Beiträge von biz

    kannst du mir das mit der Zündung einstellen mal genauer erklären. wo Stelle ich was ein? habe noch keine Zündung beim mini eingestellt. bis jetzt nur bei meiner Schwalbe eine unterbrecherzündung. und die lief immer. muss ja so ähnlich sein. ist ja auch unterbrecher. danke


    Verteilerkappe abnehmen, Motor soweit drehen, bis unterbrecher auf dem gipfel einer Nocke steht. Mit einer Fühlerlehre den Kontaktabstand messen, ggf. nachstellen. Hierfür die Befestigungsschraube etwas lösen und den Unterbrecher mit nem Schraubendreher so verdrehen, daß der Abstand paßt.
    Dann den Motor soweit drehen, daß der Unterbrecher gerade den Kontakt öffnet. Dann zwischen Kühler und Motor auf die Untere Riemenscheibe schauen, da sollte dann eine Kerbe und Zacken zu erkennen sein. Der hinterste Zacken ist länger und bedeutet OT dann kommt der erste kurze, das wäre 4°v.OT usw. Jetzt einfach die Klemmschrauben an der Verteilerwelle außen lössen und den gesamten Verteiler in die Richtung drehen, daß der Unterbrecher gerade eben öffnet und die Makierung der Schwungscheibe etwa beim ersten kurzen Zacken steht. So kann man die Zündung ohne weitere Hilfsmittel erst mal "statisch einstellen und wenn der Rest paßt sollte er so anspringen.
    WEnn er dann läuft wird der Zündzeitpunkt genau auf die 8° v. OT bei abgezogenen Unterdruckschlauch und 1500U/min eingestellt. Dazu benötigt man dann eine Strophoskoplampe.:thumpsup:

    Hoffe das ist so verständlich....:D

    das habe ich schon gemacht. eigentlich müsste alles richtig sein. wollte eigentlich nich nochmal den ventildeckel ab machen. aber ich kann ja nochmal testen in dem ich 1 mit 4 vertausche. wenn er dann angeht und schlecht läuft dann ist doch die Welle vom Verteiler falsch drinn oder?

    Ne nicht nur 1 und 4 tauschen.... da ist die gesamte Reihenfolge um 180° verdreht folglich wäre 4 auf 1 Uhr und dann gegen den Uhrzeigersinn (4-2-1-3) :thumpsup:

    Wenn Du alles richtig hast, dann läuft er auch. Blöde Schlußfolgerung, wenn er nicht läuft, Du hast was übersehen....:rolleyes:

    ja von rechts also fahrerseite. verteillerkappe oben rechts angefangen und dann gegen den Uhrzeiger von vorn betrachtet 3-4-2. ist doch richtig oder? zzp kann ich nicht sagen weil habe sie so gelassen wie sie war und zum einstellen habe ich nichts.

    Die Frage ist, ob vor Deiner "Reperatur" die Reihenfolge auch so war. Theoretisch könnte es sein, daß der Verteiler um 180° verdreht eingebaut war und Du nun die eigentlich richtige Reihenfolge angeschlossen hast. Dann wäre das ja wieder falsch....:rolleyes:
    Motor auf OT bringen und schauen, wo der Verteilerfinger hinzeigt. Richtig wäre auf Zylinder 1 was etwa 1 - 2 Uhr wäre.

    Zudem sollte der Zündzeitpunkt und der Schließwinkel vom Unterbrecher wenigstens einigermaßen passen. Das wäre 8° v. OT bei abgezogenen Unterdruckschlauch und 1500 U/min und 54° der Schließwinkel wenn ich mich nicht irre.
    Kann man auch erst mal statisch einstellen, da würde ich so 3° vor OT für die Zündung versuchen und einen Unterbrecherkontakt von 0,35 - 0,4 mm wählen.

    Hallo
    Ja das ist nun einmal die Jugend Sprache kann ich nichts für und da ich auf den Bau arbeite Sage ich auch kein danke und bitte.


    Wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus.
    Entweder Du änderst da was oder Du mußt Dich alleine durchwühlen. :thumpsup:
    Und da die "Jugend" ja sooo schlau ist, sollte das ja kein Problem darstellen.:rolleyes:


    Kabel habe ich abgezogen unterdruckschlauch habe ich nicht abgezogen.


    Wir "Alten" sind leider etwas schwer von Begriff.... mir sagt der obrige Satz gar nichts...:headshk:


    So, wo kann man die teile her Kriegen habe lange ein Shop gesucht für Ersatzteile und nie gefunden Waer nett wenn ich mir ein paar gute zeigen koennt


    Ich sag nur google.... das hat sogar mir"Alten" schon weitergeholfen.:D

    Na ich will halt doch noch einmal ausnahmsweise nett sein....Händlerliste, damit solltest du dann klar kommen.

    Also ich würde, wenn nicht nötig, die Antriebseinheit soweit zusammenlassen. Gerade beim Kurbelwellenhalbmond ist die Frage, ob man einen wabeligen zum Einbau hat oder einen "alten" mit Versteifung. Für den wabeligen würde ich mir die Arbeit des Zerlegens nicht alleine machen.
    Was ich aber auf jeden Fall machen würde, sind :
    -Ventieldeckeldichtung
    -Stößeldeckeldichtung incl. Schraube
    -Schaltwellensimmerring
    -Antriebswellensimmerring
    -Wasserpumpe, wenn die einheit längere Zeit ohne Kühlwasser stand.
    Wenn die Antriebseinheit ausgebaut ist würde ich den Kupplungssimmerring und die Ölpumpe neu machen.

    Wenn natürlich das Getriebe oder sonst noch was überarbeitet werden soll, dann sieht das anderst aus.;)

    Du arbeitest in die falsche Richtung. Die zwei Muttern müssen aus der Kupplungsglocke raus. Wenn Du mit einer Holzlatte oder so zwischen Muttern und dem Hebel gehst und dann den Hebel zur Kupplungsglocke drückst, dann sollten die Muttern aus der Kupplungsglocke wadern. Das Rundmaterial, welches dann zu vorschein kommt, frißt meist in der Kupplungsglocke fest. Hier viel Rostlöser drauf, und mit etwas Geduld wir das dann.
    Der Spalt zwischen Kupplungsglocke und Muttern sollte dann schon etwa 1 cm betragen.

    ...
    Will sehr ungern das Ding ausbauen müssen!

    Da wirst Du aber nicht drum rum kommen....

    @ hot
    Das ist soweit nicht verkehrt, wobei Du eine meiner Meinung nach eine wichtige Kleinigkeit vernachlässigt hast.
    Eine stärkere Batterie wird beim Startvorgang auch mehr Strom liefern, denn nicht der Starter sondern die Batterie begrenzt hier den Strom. Ein Startvorgang ist ja quasi ein Kurrzschluß.
    Folglich werden die Batterien in Prozent etwa gleich entladen. Eine 45 Ah benötigt 1 Stunde 45 A um theoretisch von leer auf voll geladen zu werden. Eine 55Ah benötigt in der selben Zeit 55 A und hierin liegt genau mein Einwand. Die 10 A mehr muß ne Lima erst mal abkönnen.
    Somit wird die 55 Ah Batterie einfach mehr Fahrstrecke benötigen um sich nicht langsam aber sicher immer mehr zu entladen. Erschwerend kommt ja auch die Kälte und Dunkelheit hinzu und eine Fahrstrecke von 10 Minuten ist im Winter definitiv zu wenig um eine Batterie auf voll zu halten. Somit kann eine zu große Batterie auch kontraproduktiv sein. Es kommt einfach auf die Umstände an. :thumpsup:

    Eigentlich ist das recht egal, wie "groß" die Batterie ist.


    Da muß ich Dir jetzt doch mal widersprechen. So ganz egal ist das nämlich nicht, aus den von Dir unten ausgeführten Gründen.


    Auch eine 85Ah Batterie wird von einer 45A Lima voll geladen, nur braucht die dafür eben entsprechend länger. Vor allem, wenn gleichzeitig viele Verbraucher in Betrieb sind.

    Bei Kurzstrecken im Winter wird sie vermutlich auch nie zu 100% voll geladen.

    Aber auch eine 85Ah Batterie mit nur 90% Ladung, hat immer noch deutlich mehr "Dampf" als eine 45Ah Batterie mit 100% Ladung ;)

    Gruß, Diddi

    Und eine Batterie die regelmäßig nicht voll geladen im Winter bei Minustemperaturen betrieben wird, wird deutlich schneller altern, als eine die von der Lima immer gut versorgt wird.

    Deshalb sollte wie "jack union" sagte mit größerer Last die Lima angepaßt werden. Eine stärkere Batterie ist auch eine größere Last.

    Und daher stammt dann der zu kurze Spruch von mir, daß die Lima vom SPI mit dem größeren Bedarf wohl noch zurecht kommt, die Serienlima meines Inno Coopers hat hingegen schon Schwierigkeiten genügend "Saft" zu liefern, wenn das Licht, der Blinker und das Bremslicht an ist.;)

    Wie auch immer die momentane Energiemischung aussieht, eins ist sicher: Ein E-Mobil kann man im CO2 Ausstoß auf '0' kriegen, ein Benzin/Diesel Auto nicht. ...


    Auch ein Elektroauto hat CO2 Ausstoß, schließlich muß es gebaut werden....

    ...Auch wenn die jetzigen Lösungen nicht optimal sind, ist es wichtig, sie schnell umzusetzen und nicht erst 20 Jahre zu warten ob noch jemand ne bessere Lösung findet. ( 14 Jahre Forschungsgelder für den Brennstoffzellenantrieb und Null Ergebnis)
    Benz und Nokia etc. haben ja auch ihren Schrott ( aus heutiger Sicht ) sofort auf den Markt gebracht. ...

    Schnell ist eigentlich nie gut, man verliert den Überblick und macht Fehler.


    ...Ich wage die Prognose, daß wir bald keine Privatfahrten mit Benzin/Diesel PKW's mehr bezahlen können, da diese Energiesorten für den Berufsverkehr reserviert/subventioniert sein werden.
    Oder es bekommt jede Person ein 'Fossil-Energie'-Jahreskontingent zugeteilt und kann sich selbst überlegen, ob er lieber Auto damit fährt oder im Winter seine Bude warm hat.

    Gru?
    Olaf


    Die Prognose ist mir persönlich eigentlich zu ungenau.
    Ich bin überzeugt, daß wir in absehbarer Zukunft keine Auto mit Verbrennungsmotoren mehr haben werden. Wir werden kleine Elektroautos als Zubringerfahrzeuge haben und werden uns damit zu den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen. Die Strohmversorgung wird ähnlich der U-Bahn aussehen, denn Batterien sind auch nichts gutes für die Umwelt. Einen Autoverkehr von Stuttgart nach Frankfurt wird es definitiv nicht mehr geben. Da muß sich dann ein jeder umstellen und seinen Tag etwas anderst planen. Den Luxus, daß 100 Autos besetzt mit einer Person hintereinander die gleiche Strecke fahren läßt sich nicht mehr ewig aufrecht halten. Das wird die Flexibilität heruntersetzten, aber auch damit wird man leben können.
    (Deshalb genieße ich jeden Meter, den ich mit dem Mini fahre...:rolleyes::D )

    Der Geber paßt nicht im normalen Tank. Der englische Geber paßt auch nicht zum Innoinstrument. Wenn alles passen soll, bleibt nur was gutes gebrauchtes suchen. Hier im Forum wird ja gerade ein passender Tank angeboten.:thumpsup:

    ...
    tieferlegen nur mit hilo kit zu empfehlen,nicht die trompeten absägen,
    weil dann später durch schieflage nicht mehr justiert werden kann!

    ...

    Da noch zwei Worte zu, schließlich war man früher auch nicht blöd.;)

    Einfach nur absäge, würde ich die Trompeten auch nicht. Das muß anschließend schon plan sein und winklig.
    Und die Höhe läßt sich auch wieder aufstocken mit Unterlegscheiben. So hat man das früher schon gemacht.

    Ein Hilo Kit ist einfach etwas einfacher die Höhe nochmals nachzubessern.

    ...Es gibt Monate, da gibt's mehr Wind- und Sonnenstrom als man gebrauchen kann ( Wind auch Nachts, wenn's eh keiner braucht ) .
    Dafür wird ein Lithium-Akku Speichernetz aufgebaut, damit im Jahresmittel die Ökobilanz stimmt.

    ...


    Du bringst es auf den Punkt. Es gibt solche und solche Monate. Die Speicherung von elektrischer Energie ist heute ein noch nicht gelöstes Problem. Und Litium Akkus sind in der Ökobilanz ja auch nicht der reißer. Deshalb meine Anmerkung wer hier wen für blöd verkaufen will, denn die Aussage wir haben genügend sauberen Strom muß man der Ehrlichkeitshalber sagen, nicht zu jeder Zeit.

    Und ich möchte unseren Industriestandort mal sehen, wenn wir alle nicht telefonieren; Daten transverrieren und schon gar nicht Auto fahren können, weil wir gerade einen Monat haben, an dem es eben nicht geht.;)

    Ich wiederhole mich zwar, aber eine Mini richtig für den Winter vorbereitet hält genausolange, wie ein heutiges Auto und ist nicht unzuverlässiger.
    Fakten hierzu, der Wintermini meines Kollegen. (Im Sommer fährt er ein Mini Cabrio).
    Mini 1000 Bj. 91, neu gekauft. Sofort Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz gemacht. Rostvorsorge an solchen bekannten Stellen wie Stoßdämpferaufnahme usw. und vorne Innenkotflügel verbaut.
    Seither wird dieser Mini nur in den Wintermonaten gefahren (und das im Schwarzwald). Das sind mittlerweile 20 Jahre. Fast täglich etwa 20 km zur Arbeit und Abends 20 km wieder Heim.
    Er hat ihn bis jetzt einmal mit nem Zylinderkopfschaden im Stich gelassen, wobei er da nicht liegen geblieben ist. Soviel zum Thema Zuverlässigkeit.

    Vor 6 Jahren haben wir den Unterbodenschutz sowie den Hohlraumwachs komplett nochmal gemacht. Und ein Schweißgerät hat der Mini bis heute noch nicht gesehen und brauch es auch noch nicht. Es sind keine Durchrostungen erkennbar. Wichtig ist, daß man sich damit beschäftigt und eben das Auto wirklich auch auf den Winter vorbereitet. Der Verschleiß ist halt schon ein anderer im Winter. Da brauchst Du 3 Auspuffanlagen im Winter im Vergleich zum Sommerfahrzeug...usw. Wenn man will, geht das, aber ohne viel Zeit und Arbeit wird das nicht gehen.

    -Serienverbreiterung könnte eng werden, eventuell muß man mit nem negativen Sturz "nachhelfen". Bin darin aber nicht so fitt, da haben andere mehr Erfahrung, was paßt.
    -Bremse vorne muß umgebaut werden, da gibt es Umbausätze. Hinten kann bleiben.
    -Tieferlegung kann ich nicht empfehlen, weil keine Erfahrung. Ich finde der Serienmini ist tief genug.:D
    Man kann auch einfach die Trompeten ein paar mm kürzen/abdrehen. Ich meine das Übersetzungsverhältnis ist 1:5. Dann ist das halt fest, aber die wenigsten Straßenminis werden in der Höhe regelmäßig angepaßt. Einmal eingestellt fahren die meist ewig so rum ;)