Nun will ich mich doch mal einmischen. Meine Blecharbeiten sind gerade beendet und ich kann über drei verschiedene Schweißgeräte berichten.
Vor ca. 20 Jahern hatte ich ein Top Gerät von Lorch, welches aber im Laufe der Zeit verkauft wurde, weil nicht mehr an Autos geschraubt wurde.
(Heute könnte ich mich sonst wo hinbeißen).
Nun Hobby wieder entdeckt und weil Bedarf vorhanden, ein gebrauchtes 220 V Gerät von Elektra Beckum erworben. Dieses Gerät bekam während der Restauration dann einen Schaden, welcher mind. 400 € kosten würde. Da das den Wert/Kaufpreis des Gerätes (mittlerweile weit über 20 Jahre alt)weit überschritt und ich eine schnelle Lösung brauchte googelte ich ein wenig und fand bei Louis ein Gerät mit mehr Leistung doppelt so vielen Schaltstufen und zu einem unschlagbaren Preis von 330€. Es handelt sich um den Typ 170 von Güde also max. Strom 170 A und 230 V Anschluß.
So und nun zum Fazit. Weder das Elektra noch Güde können an das Lorchgerät heranreichen. Könnte ich zwischen dem Güde und dem Elektra wählen, würde ich das Güde nehmen. Die beiden sind eigentlich auch nur vergleichbar, weil beide 230 V und ähnliche Stromwerte (Elektra hatte 150 A)
Der große Vorteil des Güde Gerätes sind die 8 Schaltstufen, welches ein sehr präzieses herantasten an die optimale Stromstärke ermöglicht. Der Brennergriff ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil das Gasventiel darin montiert ist, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Der Lichtbogen steht beim Güde viel konstanter, als beim Elektra. Ich will das Elektra nicht schlecht reden, weil da auch über 20 Jahre Entwicklung dazwischen stecken.
Für den Hobbyschrauber der vielleicht ein oder 2 Minis restaurieren will ist das Gerät vollkommen ausreichend. Es braucht weniger Platz, der Lichtbogen brennt trotz 230 V stabil und die 16 A Sicherung fliegt nicht raus. Ich habe den Kauf des Güde Gerätes nicht bereut und brauchte bei den Arbeiten die letzte Schaltstufe nie, was beweist, es hat noch Reserve. Für mich war die kleine Bauform (ich hab nicht so viel Platz) und der Preis entscheidend.
Beide haben ihre Stärken in gewissen Bereichen, so bricht eine Lötverbindung nicht so schnell aus, weil das umliegende Material nicht so heiß wird. Aber irgendwelche Kräft nimmt die Schweißverbindung besser auf. Aber die genauen Unterschide weiß ich gar nicht mehr, ist halt schon über 20 Jaher her 
Auf jeden Fall ist das Schutzgasschweißen bei der Restauration, die meiner Meinung nach, eleganterer Variante und vor allem kommt sie der orginalen Verarbeitung am nähesten.