß die Silikonbremsflüssigkeit das Wasser eben nicht löst, sondern sich das Wasser dann als Tropfen am tiefsten Punkt absetzt und dort auch bleibt. Kullert der Tropfen dann eben der Schwerkraft folgend immer weiter im System runter, ist er irgendwann im Bremssattel angelangt mit einem Siedepunkt von 100°, weil elementares Wasser. Jeder der sich mit dem Phämomen kochende Bremse auskennt, weiß was das heißt. Wenn nicht, dann sollte man sich tunlichst damit befassen und/oder die Finger von solchen Experimenten lassen. Kurz gefasst, wasserhaltige Bremsflüssigkeit kocht bei ca 180°, Wasser bei max 100°, frische DOT4 bei mehr als 250°. Und man muß immer bedenken, die Bremsung, die die Bremsflüssigkeit zum kochen bringt, gelingt! Erst wenn man das Bremspedal löst, das System drucklos wird, dann beginnt die Bremsflüssigkeit zu kochen und drückt diese oben zum Ausgleichsbehälter raus. Der nächste Tritt auf das Bremspedal geht ins Leere!
Der für mich unantastbare Vorteil von Glykolbremsflüssigkeit, ist die Wasseraufnahme. Mit dem turnusmässigem Wechsel bringt man nämlich das todbringende Wasser auch wieder aus dem Bremssystem raus. Und meiner Meinung nach war das auch mal die Intension der Erfinder.
Und das Märchen von der nie zu wechselnden Silikonbremsflüssigkeit ist auch erfunden. Alterung findet ebenso statt, sie wird kompressibel und Wechselturnusse sind und waren auch schon immer vorgeschrieben.
Nur um bei einer eventuellen Leckage einen Lackschaden zu vermeiden, so ein Sicherheitsrisiko einzugehen? Im Leben nicht!Gruß. Martin.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

-
Zünkerzen waren Unipart GSP 4362
-
Die wichtigste Nachricht, er läuft wieder

Nun die spannende Aufklärung:
Das Frotzeln begann und was ich dann als erstes mache, ist die Zündung kurz zu überprüfen und ggf. nachzustellen. => keine Verbesserung
Dann im Forum Tipps bekommen, es könnte ja die Benzinversorgung sein, also alles gemäß den Tipps überprüft => keine VerbesserungUnd heute dann wie angekündigt, die Zündkomponenten getauscht und frisch eingestellt => keine Verbesserung, im Gegenteil jetzt nur noch halb gas möglich.
Dann die Zündspule gewechselt => keine Verbesserung
Verteiler ausgebaut und Fliehkraftverstellung überprüft. => keine Verbesserung.
Dann die Verteilerkappe gewechselt und die Zündkabel gekürzt, damit die Kontaktschraube frisch ins Kabel stupft. => keine Verbesserung
Langsam machte sich Panik breit, da ich nicht mehr viele Optionen zu ziehen hatte.
Also die letzte Option, nämlich frische Kerzen montiert obwohl ich mir hier keine Lösung vorstellen konnte. => alles ist gut
Fazit: Mein Standartspruch, 95 % aller vermeintlichen Vergaserprobleme sind letztendlich Zündungsprobleme, hat sich ein weiteres Mal unter Beweis gestellt.
Merksatz: Fange in der einer Fehlersuche mit der "to Do Liste" immer hinten an, das beschleunigt die Sache.

2. Merksatz: Zündkerzen können auch nach < 5000 km und einer Saison kaputt gehen.
Danke an alle Tippgeber!
-
Dann sind die 12,8 V definitiv zu wenig.
Wie immer sind die Hauptverdächtigen das Masseband (incl. den Kontaktflächen) beim Motorknochen sowie hinten an der Batterie. Das mal alles sauber machen und wenn das Masseband Grünspan hat, dann sollte das ersetzt werden. Vermutlich kommen dann die nötigen 14 V bei der Batterie an. -
Wenn ich das richtig gesehen habe, ist es ja nur die eine Temperaturanzeige. Vermutlich ist die Stromversorgung nicht mehr ganz OK. Entweder ein Kabelbruch oder ein lockerer Kabelschuh. Wichtig wäre auch zu wissen, wenn der Fühler auf Masse gelegt wird, ob dann die Anzeige sich ebenso schnell ändert. Normalerweise ist das nicht der Fall (siehe auch Tankuhr). Die Änderung ist etwas verzögert. Wenn das bei den Zusatzinstrumenten nämlich auch so ist, dann kann die Fühlerleitung ausgeschlossen werden.
-
... Und was ist meiner Ladespannung. Ist es normal das diese beim Mini nicht so hoch ist (etwa 12,8V).
Hier ist die Frage, wo wurde die Spannung gemessen und mit was. Die serienmäßigen Spannungsanzeigen sind eher ein Schätzeisen, als ein Meßinstrument. Das sollte man schon einmal mit einem richtigen Meßinstrument verglichen haben, damit man die Anzeige richtig interpretiert
-
Da ich 193 cm bin (85 kg), mit langen Beinen, muss ich den Mini erstmal probefahren ob das geht. Meine Frau passt da auf alle Fälle rein.
Und für einen "nothingbmw" Mini- Cabrio, wird das Geld nicht reichen.
Tscharlie
Hmmm ich bin auch 193 cm groß und habe ca. 86 kg. Ob die Beine gleich lang sind, weiß ich nicht, aber ich habe im Mini keine Probleme und kann auch den Sitz etwas nach vorne ziehen, wenn hinten einer sitzen muß. Ist dann nicht mehr bequem, aber geht.


Aber eine Probefahrt ist natürlich schon sinnvoll. -
Ich muss noch einmal nachfragen: Leuchtet die Ladekontrolllampe bei eingeschalteter Zündung? Hast du mal den Anschluß der Ladekontrolle an der LIMA mit einer Prüflampe überbrückt? (+12V vom Anlasser auf den Anschluß des dünnen Kabels an der Lima) Ändert sich beim Überbrücken die Ladespannung?
Guggst Du...
Alles anzeigenLadekontrolle funktioniert.
Hab alles mit nem Zangenampermeter durchgemessen.
In den Phasen kommt kein Milliamper aus der lima..
Wenn sie sich dann entscheidet zu laden bis zu 45a/h.
Keine strom messbar zw. Lima-gehäuse->Masse(Karosserie, oder batterie-)
Auch zw. Batterie - und den einzelnen Masseknoten fließt beim brücken kein noch so kleines Strömchen...
Also vermute ich das Problem eher an der Ladereglung oder an nem
Erregerproblem. -
Danke für die Hinweise.
Dann halt kurz noch eine Erklärung, warum ich mich wie oben entschieden habe vorzugehen.
Der Fehler tritt erst auf, wenn er richtig warm ist, also nach gut 30 minütiger Fahrt. Die Zündkomponenten kann ich aber problemlos im kalten Zustand testen und größtenteils auch überprüfen. Den Zündzeitpunkt und den Schließwinkel kann ich ja auch beim kalten Motor einstellen. Die Zündspule kann ich ja auch noch wechseln, wenn das Problem auftaucht. Ist es dann weg, ist ja alles klar.
Für mich kommen gerade drei Dinge in Betracht. Das ist der Kondensator, weil der schon etwas Brauchtum heiß zu werden, die Zündspule aus dem gleichen Grund und dann die Unterdruckverstellung und alles was damit zusammen hängt.
Der Unterbrecher usw. sind seit etwa 2 Jahren und rund 6000 km drin, somit ist das ja kein rausgeschmissenes Geld, das ruhig mal neu zu machen. Ist ja schließlich ein Hobbyfahrzeug
Zudem denke ich so etwas schneller an das Ziel zu kommen.Wie weiter oben schon geschrieben, am Wochenende habe ich hoffentlich einige Stunden Zeit und ich kann das alles in Ruhe durchtesten. Dann melde ich mich mit neuen Erkenntnissen und hoffentlich einer Lösung des Problemes.
-
Willkommen.
Ne SR 500 steht auch in meiner Garage.
Und ein Mini Cabrio hab ich auch. Find ich viel cooler, als ein Faltdachmini. 
-
na dann einfach eine neue Lima rein und gut ist das.

-
Wie schon oben beschrieben, werde ich mich jetzt der Zündung widmen. Zündspule hatte ich für mich schon weiter nach hinten geschoben und wollte mich somit erst mal um den Verteiler kümmern. Da durch die unterschiedliche Gaspedalstellung ja auch unterschiedlich Unterdrücke herrschen, kam mir auch der Gedanke mich um die Zündverstellung zu kümmern.
Es ist halt immer sehr zeitaufwendig, weil ja immer erst rund 30 km gefahren werden müssen, bis man was merkt. Deshalb mache ich auch nichts daran wenn ich nicht genug Zeit habe.@ Tars
Das Zündschloss schließe ich erst einmal aus, da das Problem ja wirklich reproduzierbar Drehzahlabhängig ist. Dennoch Danke für das "Querdenken"
Ich melde mich sobald es neue Erkenntnisse gibt, wird aber wohl erst zum Wochenende erfolgen.
-
Es wird immer nur von neuer Bremse vorn und hinten gesprochen. Über den HBZ, das Bremsdruckregelventil und eventuellen BKV hat noch keiner ein Wort gesagt. Und wenn die noch alt sind, hat sich das Thema schon erledigt.
Und so schlimm ist DOT 4 nun auch nicht. Das frisst sich ja nicht in Minuten durch den Lack, dazu braucht es eher Tage. -
Funktioniert denn die Ladekontrollleuchte überhaupt?
Die abnehmende Spannung ist auf den ersten Blick eher ein Thema von Übergangswiderständen, die werden im Normalbetrieb nämlich mit der Zeit warm und dadurch noch Hochohmiger. Das mit einem Batteriekabel zu überbrücken und dann festzustelle, das es nichts bringt, ist nicht sehr aussagekräftig. Besser ist es an den Klemmstellen Masseband Knochen, Masseband bei der Batterie usw. mal mit einem Spannungsmesser zu messen. Sollte man da irgendwo die fehlende Spannung messen können, dann ist das der Fehler.
Eine weitere Messung, die weiterhelfen kann, wäre den Strom zu messen, wenn die Spannung sinkt. Aber da sind wir dann auch Bereich, wo man sich mit Elektrotechnik auskennen soll, weil hierbei man gerne einen kleinen Fehler machen kann und ruckzuck ist die Lima hinüber oder das Meßgerät und im schlimmsten Fall brennt der Kabelbaum. -
Ich habe heute noch etwas Zeit gefunden.
Motor nochmals warm gefahren, und als er dann richtig viel Aussetzer hatte Zündung aus und in einen Feldweg gerollt. Schwimmerkammern waren beide 3/4 voll. Benzinpumpe lieferte wieder ca,1,2 l in der Minute. Die Schwimmerkammern sind absolut sauber.
Da ich mir das absolut nicht erklären kann, werde ich als nächste einfach mal die Zündspule tauschen und dann wieder richtig warm fahren. Wenn das auch nichts bringt, werde ich die Zündung komplett neu machen (Unterbrecher; Kondensator; Verteilerdeckel und Verteilerfinger). Dann muß er doch wieder laufen...
Leider habe ich dieses Wochenende keine Zeit mehr. -
Probefahrt habe ich jetzt doch noch "schnell" geschafft. Und war dabei dann auch tanken.
Das Ergebnis, es hat sich verschlechtert. Mittlerweile kommt das schon bei einer Gasstellung von über Halbgas. Aber auch wieder erst wenn Motor richtig warm ist. Es braucht jetzt auch nicht mehr einer Durchbeschleunigung, sondern kommt nach kurzer Vollgasstrecke ab ca. 4000 U/min. Das macht die Suche vielleicht einfacher. Choke ziehen bringt übrigens keinerlei Änderung.
Wenn ich heute Nachmittag noch Zeit habe, werde ich bewaffnet mit Werkzeug und Reservekanister die Schwimmerkammern prüfen und falls nicht richtig gefüllt, dann auch die Pumpenleistung nochmals prüfen gemäß des Vorschlages. Das habe ich mir nämlich vorhin auch so überlegt, hatte aber dummerweise kein Werkzeug dafür dabei. -
Nachdem heute Morgen endlich genug Zeit war, sich der Sache anzunehmen, hier mal der erste Zwischenstand.
Sieb im Tank hat keine erkennbare Verschmutzung. Benzinfilter war schon länger drin, als gedacht, also wurde der ausgetauscht und der alte aufgeschnitten um die Verschmutzung zu sehen. Diese war vorhanden aber jetzt nicht übermäßig.
Vorher habe ich einen Test der Förderleistung der Pumpe gemacht. direkt hinten an der Pumpe wurden ca. 1,2 l in der Minute gefördert. Das entspricht ca. 0,31 Galonen was wiederum eine Förderleistung von mehr als 18 Galonen in der Stunde entspricht und das ist lt. Hr. Hohls ja OK.
Nach dem Wechsel dann noch den zweiten Test gemacht, diesmal aber vorne bei den Vergasern, mit dem gleichen Ergebnis.
Eine Probefahrt hat noch nicht stattgefunden.Gab es 2009 eine Serie von blau beschrifteten Facetpumpen, die bei längerem Betrieb plötzlich die Förderleistung verlieren? Weil im kalten Zustand ist ja alles OK.