Beiträge von biz

    Auf dem ersten Foto sieht man deutlich, daß sich hier einige der Schweißpunkte verabschiedet haben. Somit sollte man diese durch neue Schweißpunte wieder herstellen. Vorher die Bleche etwas zusammenklopfen damit der Spalt kleiner wird. Nach dem Schweißen den Spalt z.B. mit Owatrolöl fluten, anschließend Branto Korrux drauf und dann die Naht mit Dichtmittel versiegelen und dann nochmals ein bis zwei Lagen Branto Korrux. Manch einer empfiehlt auch das Dichtmittel direkt auf das Metall zu geben, ich bin mir aber nicht sicher, ob Owatrolöl und das Dichtmittel sich vertragen.
    Aber das http://www.korrosionsschutz-depot.de/ hilft da sicherlich weiter.

    Merke für die Zukunft, den Mini nicht am Bodenblech anheben :rolleyes:

    Mal etwas prinzipielles.
    Selbst ein serienmäßiger 1300 er Vergaser wird bei korrekter Einstellung und intaktem Kühlsystem nicht zu heiß. Außer man war auf der Autobahn recht zügig mit über 4500 U/min unterwegs und muß dann runter in den Stand. Wenn es dann sommerlich warm ist, dann hat der Kühler seine Probleme, die man mit zuschalten des Heizungskühlers und erhöhter Standgasdrehzahl mit viel Mühe so gerade in den Griff bekommt. Da hilft dann ein Elektrolüfter sehr.
    Als weitere Maßnahme kann man durch ein anderes Thermostat die Kühlwassertemperatur etwas Richtung kalt ändern, so daß man einfach mehr Reserve hat.
    Ein Ölkühler zu verbauen, weil das Wasser zu warm wird, wird da auch nicht viel weiter helfen. Klar ist, daß kühleres Öl auch den Motor etwas länger Kühl hält. Aber dazu muß erst einmal festgestellt werden, wie hoch Deine Öltemperatur ist, wenn die Wassertemperatur die 103° C beträgt. Es kann nämlich durchaus sein, daß das Öl dann immer noch keine 90° C hat. Und wenn Du das Öl dann noch weiter runterkühlst, wird sich die Wassertemperatur nicht Richtung 90°C bewegen.
    Da Du schon bei 12°C Außentemperatur an der Ampel in den roten Bereich kommst, dann ist einfach was ganz anderes im Argen und wenn Du das nicht systematisch herausfindest, wirst Du nie Freude haben. Auch nicht mit einem Ölkühler.
    Dann noch was zum Thermostat. Beim Inno Cooper ist der Ölkühler serienmäßig ohne Thermostat verbaut. Mit einer Öltemperaturanzeige kann man schön beurteilen wann das Öl so warm ist, daß man Gas geben kann. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir versichern, daß die Öltemperatur beim Inno Cooper schneller bei 70°C mit Ölkühler aber ohne Thermostat liegt, als beim 1000er ohne Ölkühler.
    Was ich damit sagen will, ein Thermostat beim 1300er Motor ist zwar toll zu haben, aber wenn er nicht da ist, macht das noch lange keinen Motorschaden, solange man das Hirn beim Warmfahren einschaltet und nicht gleich Vollgas gibt. Ich persönlich habe meinen Inno lediglich mit einem Hochleistungskühler ausgestattet, der Rest ist Serie (noch nicht einmal ein Elektrolüfter) und ich habe auch bei 35 °C in Südtirol bei mehreren Alpenpässen keine wirklichen Temperaturprobleme gehabt.

    Manchmal hilft es auch, die Knochengummis zu wechseln. Allerdings will ich Dir da keine falsche Hoffnung machen, denn bei verschlissenen Knochengummis springt der Gang nur bei Bergabfahrten und den dazukommenden Lastwechsel raus und das scheint bei Dir anders zu sein.

    Bockt er grundsätzlich, wenn Du Vollgas gibst? Schon mal das Vergaseröl aufgefüllt? Liest sich für mich, als wenn er etwas abmagert. Miß doch mal den Düsenunterstand des Vergasers, damit man die Einstellung etwas beurteilen kann. Infos dazu findest Du auch hier: http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html
    Dann noch ne Frage, hat Deine Zündung eine Unterdruckverstellung? Wenn ja war die bei den 8° v. OT und 1500 U/min abgeklemmt? Wenn nein dann stimmt der Zündzeitpunkt nicht.

    Hallo.

    Eine weitere Möglichkeit ist dass die Lenksäule nicht korrekt mit dem Lenkgetriebe verbunden ist. Verzahnung schlecht, lose oder falsche Befestigungsschraube, ...

    Ich würde bei diesem Phänomen keinen Meter mehr fahren, bis die Sache geklärt und behoben ist.

    Just my 2 Cents.

    Das ist allerdings auch eine Möglichkeit und wie Du schon sagst, eine sehr gefährliche. Also schleunigst nachschauen.

    Ich tippe auch auf loses Lenkgetriebe. Hierzu einfach mal den Teppich im Fußraum anheben. Zwischen Lenkstange und dem sogenannten Kardantunnel findest Du 2 Muttern mit der Schlüsselweite 1/2 " bzw. 13 mm. Diese mal etwas nachziehen, danach sollte das Problem nicht mehr bestehen.
    Damit das Lenkrad wieder gerade steht, ist es natürlich sinnvoll an der Lenkstange zu schauen, daß diese mittig im Loch sitzt, ansonsten die Schrauben etwas lösen und am Lenkrad etwas drehen, bis es paßt und dann wieder anziehen.
    Aber immer daran denken, nach fest kommt ab.

    Deine Fragen kann nur der beantworten, der den Schaden begutachtet hat.
    Es kann alles mögliche sein. Von einer verbogene Spurstande oder auch Zugstrebe bis zum verzogenen Hilfsrahmen ist alles möglich. Da hilft nur nachschauen, wo etwas verbogen ist. Auch die Aufnahmepunkte des Hilfsrahmen auf kaltverformtes Blech begutachten.

    Der Mini hat auf der Hinterachse eine deutliche Vorspur und einen sehr positiven Sturz. Das kann je nach Toleranz bei der Herstellung schon mal zu einem deutlichen Verschleiß auf der Außenkante führen.
    Als erstes gilt zu prüfen, ob die Hinterachse noch technisch OK ist, also hinten anheben und die einzelnen Schwingen auf Spiel prüfen. Dann Radlager und Stoßdämpfer, was bei Dir ja schon als OK befunden wurde. Auch deutlich gesetzte Gummifedern bzw. durchgescheuerte Teflonpfännchen verändern das Fahrwerk.
    Wenn das alles OK, dann kann man die Spur mit einem Spurkit und den Sturz mit einem Sturzkit soweit korrigieren, daß der Reifenverschleiß sich minimiert. Hier gibt es verschieden Versionen welche auch unterschiedlich leicht/schwer zum einstellen sind. Am Besten da mal mit dem Händler des Vertrauens drüber reden, mir persönlich gefallen die Einstellplättchen für die Spur und das Sturzkit alleine am besten. Aber wie schon gesagt, da gehen die Geschmäcker auseinander.
    Was aber ebenfalls wichtig ist, daß bei der Aktion die Vorderachse nicht vergessen wird. Denn ein Mini (und auch andere Autos) fährt nur gut, wenn alles zusammen paßt und somit ist es nicht damit getan, die Hinterachse zu verbessern und die Vorderachse so zu lassen. Auch hier sollte zumindest der Sturz angepaßt werden. Besser noch wäre auch eine Anpassung des Nachlaufes über einstellbare Zugstreben.
    Auch wenn ich mich wiederhole, bespreche die gesamte Maßnahme mit der Werkstatt/bzw. dem Teilehändler Deines Vertrauens und laß Dir dann auch gleich passende Einstelldaten für Deinen Geschmack mitliefern.

    Was hat diese frage mit dem thema zu tun? :confused:
    Gruss
    Cedric

    Weil der fragende nach einem Mini BJ. 86 gefragt hat und nicht wo überall mal in den 41 Jahren Bauzeit die FIN eingeschlagen war. Und somit hatte Peter die Frage schon letztes Jahr richtig beantwortet und es stellt sich eher die Frage was diese Antwort

    Oder im bodenblech vom beifahfrer fußraum :)
    Gruss
    Cedric

    mit dem Thema zu tun hat :tongue: ...nichts für ungut aber wie man in den Wald hereinruft, so schallt es heraus. :rolleyes: