Beiträge von biz

    Danke Dir Jürgen, für die schnelle Antwort.
    Ist das Werbeargument des Verkäufer, (Vermeidung von Rost am Scheibenrahmen), wirklich durch eine SCHMALE Frontscheibendichtungeben gegeben, oder ist das nur Bla,Bla Bla.
    Gruß Manfred


    Die schmale ist deutlich besser, es kann sich durch die Kapillarwirkung einfach weniger Wasser darunter ansammeln. :thumbs_up:

    Andreas Hohls hat einen Nachfolger gefunden. Das Lager zieht etwas mehr Richtung Süden zu einem kompetenten Minifreund. Er betreut in der Übergangszeit die Sache noch und wird sich dann immer mehr zurückziehen. Die Ersatzteileversorgung sollte so die nächsten Jahre auf jeden Fall sichergestellt bleiben. Aber mehr dazu soll er lieber selber schreiben, nicht daß ich da was falsch wiedergebe.:thumbs_up:

    PS: Hat aber lange gedauert, bis das hier ein Thema wurde...

    Auf der Motortraverse ist der Kupplungsgeber im Motorraum montiert. Bei älteren Modellen ohne BKV auch der Hauptbremszylinder. Vom Fußraum entdeckst Du die Schächte für die Pedale, die zu eben diesen Zylindern führen.
    Owatrol in Spraydose sollte mit langer Spraylanze klappen. Bei mir gibt es ein ca. 15 mm großes Loch von oben. Zur not bohrt man ein zweites, für die Lanze. Sowas ist durchasu üblich.

    Was willst Du denn genau machen. Wenn der Innenschweller und Außenschweller neu gemacht wird, kommt man von der Seite gut ran.
    Wenn es nur um den Rost in der Traverse geht, würde ich die Stopfen entfernen und mit einem Rostschutzöl versiegeln. Hier hat sie Fluid Film oder Owatrolöl sehr gut bewährt. Einfach mit einer Hohlraumsonde einspritzen, das Verteilt sich wunderbar und zieht in den Rost ein und hält den Sauerstoff ab, damit es nicht weiter rostet. Vorteilhaft ist es, wenn loser Lack mechanisch entfernt werden kann, ist aber nicht zwingend. Wichtig ist, daß die Traverse nicht mit dem Fußboden abgedichtet ist du somit gut belüftet wird. Auch die Löcher zum Innenraum besser nicht mit einem Gummistopfen verschließen. Dann gibt es weniger Kondenswasser in der Traverse.
    Das Gleiche kann man dann übrigens auch an der Motortraverse machen. Da kommt man vom Fußraum recht gut rein. Aber Vorsicht, daß der Teppich nicht versaut wird, wenn das überschüssige Material durch die Schächte für die Pedale wieder rausläuft.

    Nöö.
    Beim Fahrlicht merkt man das ja von alleine, wenn es vorne auf einer Seite dunkel bleibt. Die fahren alle mit dem Wissen der defekten Birne herum.
    Aber wenn ich mir das überlege.... wenn jeder aufblenden würde, dann würden sicherlich einige nicht mehr Wochen oder gar Monate lang mit defektem Licht fahren, weil sie das ewige geblendet werden nerven würde. Werde mein Tun nochmal überdenken...:thumbs_up:

    Hast Du die Batterie ab und zu mal ans Ladegerät gehängt? Nach dem Winterschlaf ist die vielleicht bisschen schlapp.
    Wenn Lichtmaschine 13,8 bis 14 Volt abgibt, denke ich, die Batterie ist teilentladen.


    14 V ist eine normale Ladespannung. Max. sind das sogar 14,4 V. Die 0,4 V gehen sicherlich im Kabelbaum verloren bzw. das Bordinstrument ist da eher ein Schätzeisen.

    Um hier richtig Hilfe zu geben, sollten wir wissen, wie lange die Batterie geladen wurde. Welche Leerlaufspannung vor dem Startversuch anlag und wie weit die Spannung durch das Starten abgesunken ist. Dann wie weit die Spannung durch das einschalten der Verbaucher absinkt.

    Meine persönliche Einschätzung, wenn die Batterie den Motor starten konnte, dann wird ein Zuschalten von Verbrauchern die Lima nicht so bremsen, daß der Motor fast abstirbt. Aber es könnte ja sein, daß die Einspritzeinheit nicht nachregelt, da die Lima bei mehr Verbraucher schon etwas mehr bremst. Wie gesagt, normalerweise regelt die Elektronik das nach und erhöht das Standgas. Versuche doch mal ohne Gas zu geben anzufahren, dabei merkt man recht gut, ob nachgeregelt wird oder nicht. Wenn nicht, kannst Du die Lima ausschließen.

    Haubenembleme sind normalerweise gesteckt und somit wurden die Befestigungslöcher bei der originalen Haube entweder verschlossen oder es hat eine neue Haube gegeben.

    Das Innocenti Pedalgummi ist das richtige.

    Radmuttern gibt es neu (s.o.)

    Co darf bei dem Export sogar bei 4,5 % stehen, damit er die ASU besteht. Zudem läuft er bei der Einstellung deutlich besser, als mit 3,5 % (den Wert müssen die 1000er der 80ziger einhalten)
    Der CO hängt nicht nur mit der Vergasereinstellung zusammen, auch die Zündeinstellung sowie die Zündbauteile sowie der Zustand des Luftfilters nehmen hier einen erheblichen Einfluß. Und wenn Du den Mini erst richtig warm fährst und dann vielleicht 10 km über die Autobahn jagst, damit er sich gut freibrennt, könnte der Co bei Dir schon auf unter 7% reduzieren.
    Mit diesem Wissen mache ich die AU immer bei einer kleinen Werkstatt und nicht beim TÜV. Der alte Werkstattmeister weiß von dieser Abhängigkeit und zieht dann lieber die Sonde leicht aus dem Auspuff, bevor er den Zweifachvergaser versucht magerer zu drehen.
    Dennoch kannst Du die beiden Vergaserglocken mal abnehmen und den Düsenunterstand messen. Steht der zwischen 1,5 und 2 mm, würde ich am Vergaser erst mal nichts ändern.
    Mein Tipp, Ventile einstellen, Luftfilter reinigen, neue Kerzen und Unterbrecher rein, dann korrekten Zündzeitpunkt einstellen und dann ist der CO vermutlich da, wo er hin soll.:thumbs_up:

    Siehe auch hier: http://mini-biz.de/techniktipps/grundeinstellung/index.html

    ...-Baujahr ist 1996 mit Vergaser(also kein Einspritzer). Vergasermodell-Info folgt.
    ...


    Hat dann aber keine Straßenzulassung oder? Wenn doch, wie hast Du das bitte hinbekommen?

    Wenn Zylinder 2 und 3 arbeiten funktioniert die Benzinversorgung, weil ja beide Kanäle befüllt werden.
    Somit liegt das erste Augenmerk auf einen fehlenden Zündfunke zur richtigen Zeit. Somit bitte prüfen, ob es überhaupt funkt und dann bitte auch, ob es im richtigen Moment funkt.
    Ich persönlich mußte auch ein paar mal einen Motor aus dem Motorraum entfernen und nach dem Einbau ist er mal auf 3 Zylindern gelaufen und dann plötzlich wieder auf allen vieren. Letztendlich hatte die Verteilerkappe eine Macke weg.
    Die Schlußfolgerung, daß die Kompression gut ist, weil die Kopfdichtung erneuert worden ist, ist grundsätzlich falsch. Hast Du geprüft, ob die Ventile noch sauber im Ventilsitz schließen und dicht sind? Bleibt ein Ventil offen, gibt es keine Kompression. Also bitte testen (dazu reicht auch der Daumen auf dem Kerzenloch)und dann berichten.

    ...

    Aber die Idee mit dem Wörkschopp find ich gut und würde ich auch gerne aktiv unterstützen

    ...

    Sowas bieten wir (Mini Team Bodensee) seit 2013 immer zum Saisonauftakt an und haben das Schmierfest genannt. Allerdings machen wir mehr Servicearbeiten wie Ventile; Zündung einstellen, Federelemente tauschen usw. Was halt gerade so anliegt. Geht aber nur mit Anmeldung, damit dann auch die richtigen Ersatzteile vorhanden sind.

    ...
    Aber mehr Angaben wären schon nützlich! Vergaser Einspritzer? Wenn Vergaser, welcher Vergaser? Wenn Einspritzer, SPI oder MPI?

    ... Wir haben bei einem Mini 96er 1300 ccm die Zylinderkopfdichtung erneuert. Seit dem läuft er nur noch im Standgas, nur auf 2 Zylindern und nimmt kein Gas an. Kompression ist gut und er springt auch gut an. Wir kommen nicht weiter und wüssten gern, woran das liegen könnte. Vermutung: Elektik, ...?
    Best Grüße,
    Oly

    Hmmm wurden 96 noch Vergaser zugelassen... ich glaube wohl nicht.

    Genau so ist es mir auch ergangen... Ich hatte einen ganzen Anhäger voll mit Teilen da hingeschleppt um dann festzustellen, daß alle nur Tuning anbauteile wollten aber keinerlei Ersatzteile.
    Dazu fällt mir dann noch die Aktion von einem der Gebrüder Koch ein....
    Ein Mädel wollte einen rostfreien Kofferraumdeckel nicht für 20 € sondern billiger. Das wurde dann von den Gebrüdern lautstark kommentiert und dann ist er mit beiden Füßen vom Stuhl auf den Deckel gesprungen und hat gemeint, jetzt kannst Du den Deckel auch für nen Zehner haben....:redface:... Oder vielleicht hat er auch gesagt, da schmeiß ich das Ding lieber auf den Schrott... weiß ich nicht mehr so genau.

    ... eher einen älteren Vergaser aus Italien o.ä. Gibts sicher für um die 7000

    ...
    Italien ist keine Option, kaufe nicht die Katze im Sack und ballere nicht 2 mal 2000km.
    Für 7000 muss doch noch was andres zu finden sein als faule Kisten. Ein Restaurationsprojekt ist dieses Jahr zeitlich einfach nicht drin.

    Ich denke es war eher ein Innocenti Mini gedacht, nicht daß Du nach Italien fahren sollst. Gute Innos aus den 70zigern bekommt für den Preis schon. Sind dann halt Vergaser.

    Hast Du volle Leistung?
    Wie Peter schon sagt, macht die Krümmerdichtung auch gerne solche Geräusche, wenn sie durchgebrannt ist. Verändert Sie das Geräusche nur mit steigender Drehzahl, sprich wird dann schnelle? Oder wird das Geräusch z.B lauter, wenn man Bergauf fährt und Vollgas gibt?