Beiträge von biz

    Ich gehe mal davon aus, daß Du eine mechanische Benzinpumpe hast.
    Da der Tank draußen war und somit Luft in die Benzinleitung gelangt ist, reichen die 6 l Kraftstoff nicht, die Benzinleitung bis zur Pumpe durch die Schwerkraft zu befüllen. Somnit pumpt die Benzinpumpe nur Luft, denn für das Ansaugen des Benzines ist sie nicht gebaut.
    Wenn Du 10 l Benzin drin hast und der Mini gerade steht, sollte das Benzin bis in die Pumpe gelangen und dann klappt das auch wieder mit der Förderung.

    Oftmals ist lediglich der Mitnehmer beim Lenkrad nicht richtig eingerastet. Einfach mal die Verkleidung demontieren und schauen ob der Mitnehmer durch das Lenkrad betätigt wir. Wenn nicht, könnte es sein, das der gesamte Lenkstock etwas zu tief montiert ist, bzw. heruntergerutscht ist. Dann Klemmschrauben lösen und den Lenkstock nach oben schieben, dabei darauf achten daß der Mitnehmer in der richtigen Position beim Lenkrad einrastet.

    Meiner hat eine schwarze Plastikkappe und der von meinem Kollegen hat keine Kappe. Blöderweise ist bei allen Sechskantflächen nichts drauf außer die Fläche die zum Motorblock zeigt und das ist mit dem Spiegel schwer entzifferbar, weil alles auf dem Kopf und in Spiegelschrift....:scream:
    Könnte aber 6026 oder 9026 oder 6056 oder 9059 sein.
    Aber messe doch einfach mal den Widerstandswert bei 20 °C, der sollte etwa 2200 Ohm haben und bei 100°C etwa 177°C.
    Wenn Du einen Inno Geber zum fairen Preis abzugeben hast, ich habe Interesse.

    Mal was ganz allgemeines.
    Bei einer Instandsetzung muß man schon etwas mit System vorgehen, um an das Ziel zu kommen. Nicht zu viele Baustellen auf einmal aufmachen, sonst verliert man den Überblick.

    Das bei der Zündspule Steckkontakte unbelegt sind, ist nicht ungewöhnlich. Ebenso, daß beim Kabelbaum ungenutzte Kabel heraushängen. Einfach mal die Batterie anhängen Motor starten und alles Schalter durchprobieren. Funktioniert alles, kann man das abhaken.
    Und wenn das Radlager getrennt werden muß, dann braucht man dazu normalerweise die Bremse. Mit etwas Glück, bekommt der Schlagschrauber das auch so auf, aber spätestens beim festziehen braucht man die Bremse. Wenn die nicht funktioniert, dann muß man die einfach zur Funktion bringen, bevor man das Radlager in Angriff nimmt. Gemacht werden muß das sowieso. Da braucht es keine weiteren Tipps oder Tricks. Einfach eine Baustelle nach der anderen in logischer Reihenfolge abarbeiten und innerhalb kürzester Zeit ist der Mini wieder fahrfertig.
    Dann legt man sich noch ein kleines Notizbuch parat und immer wenn einem etwas auffällt schreibt man das sich auf unter der richtigen Rubrik (z.B. Elektrik; Fahrwerk; Innenausstattung usw.). Ebenso wenn ein defektes Bauteil auffällt kommt das auf den Einkaufszettel für die jeweilige Rubrik.
    Also, mach erst mal die Elektrik, oder erst einmal den Ölverlust oder was auch immer, aber nicht alles gleichzeitig.:thumbs_up:

    PS: Das innere Antriebswellenglenk geht auch mit einem Flacheisen am Becher angesetzt und mit einem beherzten Schlag Richtung äußeres Gelenk mit einem 5 kg Hammer aus dem Differential heraus. Hier aber nicht wie wild drauf herumschlagen. Mit dem Stiefelknecht geht es deutlich einfacher.

    Bei solchen Problemen, hilft es auch das Fahrwerk nicht zu tief zu schrauben, falls ein höhenverstellbares Fahrwerk verbaut ist.

    Eine andere Alternative ist auch solche Kuppen immer etwas schräg anzufahren, so daß das Hindernisse mit einem Rad nach dem anderen überfahren wird. Normalerweise überfährt man solche Kuppen ja Achsweise und setzt dabei sehr leicht auf.

    Da es immer bei der gleichen Drehzahl ist, würde ich das Getriebe ausschließen.
    Und ich bin überzeugt, daß das Problem auch im 1.und 4. Gang vorhanden ist.
    Aber das fällt wahrscheinlich nicht auf, da im ersten Gang wohl kaum bei 2500 U/min gefahren wird und im 4. Gang die Übersetzung so lang ist, daß das "leichte" Motorruckeln wahrscheinlich vom Getrieb geschluckt wird.
    Aber das im 1. Gang könnte man ja mal ausprobieren.
    Beim Vergasermotor ist solche ein Magerruckeln schon mal gerne vorhanden, der Einspritzer sollte das aber nicht haben. Deswegen würde ich mal alles was mit der Drosselklappenstellung, der Benzinzufuhr usw. zu tun hat mal überprüfen.

    ...
    Hoffe mir kann jemand helfen !
    Mfg

    Wenn Du uns etwas mehr verraten würdest, dann könnte das mit dem Helfen was werden....:redface:

    Also

    - der Schalthebel läßt sich schwer bewegen, läuft irgendwie, als ob man im Teig rührt.
    oder
    - es kracht beim Schalten
    oder
    - der Ganghebel läuft leicht aber kurz bevor der Gang rein soll ist da irgendwie ein Sperre und es geht nicht weite
    oder
    - der Ganghebel läßt sich nur schwer in die Gasse 3/4. Gang bewegen
    oder
    schalten kann man nur bei einer bestimmten Drehzahl
    oder ....

    Du verstehst, wir brauchen etwas mehr Infos, weil es könnte eine nicht mehr richtig funktionierende Kupplung sein, es könnte eine ausgelutschte Schaltklaue sein, es könnte eine verbogene Schaltkulisse sein usw.

    biz

    ja ich weiß das foto kenn ich auch. Ich seh aber gerade das bei deiner Mutter unten richtig viel spiel ist. Bei mir war die auf anschlag gedreht.
    Folglich wenn die Mutter spiel hat zum deckel müsste sie komplett drinnen sein.
    Dann ist sie aktuell komplett drinnen aber ich kann sie nicht ausrücken.
    Das mit dem Bolzen, so wie du es machst, kann ich nicht machen da ich keine auflagepunkt habe. Bzw mir oben der bremskraftverstärker im weg ist. (will ihn ungern abbauen)

    ....

    Neee komplett falsch gedacht.
    Auf meinem Foto ist die Kupplung nicht betätigt. Wird diese betätigt, dann drückt der Nehmerzylinder über die Kolbenstange den Mechanismus rein, so daß die Muttern am Kupplungsgehäuse anliegen.
    Ich sollte vielleicht mal ein besseres Foto hinterlegen, so wie ich den Stiel da drin habe, kann man die Kupplung nur betätigen. Um die betätigte Kupplung zu lösen, muß der Hebelarm Richtung Kupplungsnehmerzylinder gedrückt werden. Das klappt recht gut, wenn man als Hebelstelle die Öffnung am Hilfsrahmen (man sieht dort die Gummifederung) und dann hebelt oder eben mit sanften Hammerschlägen den Hebel Richtung Nehmerzylinder klopft. Vorher gut mit Rostlöser fluten.

    Die mit Startanhebung haben so ca. 1,6 Ohm.

    Die vom MPI erkennt man auch so, das sind zwei Zündspulen mit je zwei Ausgängen in einem Kunststoffblock vergossen, für den Einsatz ohne Verteiler. "Wasted Spark".

    Grüße
    Andreas

    Dennoch wäre ein Widerstandswert interessant zu wissen, damit man mit einer Messung diese Spule auch beurteilen kann.
    PS: Während ich schrieb, kam die Antwort :redface:


    Ich fasse zusammen:

    Betrachtet werden ausschließlich Serienwerte

    Zündspulen für unterbrechergesteuerte Zündanlagen haben einen Widerstandswert von 3-5 Ohm
    Zündspulen für unterbrechergesteuerte Zündanlagen mit Startanhebung haben einen Wert von 1-1,5 Ohm
    Zündspulen elektronisch gesteuert (auch SPI) haben einen Widerstandswert von 1-1,5 Ohm
    Zündspulen für MPI haben einen Widerstandswert von 0,41 - 0,61 Ohm

    Danke

    Wie sind denn die Widerstandswert von standart Zündspulen verbaut im Mini?

    SPI hat ca. 1 Ohm ?
    Vergaser ohne Startanhebung hat ca. 3 Ohm ?
    Vergaser mit Startanhebung ????

    Wie viel Ohm hat die vom MPI?
    Was gibt es sonst noch?

    Wäre toll wenn jemand die oben genannten Werte bestätigen kann und dann die Liste vielleicht noch so erweitern, daß alle Mini Zündspulen dann enthalten sind.

    Ich bekomme immer wieder mal eine Spule ohne Beschriftung in die Hände und weiß dann nie zu welchem Motor die paßt.

    Danke

    Und ich habe Recaros aus einem Kadett GSI bzw. Astra F. Diese Sitze sind recht schmal, dennoch beim Inno mit den Türtaschen recht eng. Die originale Konsolen habe ich einfach umgeschweißt.
    Die Dinger habe ich bei Ebay für 15€ geschossen, ist mittlerweile aber auch schon 7 Jahre her. Beim Sattler habe ich sie dann schön machen lassen.

    Komm bei mir vorbei und Du siehst schon zwei Minis mehr.....:rolleyes::redface:

    Wir mach ja ab und zu ein paar Ausfahrten ist immer recht lustig. Zudem findet immer am erstem Maiwochende (ist halt gerade vorbei) unsere Orientierungsfahrt statt. Da sind auch immer so 10 -15 Minis am Start.

    Ihr mögt ja schon recht haben, es kann am Vergaser liegen.
    Aber 90% aller falschen Vergasereinstellungen bzw. Fehler am Vergaser haben sich im Nachhinein als Zündungsprobleme herausgestellt. Ich fange immer bei der Zündung an und bin mit dieser Erfahrung seit etlichen Jahren immer sehr gut gefahren. Vor allem kann man die Zündung viel leichter überprüfen, als die korrekte Vergasereinstellung.
    Wenn man einen CO von 5% hat kann das nämlich durchaus am falschen Zündzeitpunkt oder auch Schließwinkel liegen.

    Mein 1000er hatte nach dem Winter ähnliche Probleme. Nach nachstellen der Werte lief er wieder einwandfrei. Somit kannst Du das nicht ausschließen, Du weißt ja sicherlich nicht mehr, wie weit vom Sollwert Du schon damals lagst. Erst wenn die Einstellung überprüft wurde, kann man sicher sein, daß das nicht die Ursache ist.
    Zu den Kondensatoren, es ist richtig, daß die gerne mal kaputt gehen. Mit einem modernen Vielfachinstrument kann man das aber überprüfen. Oder Du baust den alten wieder ein. Ich persönlich hatte noch keinen neuen, der gleich defekt war.
    Hast Du denn nach der langen Standzeit das Benzin gewechselt?