Beiträge von biz

    Servus Benedikt.
    Selbst 1,5mm² ist da vollkommen ausreichend. Überleg mal, was Du schon für 2,5mm² eigentlich für Kabelschuhe bräuchtest (was nutzt die dicke Leitung, wenn der Kabelschuh zum "Flaschenhals" wird).
    Apropos Kabelschuh. Nimm unisolierte zum verchrimpen. Die isolierten machen nur Probleme.

    Gruß. Martin.

    Hallo Martin,

    hast Du Deine Einschätzung aus der Elektrotechnik oder sind das Erfahrungswerte?

    Ein 1,5 mm² Kabel kann bei Dauerlast von ca. 15 A schon zu warm werden und somit nimmt die Isolierung Schaden und wird brüchig. Da wir bei den hier vorliegenden Fall schon rund 10 A Dauerstrom haben, hast Du mit Deiner Einschätzung insofern recht. daß es reichen müßte. Sollte aber durch irgendwelche Umstände die Spannung sinken, wird der Strom sich erhöhen und die 5 A Reserve sind dann recht schnell verbraucht ohne daß Benedikt das merken wird, da das Licht ja gleich hell bleibt.
    Deshalb habe ich den sicheren Tipp gegeben lieber mit etwas größeren Querschnitten zu arbeiten. Und die zu den Leitungsquerschnitten gehörenden Kabelschuhe sind, wie Didi schon sagte, keinerlei Falschenhals. Das ist schon aufeinander abgestimmt. Selbst die blöden Quetschkabelschuhe, von denen ich auch nicht so viel halte. Aber auch hier gilt, wenn man schon diese nimmt, ist auch hier ein Querschnitt dicker die bessere Wahl.

    Was heißt das genau, geht statt Dauerplus jetzt Zündplus auf den Lichtschalter?

    Genau, das hat den Sinn, daß bei Zündung aus auch das Licht ausgeht. Sollte man aber mit einem Relais lösen und nicht den gesamten Strom für die Beleuchtung über das Zündschloß schicken. Das überlastet ja schon den Lichtschalter und das Zündschloß ist bedeutend kleiner. Ich würde hier auch wie Didi schon schrieb den Kontaktblock vom Zündschloß tauschen und mit etwas Glück klappt alles wieder denn auch der Magnetschalter kann nur arbeiten, wenn das Zündschloß schaltet und da das offensichtlich durch Überlast geschädigt wurde, wäre das das erste Teil was ich tauschen würde. Sollte dann der Magnetschalter immer noch nicht richtig wollen, dann würde ich den gemäß Angaben von Didi mit den Magnetschalter vornehmen.

    Hallo Benedikt.
    Den Stromverbrauch auszurechnen, das wurde Dir ja schon gezeigt. Dann würde ich wegen den Einschaltströmen den normalen Brauchstrom verdoppeln, damit nach kurzzeitigem zweiten Einschalten des Fernlichtes die Sicherung nicht doch zu heiß wird und durchbrennt. Damit wären wir dann schon bei 20 A. Und jetzt brauchst Du den passenden Leitungsquerschnitt, damit die Leitung nicht vor der Sicherung durchbrennt. 20 A Verlangt normalerweise einen Querschnitt von mind. 2,5 mm². Beim Auto ist das meist allerdings etwas abgespeckter, dennoch würde ich nicht auf 1,5 mm² herunter gehen. Das gilt für das Kabel von der Sicherung zum Relais. Für den ungesicherten Bereich, also vom Magnetschalter bis zur Sicherung würde ich sogar 4mm². Damit bist Du auf der guten Seite und hast noch etwas Reserve.

    Da Du technisch unerfahren bist, wirst Du das selber wohl eher nicht ausfindig machen können. Also ab in eine Werkstatt, am besten mit Minierfahrung. Heutige moderne Werkstätten kommen mit einem Mini nicht mehr klar. Vermutlich haben die die Felgen auch mit den heute üblichen >100 Nm angezogen, bzw. mit dem Schlagschrauber und dann mit dem Drehmoment einfach nachgeschaut, ob die fest sind.
    Aber Minibolzen haben ein Feingewinde und das hat schon bei 62 Nm die nötige Anpresskraft. Wenn man da mit 100 Nm rangeht, besteht die Gefahr, daß die Bolzen sich dehnen und dann irgendwann (auch mal während der Fahrt) zu brechen.
    Wo kommst Du denn genau her? Vielleicht kann man Dir ja einen Werkstatttipp geben.
    Ganz klar, wenn Du einen Werkstattauftrag zum beheben von schlagenden Rädern gegeben hast und die Werkstatt sagt, sie könne sich das nicht erklären, dann braucht man mit diesem Auto da nicht ein zweites Mal hingehen, da die offensichtlich nicht die Muße haben sich damit intensiv zu beschäftigen. Sie haben damit ja klar zum Ausdruck gebracht, daß sie aufgegeben haben ohne den Fehler zu finden.
    Bei schlagenden Rädern sollte man schon den festen Sitz von Radlager und Achsschenkel prüfen. Zudem würde ich hier sogar die Achsgeometrie vermessen. Und irgendwas sollte dann da auch zum Vorschein kommen, was los ist. Aber so wieder vom Hof fahren lassen, finde ich nicht OK.

    Viel Erfolg

    Ja, genau genommen aber nur die Schwimmerkammer.
    Die Schwimmerkammer wird dadurch in seiner Position gehalten. Und wenn das nicht mehr funktioniert und die Schwimmerkammer sich verstellt, dann gibt es hier einen falschen Benzinstand und somit einen schlechten Motorlauf. Das läßt sich zwar mittels Einstellung korrigieren, aber die Schwimmerkammer ist ja lose und wird sich wieder verstellen.
    Wenn Du es irgendwie schaffen solltest z.B. mittels Epoxy Harz oder einen Lötpunkt die Schwimmerkammer dauerhaft zu fixieren, dann sollte der Vergaser weiterhin nutzbar sein. Oder einfach eine neue (gebrauchte) Schwimmerkammer besorgen.

    Das bei den modernen Fahrzeugen das alles elektronisch geregelt ist (der Grund ist eigentlich nur Kraftstoff zu sparen) wirst Du das rein mechanisch bei dem Vergaser recht schwer in den Griff bekommen. Wichtig ist, daß der Bowdenzug vom Gaspedal geschmeidig läuft und der Zug sich nicht in die Messinghülse eingearbeitet hat, dann läßt sich das Gas recht gut mit dem Fuß regeln. Ganz klar, bedarf das für die Fahranfänger mit elektronisch geregeltem Gas etwas Übung, aber sollte nicht unmöglich sein. Das macht den Charme eines alten Autos ja aus.
    Was man mal versuchen könnte, wäre das Gas über eine Zugfeder zu betreiben, das könnte das etwas entschärfen. Aber ob das Gas dann in allen Positionen gut dosierbar bleibt, gilt es zu testen. Vermutlich müßte die Rückholfeder etwas stärker werden und das wiederum würde den Drosselklappenwellenverschleiß stark beschleunigen. Ebenso ist fraglich, ob man mit einer dazwischen gespannten Feder überhaupt noch Vollgas geben kann.

    Wie Marcus schon schrieb, die Räder im angehobenen Zustand anziehen, damit dies richtig zentriert werden.
    Bitte auch mal an den festgezogenen Rädern wackeln ohne daß diese Bodenkontakt haben. Einmal angefaßt auf 12 und 6 Uhr und einmal bei 3 und 9 Uhr. Das Rad darf kein spürbares Spiel haben, denn sonst ist entweder das Radlager hinüber oder die Achsschenkelbolzen ausgeschlagen.
    Ein schlagen ab ca. 80 km/h kommt in der Regel von der Vorderachse. Ein schlagen beginnend ab ca. 120 km/h kommt von der Hinterachse.
    Solange die Ursache nicht ausfindig gemacht ist, sollte das Fahrzeug nicht mehr groß gefahren werden. Sollte das Radlager großes Spiel haben, kann das durchaus plötzlich blockieren oder man verliert vielleicht sogar das ganze Rad. Ähnlich ist es bei den Achsschenkelbolzen zu sehen. Wenn beim Bremsen einer reißt, bzw. aus der Überwurfmutter rutscht, dann rutscht das Vorderrad unter das Auto. Was das bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen.

    6 V sind definitiv zu wenig. Bei Kabelbäumen mit Startanhebung müßten es gute 9 V sein und während des Startvorgangs dann sogar volle Fahrzeugspannung. Vermutlich wird hier kein gescheiter Funke entstehen. Jetzt gilt es heraus zu finden, warum nur 6 V anliegen.
    Hast Du schon mal die Bordspannung gemessen? Sollte die ohne laufenenden Motor 12,6 V betragen, dann wäre das OK. Dann brauchst Du einen Schaltplan, damit Du die unterschiedlichen Verzweigungspunkte findest und dort messen kannst. Dann findest Du den zu hohen Übergangswiderstand recht schnell.
    http://miniscene-unterfranken.de/info-download/
    Da findest Du ein umfangreiches Downloadarchiv und solltest auch einen passenden Schaltplan finden.

    Hast Du auch am Unterbrecher gearbeitet? Vermutlich gehört hier mal wieder Zündung und Vergaser sauber eingestellt, da mit neuem Luftfilter der Motor plötzlich viel Luft bekommt und damit viel zu mager läuft.

    Schraube doch mal eine Kerze raus, stecke den Kerzenstecker wieder drauf und drücke das Gewinde mit einer isolierten Zange an den Motorblock. Dann soll eine zweite Person mal den Motor starten und Du schaust, ob es einen Zündfunken gibt. Fehlt der, dann ist das Problem ein elektrisches. Vielleicht ist einfach ein Kabelschuh von der Zündspule gerutscht. Funkt es, wäre würde ich die Schwimmerkammer am Vergaser öffnen und schauen, ob die ca. 2/3 mit Benzin gefüllt ist.
    Dann sehen wir weiter.

    Schau mal hier nach, könnte helfen : http://mini-biz.de/techniktipps/k…gung/index.html

    Um den unteren Bolzen ausbauen zu können, wirst Du die Kupplungsglocke demontieren müssen, da der Kupplungsautomat hier Druck ausübt und somit den Hebel nicht frei gibt. Letztendlich kommt man da sowieso nicht drum herum. Idealerweise Zieht man die ganze Antriebseinheit aus dem Motorraum, dann kann man arbeiten.

    Letztendlich setzt sich aber die Silberne große Fläche (mittlere Strich von der Beschriftung schmieren) im Alugehäuse fest , nicht nur die kleinen Bolzen. Siehe Bild
    Diese Bolzen nutzen eher stark ab wegen fehlender Schmierung, so daß das Spiel zu groß wird und die Kupplung nicht mehr richtig trennt.