Beiträge von biz

    Komm bei mir vorbei und Du siehst schon zwei Minis mehr.....:rolleyes::redface:

    Wir mach ja ab und zu ein paar Ausfahrten ist immer recht lustig. Zudem findet immer am erstem Maiwochende (ist halt gerade vorbei) unsere Orientierungsfahrt statt. Da sind auch immer so 10 -15 Minis am Start.

    Ihr mögt ja schon recht haben, es kann am Vergaser liegen.
    Aber 90% aller falschen Vergasereinstellungen bzw. Fehler am Vergaser haben sich im Nachhinein als Zündungsprobleme herausgestellt. Ich fange immer bei der Zündung an und bin mit dieser Erfahrung seit etlichen Jahren immer sehr gut gefahren. Vor allem kann man die Zündung viel leichter überprüfen, als die korrekte Vergasereinstellung.
    Wenn man einen CO von 5% hat kann das nämlich durchaus am falschen Zündzeitpunkt oder auch Schließwinkel liegen.

    Mein 1000er hatte nach dem Winter ähnliche Probleme. Nach nachstellen der Werte lief er wieder einwandfrei. Somit kannst Du das nicht ausschließen, Du weißt ja sicherlich nicht mehr, wie weit vom Sollwert Du schon damals lagst. Erst wenn die Einstellung überprüft wurde, kann man sicher sein, daß das nicht die Ursache ist.
    Zu den Kondensatoren, es ist richtig, daß die gerne mal kaputt gehen. Mit einem modernen Vielfachinstrument kann man das aber überprüfen. Oder Du baust den alten wieder ein. Ich persönlich hatte noch keinen neuen, der gleich defekt war.
    Hast Du denn nach der langen Standzeit das Benzin gewechselt?

    Das wichtigste wurde bis jetzt noch nicht gemacht, nämlich die Zündung korrekt eingestellt. Je nach dem, wie viel Du vom Unterbrecherkontakt abgeschliffen hast, kann der Schließwinkel schon so weit daneben liegen, daß genau solche Symptome dabei herauskommen können. Also Unterbrecherkontaktabstand auf ca. 0,35 mm -0,4 mm einstellen, dann den Zündzeitpunkt mit Stroposkoplampe einstellen (1000er sollte bei 1500 U/min 8° v.OT haben). Ich hoffe der Wert stimmt auch beim 1000er Inno ?
    Dann warmfahren und das Standgas bei Bedarf nachstellen. Wenn er dann immer noch muckt, das Benzingemisch nachstellen.
    Guggst Du auch hier: http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html

    Ich nicht... wenn fahre ich direkt nach Friedrichshafen. :redface:
    Eventuell können wir ja einen Treffpunkt in Friedrichshafen aus machen und dann zusammen hinfahren.
    Allerdings ist mein erscheinen noch unsicher, kann sein, daß ich da gar nicht kann.

    Es gibt die Free Minis ich glaube bei Müllheim http://www.free-mini.de/index.html ... leider ist die Kontaktaufnahme über die HP nicht möglich, da auch im Impressum nicht die geforderte Kontaktdaten stehen :headshk:.
    Dann im Kinzigtal das Miniteam Kinzigtal http://www.miniteam-kinzigtal.de/Miniteam-Kinzigtal/Willkommen.html
    Oder weiter Richtung Bodensee dann uns, das Mini Team Bodensee http://www.mini-team-bodensee.de/ , wobei wir sogar Leute haben, die in Zell im Wiesental (Feldberg) zu Hause sind.

    Siehst Du, Du gibst selber immer wieder die Ansätze. :redface:
    Warum rosten Hilo`s denn fest. Genau, weil sie nicht bewegt werden. Also warum werden sie dann verbaut? Die Fahrzeughöhe läßt sich auch günstiger einstellen.
    Und bitte laß uns bei Straßenfahrzeugen bleiben. Da haben vergleiche aus dem Rennsport nichts zu suchen.

    Ich persönlich sehe das ja nur auf der Straße. Da ist es wichtig, daß ich schnell und sicher unterwegs sein kann. Die Lenkung sowie die Hinterachse muß mir rechtzeitig den Haftungsverlust mitteilen, ich bin kein Rennfahrer und glaube auch nicht, daß ich die Reaktion habe um ein unvermittelt ausbrechendes Heck zu 100% wieder einfangen zu können. Wenn ich diesen Maßstab einem Berater gebe, dann erwarte ich ein oder zwei oder auch drei Lösungsansätze mit den jeweiligen Schwerpunkten. Das wäre dann die Beratung.
    Wie schon gesagt, es geht bei dieser Beratung ja um die Straße und nicht um den Wettbewerb. Beim Wettbewerb muß ich Dir recht geben, da läuft ohe Datenerfassung und genaue Analyse dann nichts mehr, da zählt jedes zehntel.

    Ist das so einfach? Jeder Anbieter wird seine Lösung preisen. Wie kann der Kunde aber die Unterschiede vorab erkennen? Ein renommierter französischer Tuner bemängelte einmal, dass unser Auto etliche Zentimeter zu hoch läge. Hinterher fehlte ihm aber pro km bei ähnlicher Motorleistung eineinhalb Sekunden. Welcher Kunde weiß tatsächlich was am besten zu ihm passt? Das aber auf abgesperrter Strecke herauszufahren ist meist nicht darstellbar. Wie aber dann sich zwischen irgendwelchen Angeboten entscheiden? Selbst wenn eine Abstimmung für den Anbieter passen wird, muss das noch lange nicht für den Kunden gelten. Wichtig sind die physikalischen Voraussetzungen, dass das Fahrwerk federt, dass möglichst alle vier Räder auf dem Boden bleiben, dass die geometrischen Einstellungen erst einmal in der Toleranz sind. Feinheiten, wie eine ausgefeiltere Geometrie oder progressivere Federkennungen kann man dann immer noch erarbeiten.

    Das soll kein persönlicher Angriff sein, sondern eine Diskusion werden.:redface:
    Genau Deiner Beschreibung nach entnehme ich den Unterschied zwischen aufschwätzen und beraten.
    Ich persönlich lege Wert darauf, daß mich ein Verkäufer berät und mir sagt, wenn du das Bauteil mit dieser Einstellung nimmst, bekommst Du dieses oder jenes Fahrverhalten. Leider sind aber 90 % aller "Berater" solche, die einfach immer das sagen, was sie selber machen ohne auf die Wünsche des Fahrers eingehen. Eine dieser vielen "Ratschläge" beim Fahrwerk sind immer HiLo`s an erster Stelle genannt.
    Für mich persönlich kommen die aber erst an 4. oder gar 5 Stelle. Oder ganz ehrlich, meine Minis haben keine drin und haben dennoch ein gutes Fahrwerk.
    Und genau deshalb ist es genau so einfach, wie A. Hohls es sagt, wenn man einen "Berater" und keinen "Aufschwätzer" an seiner Seite hat. :thumbs_up:

    Noch eine Ergänzung. Wenn man relativ weit weg von der richtigen Einstellung ist, dann kann es durchaus sein, daß das bißchen Falschluft zum Absterben des Motors führt. Ebenfalls diese Fehlzündungen deuten auf eine sehr schlechte Einstellung hin.

    Also alles mal in die Grundstellung bringen und von vorne anzufangen ist sicherlich der bessere Weg, auch wenn er vielleicht länger wirkt. :rolleyes:

    Ventile richtig einstellen, Vergaser in "Grundstellung bringen; Zündzeitpunk statisch mal in den OT Bereich bringen. Dann sollte er starten eventuell Standgas anheben bis er rund läuft. Dann die Zündung Richtung früh drehen. Beim abziehen des Unterdruckschlauches diesen gleich mit dem Finger verschließen verhindert zumindest das Abmagern, dennoch kann es durchaus sein, daß durch die Unterdruckverstellung der Zündzeitpunk soweit Richtung spät geht, daß der Motor abstirbt. Eventuell kann man das mit zusätzlichem Gas geben verhindern. Und dann wird das auch was mit der Einstellung. Anschließend dann den Vergaser bei Warmen Motor durch Fahrversuche so einstellen, daß er in allen Lagen sauber läuft. Oder halt mit einem CO Meßgerät.
    Eventuell hilft auch das hier : http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html

    Es könnte auch einfach nur die Batterie leer oder defekt sein. Schon mal die Spannung gemessen?

    Wobei mein Hauptverdächtige auch im Bereich der Massebänder liegt.

    Na, dann melde ich mich auch mal zu Worte.
    Wie Madblack schon sagte sind zeitgenössische Änderungen nicht das Problem, aber an der Karosse würde ich nicht rumschneiten sondern Original belassen. Aber eines ist klar, in der Oldtimerscene ist halt Original und Patina gefragt und treibt den Wert nach oben. Letztendlich muß das ein jeder selber entscheiden. Schließlich soll das Auto dem Fahrer und nicht dem Zuschauer Spaß machen.
    Dein Motor ist laut Motornummer keiner der bei der Auslieferung verbaut war. Die fangen nämlich mit 12H an.
    Aus persönlicher Erfahrung kann ich Dir aber auch sagen, daß ein nahe am Original aufgebauter Innocenti Cooper mit normal Überholten Motor und Getriebe schon so viel Spaß machen kann, daß die angestrebten 90-100PS kein muß sind.
    Ich habe meinen lediglich frisch gelagert, etwas feiner gewuchtet, Kurbelwelle frisch schleifen und härten lassen, Zylinder auf das 2. Übermaß bohren lassen (1. Übermaß wurde schon mal gemacht) und damit neue AE Kolben (also nichts besonders) montiert. Getriebe noch komplett frisch gelagert und Synchronringe erneuert. Das war es in groben Zügen und was soll ich sagen, mir macht er Spaß und bei uns im Schwarzwald am Berg ist die Leistung vollkommen OK .
    Bilder von meiner Restauration findest Du unter den LINK`S im Anhang.

    Viel Spaß beim Überlegen :redface:

    Wenn der Anlasser dreht, aber der Motor nicht anspringt, dann sollte man einfach mal prüfen, ob der Zündfunke vorhanden ist. Dazu Zündkerze rausdrehen, in den Zündkerzenstecker wieder reinstecken und das Gewinde mit Masse verbinden. Achtung Hochspannung, deshalb dicke Handschuhe anziehen bzw. die Kerze mit einer isolierten Zange heben. Eine Person startet und die zweite schaut, ob die Kerze funkt. Wenn nein, schauen ob an der Zündspule der geschaltete Plus ankommt.
    Wenn ja dann schauen, ob Benzin eingespritzt wird. Wenn nein, schauen, ob Benzinpumpe bei Zündung ein ca. 3 sec anläuft, wenn nein Craschschalter und Sicherung für Benzinpumpe prüfen.
    usw.

    Einfach mit logischer Überlegung vorgehen und alles abprüfen, dann ist der Fehler schnell gefunden.

    Am besten wäre es, wenn man direkt Kupplungsnehmer und geber wechseln könnte (so wurde es mir empfohlen).

    Mein Kupplungsnehmer war vor rund 10 Jahren auch undicht. Ich habe ihn gegen einen neuen getauscht und seither funktioniert das System. Allerdings tausche ich seither mit der Bremsflüssigkeit auch die der Kupplung. Mein Geberzylinder funktioniert immer noch.
    Aufgrund dieser persönlichen Erfahrung kann ich die Empfehlung nicht nachvollziehen. Es würde Sinn ergeben, wenn man sehr viel Arbeit doppelt machen müßte, aber das ist auch nicht der Fall. Lediglich das entlüften würde man sich sparen. Und wenn man die Flüssigkeit alle 2 Jahre wechselt, muß man sowieso entlüften.
    Meine Empfehlung, repariere was kaputt ist und lege das gesparte Geld auf die Seite, dann hast Du für die nächste Reparatur schon wieder einen Grundstock. Meiner Empfehlung mußt Du aber nicht folgen. :rolleyes:

    In Hausen bei Schopfheim hab ich schon öfters einen Mini stehen sehen, direkt an der Bundesstraße. Allerdings vermute ich, daß der eher mit Amis arbeitet, solche stehen deutlich öfters und mehr da rum.
    Dann soll es bei Waldshut noch eine Werkstatt geben, da mußt Du mal ralle1967 hier ansprechen, der hat mir von dem erzählt.
    Dann gibt es noch in Haltingen gerade am Ortseingang von der Autobahn kommend eine Werkstatt für englische Fahrzeuge.
    Da ich selber Schrauber bin, kann ich über die Qualität der Werkstätten keine Aussage machen.
    Oder Du kommst zu mir, ist allerdings etwas blöd 100 km mit fehlender Kupplung zu fahren.

    Beim Mini ist nie viel Platz. Man muß meist noch andere Sachen ausbauen, damit man dran kommt. Mach mal den Luftfilter ab, das schafft schon mächtig Platz.
    Bist Du sicher, daß Geber- und Nehmerzylinder defekt sind? Meist ist nur der Nehmerzylinder defekt. Beim Nehmerzylinder wird noch der Bremskraftverstärker im Weg sein. Den kann man auch soweit lösen, daß man den etwas zur Seite klappen kann, ohne die Bremsleitungen zu lösen. Vielleicht kommst Du aber auch anders ran. Ich habe den Motorraum vom MPI jetzt nicht so vollständig im Kopf

    Also wenn sie tropft, wird sie wohl undicht sein....wo auch immer.
    Durch die Bewegung könnten Schlauchverbindungen oder was sonst bewegt wurde undicht geworden sein.
    Oder die Heizung ist durchgerostet und der verschlossene Heizungshebel verhindert massiven Wasseraustritt.
    Durch das runterklappen ist das Wasser dann irgendwo hingelaufen und durchs hochklappen konnte es dann tropfen.

    Aber das sind alles Spekulationen, bau die Heizung aus, mache das Gehäuse auf und untersuch den Heizungskühler. Ist dieser undicht, wirst Du es sehen.