Was richtig Ärger gemacht hat, war die Lagerschale auf dem Tellerrad. Die ging nur mit brutaler Gewalt und Sauerstoffbrenner runter... Unnötig zu sagen, dass das neue Lager drauf ging als wäre nichts gewesen... *D'oh!*
Dann musste Ich noch ein kleines Problem beseitigen: auch nach dem anziehen der beiden Getriebemuttern lies sich die Welle nicht frei drehen und blockierte, vorallem beim gegeneinander verdrehen. ich habe das gelöst, indem Ich die Synchronringe (die vermutlich ursächlich waren) wie von 'biz' hier beschrieben eingeschliffen habe und den Hauptlagerbock weiter unterlegt habe, um etwas mehr Platz freizugeben.
Dann die Differential-vorspannung eingestellt und das Ding komplett zusammengebaut.

War das erste Getriebe das ich zerlegt habe - und das erste, das Ich zusammengebaut habe. ich bin deshalb gespannt, wie lange es hält.
Was auch sehr lange gedauert hat, war das Einstellen des Zwischenradspiels. Da hatte Ich von 0,5mm spiel bis blockieren alles - nur nicht meine gewünschten '0,15 saugend'. Bis zum letzten Versuch, den Ich mir gegeben habe... ;-D
Das Getriebe wurde heute Nacht fertig, morgen werd Ich das ganze Zeug wieder aus dem Keller wuchten (musste zwischenzeitlich wieder in den Keller umziehen).
Die Antriebseinheit wurde mit hoher Laufleistung gekauft und ungeöffnet eingebaut (53Ps SPI Motor), um einen 998er zu ersetzen. Bin vor der Reparatur noch ca. 15tkm gefahren. Rückblickend hätte Ich sie gleich öffnen und revidieren sollen.
Als Ich jetzt die Lager im Motor kontrolliert habe, musste Ich feststellen, dass ein Pleuel-Lager wohl etwas abbekommen hat. Die Kurbelwelle ist dabei zum Glück unversehrt geblieben und sieht aus wie neu.

Ich habe dann gleich alle 4 Pleuellager durch neue ersetzt.
Desweiteren bekommt der Motor jetzt eine Nockenwelle vom MG Metro und einen Zylinderkopf vom Innocenti Cooper 1300.


Die Nocke ist recht nah an der MD266 drann. Der Motor sollte also in etwa, mit dem Kopf, wie ein MG Metro Mk1 performen. Das reicht mir zuerst.
Richtig Arbeit hat der Ansaugkrümmer gekostet. Der war ziemlich mies gefertigt. das hat mich ein paar Stunden mit Schleifer & Feile gekostet.
Vorher:

Nacher:

Noch nicht ganz fertig, da muss noch die letzte kleine Kante weg. Aber schon deutlich besser als vorher, oder?
Auf der anderen Seite mussten noch die Zentrierringe etas abspecken, weil auch diese 'im Wind' standen.
Der Motor bekommt dann folgende Spezifikation:
- 1275cc
- ~9,8:1 Verdichtung (jenachdem, wieviel cc jetzt die Dichtung hat!?)
- MG Metro Nocke (252 / 268°)
- HIF44 leicht bearbeitet
- Bearbeitete Ansaugbrücke MG Metro
- Luftfiltergehäuse MG Metro mit K&N
- Kipphebelwelle Inno B39
- Maniflow LCB (Medium)
- RC40 (single oder twin-box - bin mir noch unsicher)
- Verteiler Vergaser-Cooper
- Kühlkreislauf wie gehabt; Vergaser-Cooper
Ich hoffe, dass sich der Keller dann in den nächsten paar Tagen leert und der Mini zur Regio Moto Klassika wieder betriebsfertig ist 

Dazu sei noch erwähnt: Ich hatte zum Zusammenbau nur einen Katalog von Kischka
- Ich habe bisher zweimal in das 'Haynes' geschaut - beide male stand was faösches drinn... Muss auch anders gehen...
Der Instrumententräger (an anderer Stelle schon beschrieben) sieht dann einabaut so aus:

Wobei Ich da morgen nochmal schauen muss, wie viele Umdrehungen der pro Meile braucht. dazu muss Ich mir aber erst noch eine passende Tachowelle besorgen.
Gruß,
Jan