Beiträge von biz

    Vielleicht wurde Dein Mini auch einfach bei einer Restauration / Austausch der Front auf 12 Zoll zurückgerüstet? Solltest Du Spuren einer nachträglichen Lackierung finden, dann wäre das zumindest die Erklärung, warum im Schein etwas steht, was die Karosse nicht zulässt.

    die Ansaugbrücke schließt man normalerweise nur in den Heizungskreislauf an.
    Damit wird die Brücke nur bei kaltem Wetter, eben wenn man die Heizung braucht benutzt und verhindert das Vergaservereisen. Das wiederum tritt beim Mini recht spät auf, weil der Krümmer die Ansaugbrücke durch seine Abstrahlwärme recht gut wärmt.
    Wenn der Mini nur in der Zeit vom März/April bis Ende Oktober bewegt wird, wirst Du keine Probleme mit der Vergaservereisung bekommen, wenn die Ansaugbrücke nicht beheizt wird. Ich fahre so auch mit beiden Vergaserminis.
    Denn wie oben schon geschrieben steht, ein kühleres Gemisch hat mehr Leistung.

    Wenn ich das richtig sehe, dann hat das nur zwei Leitungen, die dort angeschlossen sind. Das läßt die Schlußfolgerung zu, daß die Funktionen stillgelegt ist.
    Könnte für die Hupe sein oder für Zusatzscheinwerfer....
    folge mal dem grünen Kabel.

    Meinst Du das:

    Ich habe versucht das mit Druckluft, Geflutet mit Kriechöl/ Rostlöser über etliche Wochen.
    Das verfluchte Teil ließ sich nicht überzeugen, aus seinem Sitz herauszukommen.
    Letztendlich habe ich es beim überholungswürdigen Bremszylinder vorsichtig ausgebohrt und bei einem zweiten Bremszylinder diesen dann so aufgesägt, dass ich diesen Kolben ganz herausbekomme.

    Dennoch würde ich die Version in Kriechöl oder Diesel mind eine Woche einlegen und dann alle Öffnungen verschließen und unter Druck (10 bar und mehr) setzen. Mit etwas Glück komm er raus. Aber Achtung, sorge dafür daß der Kolben nicht wegfliegen kann.

    Alternativ, falls eingebaut kannst Du das auch mit dem Bremspedaldruck versuchen. Dann entfällt das mit dem Öl einlegen

    Ich denke auch, hier ist die erste Frage, ob man einen im täglichen Einsatz unkomplizierten Einspritzer will oder eben mit einem etwas aufwendigeren Vergaser vorlieb nehmen möchte. Nicht jeder kommt mit der Bedienung des Choke klar. Und diese Frage betrifft die Baujahre und nicht die Hersteller.

    Dann ist die Frage, soll das eine Hobbyanschaffung oder eben ein Alltagsfahrzeug sein. Das geht in Richtung Reparatur und Ersatzteilbeschaffung bzw. Kennnisse des Mechanikers. Ein heutiger KFZ Mechatroniker hat schon so seine Problem die Zündung und den Vergaser ohne Auslesegerätestecker einzustellen. Und das ist eben beim Alltagsfahrzeug nervig, weil man bekommt den zurück und nach 20 km fängt er an zu bocken, wie ein Känguru, weil die Einstellung nicht ganz passt...
    Das ist zwar beim Einspritzer nicht viel anders, weil der heutige Standart Diagnosestecker auch nicht passt, aber da kann man sich eher helfen.

    Bj 74 ist grundsätzlich 10 Zoll, hier gibt es fast keine Winterreifen und da müßte man auf 12 Zoll ausweichen, falls Winterbetrieb angedacht ist.

    Und dann zum Thema Innocenti. Wie Du bemerkt hast, gibt es auch dort unterschiedliche Modelle und Motoren, gerade beim BJ. 74 Und ein 1300 Inno Cooper mit der HS2 2-fachvergaseranlage ist bei der Einstellung deutlich aufwendiger als ein 1001 mit einem Einfachvergaser. Um Dir da eine genau Empfehlung zu geben, benötigen wir mehr angaben.
    Die Ersatzteilbeschaffung beim Innocenti ist im technischen Beriech absolut den Engländern gleich. Lediglich in der Ausstattung (hierunter zählen Auch die Armaturen und somit Fühler am Motor) ist es recht aufwendig originale Teile zu bekommen. Aber meist kann man sich mit englischen Teilen da weiter helfen. Kommt halt drauf an, was man will (Hobby oder Alltagsfahrzeug). Das Auto fahrbereit zu halten geht also recht gut, das Fahrzeug Original zu halten ist aufwendig, aber macht ja den Reiz der Oldtimerei auch aus.

    Ich persönlich finde die Italiener einfach etwas edler als die Engländer.

    Hoffentlich ist das nun eine Antwort, die eher Deinem Anspruch entspricht...:biggrin:

    Hallo Zusammen ich hab so ziehmlich das gleiche Problem wie der Thread eröffnet. Ich habe schon feststellen können, das wenn ich an der Lima drehe der Riemen durchrutscht. Jetzt habe ich auch schon gelesen das man den Riemen mit der Lima spannt. Aber wie genau funktioniert das?
    Kann dasvielleicht jemand beschreiben?

    Vielen Dank


    Das ist recht einfach.

    Du demontierst den Kühlergrill, dann löst Du die Drei Befestigungsschrauben an der Lima. Schaue mal unter die Lima, da stützt ein Strebe die Lima zum Motor ab und wird damit auch gespannt, weil eine Befestigungsschraube steckt in einem Loch und die Befestigungsschraube an der Lima sollte im Schlitz stecken.
    Ist die Stütze falsch herum montiert, muß halt die Schraube am Motor auch gelöst werden. Ich nehme dann einen Hammerstiel und schiebe diesen von unten zwischen Motor und Lima und ziehe dann kräftig nach vorne und ziehe die Schrauben der Stützen wieder fest. Dann noch die restlichen Schrauben festziehen und dann die Spannung des Keilriemens überprüfen. Er sollte sich an der längsten Flanke in der Mitte noch knapp 1cm eindrücken lassen. Ist der Riemen zu stark gespannt rutscht er zwar nicht mehr, aber Limalager und Wasserpumpe werden stark beansprucht und können schneller verschleißen. Rutscht der Riemen trotz richtiger Spannung, dann muß da ein neuer Riemen drauf.

    Wenn der Keilriemen rutscht, dann quietscht das meistens und zwar dann, wenn man im Standgas plötzlich den Motor hochdreht, oder wenn man große Verbraucher, wie Licht und Heizungsgebläse usw. einschaltet. Wenn dem so ist, dann sollte der Riemen gespannt werden oder besser sogar erneuert. Eben je nach Zustand der Technik reicht ein Nachspannen, wenn der Riemen alt und hart ist, ist ein Austausch besser, genauso, wie die Knochengummis.
    Die kannst Du auch testen, einfach den Mini im ersten Gang abstellen ohne Handbremse und dann Motorhaube auf und vorne am Schließblech den Mini zu Dir ziehen, bis der Motor eben bremst, dann den Mini nach hinten Schieben, bis der Motor bremst. Kippt der Motor dabei kaum, sind die Gummis OK kippt er gut, dann sind sie fällig.

    ...

    Wie ist eure Meinung dazu, die Schrauben vor dem einsetzen an dem Gewinde und dem Flansch zu ölen?

    ...

    Bei mir wird kaum eine Schraube trocken montiert. Für jeden Anwendungsfall gibt es recht gute Pasten/Fette.
    Es wird ja auch gerne erzählt, daß eine geschmierte Schraube sich schnell löst, kann ich aber nicht bestätigen. Dafür wird aber das Festziehmoment besser erreicht.

    Batterie wird vermutlich nicht leer gesaugt, sondern einfach nicht geladen.

    Als erstes Verdächtige sind dazu die Massebänder im Fokus, Siehe Beitrag "J&A". Ist das ok, gut.
    Die Batterie läd immer noch nicht, dann hier weiter kontrollieren:
    Wenn bei Zündung ein die Öldrucklampe sowie die Ladekontrolleuchte an sind und nach dem Starten des Motors diese auch aus gehen, dann ist das schon mal gut.
    Wenn Du dann noch sicher bist, daß die Ladekontrolleuchte eine Glühbirne ist und nicht von einem Bastler gegen einen LED Einsatz getauscht wurde ist das nochmal prima.
    Dann würde ich bei der Lima nach den Kohlen schauen.

    Aber ich bin überzeugt, sobald die Massebander wieder in gutem Zustand und auch die Kontaktstellen zur Karosse metallisch blank sind, dann klappt das auch mit der Batterieladung.

    Welches Gewinde ist denn bei den Hochleistungskühlern da unten nun drin? Bei mir ist da ein Kunststoffstopfen drin, den ich gerne gegen Metall ersetzen möchte, das der Imbus im Kunststoff da ausgenudelt ist und ich diese Schraube gerne zum Ablass des Kühlwasser nutzen möchte.

    Wow, klasse hilfreiche Dokumentation! Danke dafür.
    Bin selbst gerade dabei mit meinem Sohn, sein erstes Auto aufzubauen (1300, Bj.91) und da kommen mir ne Menge stellen ziemlich bekannt vor.
    Da ich bislang für nur alte Alfas gemacht habe, ist an dem Mini also ne Menge „Neuland“. Da hilft so ein Bildband enorm:-)
    VG
    Jörg


    Kannst auch mal auf meiner Seite Bilder anschauen, vielleicht hilft fas auch weiter.
    Link in der Signatur.

    Bin zwar nicht der Motorenspezialist, aber ich gebe meine Denkweise einfach mal zum Besten.

    Der Motor lief und hatte Leistung? Du untersuchst die Druckverhältnisse lediglich aufgrund des vorgefundenen "Schwarzschlammes"?
    Ganz ehrlich, dann würde ich den Schwarzschlamm aus dem Getriebe entfernen und das Ding mit richtig eingestelltem Zwischenrad wieder montieren.

    Neue Kolbenringe zu montieren ohne zu hohnen, ist nicht der beste Weg. Dabei kommt genau das raus, die neuen Kolbenringe benötigen recht lange, bis sie sich auf den Zylinder passend eingearbeitet haben. Das klappt bei frisch gehöhnten Zylinder deutlich besser. Voraussetzung ist aber auch hier, das der Zylinder noch rund ist, was in den wenigsten Fällen so ist. Also sollte man den Zylinder auch wieder rundbohren und dann erst hohnen und damit sind auch Übermaßkolben am Start. So hatte es mir mein Motorenbauer erklärt. Aber das Kind liegt nun schon im Brunnen, deshalb mein Tipp, wenn das Geld und die Zeit nicht da ist, zusammenbauen und sparen, um es dann in ein oder zwei Jahren richtig zu machen.

    Der Schlamm kann ja auch schon vorher dort gewesen sein. Vielleicht wurde eine Zeit lang ein unlegiertes Öl benutzt, welches die Schwebeteile nicht halten und diese sich somit unten abgesetzt haben. Da gibt es so viele Möglichkeiten.